Angst!!! An die stillmamas! Hilfe?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von julimond28 03.05.11 - 06:45 Uhr

Guten morgen ihr lieben,

Unsere kleine ist acht Wochen alt und ich stille eigentlich voll! Eigentlich weil seit ein paar Tagen die zu geringe Zunahme im Raum steht! Deswegen habe ich angefangen abzupumpen!

Vor ca. Drei Wochen hatte ich schonmal in der rechten Brust einen Milchstau! Tat nicht weh, war einfach ein grosser knubbel! Mit Wärme und leichtem ausmassieren währen des Stillens war es gut!

Aber dieser knubbel ist praktisch vor dem stillen oder nach einer gewissen Zeit wieder da! Lässt sich aber gut wegstillen! Ist also nach dem stillen erstmal weg!

Bin jetzt beim Googeln darauf gestossen das wiederkehrender Milchstau auf Tumore hindeuten kann!

Ist das bei mir föllig normal? Habt ihr auch so bestimmte stellen?
Mein Papa ist vor einem Jahr an Krebs gestorben! Hab so Angst!

LG

Beitrag von putzemann 03.05.11 - 07:34 Uhr

hi

mach dich nicht verrückt!
1. wenn du angst hast oder unsicher bist,was brustkrebs angeht,kann ich dir nur raten zum arzt zu gehen/mamographie...

2. nachts ist es so, bei mir,dass ich meiner kleinen immer nur die linke brust gebe,ich liege seitlich,die kleine neben mir, oder auf mir...und
da ist morgens meine rechte brust auch "recht" voll,bzw heiß und hat harte knubbel/stellen. wenn die kleine stillt geht das weg....

ich kann dir eigentlich nicht wirklich was raten...


aso..und wegen der zunahme...würd mich da auch nicht verrückt machen...manchmal nehmen die kleinen gut,dann wieder weniger gut zu...
dein wurm zeigt dir, wann er hunger hat- bzw er nochmehr mochte...
anlegen,anlegen,anlegen....



Spannende Brüste infolge des initialen Milcheinschusses (Brustdrüsenschwellung)

Der Beginn der Milchbildung (Milcheinschuss) findet meist am dritten (bzw. am zweiten bis zehnten Tag) nach der Geburt statt. Sie kann mild und allmählich oder aber sehr unangenehm verlaufen. Im letzteren Fall schwillt die Brust an und spannt, und die Venenzeichnung der Brust ist sehr ausgeprägt. Manche Frauen entwickeln auch eine Fieberzacke.

Der große Druck in den Brüsten entsteht nicht durch große Milchmengen, sondern durch Lymphstauungen im Zwischendrüsengewebe.

Die Brustwarze wird durch Spannung und Schwellung flach ausgezogen und das Kind kann Schwierigkeiten bekommen, Brustwarze und Warzenhof zu fassen. Es muss so viel Milch abgepumpt oder ausgestrichen werden, dass die Brustwarze wieder zu fassen ist.

Die beste Behandlung von Brustdrüsenschwellung ist die Vorbeugung, indem das Kind häufig (etwa alle 2 Stunden) und mit der richtigen Technik angelegt wird. Das Ausmaß der Brustdrüsenschwellung nimmt außerdem mit jeder Geburt ab. Erstgebärende leiden am häufigsten darunter. Nach Anwendung von feuchter Wärme kann geschultes Personal durch eine Tiefdruckmassage die gestaute Lymphflüssigkeit in Richtung der Lymphbahnen abführen. Eine falsche Anwendung der Tiefdruckmassage von Unerfahrenen schadet allerdings mehr als es nützt. Nach dem Stillen wird die Brust für 15-20 Minuten gekühlt, z.B. durch Auflage von kalten Quarkwickeln oder Eisbeuteln (Achtung: kein direkter Kontakt zwischen Haut und Eis, da Gefahr der Hautschädigung durch Erfrierung!). Besonders bewährt hat sich auch die Anwendung von Weißkohlblättern, mit denen die Brust eingehüllt werden kann, nachdem die Oberfläche der einzelnen Kohlblättern durch Beklopfen oder Auswalzen geöffnet wurde.


lg


Beitrag von lilly7686 03.05.11 - 07:37 Uhr

Guten Morgen!

Deine Kleine ist erst 8 Wochen alt. Das heißt, deine Brust hatte erst 8 kurze Wochen Zeit, sich dran zu gewöhnen, zu stillen!
Gib dir noch ein bisschen Zeit, diese Knubbel sind meist einfach vorproduzierte Milch.
Mit der Zeit stellt sich dein Körper darauf ein, die meiste Milch nicht mehr vor dem Stillen zu produzieren, sondern direkt währenddessen. Dann wird auch dieser Knubbel verschwinden.
Ich denke, einen Milchstau würdest du fühlen.

Solltest du dennoch Bedenken haben, was absolut verständlich wäre bei der Geschichte mit deinem Vater, dann würde ich dir raten, mal beim FA vorbei zu schauen. Eine Mammografie (hab ich das jetzt richtig geschrieben?) oder ein Ultraschall deiner Brust kann auch während der Stillzeit gemacht werden!

Alles Liebe!

Beitrag von meandco 03.05.11 - 07:43 Uhr

#liebdrueck

wenn du deswegen angst hast ruf deinen fa an und frag da nach wegen einer kontrolle #pro oder eben die hebi, die können das beurteilen!

zur schlechten zunahme:
kann auch einfach veranlagung sein. meine ärzte haben alle am rad gedreht bei der großen - sie hat wöchentlich nciht mehr zugenommen als 30 g #schwitz trotzdem war sie gesund und munter, bis auf wachstum/gewichtszunahme hat sie sich mehr als dem alter entsprechend entwickelt. und bei uns stand die geringe zunahme auch ab der 6. woche im raum ...

und dann kamen die üblichen dinge: abpumpen (funzt bei mir leider gar nicht), mehr essen, zufüttern, .... etc etc zu guter letzt sogar künstliche ernährung #schock da bin ich dann ins kh und hab sie durchchecken lassen und bestätigen dass sie normal ist so wie sie ist (war sie aber auch schon ein jahr dann ...).
der einzige der bei all dem theater das um ihre zunahme gemacht wurde zugenommen hat war übrigens ich #augen #klatsch

lg
me

Beitrag von italyelfchen 03.05.11 - 08:59 Uhr

Huhu,

also da gibt es einen tollen Spruch:
"Wenn Du in Deutschland Hufgetrappel hörst, denkst Du auch nicht gleich an Zebras!" ;-)

Warum sollte es gleich so was abwegiges sein, wenn anderes viel näher liegt!

Zum Beispiel ein verengter Milchgang! Versuch mal den dazugehörigen zu finden, zum Beispiel, wenn Du versuchst, den harten Knubbel auszustreichen. Schau ob vielleicht ein bissel ein Häutchen drüber ist, das hatte ich schon oft, teilweise auch ganz zu, dass es es bissel anpieksen mußte! So entsteht übrigens auch schnell ein Milchstau!
Falls die Stelle nur ganz leicht anders ist, als die anderen, kann es auch sein, dass die Stelle einfach gut getrunken wird und gut nachproduziert!
Oder drückt ein BH irgendwie an der Stelle?

Keine Panik!

Liebe Grüße
Elfchen

Beitrag von sarahjane 03.05.11 - 10:02 Uhr

Mit so einer ernsten Sache solltest Du Dich an Deine Gynäkologin wenden.