Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nikol 02.05.11 - 20:44 Uhr

wer macht sie ? wie steht ihr dazu? und was bezahlt ihr?

Beitrag von silksbest 02.05.11 - 20:47 Uhr

Hab sie für knapp 130 euro machen lassen. Das Schönste dabei war, das der US so lange ging. Mir liefen während des US die Tränen. Das war einfach wunderbar.

Beitrag von marcy78 02.05.11 - 20:49 Uhr

Ich mußte knapp 100 Euro auf den Tisch legen aber in meiner Familie gibt es eine Vorgeschichte. Also hab ich es machen lassen.
LG Nadine

Beitrag von co.co21 02.05.11 - 20:49 Uhr

Hallo,

ich hab sie nicht machen lassen, da ich davon nichts halte (nur Wahrscheinlichkeitsberechnung) und ich ohnehin auch keine weitergehenden Schritte unternehmen würde (eine invasive Untersuchung und erst recht eine Abtreibung kämen für uns nie in Frage).

Bezahlt hätte ich nichts, da ich aufgrund meiner Gerinnungsstörung eine Überweisung bekommen habe zum Doppler und NFM, habe aber nur den Doppler machen lassen, die Messung und den Bluttest haben wir abgelehnt.

LG Simone

Beitrag von marilama 02.05.11 - 20:51 Uhr

Hallo,

bei mir hat sie der FA gemacht (der hat auch ein ganz tolles neues US-Gerät mit Nackenfaltenmessprogramm) und das Blut für den Bluttest hat er ans Labor geschickt. Ich musste für den US 150 € und für den Bluttest 50 € zahlen.

Bei mir kam nichts schlimmes raus und es war der zweittollste Termin bis jetzt (Ersttollste war, als das Hämatom weg war).
Da in der 10. SSW man nur Ärmchen und Beinchen sieht und in der 13. SSW hat man schon Knochen etc. gesehen. Ich habe es eher wegen meinem Mann machen lassen, da er dafür war und mir war es egal (war halt wegen dem langen US dafür, aber nicht aus medizinischen Gründen).

Grüße

Beitrag von laila1984 02.05.11 - 20:52 Uhr

Hi,

ich habe auch lange hin und her überlegt ob ich es machen lassen soll. Hätte 150 € gekostet, wäre mir aber egal gewesen.
Habe es nicht machen lassen. Habe viel darüber gelesen. Mir haben die Statistischen Werte sehr viel geholfen.

Ich bin 26. Jahre alt. Da ist das Risiko für Down syndrom bei 0,08 %.
Außerdem ist die NFM nur eine Warscheinlichkeitsrechnung. Und ich war der Meinung dass es mich nur noch mehr verunsichert.
Es ist auch so, dass wenn eine auffällige NF gemessen wird nur bei ca 2-3 % wirklich eine Behinderung ist. Für was soll ich diese Messung dann machen, wenn die so ungenau ist?

lg Laila 25+0

Beitrag von susi321 02.05.11 - 20:53 Uhr

Wir haben sie gemacht, weil sie bei und zu der Untersuchung gehört!

Ist Standard bei meinem FA..

Bezahlen tu ich für die gesamte Untersuchung, auch mit Messen und allem was dazu gehört, 35 Euro!

glg SARAH

Beitrag von sabstar 02.05.11 - 20:55 Uhr

Also bei uns wird die Untersuchung komplett von der KK bezahlt. Bisher mussten wir noch nichts selber zahlen. Ob das an der ICSI liegt?

Lg
Sabrina

Beitrag von johanna71 02.05.11 - 21:26 Uhr

Ich hab sie nie gemacht.
Eine FU und eine Abtreibung wegen Trisomie wäre für mich indiskutabel gewesen. Eine Risikoangabe hätte mich nur verunsichert. Keine Ahnung, was es gekostet hätte.

Beitrag von yvonnsch73 02.05.11 - 22:04 Uhr

Wir haben uns auch dagegen entschieden, aus schon genannten Gründen.
Ich glaube es hätte um die 130 € gekostet.
Grüße
Yvonnsche

Beitrag von feroza 02.05.11 - 22:08 Uhr

Mir brauchte der FA die NFM gar nicht anbieten, ich habe bei meiner 1.VU gleich die zu große NF gesehen, so das der FA mich gleich noch zum Pränataldiagnostiker geschickt hat.
Der rechnete mit dem Alter (38), der größe der NF und des nicht sichtbaren Nasebbeins (weil es einfach noch zu früh war) ein Risoko für Trisomie aus von 1:2.

Drei Tage später hatte ich direkt einen Termin in Berlin zur Chorionbiopsie. Normal kann man einen Schnelltest machen, und am nächsten Tag ist zumindest die Trisomie-Geschichte abgeklärt, aber dafür war laut deren Aussage zu wenig Material entnommen worden.
Also musste ich für das Ergebnis 12 Tage warten. Das Ergebnis wäre heute telefonisch bekannt gegeben worden, heute sagte mir die Humangenetikerin, das das Material nicht verwertbar war.

Nun muss ich weitere 3 Wochen bangen, bis eine Amniozentese gemacht werden kann.
Dann bin ich in der 17. SSW.

Ich habe NIE in meinem Leben soooo viel Angst gehabt wie in den letzten Tagen. Weil für uns ein behindertes Kind nicht in Frage käme.

Wenn IHR euch sicher seid, was ihr wollt, dann reagiert danach.

Beitrag von losel 03.05.11 - 01:03 Uhr

Sry aber da fehlen mir die worte......! #contra

Beitrag von feroza 03.05.11 - 08:13 Uhr

Du kennst nicht jedens Lebenumstände, die Familiäre Vorbelastung oder sonstiges. Es dreht sich nicht nur immer alles um Trisomie 21!!!

Ich ziehe den Hut vor JEDEM, der sich dafür entscheidet, wir können es leider nicht. Und Du hast KEINERLEI Ahnung, was ich grade durch mache, wie es mir geht.

Also, nicht einfach nur: "Hirn ausgeschaltet, abgetrieben und gut is!"

So wie viele Respekt vor Eltern haben, die sich bewusst FÜR ein behindertes Kind entscheiden, so solltest Du auch Respekt entwickeln vor Eltern, die keinen anderen Weg finden, als sich dagegen zu entscheiden!
Den der ist in dem Moment sehr sehr sehr schwer. Oder denkst Du etwa, das geht an einem spurlos vorbei?

JEDER sollte mit offenen Augen durch die Welt gehen.
DU erwartest Akzeptanz, dann akzeptiere die Meinung anderer!

Beitrag von co.co21 03.05.11 - 14:08 Uhr

Es tut mir sehr leid für euch, was ihr durchstehen müsst und meine Vorschreiberin war in der Tat mit ihrem Kommentar ein wenig unsensibel, aber ich kann es nachvollziehen, weshalb sie so denkt.

Du sagst JEDER soll mit offenen Augen durch die Welt gehen...sicher ist das so und ich kann deine persönliche Situation nciht beurteilen (will ich auch garnicht), aber genauso hat JEDER Mensch ein Recht darauf zu leben, kein Mensch hat meiner Meinung nach das Recht zu entscheiden, ob ein anderer leben oder sterben soll...und es ist vollkommen egal, ob es sich jetzt um einen bereits geborenen Menschen handelt oder halt eben ein ungeborenes Kind (egal zu welchem Zeitpunkt einer SS!)

Alles Gute für euch!

Beitrag von losel 03.05.11 - 23:29 Uhr

Ich finde nicht das ich unsensibel war ich habe damit keinen angegriffen sondern nur geschrieben das mir bei sowas die worte fehlen mehr nicht!

Ich bin stolz auf mein Kind und liebe es so wie es zu mir gekommen ist.
Mich muss auch keiner bemitleiden da es dafür keinen grund gibt.
Wir als Eltern können nicht glücklicher sein! Und ich kann wenigstens sowas behaupten weil ich weiß wie ein Leben mit einem Behindertem Kind aussieht.

Trotz das sie schreibt das sie solche Menschen respektiert steckt sie solche in eine andere schublade und wegen solchen Menschen fühlen Kinder sich in der Öffentlichkeit ausgeschlossen, angestarrt und verstoßen! Es gibt behinderungen wo die Kinder vllt. nicht lebensfähig sind dann ist das was anderes!

LG Losel

P.S. Auch wenns so rüberkommt ist es jedoch nicht böse gemeint!#cool

Beitrag von co.co21 04.05.11 - 12:39 Uhr

Hab ich jetzt auch nicht so aufgefasst, also böse :-)

Ich verstehe deinen Standpunkt absolut und bin auch absolut mit dir einer Meinung. Für mich stände die Frage, ob ich ein solches Kind bekommen würde oder nicht auch nie im Raum (für meinen Mann auch nicht), da die Antwort auf jeden Fall ja wäre.

LG Simone

Beitrag von losel 03.05.11 - 23:06 Uhr

1. hab ich hier weder jemanden angegriffen noch beleidigt. Habe nur dazu geschrieben das mir die worte fehlen wozu ich auch ein recht habe meine meinung über deinen beitrag zu äußern.

2. sry aber was haben familiäre umstände mit der behinderung des eigenen Kindes zutun?? #kratz Wenn du dich für dein eigenes Kind (wenn es eine behinderung hat) schämen würdest würde ich die Mutterqualitäten in frage stellen. Weil keine Mutter sich fürs eigene kind schämen müsste.
Also muss in eurer Familie das perfekte Kind rauskommen ansonsten ist es nicht willkommen bei euch? Nette Familie!

Wenn du kein behindertes Kind bekommen kannst weil du gerade was durchm achst (kann ich ja nicht beurteilen wie schlimm es dir geht) dann frage ich mich warum du dann überhaupt ein Kind bekommen kannst? Sry möchte ja nicht unhöflich werden (wie andere) aber was hat das eine mit dem anderen zutun??? Ein behindertes Kind zerstört dein leben (weil du zurzeit ja was durchmachst) aber eines ohne behinderung nicht? #kratz
Bevor ich mich hier herstelle und und schreibe:

"Weil für uns ein behindertes Kind nicht in Frage käme."

würde ich mich erstmal darüber informieren bevor ich vorweg einen schlussstrich ziehe.

Zudem muss ich sagen kann man bei so einer meinung auch "feinfühliger" schreiben das man das andersder sieht und sich dann nicht rechtfertigen muss mit: "Ich habs zurzeit so schwer und könne deswegen sowas nicht!"
Du stellst behinderte Kinder/Menschen als was hin wo kein leben verdient haben denn du würdest soetwas ja nicht wollen und würdest es abtreiben aus was weiß ich für gründen die in meinen augen merkwürdig sind, weil wenn es dir schlecht geht oder soo viel durchmachen musstest warum hat ein Kind ohne behinderung dann mehr ein recht zum leben und eines mit nicht? Du steckst jeden behinderten Menschen wohl unter einem Hut ansonsten könntest du das nicht beurteilen und erst recht nicht wenn du erfahrungen im familien kreis gemacht hast!

Du reagierst hier doch über und hast keinen respekt vor Menschen die nicht so sind wie DU willst! Und wer schon so schreibt wie du muss damit rechnen das andere so reagieren wie ich weil sowas einfach angreifend rüber kommt, weil wir Eltern mit solchen Kindern uns angegriffen fühlen damit. Weil unsere Kinder sind mindestens genauso viel wert wie jedes andere auch und unsere Kinder haben genauso das recht zum LEBEN wie jedes andere. Du machst hier denn unterschied!

Ich steh wenigstens zu meinemj Kind wie es ist das würden andere anscheinend nicht.
Aber gut du konntest dir luft machen und ich hiermit auch!

Alles gute Losel


Beitrag von feroza 04.05.11 - 07:51 Uhr

Eigentlich wollte ich mich jetzt nicht mehr auf Deine Antwort melden, jeder hat gesagt, was er denkt, fühlt und nicht begreift, und damit soll gut sein, aber ich will dennoch zum Abschluss kurz etwas darstellen, denn Du betrachtest MICH von einem völlig falschen Blickwinkel:

- ich würde mich für mein eigenes (und selbst nicht für ein fremdes!!!) Kind NIEMALS schämen. Egal, wie behindert, wieviel Arme, Beine, Buchstaben oder sonstiges nicht in der Norm liegen. #liebdrueck

- Ich mache grand nicht etwas durch, und kann DESWEGEN das (vielleicht behinderte) Kind nicht bekommen, sondern geht es mir schlecht, WEIL dieses Kind vielleicht nicht gesund ist!!! #aha

- Sandra, DU hattest nicht die Chance bekommen, vor der Geburt zu erfahren, was mit Leon ist, vielleicht war es Schicksal, das er diese Chance bekommen hat. Ich habe sehr großen Respekt vor Familien, die diese vielen Hürden schaffen. Auch vor Dir!!!

- zu meinen Familiären Gründen schweife ich nicht aus, das würde 1. den Rahmen sprengen, und 2.passt es nicht hierher

- UND OB ich beurteilen kann, was Behinderungen bedeuten.
Ich habe meine Ausbildung zur Krankenschwester in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie gemacht und dort auch lange gearbeitet, in Wohngruppen mit körperlich & geistig Behinderten. Und ich fand es grausam, das Eltern ihre Kinder in Wohnheime gegeben haben, weil sie der Lage nicht Herr waren. Schließlich sind es doch IHRE Kinder??? Ich hab es nicht verstehen können, aber wir als Personal haben den Kindern wenigstens ein Stück Liebe geben können, Umarmungen, Geborgenheit.
So einfühlsame Menschen...

meine beiden (gesunden) großen Kinder sind in einem privaten, integrativen Kindergarten gegangen, wir haben von Rolli-Fahrer über T21 Kinder bei uns gehabt. Sind Freizeiten gefahren, haben noch immer bestehende Freundschaften mit den Familien geschlossen...

mehr würde zu weit führen, ich will Dir nur sagen, das ich immernoch den Eindruck habe, das Du jeden als "Behindertenhasser" oder wie man es nennen soll, abstempelst. DAS IST NICHT SO.

Dennoch musst Du einfach auch Menschen akzeptieren, die sich gegen eine Behinderung entscheiden, solange sie es noch können.

Du warst 19 als Du mit Leons Behinderung ins kalte Wasser geschmissen wurdest, ganz unbedarft und frei von Sichtweisen. Ich dagegen habe so viele Berührungspunkte mit Behinderungen gehabt, vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mich dagegen entscheide.

SO ist es.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles erdenklich Gute, besonders Deinem Zuckersüssen Schatz (hab die HP gesehen!!) wünsche ich eine Welt frei von Vorurteilen!!! Aber bitte, stell Dich nicht immer gleich mit Gewehr vor ihm und verteilige sein Dasein, sondern lass ihn lernen, selbst damit umzugehen, wie andere auf ihn reagieren!!

Das Beste #klee



Beitrag von losel 04.05.11 - 14:54 Uhr

ich möchte gar nicht mehr viel schreiben da ja eigentlich alles gesagt wurde doch auf das eine oder andere möchte ich nochmal was zur erklärung abgeben:

"- Ich mache grand nicht etwas durch, und kann DESWEGEN das (vielleicht behinderte) Kind nicht bekommen, sondern geht es mir schlecht, WEIL dieses Kind vielleicht nicht gesund ist!!! "

Ich verstehe grade nicht was du damit meinst doch irgendwie hört es sich wiedersprüchlich an im gegenteil was dein letzter Beitrag war! Aber egal.


"- Sandra, DU hattest nicht die Chance bekommen, vor der Geburt zu erfahren, was mit Leon ist, vielleicht war es Schicksal, das er diese Chance bekommen hat. Ich habe sehr großen Respekt vor Familien, die diese vielen Hürden schaffen. Auch vor Dir!!! "


Ja das stimmt ich hatte es nicht vorher erfahren aber es ist für jede junge Mutter schon nicht einfach ein Kind zu erziehen und die verantwortung zu tragen und dann noch ein behindertes Kind zu haben ist doch ein stück mehr verantwortung. Mit 19 Jahren ist die wahrscheinlichkeit bei nicht mal 0,1% dadurch das ich aber schon ein Kind mit DS habe ist bei meiner jetztigen SS (39.ssw.) die wahrscheinlichkeit das es wieder DS hat erhöhter! Und trotzdem das es einige gab die mir dazu abrieten bzw. mich nervten ich sollte die untersuchungen machen lassen (besonders die Ärzte rieten einem dazu)habe ich entschieden ein weiteres Kind zu bekommen und keine Untersuchungen machen zu lassen weil es für mich und meinen Partner nichts an der situation ändern würde. Wir würden weder abtreiben noch sonst dergleichen und das weil wir unseren Sohn so lieben wie er ist und wir keine probleme mit dieser behinderung haben. Es muss immer einen grund geben warum so ein besonderes Kind zu einem kommt.



"- UND OB ich beurteilen kann, was Behinderungen bedeuten.
Ich habe meine Ausbildung zur Krankenschwester in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie gemacht und dort auch lange gearbeitet, in Wohngruppen mit körperlich & geistig Behinderten. Und ich fand es grausam, das Eltern ihre Kinder in Wohnheime gegeben haben, weil sie der Lage nicht Herr waren. Schließlich sind es doch IHRE Kinder??? Ich hab es nicht verstehen können, aber wir als Personal haben den Kindern wenigstens ein Stück Liebe geben können, Umarmungen, Geborgenheit.
So einfühlsame Menschen..."


Es ist immer schön zu hören das es Menschen gibt die so einen Beruf haben. (AUch ich habe freunde bzw. in der Familie leute die so einen beruf in der richtung haben.) Auch wenn es mich jetzt wundert das du so eine stelle hast da dein vohreriger Beitrag auf ganz anderes schliessen lässt.
Trotzdem muss ich dazu sagen das es einfach eingewaltiger unterschied ist ob ich mit solchen Menschen arbeite oder ich mit solchen Menschen lebe und eine Mutter Kind bindung habe. Klar sieht man schlimmes in heimen aber man kann schlecht beurteilen wie es allgemein ist weil man in deinem berufsbereich einfach nuzr die im Heim sieht. Es gibt dafür auch tausende Eltern die ihre Kinder nicht abschieben und mit ihnen zurecht kommen. Normale Kinderheime sind meiner meinung nach auch schlimm und da tun mir die Kinder genauso leid wie in einem Behindertem Heim.
Es gibt Trisomie Kinder die geistig leider sehr angeschlagen sind aber es gibt sehr viele auch die es nicht sind. Es gibt Menschen die scheinbar ganz "normal" sind aber auch die trisomie haben ohne es zu wissen.
Man darf die Behinderten Kinder im Heim nicht mit allen behinderten Kindern vergleichen, denn jede behinderung ist verschieden stark ausgeprägt und ich kenne kaum Kinder die es schlimm getroffen haben. Im Heim ist das natürlich wieder andersder.
Viele Eltern geben die Kinder in heime ab weil sie sich schämen oder nicht mit umgehen können. Leider sind Menschen grausam und man wird dadurch schnell beeinflusst.
Aber wie schon gesagt zwischen Arbeit und Mutter sein ist es doch ein zu großer unterschied weil einer der da arbeitet einfach nicht das fühlen kann wie die Mutter, man sieht die kinder und man hat mitleid doch das ist eigentlich nicht nötig außer es ist körperlich sehr krank.


Trisomie 21 selbst ist keine Krankheit und sind deshalb genauso gesund wie andere auch! ;-)

Ich sehe nicht gleich in jedem einen Behindertenhasser, ich kann es nur nicht haben wenn Menschen über was urteilen was sie nicht beurteilen können denn nur eine Mutter eines solchen Kindes kann das wahre urteil abgeben weil diese Person 24 std mit dem Kind lebt und nur diese Personen über gefühle sich äußern können... außerstehende (wie freunde, bekannte usw.) sehen nur das äußerliche aber nicht das innerliche. Es fehlen einfach die Muttergefühle und das wissen das es sein eigenes Kind ist! Wenn eine Frau schon ein erhöhtes Alter hat und sich noch umbedingt ein Kind wünscht (was ja kein thema ist) dann sollte sie sich im klaren sein das das risiko einfach steigt. (Damit meine ich das allgemein und will dich damit nicht angreifen) Wenn ich das Risiko eingehe muss ich mit der konsequenz leben und akzeptieren erst dann kann ich sagen ich akzeptiere solche Menschen. Darüber sollte sich jedes Paar im klaren sein. Irgendwo kann man das evtl damit vergleichen wenn eine Frau schreibt sie haben nicht verhütet (das vllt. noch bewusst) aber wenn sie schwanger ist treibt sie ab weil sie auf keinen fall ein Kind möchte. Dan ist sie genauso ein risiko eingegangen wei eine Frau über 40 wo die % zahl bei einem DS Kind steigt!
Sry etwas blöd geschrieben ^^


"Du warst 19 als Du mit Leons Behinderung ins kalte Wasser geschmissen wurdest, ganz unbedarft und frei von Sichtweisen. Ich dagegen habe so viele Berührungspunkte mit Behinderungen gehabt, vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mich dagegen entscheide."

Ich lebe seit fast 3 Jahren mit meinem Sohn zusammen, klar gab es keine andere wahl aber ich als Mutter kann sagen das brauchte ich auch nicht weil ich habe die Chance bekommen was zu entdecken an der Behinderung die nicht jeder kann. Klar hast du bei deiner arbeit fälle wo einem zu recht angst macht doch ich als Mutter gehe nicht nach 8 std heim und schließe damit ab... ich lebe mit meinem Sohn glücklich zusammen und ich hab die Muttergefühle die du bei deinen nicht behinderten Kindern genauso hast. Ich bin damit reingewachsen das bist du nicht, denn ich sah ihn als neugeborenes bis jetzt und bin so verdammt stolz auf ihn. Ganz klar ich kann nicht bei allem mitreden und dazu was sagen weil jede Behinderung andersder mit Krankheiten verbunden ist doch im grunde habe und werde ich noch erfahrungen machen die nur Mütter eines solchen Kindes machen kann.


"Aber bitte, stell Dich nicht immer gleich mit Gewehr vor ihm und verteilige sein Dasein, sondern lass ihn lernen, selbst damit umzugehen, wie andere auf ihn reagieren!!"

Ich muss meinen sohn nicht dafür verteidigen das er da ist und ich muss mich auch für nicht rechtfertigen warum er so ist weil er genauso ein Kind ist wie andere auch!
Leider gibt es nur Menschen die ein falsches Bild von dieser Behinderung haben, schon alleine weil man zuviel falsches im Internet liest oder einem der Arzt es dermaßen schrecklich berichtet das man schon voller Panik die Praxis verlässt. Ich weiß das es oft ganz andersder ist als Leute einem erzählen. Du zum beispiel erlebst viele schlimme fälle und dadurch werden Schwangere Mütter die vor einer entscheidung stehen vllt. verängstigt und sehen alles negativ und schrecklich und ich sage eben das dies nicht immer stimmt. Es gibt auch die gutes seiten doch davon redet keiner... es wird alles eher schlecht hingestellt.

Wir Eltern eines DS kindes haben genauso viel verdient wie andere auch und ich verteidige wenn dann nur die behinderung selbst (um unklarheiten aus der welt zu schaffen weil nicht jedes DS kind gleich ist)doch meinen sohn muss ich nicht verteidigen denn keiner bisher meinen sohn als abnormal oder sonst was hingestellt hat im gegenteil er wird angestrahlt und geliebt. Mein sohn geht auf andere offen zu und keiner hat berührungsängste, das einzigste wovor ich ihn schütze ist vor menschen die ihm später mal einreden werden das er bei anderen Menschen das leben nicht verdient hätte. Mein sohn soll nicht das gefühl haben das seine behinderung ein grund zur abtreibung ist, (Sowas will keine Mutter bei ihren Kindern) und somit weniger wert ist als andere Kinder.

Trisomie 21 ist nicht immer gleich Trisomie 21 es gibt soviele unterschiede an dieser behinderung von schlimmen fällen bis zu sehr geringen fällen und das sollten auch die Frauen wissen die nur eine seite kennen.



Sry ist wieder viel zu lang geworden aber ich kann mich immer schlecht kurzfassen ;-) Hoffe doch das sich keine angegriffen fühlt. Aber gut jeder weiß wie der andere es sieht und gut ist.

Dir und deiner Familie alles Gute#winke
Gruß Losel

Beitrag von losel 03.05.11 - 00:57 Uhr

Meine meinung:


Sinnlos! Kostet ein haufen Geld und sicher ist das ganze auch nicht!!!
Von meiner Hebamme einer bekannten hatte das machen lassen und es hieß Down Syndrom... sie trieb ab und es stellte sich raus das es kerngesund war!

Ich habe selber keine machen lassen bei meinem Sohn da es keine anzeichen gab (aufm US war alles komplett normal) und mein Sohn hat das Down Syndrom. Von daher egal was man dir sagt es wird nicht 100% sicher sein.

Wenn du nicht vor hast das Kind abzutreiben dann spar dir das Geld.

LG Losel mit kuschel Leon im Arm und Bauchzwerg 39 ssw. (die auch in dieser ss keine untersuchungen machen ließ!)