Wie beschäftigt ihr die Kleinen im Krankheitsfall?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kunigundelchen 03.05.11 - 10:48 Uhr

Guten Morgen allerseits.

Frage steht ja schon oben.
Ich muss ehrlich sagen, es ist schon sehr schwer, eine Beschäftigung für meine Tochter zu finden, wenn die Kern-Gesund ist. Aber wenn sie krank ist, ist es noch schwerer. Ich hätte natürlich gern, wenn sie ne Weile liegen bleiben würde, bzw immer mal wieder über den Tag hinweg, damit sie sich schnell auskuriert. Aber bringt mal eine 4-Jährige mit Hummeln im Hintern zum liegen. Ohne Kumpel Fernseher wäre das unmöglich...#kratz

Vorhin hat sie sich mal ca 5-10min alleine beschäftigt, ist mit ihrem neuen Roller bisschen durch die Wohnung geschlurft, und hat mit ihren Stofftierchen gespielt. Dann gabs zwischendurch noch Frühstück, ich hab danach sauber gemacht, und seit dem liegt sie nun im Ehebett und schaut TV. Grade kommt Benjamin Blümchen. Das ist ja auch Kindgerecht.
Aber nur Fernsehen ist ja auch nicht das wahre.
Vielleicht noch ein paar Bücher anschauen, allerdings wäre das auch wieder in höchstens 5-10min erledigt, weil ihr fürs lange zuhören bzw nur Bilder gucken einfach noch die Geduld fehlt.

Müssen Kleinkinder eigentlich unbedingt liegen, und sich ausruhen?
Weil sobald der Fernseher aus ist, rennt sie rum, hüpft, und singt und Tobt sogar zwischendurch richtig, so als wäre nichts.

Bin gespannt auf eure Antworten.

Lg, Kunigunde

Beitrag von anira 03.05.11 - 10:55 Uhr

das kenn ich
wenn meine richtig krnak sien liegen sie auf der choch und pennen da sehr sehr viel dazwischen kucken sie fern und schlafen dabei wieder ein
aber da geht es ihnen auch richtig mies....

oder toben eben rum
ist natürlich nicht so prickelend wennn doch eigentlich der husten abheilen soll usw
aber festbinden geht ja auch net
ich sag immer wenn sie krank sind sind sie krank und da kann die glotze meinet wegen auch 24h laufen

Beitrag von soulcat1 03.05.11 - 10:56 Uhr

Hallo! #winke

Bei uns ganz einfach:

Ab auf die Couch unter die Decke ODER

viel schlafen im Bett :-)

Wenn meine Tochter erhöhte Temperatur hat, ist sie schon sterbenskrank ;-)
Und wennm an krank ist braucht man doch eh Ruhe.

Liebe Grüße

Petra & Joelina 7 :-p

Beitrag von binecz 03.05.11 - 11:12 Uhr

Wenn sie krank ist muss sie vielleicht einfach beschäftigt werden. Ich denke wenn fürs Bilder gucken beim TV nicht die Geduld fehlt, dann sollte das auch mit einem Buch möglich sein. Zumindest wenn Mama sich mit dazu setzt.

TV ist halt schlecht um Konzentration zu lernen.

Aber sonst kann ich dir leider keinen Ratschlag geben, nur Klugscheissen :-p

Beitrag von soulcat1 03.05.11 - 11:55 Uhr

>> TV ist halt schlecht um Konzentration zu lernen. <<

Findeste? Meine Tochter ist ein Konzentrationswunder(!) und guckt wirklich gerne TV...

Scheint von Kind zu Kind unterschiedlich zu sein. Muss ich wohl auch mal klugscheissen :-p ;-)


Petra & Joelina 7 #sonne

Beitrag von binecz 03.05.11 - 11:59 Uhr

Ob ich das finde kann ich nicht beurteilen. Die Kids in meinem Umkreis sind ja alle noch zu klein um da ein persönliches Resümee zu ziehen. Kann daher nur wiedergeben was in unabhängigen Studien festgestellt wurde :-p

Wobei man fairer weise sagen muss das sich das statistisch gesehen
1. erst später zeigt, je nachdem wann die Kids angefangen haben mit TV
2. die Dauer des Konsums eine Rolle spielt
3. natürlich nicht bei JEDEM Kind zutrifft, sondern "nur" die Wahrscheinlichkeit erhöht ;-)

Beitrag von hedda.gabler 03.05.11 - 17:28 Uhr

>>> TV ist halt schlecht um Konzentration zu lernen. <<<

Na ja, ein Kind muss ja jetzt auch nicht zwingend während einer Krankheit die Fähigkeit zur Konzentration erlernen ...

Gruß von der Hedda.

Beitrag von viva-la-florida 03.05.11 - 11:17 Uhr

Hallo,

richtig liegenbleiben klappt bei Moritz (3,5) nur, wenn er wirklich richtig krank ist. Fix und fertig also. Dann schläft er auch viel. Beschäftigung wie Bücher gucken, CD hören und Puzzeln klappt dann nebenbei gut. TV eher weniger.

Ist er aber nicht soooo krank, das er von sich aus immer wieder aufsteht, muss er auch nicht liegenbleiben. Somit kann man sich dann auch gut beschäftigen.
Malen, kneten, basteln, Bücher, Puzzle, Parkhaus .....

Ich achte dann halt drauf, dass wir es ruhig angehen lassen und nichts übertreiben. Und ich versuche dann wirklich, eine Mittagspause (vorzugsweise einen kleinen Mittagsschlaf) einzurichten.

LG
Katie

Beitrag von sunnylu 03.05.11 - 11:18 Uhr

Hallo Kunigunde,

mein Sohnemann schläft zum Glück viel, wenn er krank ist. In der restlichen Zeit hängt er wie eine Klette an mir dran.
Wir schauen dann viel Bücher an, ich singe vor, wir spielen (wobei ich dann den eher aktiven Part habe), basteln, etc.

Am PC schauen wir auch mal einige Clips aus der Sendung mit der Maus oder kleiner roter Traktor oder Pumuckl, o.ä., aber parken vor dem Fernseher gibt es bei uns nicht, da der Fernseher in unserem Schlafzimmer steht.

Wenn Sohnemann allerdings meint, dass er partout nicht sitzen / liegen will, dann tobt er halt - wenn er wirklich krank ist, ist er schnell müde und wenn es ihm besser geht, dann trainiert er sich langsam wieder. Ich denke, das merkt er selbst am Besten.

Mein Motto ist in diesen Fällen: aufs Kind hören und ihn weitgehend bestimmen lassen, wie aktiv er spielen will.

Gute Besserung!

LG,
Susanne

Beitrag von kunigundelchen 03.05.11 - 12:35 Uhr

Danke an alle für die lieben Antworten.

Bei uns ist halt das Problem, das die Kleine selbst mit 40C° Fieber noch rumrennt, als wäre nichts. Man merkt ihr schon an, das was anders is, sie ist etwas anhänglicher, und pienst gelegentlich etwas rum, aber sonst....ist sie eigentlich kaum zum still sitzen/liegen zu kriegen, es sei denn es läuft wie gesagt der Fernseher.

Der Tag, an dem man es immer am meisten merkt, ist immer der, an dem die Krankheit ausbricht. Da heult sie dann sogar, und schreit "Ich bin kraaank" Und ist total schlapp. Gestern ist sie Z.b 2mal im Auto eingeschlafen, wollte nicht mal ein Eis essen gehen (und das will was heißen) und fing plötzlich mitten während der Fahrt an zu heulen. Da gings ihr dann wohl auch wirklich mies. Geschlafen hat sie dann schon um sieben ohne zu murren, bis heute Morgen um halb Acht. (Das ist für sie echt lange!)

Jetzt über den Vormittag hinweg gings echt gut, außer das sie wieder so gut wie nichts gegessen hat. Und eben hab ich sie hingelegt, zum Mittagsschlaf machen. Hoffe mal, das sie ein wenig schläft (noch redet sie mit ihren Stofftieren) *lach*

Lg, Kunigunde

Beitrag von optimista 03.05.11 - 17:34 Uhr

Hallo,
als mein Sohn krank war, hab ich ihm "Faxenmaxe" ( das ist einfach toll )vorgelesen. da geht's nur um Lachen und gute Laune ( gerade für die , die krank sind ) das hat ihn total aufgemuntert und abgelenkt. das kann ich jedem nur in so ner schweirigen zeit empfehlen. und ich würde nicht den tv mehr als sonst laufen lassen etc.
ich wünsche euch allles , alles gute
:-D:-D:-D

Beitrag von hedda.gabler 03.05.11 - 17:37 Uhr

Hallo.

Ich mache es genau so wie vor über 30 Jahren meine Eltern bei mir gemacht haben ... Fernsehen wird ausnahmsweise NICHT reglementiert ...

... und meiner Erfahrung nach, wird der Fernseher wieder zunehmend uninteressanter, je fitter das Kind wieder wird (wenn es also über den nur Schlafen und Fernsehen können Zustand hinaus ist) ... und dann beschäftigt es sich auch wieder zunehmend so, wie es sich auch sonst beschäftigt.

Ach so, ich verordne auch keine Bettruhe ... erfahrungsgemäß passt meine Kleine bei Krankheit ihre Aktivität ihrem Zustand an ... zum Glück hat meine Kleine bis dato nur ein paar Mal 1 bis 2 Tage fit, aber ansteckend, zu Hause bleiben müssen (so dass auch Spielplatz ausfiel) Ich nehme sie dann mit ins Büro ... findet sie spannend und ich kann arbeiten. Und ansonsten tun wir dasselbe wie immer ... spielen, malen etc. Aber meine Kleine kann sich auch hervorragend alleine beschäftigen (jetzt sitzt sie gerade in ihrem Zimmer und hört das Sams).
Nichts ist schlimmer als ein fittes krankes Kind zu Hause, das eigentlich in den Kindergarten will (und pssst, nicht weitersagen ... dann ist der Fernseher durchaus auch mal ein Stündchen länger an, sie ist schließlich krank;-))

Gruß von der Hedda.

Beitrag von zahnweh 03.05.11 - 22:48 Uhr

Hallo,

unser Kinderarzt sagte meistens: wenn ein Kind so krank ist, dass es liegen müsste, bleibt es freiwillig liegen. Nur Kindergarten sollte noch nicht sein.

Als meine mit 2,5 Jahren eine Gehirnerschütterung hatte, turnte sie nach der ersten Nacht schon durch den Raum. Auch das Kind mit der Mandel-Op mit ihr.
Begeistert waren die Ärzte nicht. Meine wollten sie deswegen schon entlassen. Aber ich habe ihr noch sehr deutlich angemerkt, dass sie noch nicht so fit war wie sonst. Sie brauchte alle halbe Stunde 5 Minuten, in denen sie sich freiwillig ins Bett legte und über Kopfweh klagte. Nach der zweiten Nacht war das nicht mehr und sie total fit.
Unser Kinderarzt riet: sie darf wieder alles machen, nur kein Fußballverein oder ähnliches.

Auch sonst. Entweder sie hatte fast 40°C, blieb freiwillig im Bett und schlief. Als es runter war auf knapp 38°C rührte sie sich weiterhin nicht zum Aufstehen, weil sie das Liegen brauchte.
Ein ander mal war sie quietschfidel trotz 38,5°C. "Lassen sie sie machen. Sie wird sich schon hinlegen, wenn sie es braucht." Und so war es dann auch.

Dass sie was ausbrütet oder dran vorbei brütet, merke ich meistens daran, dass sie nur noch an mir hängt sehr unruhig ist und sich zwischendurch mal für ein paar Sekunden hinlegt. Immer mal wieder.


Ich selbst musste als Kind noch im Bett bleiben. Ob ich wollte oder nicht. Wir hatten dann Ausnahmeregeln 1. Krankenlager im Wohnzimmer in Mamanähe 2. es gab ein neues (kleines) Brettspiel, das wir dann öfter gespielt haben. Später auch mal eine neue Hörspielkassette. 3. spätestes Grundschulalter waren auch Fernsehen oder etwas mehr Gameboy erlaubt. Wobei es da sehr drauf ankam, was ich hatte, ob es mir danach schlechter ging oder mich beschäftigte.