Mein Hund frisst gar nicht mehr

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von louisa2010 02.05.11 - 21:36 Uhr

hallo ihr lieben, ich brauche dringend euren rat...

bei meinem hund wurde krebs festgestellt, an der lunge und am herzen sind tumore. die diagnose bekam ich vor 2 wochen...davor wurde er wegen seinem husten mit etlichen sachen behandelt. wenn jemand erfahrung hat, kann ich auch schreiben, was alles.

seit einer woche frisst er gar nichts mehr...400g insgesamt hab ich in ihn reinbekommen, die hat er vor lauter angst bei tierarzt gefressen :-( aber sonst, 0 g nichts...er ist ein berner sennenhund und er hatte zwischen 48 und 50 kg. heute nur noch 44...in zwei wochen :-(

und kein tierarzt weiß, was das sein könnte :-( die eine macht nur ausschlussdiagnostig mit infusionen, die nichts bringen und die andere, bei der ich heute war hat keine ahnung was es sein könnte, sie sagte nur, es hängt nicht mit den tumoren zusammen. was kann das bloß sein??? morgen fahre ich in die tierärztliche hochschule hannover...ich habe solche angst, dass die auch nichts finden..warum haben die tierärzte nicht mal ne idee??? keiner hilft...was soll ich tun? ich bin total verzweifelt...hab schon keine tränen mehr, die ich weinen kann...er war immer unser ersatzkind und ist doch erst 5 jahre alt#schmoll

ich will ihn doch nicht verlieren, indem er verhungert! was soll ich bloß tun?? woher weiß ich, was richtig ist?

bin dankbar über jede antwort!

louisa mit baby unterm #herzlich 20SSW

Beitrag von ciara_78 02.05.11 - 22:11 Uhr

Hallo Louisa

So ein Mist, lass dich mal #liebdrueck

Vielleicht hat dein Hund Schmerzen und mag deshalb nichts fressen. Mehr als ihm lauter schmackhafte Dinge anbieten kannst du nicht tun. Ich kenne jdm von der tierärztlichen Hochschule Hannover. Die Leute sind gut. Ich hoffe sehr, dass man deinem Hund helfen kann.

Ein Hund verhungert nicht so schnell wie ein Mensch. Wichtig ist mal das er trinkt. Versuche du die Ohren Steiff zu halten. Für deinen Hund, dein Kind und dich selbst. Ich weiß das es verdammt hart ist, aber sei tapfer. Du hilfst deinem Hund nicht, wenn du verzweifelst. Vielleicht hindert ihn das auch am fressen. Das, oder er spuert das es zu Ende geht. Ich kann dir nur raten tapfer zu sein und dich auf alles vorzubereiten. Sei im schlimmsten Fall tapfer für deinen Hund, damit es ihm leichter faellt. Zeit zu trauern ist hinterher. Aber erst mal hoffen wir das beste!! Die Tierärzte an der Hochschule Hannover sind wirklich gut. Viel glueck für morgen!!

LG, Ciara

Beitrag von jeanny0409 02.05.11 - 23:24 Uhr

Hallo,
ich gehe mal davon aus,dass er bereits Schmerzmitel bekommt,oder?

Unsere Hündin hatte einen Lebertumor#schmoll

Ich muss dir ganz ehrlich sagen, auch wenn du von der Diagnose überrannt wurdest und dein Hund erst 5 ist, ich würde ihn erlösen.
Ein Lugentumor kann einfach nicht lange gut gehen.

Zu verhungern stelle ich mir ganz schrecklich vor.:-(
Und wenn ein Hund nicht mehr frisst,kann man davon ausgehen,dass es ihm wirklich dreckig geht.

Beitrag von -0815- 03.05.11 - 06:14 Uhr

Ich würde ihn einschläfern lassen so wie du es beschreibst.

Beitrag von kimchayenne 03.05.11 - 06:28 Uhr

Hallo,
ich denke man kann es so pauschal nicht sagen,in meinen Augen wäre es aber durchaus möglich das es mit den Tumoren zusammenhängt,wer weiß wo noch welche sind?Oder dein HUnd will einfach nicht mehr,auch das wäre eine Möglichkeit.Ich drück Dich und wünsche Dir viel Glück beim treffen der richtigen Entscheidung.
LG KImchayenne

Beitrag von windsbraut69 03.05.11 - 07:40 Uhr

Guten Morgen!

Hast Du keinen Haustierarzt, dem Du vertraust und der Deinen Hund schon länger kennt?

Er wird einen handfesten Grund haben, so lange das Futter zu verweigern und bei der bestehenden Diagnose würde ich ehrlich gesagt nicht mehr lange untersuchen lassen und von Arzt zu Arzt fahren....sondern ihn erlösen.

5 Jahre sind nicht viel aber die Rasse ist ohnehin nicht sehr langlebig und er ist sehr krank. Erspar ihm schlimme Schmerzen und Leiden.

Lg und Alles Gute,

W

Beitrag von julianstantchen 03.05.11 - 12:29 Uhr

Hallo Louisa!

Kann es sein, dass dein Hund was gefressen hat und das steckt fest?

Viele Dinge können beim Röntgen zum Beispiel nicht festgestellt werden.

Vielleicht sollte man ihn Röntgen und wenn da nichts ersichtlich ist, eine Kontrastmitteluntersuchung machen.


Vielleicht drückt eines der Tumore aber doch auf ein Organ und verursacht Schmerzen.

Ich wäre erstmal für Röntgen und Kontrastmittel.

Wie wird bezüglich des Krebs weiter verfahren?

LG

Beitrag von rala70 03.05.11 - 18:09 Uhr

Bzgl. der Tumore kann ich Dir Dr. Kessler von der Tierklinik Hofheim nahelegen. Er gilt als der Onkologiepapst in der Vet.Med. Bzgl. des Nichtfressens solltest Du dringend die Ursache abklären lassen. Sollten die Tumore die Ursache sein, kann evtl. Cortison eine Linderung bringen. Zumindest wird es Appetit anregend. Solltest Du nach Hofheim wollen, lass Deinen TA einen Termin bei Dr. Kessler ausmachen, sonst kommst Du nicht zu ihm hin.

LG und alles Gute
Rala