Sorgen wegen Einschulung

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von baerchi1981 03.05.11 - 10:55 Uhr

Hallo zusammen,

ich wollte mal hier fragen, ob es jemanden genauso geht wir mir oder es auch schon durchgemacht hat. Mein Sohn wird dieses Jahr eingeschult, wird im Juli 6. Er ist echt nicht doof im Kopf und lernt eigentlich auch gerne, aber das große Problem, was mir jetzt schon schlaflose Nächte bereitet, er hat totale Hummeln im Po. Ich mache mir echt sorgen, ob das was wird, da ruhig im Unterricht zu sitzen und zuzuhören. Und das nächste große Problem ist sein Dickkopf. Wenn er auf etwas keine Lust hat, dann macht er es auch nicht. Mir wird echt schlecht bei dem Gedanken, dass er dadurch in der Schule auf dem Abstelltgleis landet. Habe erst mit dem Gedanken gespielt, einen Antrag zu stellen, dass er ein Jahr später geht, aber da der Kiga in dem er seit 3 Jahren geht untere Kanone ist, will ich ihn da auch nicht mehr lassen, weil die Kinder da gar nicht gefördert werden oder noch besser gesagt, gar nichts mit den Kindern gemacht wird und nach den Ferien sogar noch umgebaut wird und die Kinder augelagert werden in andere Räumlichkeiten.

Ich hoffe, jemand von euch kennt meine Sorgen und kann vielleicht berichten, dass es am Ende ganz anders gelaufen ist, als man sich ausgemalt hat.

Lieben Gruß
Steffi

Beitrag von danaa 03.05.11 - 11:33 Uhr


hi,


ich kenne deine Sorgen nur zu gut. Meine Kleine wurde letztes Jahr eingeschult,sie wurde im Juni 6 Jahre alt..Sie ist auch ein kleiner Wirbelwind still sitzen war ein no go,lach.,sie kniete und rutschte mehr auf dem Stuhl rum als das sie saß.

Doch sie lernen es ruhig sitzen zu bleiben und zuzuhören, ich hatte auch die Befürchtung das Madam die Klasse aufmischt mit ihrem lebhaften und unruhigen Wesen..

Aber alle Sorge war umsonst, die Kleine macht jetzt super im Unterricht mit,stört nicht und bleibt still sitzen..Die ersten Wochen waren schwierig auch mit Hausaufgaben machen usw,aber danach wurde es besser..

lg
merle

Beitrag von zaubertroll1972 03.05.11 - 11:47 Uhr

Hallo,

mein Sohn wurde auch im Juli 6 und ist dann im August eingeschult worden.
Ich hatte ebenfalls Bedenken da er sehr lebhaft ist und genauso dickköpfig.
Was soll ich Dir sagen? Er ist jetzt in der 2. Klasse und gehört zu den besten der Klasse.
Anfangs hat er sich in Sport stur gestellt wenn es Spiele gab die er nicht mochte und in Musik mag er es auch nicht zu singen und die Bewegungsspiele zur Musik findet er absolut albern.
Die Lehrerin ist super nett und war dann auch in Absprache mit uns sehr streng. Wir haben ihm gemeinsam deutlich gemacht daß in der Schule die Regeln eingehalten werden müssen und er hat das sehr gut akzeptiert.
Er hat wirklich nur gute Noten und keine Probleme.
Also keine Bange!! Nur weil er zuhause Hummeln im Hintern hat heißt es nicht daß er nicht in der Schule still sitzen kann.
Außerdem müssen sie das auch nicht vom ersten Tag an. Sie lernen das langsam und spielerisch!

LG Z.

Beitrag von soulcat1 03.05.11 - 12:01 Uhr

Hallo! #winke

Meine Tochter ist seit Januar 7, in der 1. Klasse und hat auch schrecklich Hummeln im Po.
Was macht die Lehrerin? :-) Sie hat sie in die hintere rechte Ecke gesetzt, weil sie dann auch aufstehen (und stehenbleiben) kann ohne den anderen Kindern die Sicht zu verstellen. ;-)
Anfangs ging sie im Klassenraum auch spazieren und guckte, was die anderen machen... #schein
Dazu plappert sie in der Schule gerne #augen also muss sie öfter auch mal ganz alleine sitzen.

Jetzt, im 2. Halbjahr wird es - vom Gefühl her - langsam etwas besser.

UND trotz allem ist sie eine leistungsstarke Schülerin. Hat überhaupt keine Probleme! #huepf

Mach Dich mal nicht verrückt. #liebdrueck

Unsere Erzieherin hat immer gesagt, dass die Aufgeweckten, hummeligen OFT gute Schüler sind und gerne lernen.

Keine Angst, das wird schon.

Liebe Grüße

Petra & Joelina 7 (das Wibbelchen) :-p

Beitrag von bambolina 03.05.11 - 13:35 Uhr

Na ja, wenn du ihn zurückstellen lassen würdest... die Hummeln würde in einem Jahr vielleicht etwas weniger werden, aber seinen Dickkopf hätte er immer noch. Das Problem wäre wohl nur um ein Jahr verschoben.

Mach dir doch jetzt noch keinen Kopf, was passieren könnte ;-) vielleicht entwickelt sich ja auch alles super... Ich hatte (habe noch) es mit meinen lieben Kleinen zu Schulbeginn auch nicht immer einfach, aber ich kann dich trösten, es wurde mit der Zeit immer besser #freu

lg bambolina

Beitrag von janamausi 03.05.11 - 15:36 Uhr

Hallo,

vielleicht ist ja dein Sohn so hibbelig weil er im Kiga nicht ausgelastet ist und sich langweilt?

Bei meiner Tochter dachte ich mir auch erst, oh weh, das ruhig sitzen wird schwer für sie. Aber es klappt ohne Probleme. Die Kinder sitzen bei uns auch nicht stundenlang auf dem Stuhl, mal gibt es einen Sitzkreis, dann Freiarbeiten (selbstständig an verschiedenen Stationen im Zimmer arbeiten etc.).

Sie arbeiten immer wieder ca- 10-15 Minuten an einer Sache und dann ist eine kurze "Verschnaufpause". Und es ist auch nicht so, dass sie nur dasitzen müssen und zuhören müssen, sondern sie erarbeiten gemeinsam ein Thema.

Die Kinder - zumindest bei uns - wurden langsam an den Schulaltag herangeführt. Unsere Lehrerin ist in meinen Augen sehr spielerisch an den Schulaltag rangegangen und erst ab den Weihnachtsferien hat sie bißchen "angezogen".

Und auch wegen dem Dickkopf würde ich mir keine allzugroßen Sorgen machen. Daheim verhalten sich die Kinder ganz anders als im Kiga oder Schule und auch in der Schule verhalten sie sich anders als im Kiga.

Unsere Lehrerin arbeitet z.B. mit Lobkarten und wenn ein Kind im Unterricht stört oder die Hausaufgaben vergisst, muss es eine Lobkarte abgeben. Auch das ist ein Ansporrn für die Kinder sich an die Regeln zu halten.

LG janamausi

Beitrag von erstes-huhn 04.05.11 - 10:37 Uhr

Ich habe mir im vergangenen Jahr auch viele, sehr viele, zu viele Gedanken um die Einschulung meines Sohnes gemacht.

Und: Natürlich gab es kleinere Probleme, aber die waren ganz anders als ich es vermutet habe.

Ich habe meinen Sohn meine Bedenken nie mitgeteilt, sondern habe versucht ihn möglichst sorgenfrei in die Schule zu schicken.

Das war genau richtig, ich habe ihm viel zugetraut und es hat echt gut geklappt. In dem Alter können die Kinder schon eine Menge. Wir Eltern sehen unser Kind nur aus einem Blickwinkel und daher kommen oft unberechtigte Sorgen.

Dein Sohn schafft das!! Und du auch.