Schilddrüse

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von apfelschorle81 03.05.11 - 12:49 Uhr

Hallo zusmmen,

wir warten seit mittlerweile 2,5 Jahren auf unser kleines großes Glück!

Ich letzten Jahr im März 2010 wurde bei mir ein Schilddrüsenwert von 1,78 festgestellt.
Mein damaliger FA sagte, dass dies OK ist... ich lese aber immer was von 1,0?!
Zudem kommt, das meine beiden Großmütter eine SD-Unterfunktion haben. Kann sowas vererbt werden?

Und: Hat eine SD-Unterfunktion bzw. Überfunktion etwas mit Schmierblutungen in der 2. ZH, schlechter Haut im Gesicht und auf dem oberen Rücken und mit langen Zyklen zu tun?

Meine ganze Geschicht könnt in in meiner VK lesen...

VIELEN LIEBEN DANK FÜR EURE ANTWORTEN!

LG,
Apfelschorle.

Beitrag von emily1505 03.05.11 - 13:30 Uhr

Hallo Apfelschorle,

also, mein Wert war letztes Jahr auch nicht ok, er war bei 3,98.
Seit ich L-Thyroxin nehme, habe ich keine Schmierblutungen mehr (die hatte ich davor dauernd), meine Zyklen sind wieder ruhiger geworden, davor hatte ich Zyklen mit einer Dauer von bis zu 60 Tagen.
Ich bin auch prompt zwei Monate später schwanger geworden (habe davor 10 Monate erfolglos geübt), dass es dann leider eine ELSS war, dafür konnte die Schilddrüse auch nichts.

Also: auf zum FA und lass deinen Wert optimal auf ca. 1 einstellen!

LG Emily

Beitrag von hot_chocolate 03.05.11 - 14:42 Uhr

http://www.forum-schilddruese.de/presse_fertilitaet.php

"Mit ihren Hormonen steuert die Schilddrüse lebenswichtige Vorgänge im ganzen Körper, darunter auch die Fruchtbarkeit und Fortpflanzung. Schilddrüsen- und Sexualhormone wie das Östrogen stehen miteinander in einem engen Zusammenhang und beeinflussen sich gegenseitig. Geraten die Schilddrüsenhormone aus dem Gleichgewicht, spielen auch die weiblichen Hormone verrückt: Eisprung und Regelblutung können dadurch nicht mehr normal ablaufen. Möchte eine Frau dann schwanger werden, stehen die Chancen schlecht dafür.

Vor allem eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) kann bewirken, dass das lang ersehnte Wunschkind ausbleibt. Auch die Überfunktion (Hyperthyreose) stört die Empfängnis, jedoch nicht ganz so häufig. Dafür wirkt sich eine Schilddrüsenüberfunktion umso dramatischer auf den Schwangerschaftsverlauf aus, wenn sie unbehandelt bleibt: Fehlgeburten, Frühgeburten oder Missbildungen des Kindes können hier auftreten. "

sehr interessanter artikel.

ich werde diesen monat noch an meiner schilddrüse operiert. dazu haben wir noch das pech, dass mein mann ein schlechtes spermiogramm hat. wir werden danach die kiwu-praxis besuchen.

liebe grüße und alles gute!

Beitrag von tabaluga76 03.05.11 - 16:52 Uhr

Hallo Apfelschorle,

mein TSH-Wert liegt mit Einnahme von L-Thyrox 50 bei 2,07. Laut meiner Frauenärztin, die zugleich Endokrinologin in einem Kinderwunschzentrum ist, vollkommen ok. Wichtig sind in dem Zusammenhang auch die Werte fT3 und fT4.

LG
tabaluga76