Kindersitz/Verantwortungsfrage

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von chickhicks 02.05.11 - 13:46 Uhr

Hallo,

ich habe ein Problem. Und zwar habe ich eine alleinerziehende Freundin ohne fahrbaren Untersatz. Unsere Söhne, beide im sechs Jahre alt sind im gleichen Fußballverein. Dann und wann schafft sie es nicht mit ihrem Sohn zum Training zu kommen und ich habe ihr Angeboten in diesen Ausnahmefällen (ja, nur in Ausnahmefällen, da ich selber alles allein organisieren muss mit Kind, da Mann lange arbeitet und ich einfach nicht ständig die Verantwortung für ein anderes Kind mittragen möchte) ihr Kind mit zum Training zu nehmen. Allerdings eben mit dem Auto. Es sind 5-7 Minuten Autofahrt, nur Stadt, also max. Tempo 30-50.
Sie müsste nun allerdings für einen entsprechenden Kindersitz sorgen.
Sie hat an eine Sitzerhöhung gedacht, auf welche ich mein Kind nie setzen würde. Nun stellt sich die Fragem befördere ich das andere Kind auf einer dieser Sitzerhöhungen, obwohl ich die für wenig gut halte, wiel es die Mutter erlaubt, oder bestehe ich auf einen richtigen Sitz. Dieser würde tatsächlich aber bei der Mutter nur rumstehen bzw,. wahrscheinlich eher bei MIR!, da wir das Ding ja schlecht ständig hin und hertragen können. Wäre mit einer Sitzerhöhung ja nun einfacher.

Ich bin absolut unentschlossen. Der Junge wird wie gesagt 6 und ist sehr groß für sein Alter. min. 122cm. Rein rechtlich dürfte er also darauf befördert werden.

Zudem frage ich mich, ob ich anderweitig rechtliche Dinge beachten muss. Ich habe keine Lust aus Gefälligkeit ein anderes Kind zu befördern und dann im Fall der Fälle vor Gericht gezerrt zu werden. Gibt es da etwas zu beachten? Ein Bekannter hat lange Zeit über eine Mitfahrzentrale immer Pendler mitgenommen und diese so etwas unterschreiben lassen, um im Zweifel nicht verklagt werden zu können.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

lg,

chick

Beitrag von chickhicks 02.05.11 - 13:50 Uhr

ach ja:

wenn wir uns für eine Sitzerhöhung entscheiden gibt es da qualitative Unterschiede? Wenn dann würde ich schon wollen, dass er auf dem besseren sitzt und die Gefahr eben so weit wie möglich reduziert wird.

Danke!

Beitrag von miau2 02.05.11 - 14:10 Uhr

Hi,
ich nehme öfters mal Kinder mit - z.B. verabrede ich mich mit einer Mutter, dass ich ihr und mein Kind zur gemeinsamen Einladung hinbringe, und sie beide abholt. So muss jeder nur einmal los. Oder ich nehme nach dem KiGa andere Kinder mit zum Spielen zu uns nach Hause. Usw. usw.

Für alle diese Zwecke war es für mich kein Problem, 25 Euro in einen jungen, gebrauchten, guten Kindersitz der Klassen II/III zu investieren. Und darin transportiere ich halt Kinder, die wir mal mitnehmen.

Mir ist es lieber, wenn das Ding 5 von 7 Tagen in der woche unbenutzt im Keller herumsteht, als wenn ich das Kind auf dem Beifahrersitzt mit Sitzerhöhung sitzen habe und mir genau an DEM tag - vielleicht vollkommen ohne mein Verschulden - jemand in die Seite fährt. Und genau dann ist der Unterschied zwischen Sitzerhöhung und Kindersitz riesig. Und genau das kann dir sogar bei Schrittgeschwindigkeit in einer Fußgängerzone passieren, gerade in der Stadt ist das Risiko da wohl eher höher.

Ich denke, ich hätte noch mehr Probleme nach so einem Unfall, wenn ich nicht das problemlos mögliche für die Sicherheit des Kindes getan hätte. Was der Gesetzgeber sagt ist eine Sache - was mein Gewissen sagt eine andere.

Umgekehrt haben die Eltern, wo mein Kind gelegentlich mitfährt auch einen Ersatz-Kindersitz. Mein Kind fährt also auch nicht mangelhaft gesichert mit.

Ich habe mir auch noch nie irgendwelche unterschriften geben lassen. Ich denke auch nicht, dass die mich vor irgend etwas schützen würden. Entweder ich hafte nicht, weil es keinen Grund gibt, oder ich hafte.

Ganz ehrlich, wenn ich einer Mutter pauschal unterschreiben müsste, sie von jedem Verschulden (und um nichts anderes geht es ja) von vornherein freizusprechen - da würde ich mir ernsthafte Gedanken machen, ob es für derartige Befürchtungen nicht vielleicht einen Grund gibt.

Abgesehen davon trage ich ab und zu bzw. auch mal regelmäßig sehr gerne die Verantwortung für ein anderes Kind. Genau so gerne, wie andere Mütter gelegentlich die Verantwortung für mein Kind mit-tragen und mir vielleicht damit das eine oder andere gewaltig erleichtern. Nennt sich dann "Hilfsbereitschaft", und so ganz nebenbei haben die Kinder auch viel Spaß miteinander.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von chickhicks 02.05.11 - 14:33 Uhr

Danke für deine Antwort.

Hier ein paar Anmerkungen meinerseits.


"Für alle diese Zwecke war es für mich kein Problem, 25 Euro in einen jungen, gebrauchten, guten Kindersitz der Klassen II/III zu investieren. Und darin transportiere ich halt Kinder, die wir mal mitnehmen."

Ich werde den Sitz nicht kaufen. Denn erstens liegt es in ihrem Verantwortungsbereich und zweitens haben wir nicht so viel Geld, als dass ich es noch für Kindersitze anderer Kinder ausgeben könnte bzw. möchte.

Mir ist es lieber, wenn das Ding 5 von 7 Tagen in der woche unbenutzt im Keller herumsteht,i"

Ich habe keine gute Abstellmöglichkeit. Unser Keller ist feucht und auf dem Boden kein Platz. Bzw. besteht bei all dem auch immer noch das Problem, dass ich den Sitz nicht kaufen werde und ich daher ihren Sitz kaum ständig bei uns stehen haben kann. Wenn sie ihn dann doch mal kurzfristig braucht udn wir nicht da sind gibts ein Problem.

"Und genau dann ist der Unterschied zwischen Sitzerhöhung und Kindersitz riesig. Und genau das kann dir sogar bei Schrittgeschwindigkeit in einer Fußgängerzone passieren, gerade in der Stadt ist das Risiko da wohl eher höher."

Genau das ist mir sehr bewusst, weshalb ioch eigentlich gegen eine Erhöhung bin.

"Ich denke, ich hätte noch mehr Probleme nach so einem Unfall, wenn ich nicht das problemlos mögliche für die Sicherheit des Kindes getan hätte. Was der Gesetzgeber sagt ist eine Sache - was mein Gewissen sagt eine andere."

Eben auch mein Problem. Sie möchte die Sotzerhöhung, aber ich trage letztlich die Verantwortung.

"Umgekehrt haben die Eltern, wo mein Kind gelegentlich mitfährt auch einen Ersatz-Kindersitz. Mein Kind fährt also auch nicht mangelhaft gesichert mit."

Würde mein Kind irgendwo mitfahren würde ich immer unseren Sitz mitgeben. Akllerdings beruht dieses hier nicht auf Gegenseitigkeit.

"Ganz ehrlich, wenn ich einer Mutter pauschal unterschreiben müsste, sie von jedem Verschulden (und um nichts anderes geht es ja) von vornherein freizusprechen - da würde ich mir ernsthafte Gedanken machen, ob es für derartige Befürchtungen nicht vielleicht einen Grund gibt."

Mag sein, dass es sich für dich so darstellt, aber ich denke nicht, dass man das hier nun so pauschal beurteilen kann. Ich würde mein Kind auch nur jm. mitgeben, dem ich vertraue. Ebenso meine Bekannte.

"Abgesehen davon trage ich ab und zu bzw. auch mal regelmäßig sehr gerne die Verantwortung für ein anderes Kind. Genau so gerne, wie andere Mütter gelegentlich die Verantwortung für mein Kind mit-tragen und mir vielleicht damit das eine oder andere gewaltig erleichtern. Nennt sich dann "Hilfsbereitschaft", und so ganz nebenbei haben die Kinder auch viel Spaß miteinander. "

Diesen letzten Kommentar empfinde ich tatsächlich als etwas bissig. Nur weil ich meine Hilfsbereitschaft auf ein gewisses Maß in dieser Hinsicht hier beschränke, brauche ich mich nicht beurteilen zu lassen. Ich habe dieser Bekannten in der Vergangenheit bereits mehrfach meine Unterstützung zukommen lassen. Aktiv, wie auch rein psychischer Natur. Bisher kam iherseits keinerlei Regung einer Erwiederung dieser regelmäßigen Gefälligkeiten. Da ich aber nicht kleinlich bin, erwarte ich es nicht, werde mich aber nicht mehr als ich es selber einrichten kann und mag einbringen.
Diese Gefälligkeit mit dem Training ist eine anstrengende Sache. Ich hole die Kinder vom Kiga, betreue sie bis zum Training, fahfe mit ihnen hin, stopfe beide Kinder in die Fußballmontur samt Schienbeinschoner, Stutzen und allem drum und dran, bin beim Training die ganze Zeit dabei, dusche danach beide Kinder, trockne mit ab, stopfe sie in ihre Sachen, vertstaue die anderen und fahre das Kind wieder nach Hause und dann uns. Dazu habe ich ehrlich gesagt nicht zweimal die Woche Lust. Wenn du so enthusiastisch in deiner Hilfsbereitschaft bist, gerne.

Nun werde ich mich nochmal mit der Mutter auseinandersetzen bzgl. einer Sitzlösung.

lg

Beitrag von miau2 02.05.11 - 17:52 Uhr

Dann ist es doch einfach: sag ihr, dass du ihr Kind nicht ohne richtigen Sitz mitnimmst.

Da sie ja offenbar nicht dazu bereit ist bist du auch das Problem los, um den Gefallen gebeten zu werden.

alternativ kannst du ihr auch sagen, dass es dir zu viel Aufwand ist. Auch das ist dein gutes Recht.

Mag ja sein, dass ich das vollkommen fehlinterpretiere, nur scheint mir der Aufwand und deine nicht vorhandene Lust dazu hier das Problem zu sein und der sitz ein guter Grund, den man vorschieben kann. Ist ja dein gutes Recht, ist ja jedem selbst überlassen.

Aber DAS Problem lässt sich lösen, indem du ihr es einfach sagst. Und nicht heute mit ihr über den Sitz diskutierst und dann, wenn sie tatsächlich eine Lösung findest, dich morgen über den Aufwand aufregst - dann lieber gleich sagen, was Sache ist.

Jepp, war auch ein wenig bissig gemeint. Wenn man gucken muss, wie man alleine die Termine von zwei (oder bei einigen eltern noch mehr) Kindern unter einen Hut bekommt, und zwar so, dass alle noch Spaß dabei haben (also nicht der große mit zum Kleinkinderturnen muss) denkt vielleicht über den Aufwand, den man mit Hilfsbereitschaft hat anders nach. Wobei ich es auch nur so kenne, dass das gegenseitige Sachen sind - heute ich, morgen die andere Mutter. vielleicht würde ich die Lust auch verlieren, wenn es nicht so wäre - wobei auch das etwas ist, worüber erwachsene Menschen eigentlich reden können sollten.

Und vielleicht liegt es auch daran, dass wir eine einfache Regelung haben: wenn unser Großer seine Sportklamotten nicht alleine anzieht, ich ihn also da "rein stopfen muss" macht er halt nicht mit. Funktioniert seit langem, und er ist noch keine 5 Jahre alt. Schienbeinschoner mal ausgenommen, aber die paar Minuten, die die anderen Eltern seiner Fußballversuche dafür gebraucht haben hätten mich jetzt auch nicht vom Stuhl geworfen.

Ich merke schon, wir sehen das einfach anders. Ich bin dann aber eher dafür, dass du deiner Bekannten einfach erzählst was Sache ist - und sie nicht nach einer Lösung für ein Problem suchen und vielleich dafür Geld ausgeben lässt, das gar nicht das wirkliche Problem ist.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von chickhicks 02.05.11 - 18:26 Uhr

du interpretierst dinge hinein, die einfach nicht so sind.

"Mag ja sein, dass ich das vollkommen fehlinterpretiere, nur scheint mir der Aufwand und deine nicht vorhandene Lust dazu hier das Problem zu sein und der sitz ein guter Grund, den man vorschieben kann. Ist ja dein gutes Recht, ist ja jedem selbst überlassen."

Ich sehe nicht, was daran fehlzuinterpretieren ist. Ich habe keinen Platz um einen großen normalen Sitz auf Dauer unterzubringen. Wir wohnen städtisch, keine große Wohnung und auch im Auto kein Platz dafür. Ergo kann ich den Sotz, der ja dann ihr gehört, nicht bei mir behalten. Aber hin und hertragen kann sie so einen großen Sitz auch nicht ständig. Bzw. kann man so einen Sotz auch nicht im Kiga deponieren. Zur fehlenden Lust: wie kommst du darauf? Ich habe ihr Angeboten, dass ich ihr Kind mitnehme, wenn sie keine andere Lösung hat. Das hätte ich nicht getan, wenn ich es nicht so meinen würde. Und dabei gehts nur um den Fußball. Den Jungen so habe ich schon öfters betreut bzw. nach dem Kiga mit meinem zusammen abgeholt. Ist ja auch kein Problem, wenn wir nicht das Auto brauchen.

"Aber DAS Problem lässt sich lösen, indem du ihr es einfach sagst. Und nicht heute mit ihr über den Sitz diskutierst und dann, wenn sie tatsächlich eine Lösung findest, dich morgen über den Aufwand aufregst - dann lieber gleich sagen, was Sache ist."

Die Lösung finde gerade ich;-) Ihre war, dass wir ne Sitzschlae kaufen. Damit wiederum bin ich nicht einverstanden.

"Jepp, war auch ein wenig bissig gemeint. Wenn man gucken muss, wie man alleine die Termine von zwei (oder bei einigen eltern noch mehr) Kindern unter einen Hut bekommt, und zwar so, dass alle noch Spaß dabei haben (also nicht der große mit zum Kleinkinderturnen muss) denkt vielleicht über den Aufwand, den man mit Hilfsbereitschaft hat anders nach. Wobei ich es auch nur so kenne, dass das gegenseitige Sachen sind - heute ich, morgen die andere Mutter. vielleicht würde ich die Lust auch verlieren, wenn es nicht so wäre - wobei auch das etwas ist, worüber erwachsene Menschen eigentlich reden können sollten."

Wie beschrieben habe ich kein Problem mit gelegentlichen Hilfestellungen jedweder Art. Ich bin auch nicht beleidigt, dass sie keine Anstalten macht eine Gegenleistung zu erbringen. Die fordere ich nicht gleichzeitig mit einer freiwilligen Leistung meinerseits ein. Aber es ist ein Grund für mich eben auch nicht noch mehr zu machen. Ist Not am Mann bin ich da, das weiß sie. Dementsprechend gibt es auch nichts worüber man reden müsste. Ich hege keinen Groll, würde sie sich allerdings mehr erbitten würde ich dann auch darum bitten ab und an auf sie zurückkommen zu können.

"Und vielleicht liegt es auch daran, dass wir eine einfache Regelung haben: wenn unser Großer seine Sportklamotten nicht alleine anzieht, ich ihn also da "rein stopfen muss" macht er halt nicht mit. Funktioniert seit langem, und er ist noch keine 5 Jahre alt. Schienbeinschoner mal ausgenommen, aber die paar Minuten, die die anderen Eltern seiner Fußballversuche dafür gebraucht haben hätten mich jetzt auch nicht vom Stuhl geworfen."

Wir haben mitunter nicht so viel Zeit, dass die Kinder ewig brauchen könnten. Und mein Sohne kommt nicht sleber in Schienbeinschoner, Stutzen und die engen Fußballschuhe rein. Und auch kein anderes gleichaltriges Kind beim Fußball. dass sie Hose und Shirt selber anziehen versteht sich von selbst. Würde mich allerdings auch kaum Mühe kosten. Habe ich aber auch schon beschrieben. Ich denke aber, die projizierst einfach eure ggs. Abmachungen auf mein Beispiel hier und das funktioniert so einfach nicht.

"Ich merke schon, wir sehen das einfach anders. Ich bin dann aber eher dafür, dass du deiner Bekannten einfach erzählst was Sache ist - und sie nicht nach einer Lösung für ein Problem suchen und vielleich dafür Geld ausgeben lässt, das gar nicht das wirkliche Problem ist. "

Ist mir tatsächlich schleierhaft, wie du zu solchen Schlussfolgerungen kommst. Es nagt schon ein wenig an mir, dass ich, die ihre Hilfe anbietet, es immer auch ohne Gegenleistung tut, hier bei urbia für die Bekannte noch ne Lösung sucht, dann als die dargestellt wird, die nicht hilfsbereit ist und die arme Alleinerziehende quasi veräppelt.

lg,

chick

Beitrag von kati543 02.05.11 - 14:52 Uhr

Wenn du ihr einen Gefallen tun willst, dann mach es. Ihr reicht eine Sitzerhöhung: fein. Warum diskutierst du dann? Ist es ihr Kind oder deins? Den gesetzlichen Vorschriften ist mit einer Sitzerhöhung Genüge getan. Wo ist dein Problem? Verklagt zu werden? Hallo! Du hast die gesetzlichen Vorschriften erfüllt. Fährst du so unsicher, dass du gleich über verklagen denkst? Ist das bei euch gängige Praxis, aus Gefälligkeit andere Mütter vor Gericht zu zerren? Dann nimm dein Angebot zurück und fertig.

Beitrag von chickhicks 02.05.11 - 14:56 Uhr

Sicherlich nicht. Allerdings mag ich ehrlich gesagt nicht wegen Fahrlässigkeit Probleme bekommen. Vor allem, wenn es um den Siotz geht. Der ist zwar rechtlich ok, aber wer weiß, wie es mal kommt. Zudem habe ich auch noch ein Problem mit meinem eigenen Verantwortungsgefühl. Ich würde mein Kind nicht auf so einer Erhöhung sitzend fahren lassen, aber ein anderes Kind nehme ich damit in meinem Auto mit?
Wenn etwas passieren sollte und das Kind vor allem auf Grund des mangelhaften Sitzes zu Schaden kommt, wird mir der Gedanke, dass die Mutter es ja so wollte kaum helfen. Ethisch und moralisch habe ich dann wohl trotzdem Schuld auf mich geladen.

lg

Beitrag von frau-aurora 02.05.11 - 20:33 Uhr

Darf ich rein aus Interesse mal fragen, warum so eine Sitzerhöhung nicht gut genug ist? Unser Kindergarten hat NUR solche Erhöhungen und damit fahren dann die Kids und das ist dann auch kein Problem. Ich seh ehrlich nicht den Grund, warum Kinder nicht auf solch einer Erhöhung fahren sollen?

fragende Grüße #gruebel
fr.-a.

Beitrag von chickhicks 02.05.11 - 22:10 Uhr

hallo,

du brauchst dir eigentlich noch Sitzerhöhung an udn einen richtigen Kinderautositz.Was fällt eklatant auf? Richtig, bei den Sitzerhöhungen gibt es keinerlei Seitenaufprallschutz. Oberkörper und Kopf sind völlig ungeschützt. Anders alös in den richtigen Sitzen. Bereits ein Ausschlusskriterium für diese Erhöhungen für mich.
Dann siend die Erhöhungen nicht mit dem Gurt selber gesichert im Auro. In einem normalen Sitz sind ja Kind im Sitz, also beide zusammen mit dem Gurt gesichert. In Tests kam es mit Sitzerhöhungen vor, dass die Erhöhung unter dem Kind nach vorne wegrutschte und somit der Gurt selber dem Kind dann Verletzungen zufügte, weil er nicht mehr an den richtigen Stellen saß.

Die wichtigsten Gründe für mich gegen Sitzerhöhungen.

lg,

chick