Mein Schwiegervater ist verstorben... Wie sag ich es meinem Kind?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kleinerbaer05 02.05.11 - 17:54 Uhr

Hallo!

Mein Schwiegervater ist verstorben... :-(

Nun meine Frage: Wie sag ich es meiner Tochter?

Sie ist fast 6 Jahre alt, möchte den Opa, hatte aber kein sehr enges Verhältnis zu ihm...

War schon jemand in dieser Situation?

Bitte geb mir einen Rat?

LG
Kleiner Bär

Beitrag von flomie2006 02.05.11 - 18:37 Uhr

wir waren leider schon mal in der situation da war meine mausi aber 1 jahr alt

hier hängt auch ein foto von ihm schaut immer drauf und winkt und will sehr oft zu ihrem tick tack opa

wir haben ihr gesagt das er im himmel ist und immer auf uns aufpasst und uns beobachtet wenn die sonne scheint sagt sie immer schau mal mama tick tack opa lacht.

Sie fragt sher viel nach ihm und wir antworten ihr alle fragen ehrlich

unsere Hündin ist gestorben da war fiona 2 sie hat sie selbst auch gesehen wo sie sich net mehr bewegt hat

fiona hat sehr viel gefragt wir haben ihr gesagt das luci sehr krank war und jetzt bei tick tack opa ist und sie sagt dann immer luci und tick tack opa spielen

fiona hat zum beispiel phasen da will sie immer zum grab sagt dann immer zum friedhof gehen wenn wir dort sind erzählt sie tick tack opa immer was sie gemacht hat oder was sie noch vorhat.

Ich hab mir immer sorgen gemacht weil sie so oft hin will und ich immer dachte mit 1 jahr konnte sie es nicht verstehen hab mit kinderarzt gesprochen er meinte kinder bekommen mehr mit als man denkt und das ich ruhig mit ihr dort hin soll zum friedhof das ist ihre art zu trauern

ich würde ehrlich sein und ihr es sagen das opa gestorben ist das er krank war wenn er es war

und im ruhigen reden wenn sie fragen hat alle fragen beantworten

lg mandy

Beitrag von tokessaw 02.05.11 - 19:40 Uhr

hallo,
erst mal mein beileid dir und eurer familie.

meine mama starb 2009,und nikolaus 2010 mein papa.sie hatten mit bekommen,durch engen kontakt,das sie beide krank und schwächer wurden.meine mama haben sie zwei tage vorher gesehen und mein papa haben sie eine woche vorher gesehen.
wir haben ihnen erklärt,das oma/opa tod ist,und das sie immer mit ihnen reden können.das sie im himmel sind,weil sie krank und alt waren,und es ihnen nun dort viel,viel besser geht.
sie gucken sich gerne die bilder an,und reden mit ihnen in dem sie in den himmel gucken.
unsere kleine hat letztens den opa gefragt,wieso er gegangen ist ohne tschüß zu sagen.(er starb,trotz krankheit doch arg plötzlich)das sind momente,wo ich immer wieder anfang zu schlucken.
lg
tokessaw

Beitrag von criseldis2006 02.05.11 - 19:42 Uhr

Hallo,

im April 2010 starb mein Onkel (mein Ersatzpapa und für meine Kinder der Ersatzopa) ganz plötzlich an Krebs.

Ich habe Laura gesagt, dass der M. im Krankenhaus ist, weil er sehr sehr krank ist. Als er dann gestorben ist, habe ich ihr das so erklärt:

Da war ein Regenbogen von dem eine Leiter hinunter kam und der M. ist über diese Leiter auf den Regenbogen gegangen und ist mit dem Regenbogen in den Himmel gegangen. Dann habe ich ihr gesagt, dass man auf dieser Leiter nur hoch gehen kann, aber nicht wieder runterkommt.

Als Symbol haben wir aus Bügelperlen einen Regenbogen gemacht und den habe ich meinem Onkel mit in die Urnenwand gegeben.

Laura war auch nicht mit zur Beerdigung. Ich wollte es ihr einfach ersparen. Da wir schon eine sehr große Verwandtschaft haben und mein Onkel in zig Vereinen war, noch dazu sehr beliebt im Dorf und noch jung, waren fast 600 Menschen da.

LG Heike

Beitrag von abo55 02.05.11 - 20:33 Uhr

Hallo,

das tut mir leid.

Ich habe neulich was ganz tolles hier bei Urbia gelesen. Dort hat eine Mutter ihrem Kind, den Tod wie folgt erklärt:
Einen Luftballon aufgeblasen, gesagt, dass ist der Opa. Wenn er alt oder krank ist, geht die Luft raus, und die Hülle/Körper, wird beerdigt, die Luft/Seele ist überall und nirgends.
Fand diesen Vergleich super kindgerecht und sicherlich auf verständlich für die Zwerge.

Grüße Abo55

Beitrag von twins 02.05.11 - 21:02 Uhr

Hi,
wir haben das damals unseren Kindern erzählt.
Wir haben dann noch einen Sternen-Geschichte draus gemacht und sie erzählen davon gerne, das Oma + Opa jetzt im Himmel sind.

Eine Freundin von uns erzählt ihren Kindern immer noch, das der HUnd im Krankenhaus ist - seid 3 Wochen ist er Tod und im Garten begraben.
In der Hoffnung, das sie das von selber vergessen. Dabei hatten sie noch nicht einmal ein enges Verhältnis zum Hund, der war es nicht besonders toll....
Das finde ich heute echt blöde solch eine Geschichte. Die Kids sind 7+5...wann sollen die denn lernen, das auch Tiere/Menschen sterben?!?!

Wir haben einen alten Hund und die Kinder wissen, das er irgendwann mal sterben wird...so wie Oma und Opa sagen sie. Und dann sagt Sohnemann "dann hat Opa seinen Hund wieder" (hatten wir damals übernommen...)

LG
Lisa

Beitrag von dia111 03.05.11 - 11:39 Uhr

Mein Opa ist gestorben, allerdings waren meine da 2 und 3Jahre.
Jetzt sind sie 5 und bald 4 und ich mußte ihre Schwester Tod auf die Welt bringen.

Ich habe gesagt,das Mia Isabella(bzw ihr Uropa) jetzt im Himmel ist und sie auf sie Aufpassen wird.
Habe auch eine Kleine Ecke für Mia eingerichtet, da sehen sie sie immer aufm Bild.

Damit haben sie sich abgefunden, jetzt gehen sie an die Bilder und sagen guten Morgen Uropa, guten Morgen Mia....

LG
Diana