kindergarten sorgen

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von schalkerin1985 03.05.11 - 09:59 Uhr

Hallo

ich bin zur Zeit am verzweifeln meine maus ist jetzt 2 Jahre alt und geht seit 4 Wochen in den Kindergarten. Die eingewöhnung lief gut so dass sie schon in der 2 Woche alleine da blieb und das ohne weinen, sie weinte ehr wenn ich sie abgeholt habe.
Nun ist es so das sie schon weint wenn wir aus dem Auto steigen vor der kita und beim abschied sagt sie immer Nein Mama und weint als wenn die Welt untergeht. Wenn ich sie abhole schnappt sie sich ihre Sachen und rennt zur Tür!

Mir ist auch aufgefallen wenn ein kitatag ist das sie dann nachts weinend aufwachen tut und zu mir ins bett kommt und am Wochenende passiert das nicht!

Frage mich nun ob ich sie wieder aus der kita raus nehmen soll auch wenn man mir das für ihre sprachliche Entwicklung empfohlen hat.

Beitrag von schnuffel0101 03.05.11 - 10:06 Uhr

Ich würde das Gespräch mit der Gruppenleitung am besten. Die können Dir sagen, ob vielleicht was vorgefallen ist, was das Verhalten begründet. Rausnehmen würd ich sie nicht.

Beitrag von sockikatze 03.05.11 - 10:18 Uhr

Hallo,

ich würde auch erstmal ein Gespräch in der Kita suchen. Die Erzieher bekommen doch das "Problem" auch mit? Was sagen die denn dazu? Rausnehmen, einfach so ohne zu wissen was wirklick ist bringt meiner Meinung nach nix.

Gib ihr vllt. auch noch bissel Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen. Sie ist ja erst 4 Wochen da!

LG

Beitrag von anarchie 03.05.11 - 10:23 Uhr

hallo!

oft sind es gerade die kinder, die anfangs problemlos dableiben , die dann probleme haben, wenn sie merken, dass es jetzt tatsächlich immer so läuft udn sie von Mama getrennt sind...

Natürlichsolltest dua uch versuchen rauszufinden, ob es irgendein problem gibt, dass man abstellen kann.

fakt ist für mich:
Ohne wirkliche Not würde ich mein Kind nicht zu einer Trennung von mir zwingen.
Niemals.

Sprachliche Entwicklung kann man auch anders fördern.
ich hätte da mehr Sorge um das Glücklichsein meiner Tochter, als um die Sprache...

lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von miau2 03.05.11 - 10:46 Uhr

Hi,
wie lief die Eingewöhnung denn ab? Und wie lange bleibt sie im Kiga?

Auch wenn sie noch so gut läuft - bei uns dauert sie bei unter 3jährigen immer mind. 4 wochen, auch "glückliche" Kinder bleiben nicht schon nach 2 wochen den ganzen Tag da. Das "mindestens" sagt, dass bei Bedarf die Eingewöhnung auch länger dauert - jedes Kind ist nun mal anders.

Ich schließe mich Melanie an: es sind wirklich oft die Kinder, wo die Trennung scheinbar am einfachsten ablief, wo es dann später eine problematische Zeit gibt. Wir hatten das bei beiden Kindern nach absolut problemlosen Eingewöhnungen - beim Großen (normale KiTa ab 3) und auch beim Kleinen (bei ihm nachdem er eine Woche krank war).

Bei beiden war es eine Sache innerhalb weniger Tage, die mit viel Verständnis und Entgegenkommen der Erzieherinnen überwunden wurde (z.B. wurde unser Kleiner direkt zum Schmusen auf dem Arm empfangen).

Und auf das Schlafverhalten hatte es keinerlei negative Auswirkungen. Wenn die KiTa das Kind so belastet, dass es regelmäßig schlecht schläft würde ich mir auch Gedanken machen.

Such das Gespräch mit den Erzieherinnen. eigentlich sollten die auch von alleine drauf kommen, mit dir zu reden (wir haben uns unterhalten, als es bei den Kindern zu trennungsproblemen kam). Vielleicht wären "Rückschritte" bei der Eingewöhnung notwendig - dass die Zeit verkürzt wird. Vielleicht ist auch tatsächlich etwas vorgefallen, etwas, was für uns Große vielleicht gar nicht so ernst ist (allerdings sollten fähige Erzieherinnen das entsprechend anders sehen).

Also, rede mit den Erzieherinnen.

Was genau ist denn das Sprachproblem, wobei die Krippe helfen soll?

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von schalkerin1985 03.05.11 - 10:55 Uhr

Also mit der Leitung der Gruppe habe ich schon geredet ob irgendwas ist und wie lange sie denn weint bis ich gehe. Laut deren Meinung weint sie 5 min. dann geht es und dann weint sie nur noch wenn es so umbrüche gibt das man vom spielen drinnen eben raus geht, aber sobald sie wohl draußen sind weint sie dann auch nicht mehr. Sonst würde es laut deren Meinung super laufen, die Kinder würden sie alle mögen und anfassen und genau da kommen mir auch zweifel auf, wenn ich mit ihr auf den spielplatz gehe mag sie das eigentlich gar nicht wenn soviele um sie herum sind und was wollen.

Sie bleibt da 4-5 std. ich bringe sie immer gegen 10 uhr und hole sie nach dem schlafen um 14.30 uhr ab.

Das Sprachliche probem finde ich gar nicht so dramatisch, sie spricht eben kaum wörter aber was ich so gehört habe ich das erst ab dem 3. Geburtstag bedenklich, aber habe mich eben drauf eingelassen sie in eine Kita zu geben, da ich mir dachte da hat sie wenigstens mal andere Kinder zum spielen und lernt vielleicht auch vieles besser von anderen auch. Mir ist es aber eben auch sehr wichtig das sie sich da wohl fühlt und sich nicht abgeschoben von mir fühlt, sie soll glücklich sein und ich habe das starke gefühl genau das ist sie im moment nicht.

Beitrag von haruka80 03.05.11 - 10:56 Uhr

Hallo,

na ja, bei nem sprachlichen Problem ist eher n Logopäde zuständig als die KiTa:-p

Nun mach dich aber mal nicht verrückt, das ist alles normal! Kinder lernen die KiTa in Phasen kennen. Erst ist Mama mit da, dann ist Mama nicht mehr da, dann merken sie: scheiße MAMA IST NICHT DA.
Oft hat das mit VErlustängsten zu tun und gerade nachts wird oft wild geträumt und Mama noch mehr benötigt.
Man sagt, n halbes Jahr dauert es, bis die KiTa für Kinder selbstverständlich und toll geworden ist und selbst dann kann es sein, wenn man 2 Wochen im Urlaub ist, dass das Kind zu Hause bleiben mag.
Mein Sohn hat auch nur 10 Tage gebraucht, bis ich 5 Std weg war. Es lief gut, aber auch wieder schlechter, dass er dort viel weinte. Die Erzieherinnen haben mich natürlich sofort drauf angesprochen, das es grad schlechter läuft, aber mich auch beruhigt. Ich hab ihn dann mal n langes WE daheim gelassen und ihn den Montag mittags bereits abgeholt. Er hatte "seine" Erzieherin, an der er sehr hing und die ihn viel bekuschelte wenn ers brauchte.
Jetzt ist er seit 3 Monaten in der KiTa und es läuft super. Dennoch geht "seine" Erzieherin in 2 Wochen in den Urlaub und er wird n bisschen zu zwei anderen "geschoben", dass sie den Abschied machen, ihn versuchen zu wickeln (er lässt sich ungerne von jmd anderen als seiner Julia wickeln) und ihn n bisschen daran gewöhnen, dass auch sie für ihn da sind, wenn er möchte.
Wichtig ist wirklich die Kommunikation zwischen Erziehern und Eltern, bei uns ist das selbstverständlich, ich sage morgens aber auch bescheid,wenn ich mal 3 Std nachts streichelnd am BEtt saß, damit sie wissen, wie er zu Hause auf die KiTa reagiert.

Seit 3 WOchen höre ich allerdings nur noch: Er ist ne Gackertante#rofl
Lass deinem Kind Zeit zum Ankommen, du kümmerst dich super und wie sies braucht.

L:G