Elterngeld und Progressionsvorbehalt

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Beitrag von lauren1982 02.05.11 - 18:58 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ich habe eben mit meiner Steuerberaterin telefoniert, zwecks Steuerklassenwahl nach der Geburt.
Erst dachte ich, ich hab es verstanden, doch jetzt irgendwie nicht mehr.
Ich hatte gedacht, dass wir zur Geburt des Kindes in Steuerklasse III/V wechseln, sind jetzt in IV/IV, um eben am Ende des Monats mehr Geld zu haben.
Sie hat mir jetzt aber geraten, dass wir beide in IV/IV bleiben sollen, wegen dem Progressionsvorbehalt während der Phase des Elterngelds. Ich habe es so verstanden, dass wir bei der Wahl III/V zb. am Ende des Jahres 2000 Euro Steuern nachzahlen müssen, und bei IV/IV nicht, da wir ja im Vorfeld schon weniger bekommen.
Ich habe verstanden, dass man ca. 20 Prozent vom Elterngeld an Steuern am Ende des Jahres nachzahlen muss, ist das korrekt?
Wie gesagt, ich bin überhaupt kein Experte auf dem Gebiet Steuern und kann es durchaus auch falsch verstanden haben.
Was habt ihr für Steuerklassen nach der Geburt eurer Kinder?

Beitrag von ichbins04 02.05.11 - 19:04 Uhr

hallo,

wir hatten 3 und 5.

allerdings zahlen wir den höchstsatz ansteuern...

wir haben wie jedes jahr auch einiges zurückbekommen...

vondaher kann man das nicht so pauschal sagen...

glg

Beitrag von emmy06 02.05.11 - 19:11 Uhr

das kommt auf soviele faktoren an... pauschal kann dir das niemand beantworten. du solltest den angaben der steuerberaterin vertrauen, sie kennt eure situation ja nun genauer...

lg

Beitrag von hippogreif 02.05.11 - 19:43 Uhr

Wir hatten zur Elternzeit auch 3/5 und als ich danach wieder arbeiten gegangen bin, erfolgte wieder der Wechsel in 4/4. Wir haben sogar noch einige hundert Euro zurückerstattet bekommen. Hängt aber vor allem davon ab, wieviel Dinge Du und Dein Mann angeben könnt, die steuerlich absetzbar sind. Bei uns ist das sehr viel, bei anderen dagegen nicht.
Sprich nochmal mit Deiner Steuerberaterin darüber. Nur die kennt Deine Daten.

Beitrag von becca78 02.05.11 - 21:06 Uhr

Hallo!

Wir hatten damals (2007) IV/IV - und mussten am Ende zurückzahlen. In etwa die Höhe einer Elterngeldzahlung #aerger. Die Jahre vorher bekamen wir auch immer was zurück, danach auch wieder...

LG,
Becca

Beitrag von ilva08 02.05.11 - 23:00 Uhr

Hallöle,

ich hab auch mal versucht, mich schlau zu machen.
Bei uns ist es allerdings etwas einfacher: Mein Mann arbeitet nicht, wird zu Hause bleiben und Elterngeld von 300 Euro beziehen.(Lohnersatzleistungen bezieht er nicht).
Ich gehe nach dem MuSchu wieder arbeiten.

Da ich Beamtin bin, bekomme ich im MuSchu meine Bezüge weiter und zahle darauf auch Steuern.

Soweit ich weiß, unterliegt das MuSchu - Geld ansonsten ebenfalls dem Progressionsvorbehalt (?) Das käme bei euch dann noch dazu.

Hier kannst du dir eine Flugrichtung ausrechnen. Ich weiß allerdings nicht, ob der Rechner gut ist...

http://www.finanzamt.bayern.de/service/berechnungsprogramme/progressionsvorbehalt/rechner.asp

Ich hab im I-Net gelesen, die zusätzlichen Steuern würden ca. 10 Prozent des Elterngeldes ausmachen. Bei mir traf das laut Rechner auch zu... aber wie gesagt, ich kriege kein Mutterschaftsgeld von der KK! Das macht sicher auch nochwas aus!

LG #winke