Sind das schon Anzeichen für Beikostreife?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von elimausi 02.05.11 - 19:49 Uhr

Hallo,
mein kleiner wird in 10 Tagen 5 Monate alt, und ich mache mir schon gedanken über Brei. Nun wollte ich ihn erstmal an den löffel gewöhnen und habe ihm einen zum tasten und schmecken in die Hand geben wollen und als er den sah und ich ihn richtung Mund machte ging sein Mund ganz weit auf und er war ganz aufgeregt. Er verzog keine miene das es für ihn ekelig war. er fand den Löffel richtig toll!

Beitrag von kathyreichs 02.05.11 - 20:01 Uhr

versuch es doch einfach!
ich hab auch mit genau 5 monaten angefangen und meiner hatte den bogen ganz schnell raus ;-)

Beitrag von hippogreif 02.05.11 - 20:34 Uhr

Naja, das kann auch einfach Interesse am Gegenstand gewesen sein. Das würde ich nicht über-interpretieren. Es gibt mehrere Beikostreifezeichen, google doch mal danach, z.B. hier:
http://www.eltern-bildung.at/home/schwerpunktthemen/unterthema_detail/expertenstimme/thema/babyalter/unterthema/ernaehrung-im-babyalter/?expertenid=202&cHash=463780dde2c3ec78f69149bfb310fe13

Beitrag von sunday30 02.05.11 - 20:47 Uhr

Wenn er gestillt wird, würde ich noch mind einen Monat warten bis du den ersten Brei ihm gibst.
Wenn er Flaschennahrung kriegt, versuch es ruhig.
Aber in dem Alter stecken die Kleinen gerne alles in den Mund
#mampf

Beitrag von hippogreif 02.05.11 - 20:53 Uhr

Und wo liegt der Grund zwischen der Differenzierung zwischen Flaschenmilch und Muttermilch?

Beitrag von sunday30 02.05.11 - 21:13 Uhr

Ich glaube immer noch daran, dass man mit dem Stillen eine Art Prävention gegen Allergien betreibt und es ist immer noch besser wie Milchnahrung.
Okay?!

Beitrag von zweiunddreissig-32 02.05.11 - 23:44 Uhr

Quatsch! Muttermilch schützt nicht vor Allergiene und ist keine Prävention.
Wenn ein Kind zu Allergien veranlagt ist, kommen sie früher oder später, egal, ob du stillst oder nicht.

Der Grund, warum man abwarten müsste, ist, dass bei schneller Beikosteinführung die Milchmenge zurück gehen kann.

Beitrag von lejana 03.05.11 - 08:26 Uhr

Sorry aber DAS ist Quatsch. Nicht jeder der die Veranlagung hat bekommt auch ne Allergie. Wies eben bei allen (vererbbaren) Krankheiten ist.

Ob das mit Stillen zu tun hat oder nicht soll jeder sich seine eigene Meinung bilden.
Aber Wieso steigen sonst die Fälle von Allergien seit Mitte des letzten Jahrhunderts - da wo zufällig die erste Generation fast ausschließlich nicht gestillt wurde.

Geb Dir aber Recht - 100% Schutz wird und kann es nicht geben.

Wie auch immer - ich hab ein veranlagtes Kind und stille. Will mir später nicht vorwerfen müssen nach heutigem Wissensstand nicht wenigstens mein Möglichstes versucht zu haben, damit er von dieser Sch... verschont bleibt. Obs hilft wird sich zeigen.

Aber Leben und Leben lassen.

lg
Lejana

Beitrag von zweiunddreissig-32 03.05.11 - 09:54 Uhr

Ich wurde 8 Monate lang gestillt, habe trotzdem schwere Neuro, Asthma und Heuschnupfen bekommen. Mein Mann wurde nicht gestillt, er hat gar nichts! Die steigende Zahl der Allergien liegt nicht daran, dass nicht gestillt wurde, sondern, dass der Mensch viel mehr Schadstoffen, Weichmacher etc. ausgestetzt wird als noch vor 100 Jahren.

Beitrag von lejana 03.05.11 - 14:34 Uhr

Das tut mir leid für Dich. Ich habe zum Glück nicht ganz so schlimmes Asthma und Allergien.

Wie ich schon schrieb ist mir klar - 100% Garantie gibt es nunmal leider nicht. Selbst Impfungen schützen ja nicht 100% vor der jew. Erkrankung.

Aber für mich ist eben klar, das ich's zumindest versuchen kann. Auch eine kleine Chance ist eine Chance. Wie geschrieben, ob's klappt wird sich zeigen. Und selbst wenn ich den Krankheitsausbruch nur einige Jahre hinauszögern kann hat sich's für mich gelohnt.

Was Du über die veränderten Umweltbedingungen schreibst, da stimme ich Dir zu. Ich sehe aber eben auch einen Zusammenhang mit der damals fehlenden Stillpraxis.

Aber mir ging's nur darum das Du meintest jeder mit Veranlagung bekommt es - DAS ist nunmal nicht richtig.

Beitrag von sunday30 10.05.11 - 14:23 Uhr

Sorry, hab vergessen: DU weißt ja alles besser!
Schön für dich, kann man aber zumindest freundlich bleiben!
Hab nämlich nur meine Meinung geschrieben und hab dich nicht nach deiner Meinung gefragt!

Beitrag von hippogreif 03.05.11 - 13:08 Uhr

Soweit ist alles klar.
Aber ich habe Dich ja etwas ganz anderes gefragt. Wieso differenzierst Du zwischen den beiden Sachen, warum soll man denn bei Flaschenmilch schon mit 4 Monaten mit Beikost anfangen?
Grundsätzlich geht die Empfehlung dahin, ca. 6 Monate nur Milch zu geben, egal ob aus der Brust oder aus der Flasche! Nun klar?

Beitrag von kathyreichs 03.05.11 - 14:49 Uhr

mittlerweile heißt es doch eher, dass man nach dem 4. monat mit beikost beginnen, um allergien vorzubeugen. je früher die kleinen an nahrung gewöhnt werden, desto besser (also früher = nach dem 4. monat)

Beitrag von lejana 03.05.11 - 07:59 Uhr

Hallo,

danach würd ich nicht gehen. Ich geb meinem (14 Wochen) seit 8 Wochen die Vigantoletten und seit 4 Wochen Bigaia vom Löffel und er macht den Mund meist auch bereitwillig auf.

Aber probieren kannst Dus ja mal. Vielleicht ist er wirklich schon soweit.

lg
lejana

Beitrag von 20girli 03.05.11 - 08:09 Uhr

Hi,

nein, das hat mit der Beikostreife nicht viel zu tun. In dem Alter- probiere es aus...nehmen sie ALLES in den Mund.

Meine kleine hat mit knapp über 6 Monate die ersten Sachen in die Hand bekommen. Jetzt ist sie knapp 7 Monate und kann alles alleine essen. Kein Brei. Bananan - Möhren - Kartoffeln. Ich stelle ihr das hin und sie nimmt es sich - steckt es in den Mund - kaut und schluckt und wird ein wenig satt :-)
Das ist Beikostreife.

Mal davon abgesehen das ich 5 Monate noch viel zu früh finde. Meine konnte auch schon sitzten. Sie sitzt jetzt schon seid 3 wochen frei ohne Hilfe.
Ist ein wenig früh drann die kleine ;-)

Wenn Dein Kind - so hat es meine gemacht... weil ich testen wollte ob es wirklich Beikostreife bei ihr ist...hab ihr eine Möhre gegeben sie hat daran gelutscht - ich habe es ihr weggenommen und eine Rassel gegeben. Die hat die Rassel nicht haben wollen und Theater gemacht bis sie die Möhre wieder hatte....:-)
Und jetzt mampft sie kleine Brotstücken - die ich ihr schneide oder Gemüse etc. alles alleine.

lg Kerstin

Beitrag von neroli83 03.05.11 - 09:17 Uhr

Hallo,

meine Maus hat mit 14 Wochen einen Löffel von mir bekommen und spielt seither ab und zu damit, führt ihn auch zum Mund und findet es ganz toll.

Aber ansonsten zeigt sie noch keinerlei Interesse an unserem Essen.
Daher werd ich mit der Beikost auf jeden Fall noch warten.

Ich denke, sie üben erstmal das festhalten und gezielt zum Mund führen, in diesem Alter erkunden sie auch Form, Konsistenz etc. mit dem Mund.

Wenn sie alleine sitzen kann werde ich beginnen das Familienessen über Fingerfood und Löffelbares einzuführen.

Liebe Grüße,

Neroli + Sylvesterbaby #herzlich