Riesen Essensproblem

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von xxxyyyzzz123 02.05.11 - 21:45 Uhr

Hallo!

Bin schon ziemlich verzweifelt. Mein Kleiner (3) war noch nie der große Esser. Ich hab ihn 18 Monate gestillt und er war ein richtig dickes Baby. Jetzt ist er normalgewichtig, hat immer noch nen kleinen Bauch - also deshalb mach ich mir keine Sorgen!
Es ist mehr so dass er am liebsten den ganzen Tag nur Süßigkeiten will. Mittags isst er fast nichts. Er mag nur Reis, Nudeln und Knödel (aber wehe da ist ein bisschen Soße drauf), Erbsen, Mais, Fischstäbchen, Schnitzel nur mit viel Marmelade, Gurkensalat und dann noch alles was süß ist (Apfelstrudel, Marillenknödel,...)
Zum Frühstück beißt er vielleicht 3 x vom Toastbrot (ohne allem) ab. Später isst er Apfel mit Zimt. Zu Mittag bin ich schon froh wenn er mal 10 trockene Nudeln isst. Am Nachmittag isst er wieder vielleicht einen halben Apfel und Abends auch nicht mehr als Mittag! Zum Schlafengehen bekommt er sein Fläschchen, das ganz besonders wichtig für ihn ist.
Er bettelt den ganzen Tag nach Süßem (von mir bekommt er allerdings nichts, wenn er nicht halbwegs normal isst - das ist anders bei Oma und Opa!#augen).
Vormittags ist er immer bei Oma und Opa - da bekommt er natürlich schon Süßigkeiten. Damit hab ich an sich ja auch kein Problem. Aber er muss halt sonst noch genug essen.
Das gibt's doch gar nicht. Jedes andere Kind wäre doch schon längst verhungert?
Und dass er viel essen kann weiß ich. Wenn's zB. einen Apfelstrudel mit Vanillesoße gibt, dann schaufelt er richtig rein!

Als er mal Kartoffeln essen musste, hat er gebrochen!!! Das hab ich natürlich nicht wiederholt. Auch wenn ich ihn zwinge mal was zu probieren, fängt er an zu würgen!

Wie krieg ich dieses Kind bloß dazu zu essen? Wer hat Ideen?
Bin schon so verzweifelt!
:-(
Lg Karin

Beitrag von keep.smiling 02.05.11 - 22:02 Uhr

Was sagen denn Oma und Opa dazu zu seinem Eßverhalten?
Das kanns ja wohl nicht sein, die stopfen ihn mit Süßigkeiten zu und du wunderst dich noch, dass er nichts ißt?

"Vormittags ist er immer bei Oma und Opa - da bekommt er natürlich schon Süßigkeiten. Damit hab ich an sich ja auch kein Problem. Aber er muss halt sonst noch genug essen. " - das tut er aber nicht!!!

Ein Widerspruch oder nicht?

Ich würde Klartext reden mit Oma und Opa, es geht hier um die Gesundheit deines Kindes.

Lebensmittelallergien hat er keine?

Ich würde sagen genascht wird am Nachmittag und sonst nicht und auch nur, wenn ordentlich Mittag gegessen wurde. Und auch nicht mehr zu spät, wenn es bald Abendessen gibt.

Wieso bekommt er mit 3 Jahren ein Fläschchen?

LG ks

Beitrag von xxxyyyzzz123 02.05.11 - 22:12 Uhr

Hallo!

Ich glaub ich muss da noch mal was richtig stellen!

Er wird bei Oma und Opa keineswegs mit Süßigkeiten vollgestopft. Er bekommt vielleicht mal 2 Gummibärchen und 5 Smarties.
Das lassen sie sich leider nicht ausreden.

Wenn er bei mir ist (bin jetzt in Frühkarenz) oder am Wochenende isst er deshalb nicht mehr nur weil er nichts Süßes bekommt.

Aber dieses ganze Gejammere nach Süßem den ganzen Tag ist einfach zermürbend und anstrengend. Auch wenn ich gar nicht drauf achte.

Es geht einfach darum, dass er so wenig verschiedene Sachen mag. Eben nur alles was 'süß' schmeckt, mag er wirklich!

Lebensmittelargien hat er, soviel ich weiß, keine...

Lg Karin

Beitrag von keep.smiling 02.05.11 - 22:16 Uhr

Hast du schon mal den Azrt gefragt oder Ernährungsberatung?
Vielleicht gibt es eine Krankheit, wo der Körper immer ach süßem verlangt.
Macht er das auch, wenn er ncihts süßes sieht?
LG ks

Beitrag von anyca 02.05.11 - 22:03 Uhr

Wenn er normalgewichtig ist, wie soll er da verhungern?

Lies mal "Jedes Kind kann richtig essen". Kurzfassung: Du entscheidest, was wann auf den Tisch kommt (also nicht dauernd Süßkram), Dein Kind entscheidet, was es davon ißt. Du hörst auf, Dir Gedanken zu machen, ob das Kind nun viel oder wenig gegessen hat, es sei denn, das Kind ist kränklich oder tatsächlich deutlich untergewichtig.

Deiner stillt seinen Hunger vermutlich noch stark über das Fläschchen - und über den Süßkram bei Oma und Opa. Willst Du sein Eßverhalten ändern, mußt Du da ansetzen.

Beitrag von xxxyyyzzz123 02.05.11 - 22:17 Uhr

Hallo!

Du hast wahrscheinlich recht, über zuviel oder zuwenig mach ich mir wahrscheinlich 'zuviel' Gedanken.

Ich hätte halt gerne, dass er sich gesünder ernährt.

Er bekommt nicht viele Süßigkeiten. Mal ein paar Gummibären oder Pez oder auch mal ein Schokoei (haben wir ja momentan genug...)

Du denkst, dass das eine Fläschchen am Tag so viel Hunger stillt? (er bekommt Pre)

Lg Karin

Beitrag von anyca 02.05.11 - 22:24 Uhr

Na, wenn er nicht zu dünn ist, bekommt er ja genug Kalorien.

Bzw. wenn es nicht soooo viele Süßigkeiten sind, dann braucht er eben nicht mehr Nahrung, als er jetzt zu sich nimmt. Meine Kinder essen auch mal viel, mal fast gar nichts - ich habe längst aufgehört, das so genau zu beobachten, solange sie gesund sind. Nur bei Erbrechen, Durchfall etc. schaue ich natürlich genauer hin.

Beitrag von sunflower.1976 02.05.11 - 22:23 Uhr

Hallo!

Ui, das klingt stressig.
Aber...ich glaube, einige Probleme sind "hausgemacht" und unnötig.

Wir haben eine Regel (aus dem Buch "Mein Kind will nicht essen"):
Ich entscheide, was es wann zu essen gibt und meine Kinder bestimmen, wie viel sie davon möchten.

Für uns heißt das:
- Es gibt keine "Extra-Wurst", es sei denn, ich kochte etwas, was gar nicht kindgerecht ist wie z.B. ein scharfes Thailändisches Gericht
- Es gibt nur was zu den (Zwischen-)Mahlzeiten
- Die Essensmengen werden nicht kommentiert und die Kinder werden nicht dazu überredet oder gar gezwungen, mehr zu essen
- Sie können sich aus den angebotenen Lebensmittel aussuchen, was sie essen möchten, d.h. auch Nudeln ohne Sauce sind okay
-Süßigkeiten werden nicht als Erperssung verwendet, d.h. es gibt eine kleine Süßigkeitenportion unabhängig von einer Mahlzeit und auch unabhängig davon, ob oder wie viel gegessen wurde.
- Nachtisch machen wir selten, aber nicht aus Erziehungsgründen. Aber wenn es welchen gibt, bekommt jeder seine Portion, allerdings erst,
wenn alle mit ihrer Hauptspeise fertig sind. der Grund dafür ist, dass ich verhindern will, dass sich jemand an der Nachspeise satt isst und statt dessen hungrig die normale Mahlzeit stehen lässt.

Grundsätzlich achte ich schon drauf, dass etwas dabei ist, was die Kinder mögen und mache z.B. eher einen Salat als dass ich Gemüse koche weil sie das lieber mögen. Aber es gibt ganz sicher nicht nur die Lieblingsgerichte der Kinder. Zum einen, weil es dann einen sehr eingeschränkten Speiseplan gäbe und zum anderen, weil mein Mann und ich sehr gerne neue Gerichte ausprobieren.
Zum Frühstück gibt´s bei uns süßen Aufstrich. Mein großer Sohn hat bisher niemals Marmelade, Nutella, usw. angerührt. Ab und zu isst er bei meinen Eltern ein Honigbrot, bei uns würde er es nicht anrühren. Mein kleiner Sohn würde sich auch am liebsten nur von süßen Sachen ernähren. Aber abends biete ich z.B. keinen süßen Brotaufstrich an und da kommt es vor, dass er nur Brot mit Butter isst oder auch mal Brot pur (kennt er aber auch von mir weil ich ganz frisches Brot auch gerne pur esse).


Versuche, selber enspannter mit dem Thema "Essen" umzugehen! Warum musste Dein Sohn Kartoffeln essen, warum wird er gezwungen, etwas zu probieren?!? Müsste ich etwas probieren, wovor ich mich schon optisch ekele - wie z.B. die rohe oder auch gebratene Leber, Muscheln oder Tintenfisch, die mein Mann ab und zu gerne isst - würde ich auch würgen.

Natürlich sollte Dein Sohn sich einigermaßen ausgewogen ernähren. Aber er isst doch Gemüse und Obst, Getreideprodukte und Fleisch/Fisch. Was soll er denn noch machen, um Dich zufrieden zu stellen?! Ich weiß, das klingt provokativ, aber ich will Dich damit nicht angreifen.
Koche ganz normal und lass ihn von den angebotenen Sachen auswählen. Natürlich spricht nichts dagegen, ihm ab und zu seine süßen Lieblingsgerichte zu kochen, aber eben nicht täglich. Er holt sich, was er braucht. Aber wenn Essen zum Machtkampf gemacht wird, kann alles nur schlimmer werden und Dein Kind isst aus Protest o.ä. nicht mehr.

Als Kind habe ich sehr wenig gegessen und war (und bin) untergewichtig, habe aber nie eine Essstörung gehabt. Ich habe es gehasst, wenn meine Großeltern geschaut haben, wie viel ich gegessen habe und mich immer und immer wieder zu dem ein oder anderen Nachschlag überredet haben. Meine Eltern haben sich auch viele Gedanken gemacht, haben aber versucht, mich "machen zu lassen". Trotzdem kann ich mich noch an etliche Diskussionen erinnern, als ich z.B. morgens vor der Schule nach 1/4 Scheibe Brot satt war, mittags eine halbe Portion gegessen habe und abends eine halbe Scheibe Brot. Und da war ich sehr viel älter als Dein Sohn jetzt. Es hat mich damals sehr belastet, dass meine Eltern nicht akzeptieren, oder besser gesagt verstehen konnten, dass ich wenig Hunger habe.

Daher...mach kein Drama draus! Biete ausgewogene Mischkost an und setz ihn - und Dich - nicht so unter Druck!

LG Silvia

Beitrag von xxxyyyzzz123 02.05.11 - 22:42 Uhr

Hallo Silvia,

vielen Dank für deine ausführliche und hilfreiche Antwort!

Das was du da so schreibst hört sich ja eigentlich nicht schlecht an (und irgendwie einfach).

Das größte Problem das ich jetzt aber noch habe ist, dass er einfach ständig nach Süssigkeiten bettelt! Wenn er dann abends sein Fläschchen trinkt, hat er oft noch solchen Hunger, dass er ein zweites will (das er nicht bekommt).
Wieviele Süßigkeiten bekommen denn deine Kinder so?
Ich denkt mir immer, wenn er mittags 10 Nudeln isst und am Nachmittag 4 Gummibärchen, dann ist das halt im Verhältnis zu viel Süsses (obwohl ja 4 GB fast nichts ist).

Ausserdem wollte ich schon immer, dass er alles zumindest mal probieren soll. Ich zwinge ihn nicht etwas zu essen das er nicht mag, aber er sagt meistens schon bevor er überhaupt weiß was es gibt 'Das mag ich nicht'.

Vielleicht besorg ich mir doch dieses Buch. Blöderweise isst er doch 4x die Woche bei Oma, Opa und die halten sich da sicher nicht so dran...

Noch mal vielen Dank für die Antwort!

Lg Karin

Beitrag von sunflower.1976 02.05.11 - 23:08 Uhr

Mein großer Sohn macht sich wenig aus Süßigkeiten, mein kleiner würde sich - wenn er dürfte - davon ernähren. Bei uns bekommen die Kinder eigentlich sehr selten Süßigkeiten, aber sie fragen auch nicht danach. Bei meinen Schwiegereltern, die sie täglich sehen weil sie im gleichen Haus wohnen, hat jedes Kind eine kleine Dose mit einer "Tagesration" Süßigkeiten. Das sind eine Mini-Tüte Gummibären, ein Stückchen Schokolade und zwei, drei kleine Kekse. Eigentlich ist es so, dass es nicht mehr gibt, wenn die Dose leer ist. Aber mein Schwiegervater wird in den letzten Monaten sehr locker, was das Thema anbelangt (obwohl er bei seinen eigenen Kindern extrem streng war und anfangs auch bei meinen Kindern) und es wird manchmal nochmal nachgefüllt.

Gäbe es bei uns ständig Theater wegen Süßigkeiten, würde ich alles außer Reichweite räumen (ist momentan nicht nötig) und ebenfalls eine Dose mit einer Tagesration befüllen. Dann würde ich auf das ständige Nachfragen gar nicht mehr eingehen und nur noch wortlos den Kopf schütteln, aber freundlich und mit lächeln.

Ja, ich wollte früher auch, dass meine Kinder alles probieren. Aber das hat nicht geklappt und ich habe gemerkt, dass es so viel stressfreier ist. Meine Kinder sind beide sehr leicht und eigentlich fände ich es gut, wenn v.a. mein kleiner Sohn mehr essen würde. Aber was habe ich davon, wenn er ein, zwei Häppchen mehr isst?!? Nix! Außer Streit und ein schlechtes Gefühl beim Essen.

Mein großer Sohn erzählte neulich begeistert vom Essen im KiGa. Es gab "Gemüsebrei" #kratz Ich hab dann mal auf dem Speiseplan nachgeschaut...dieser Gemüsebrei war Selleriepüree (was auch immer das genau ist, denn dazu gab´s normale Kartoffeln und Fleisch). Zuhause würde er das sicher nicht anrühren, aber dort fand er es total lecker.
Wenn meine Kinder zuhause sagen, dass sie das Essen nicht mögen, ohne dass sie es probiert haben, sag ich nur, dass sie es ja stehen lassen können. Denn irgendeinen Bestandteil der Mahlzeit mögen sie eigentlich immer und seien es eben die trockenen Nudeln oder Reis.
Ich achte drauf, dass ich ausgewogene Mahlzeiten anbiete, aber davon können sie wählen was und wie viel sie essen möchten.
Es gibt mit Sicherheit bei uns Tage, an denen sie nicht ausgewogen essen. Aber demnächst beginnt die "Obst-Saison" im Garten meiner Schwiegereltern. Sie haben über 30 Obstbäume, Beerensträucher usw. und da futtern sich die Kinder durch weil die vielen Früchte an den Bäumen natürlich sehr verlockend sind. Da bleiben dann schon mal Brot oder Nudeln "auf der Strecke".

Dieses Buch betrifft eher Stillkinder, die lange keine Beikost möchten. Aber den ein oder anderen Tipp kann man sich schon rausholen.

Ich glaube eher, wenn Du Dein eigenes Verhalten überdenkst und änderst, wird das Essen mit der Zeit entspannter und dadurch könnte sich auch ganz langsam das Essverhalten Deines Sohnes ändern. So dramatisch ist das alles nicht!

Lg Silvia

Beitrag von wombatmuc 03.05.11 - 09:05 Uhr

ich würde sagen entspann dich mal dann entspannt sich auch die situation und dein sohn

in dem alter hat meine bereits am abendtisch mitgegessen und keine milchflasche bekommen die zeiten waren mit 16 mon bereits vorbei

dann lass ihn mithelfen beim aussuchen und kochen

beim einkaufen usw

binde ihn ein

sowas hilft auch

meine liebt zb bis heute risotto und nudeln mit fr parmesan ( diesen gerieben mag bei uns keiner )

dann mag sie bis heute keinen blatt salat dann gibt es halt für sie gurken stücken oder mohrenspagehtti

dann wird hier viel joghurt gegessen macht satt und man kann pürriertes obst hingeben ist süß und gesund

dann lieber mal eine nuss gessen wegen der gesunden fette

Beitrag von anarchie 02.05.11 - 22:23 Uhr

Hallo!

ideen?

klar!

Konsequent Süsses verbannen, auch bei oma und Opa.
Und dann :

DU bestimmst, WAS auf den Tisch kommt.
ER, was er davon in welcher Menge isst!

Und wenn er nICHTS isst, dannn lässt du ihn kommentarlos machen...

Kein gesundes Kind verhungert am gedeckten tisch...

lg

meklanie mit 4 Kindern

Beitrag von janimausi 02.05.11 - 23:34 Uhr

Ich würde vor allem abends die olle Milchflasche verbannen!

Denn da holt er sich das, was er übern Tag nicht isst und hat so zum schlafen was im Bauch und dann ist das doch schön.

Wenn dein Sohn aber abends diese Mahlzeit nicht hat, wird er sehr schnell merken das es nicht schön ist mit leerem Bauch einzuschlafen.
Wir haben die Flasche zur Nacht abgeschafft, da war Logan nich ganz knapp 1 1/2 evtl. n bissl älter.

Meine Nichte hingegen hat schon immer Theater gemacht und meine Schwester hat ihr dann abends auch immer die Flasche gegeben, und das hat dem Kind gereicht.
Nur irgendwann hat sie über Tag so ziemlich gar nix gegessen, dann gabs 3 Nächte Terror und dann hat das Kind doch mal richtiges Essen angerührt...

Und über Tag wesentlich mehr gegessen.

Ansonsten handhabe es so, wie es dir schon geraten wurde.

LG

Beitrag von juliane1978 03.05.11 - 09:50 Uhr

Hallo,

du hast ja schon sehr viele in meinen Augen hilfreiche Tips erhalten. Ich habe hier auch zwei so Kandidaten zu Hause. Bei uns gibt es aber eigentlich nie Theater. Ich denke mir nur immer:

An einem gedekten Tisch ist noch kein Kind verhungert.

Wir haben auch ein paar Regeln, aber die Meisten wurden eh schon genannt.

1. Es wird ein Wochenspeiseplan erstellt, bei dem jedes Kind ein Wunschessen nennen darf, dazu kommt dann noch einmal Fisch und Mama und Papa dürfen zwei Essen auswählen. Wir sind ja schon groß ;-)

2. Es wird gemeinsam zu Essen begonnen und bei einem normalen Essen (also nicht wenn Besuch da ist oder so wo das Essen länger dauert), wird am Tisch sitzen geblieben bis alle fertig sind. Haben sie kein Problem damit, da es erst da die Nachspeise (entweder selbstgemacht oder Süßigkeiten) gibt ;-)

3. Jedes Kind entscheidet selbst was und wie viel es will. Probiert sollte schon werden, wenn allerdings der Anblick schon eklig ist, darf darauf verzichtet werden.

Das war es eigentlich auch schon. Bei den Süßigkeiten hab ich bemerkt je weniger Aufsehen man darum macht, desto weniger wird danach gefragt.

Zur Abendflasche. Die weglassen so von heute auf morgen geht nicht. Das weiß ich aus eigener Erfahrung von Meinem. Ich hab das dann anders gelöst. Er hat weiterhin seine Flasche bekommen, aber ich hab alle paar Tage einen Löffel weniger Pulver reingemacht. Irgendwann war es dann nur noch gefärbtes Wasser und die Trinkmenge wurde immer weniger. Schmeckt natürlich nicht so gut. Irgendwann war es nur noch Wasser und da hab ich Ihn überzeugt, daß man als großer Junge für Wasser keine Babyflasche braucht.

Vielleicht findest du ja das Eine oder Andere, das du ausprobieren willst und das Wichtigste: Je entspannter DU beim Essen bist, desto einfacher und angenehmer wird es.

LG,
Juliane

Beitrag von sabse83 03.05.11 - 11:30 Uhr

Meine Große war immer eine schlechte Esserin. Zu den Mahlzeiten aß sie gut wie nichts, hätte sich auch nur von Süßem ernähren können. Meine Mutter wohnte damals noch unter uns und stoppte sie damit. Bis ich irgentwann gesagt habe Schluss!!! Es gab feste Mahlzeiten, entweder sie aß mit oder es gab nichts bis zur nächsten. Sie ist NICHT verhungert und haut mittlerweile(6 1/2) rein wie ne Große. Sie weiß es gibt feste Mahlzeiten, zwischendurch auch mal ein Eis oder Schoki, aber in Maßen! Bei den anderen zweien war es von anfang an so und sie essen sehr gut.


Sabrina mit drei Kids

Beitrag von alpenbaby711 03.05.11 - 13:10 Uhr

Ich würde an deiner Stelle mal Oma und Opa ne Kehrtwende verpassen weil die stopfen ihn mit süßem voll und dann wunderst du dich das er nichts mehr ißt? also ich nicht.
Klar ihr gewöhnt ihm die ganze Süße fresserei ja an wenn er dann das kriegt.
Ela

Beitrag von kathrincat 04.05.11 - 10:03 Uhr

einfach in ruhe lassen und da geben was er isst, es ändert sich von alleine, wenn du nicht ständig fragst oder anbietest. zwingen was zu probieren geht überhaupt nicht.