Kündigung nach Mutterschutz?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von radauqueen 03.05.11 - 10:54 Uhr

Hallo ihr lieben,

da ich ein BV habe und mein AG gerade sein unschönes Gesicht zeigt möchte ich nach dem Mutterschutz nicht mehr dort arbeiten.
Brauche da auch keine Bedenkzeit mehr da es mir jetzt reicht und ich so einen Job immer wieder finde.

Mein Mutterschutz beginnt am 03. 10. 2011 , also endet er am 09.01.2012 ( wenn ich einen Rechenfehler habe , bitte korrigiert mich!)

Wie schreibe ich die Kündigung?

Sehr geehrte Damen u. Herren,
hiermit kündige ich ...............( Name, Personalnr.) Form- und Fristgerecht zum ende meines Mutterschutzes am 09.01.2012

MfG

Stimmt das dann so?
Und hat das Auswirkungen auf das Elterngeld?
Ich meine nicht das die dann Probleme machen beim EG weil ich gekündigt habe?

Danke schon mal

und eine #tasse und ein Stück #torte für euch!!!

Beitrag von juliz85 03.05.11 - 10:57 Uhr

dürfte keine Auswirkung aufs Elterngeld haben, das wird ja errechnet aus den letzten 12 monaten vor dem Mutterschutz. Lass dir doch Zeit mit dem Kündigen bis deine Elternzeit vorbei ist oder? Falls du nix findest!
lg

Beitrag von nuckenack 03.05.11 - 10:58 Uhr

Ich würde noch gar nicht kündigen, du weißt nicht sicher wann dein Kind genau geboren wird und danach richtet sich das Datum des Mutterschutzes.

Außerdem kannst du doch in Ruhe erstmal in Elternzeit gehen und dann kündigen.

nuckenack

Beitrag von marjatta 03.05.11 - 10:58 Uhr

Ganz ehrlich, ich würde das jetzt noch nicht machen. Warte lieber ab, bis das Baby da ist. Da Du ja sowieso in Elternzeit gehen wirst, kannst Du noch ganz bequem während dieser Zeit kündigen.

Gerade wenn sich Dein AG so blöd anstellt, wäre ich mit einer so frühen Kündigung vorsichtig, damit Du auch auf jeden Fall Deinen Mutterschutzgeldzuschuß vom AG noch bekommst.

Beim Elterngeld solltest Du keinen Probleme haben. Ich weiß allerdings nicht, ob dann die BV Zeit mit angerechnet wird, oder die 12 Monate vor Erteilung des BV.

Wie gesagt, ich würde erst nach Ablauf des Mutterschutzes kündigen. Dann kann sich Dein AG immer noch ärgern, aber alles andere fände ich schon ein Risiko.

Gruß
marjatta

Beitrag von zuckerundsalz 03.05.11 - 10:58 Uhr

Warum willst du denn direkt nach Mutterschutzfrist kündigen? Reiche erstmal Elternzeit ein. (muss 8 Wo vor Antritt der Elternzeit dem AG vorliegen, wenn ich mich jetzt recht erinnere). Dann hast du genug Zeit und musst nicht befürchten, irgendetwas wird dir gestrichen.

Beitrag von miau2 03.05.11 - 10:59 Uhr

Hi,
ganz ehrlich, die Kündigung nach dem Mutterschutz ist so ziemlich das ungeschickteste, was du machen kannst. Und eigentlich auch komplett überflüssig.

Geh nach dem Mutterschutz für 2 Jahre (mind.) in Elternzeit - wenn du zwei Jahre nimmst kannst du das dritte noch dranhängen. Du bist in der Zeit weiterhin beitragsfrei sozialversichert, kannst jederzeit selbst kündigen (der Kündigungsschutz betrifft nur Kündigungen durch den AG), wenn du etwas neues hast.

Sprich: du lässt dir alle Optionen offen damit.

Viele grüße
Miau2

Beitrag von bjerla 03.05.11 - 11:03 Uhr

Auswirkungen auf EG wirds vielleicht nicht haben, aber warum willst du denn jetzt schon kündigen??? Ich habe direkt im Anschluss an meine EZ mit meinem alten AG eine Aufhebungsvereinbarung getroffen.

Mit der Kündigung würde ich warten bis zum Ende der EZ.

LG B. mit Nr.2 in der 18.ssw

Beitrag von derhimmelmusswarten 03.05.11 - 11:15 Uhr

Wieso willst du nach dem Mutterschutz kündigen? Du gehst doch sicher in Elternzeit oder nicht? Dann kannst du auch drei Jahre einreichen und dir während dieser Zeit nach einem, zwei oder drei Jahren oder auch während der Elternzeit einen anderen Job suchen. Bist du verheiratet? Also bist du über deinen Mann krankenversichert?

Beitrag von nea. 03.05.11 - 12:54 Uhr

Hallo,

wenn du jetzt dort kündigst, wärst du ja schön blöd und dein AG würde sich ins Fäustchen lachen. #kratz

Du hast BV, gehst dann in Mutterschutz und kannst dann in Elternzeit. Und das alles ohne einen Tag für deinen AG arbeiten zu müssen.

Weißt du was nach der Zeit ist? Zeiten ändern sich ganz schnell. Was heute blöd ist, kann in zwei Jahren schon ganz anders aussehen.

Kündigen kannst du immer noch und wer weiß, vielleicht hat dein AG die Nase voll und kündigt dich. Warte ab und schau erst mal wie sich das entwickelt. Du hast ja nichts zu verlieren. ;-)

Beitrag von radauqueen 03.05.11 - 16:47 Uhr

Danke für eure Antworten #liebdrueck
ihr habt ja recht!!

Es ist nur so das mein AG fast jeden tag anruft und mich beleidigt, als unfähig oder faul hinstellt wegen meines BV. Vorher war ich die Mitarbeiterin Nummer 1 und konnte auch noch die anderen einarbeiten.

Jedesmal wenn das Telefon klingelt zucke ich schon zusammen, mein AG frägt mich 100 mal das gleiche ( wo ist den das, oder wie haben sie das zeitlich gemacht,....) und dann kommen die Beleidigungen :-[
Es geht mir langsam an die Substanz, aber ihr habt ja recht, werde jetzt erst mal schauen das ich solche Sprüche nicht mehr so an mich ranlasse und mir dann schön Elternzeit nehmen.

Danke euch allen!!! #winke

Beitrag von miau2 03.05.11 - 18:50 Uhr

Hi,
habt ihr keine Rufnummernerkennung? Dann würde ich gar nicht erst dran gehen. Neue Telefonnummer wäre vielleicht etwas übertrieben, aber vielleicht: alle Bekannten informieren und für ein paar Tage das Telefon auf stumm stellen, und halt mit Anrufbeantworter und Rückruf (halt nicht beim Chef) arbeiten.

Es zwingt dich ja niemand, telefonisch erreichbar zu sein für deinen Chef im BV. Wenn du nett sein willst biete die Beantwortung fachlicher Fragen per E-mail an. Wenn nicht, lass es.

Vielleicht will er ja genau das erreichen, was du jetzt vorhast - und das wäre dann ein schöner Triumpf, den er nicht verdient hat, oder?

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von susannea 04.05.11 - 08:17 Uhr

Es hat keine Auswirkungen aufs Elterngeld, allerdings auf die Elternzeit (die kannst du dann nicht nehmen) und auf die kostenfreie Krankenversicherung. Also erst zum Ende der Elternzeit kündigen!