Zensus-Befragung

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von stylewriter0815 03.05.11 - 13:15 Uhr

Hallo zusammen,

und zwar sind wir vom statistischen Landesamt aufgefordert worden, an dieser Befragung zur Gebäude-und Wohnungszählung teilzunehmen. Wir haben die Unterlagen für unserer Haus bekommen, welches wir selbst nicht bewohnen, aber in dem 3 Wohnungen vermietet sind. Dieser Fragebogen ist echt heftig, nichts anynom oder so. Die wollen die kompletten Namen von allen Bewohnern haben und da hört es bei mir auf. Wenn die jetzt wissen wollten, Alter, Geschlecht usw. wäre das ok, aber gleich alle Namen.... Muss ich jetzt wirklich diesen Bogen ausfüllen? Muss ich die Mieter befragen? Am liebsten würde ich alles wegwerfen, und ich habe es nie bekommen.
Der Datenschutz bei so einer Befragung sei mal dahin gestellt.#zitter
Danke für eure Meinung.
LG Silke

Beitrag von manavgat 03.05.11 - 13:20 Uhr

Wenn Du es rechtssicher wissen willst, dann musst Du eine Anwältin befragen.

Ich hätte darauf auch keinen Nerv.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mathildarosine 03.05.11 - 19:21 Uhr

#nanana oder einen Anwalt.
Immer diese Diskriminierungen......

Beitrag von manavgat 04.05.11 - 09:57 Uhr

wieso Diskriminierung?


in der weiblichen Berufsbezeichnung sind die männlichen Vertreter implizit enthalten!

Gruß

Manavgat

Beitrag von josili0208 03.05.11 - 13:26 Uhr

Musst Du wirklich beantworten, sonst zahlst du Strafe. Die Daten sind vertraulich und werden nur für statistische Zwecke genutzt. Viel Spass ;-)

Beitrag von karna.dalilah 03.05.11 - 14:59 Uhr

die Daten sind vertraulich#rofl

genauso wie Bankdaten usw.... :-D

Beitrag von josili0208 03.05.11 - 16:46 Uhr

Ja so in etwa ;-)
Was willste machen, ausser zu beteuern dass es vertraulich ist?

;-)

Beitrag von hedda.gabler 03.05.11 - 18:33 Uhr

Jo ... sehr vertraulich, wenn man bedenkt, dass man in meiner Stadt den viel zu wenigen freiwilligen Befragern ja nicht zumuten will, die Bögen jeden Tag in der Behörde abzugeben und sie diese dann auf ihrem Wohnzimmertisch aufbewahren ...

Beitrag von josili0208 03.05.11 - 18:47 Uhr

Reiche Klage ein gegen den Staat wegen Verstosses gegen das Datenschutzgesetz.


Was kann ich denn dafür?

lg jo

Beitrag von hedda.gabler 03.05.11 - 18:48 Uhr

Habe ich gesagt, dass Du was dafür kannst ... ?

Beitrag von luckulu 03.05.11 - 13:46 Uhr

Hallo Silke,

man muss das tatsächlich beantworten. Haben uns da auch erkundigt. Ignorieren hilft leider auch nicht...

In unserem Fall gings nicht um Wohnen / Gebäude sondern 3 (!) Jahre in Folge mussten diese blöden Fragebögen augefüllt werden zum Großbereich "Arbeit". Die Fragen waren teils echt kniffelig (gestellt).

Der Witz an der Sache: Die Befragung richtete sich an meinen 87-jährigen Opi #rofl (wann wurde die Ausbildung wo gemacht, was hat er dort verdient, wo danach gearbeitet... und vor allem natürlich: als was arbeitet er jetzt bzw. wie hat sich sein Arbeitsumfeld in den letzten 3 Jahren verändert...)

Neben der Zeitverschwendung haben wir uns köstlich amüsiert.


Beitrag von lena1309 03.05.11 - 14:09 Uhr

Es mag für dich Zeitverschwendung gewesen sein, aber es gibt einen gewissen Teil Rentner, die auch in hohem Alter noch arbeiten und sei es nur für 400€.
Mag für dich ja scheinbar völlig abwegig zu sein, aber die Daten dienen eben auch dazu zu sehen, ob und wie Rentner noch beruflich aktiv sind.

Beitrag von luckulu 03.05.11 - 14:44 Uhr

Ich finde es überhaupt nicht abwegig wenn Rentner noch arbeiten. Davon kenne ich selbst genügend.
Manche suchen es sich aus, andere müssen... Jedoch kenne ich keine Über-80-jährigen, die das tun.
Wir haben nach dem ersten Fragebogen beim Statistischen Bundesamt nachgehört und dennoch mussten die Folgefragebögen ausgefüllt werden.

Ja, ich halte es für absolute Zeitverschwendung, wenn drei erwachsene, relativ gut gebildete Menschen samt besagtem Rentner ewig vor diesem Fragebogen sitzen.
Und nö, ich finde es nicht gerechtfertigt, empfinde es sogar fast als Frechheit, wenn sich eine Privatperson ohne zwingenden Grund (auch wenn ich statistische Erhebungen oftmals für sinnvoll erachte) vor dem Statistischen Bundesamt "nackig machen" muss. (Wobei die Betonung hier auf dem "muss" liegt!)

Ernsthaft: Mein Großvater musste seinen halben Keller umgraben um an Unterlagen zu kommen, die Regionen in denen er seine Ausbildung bspw. gemacht hat, heißen nun anders, gehören sogar zu einem anderen Land. Die Umrechnung seines damaligen Einkommens von Reichsmark in heute Euro ect. Das ist schon echt albern. Ein Wunder, dass er so manche Unterlagen überhaupt noch hatte. - Das soll man mit 87 Jahren alles noch auf dem Schirm haben?

Nebenbei: Die Dame vom Bundesamt, die uns netterweise beim ersten Mal zur Seite stand, musste die Fragen teilweise auch erst in ihrem Handbuch nachschlagen um sie zu übersetzen.
Auf die Frage ob die Statistiken denn valide seien, konnte sie auch nur mit den Schultern zucken, denn wirklich gegengecheckt durch bspw. Einkommensteuernachweise usw. wird nicht regulär.

Beitrag von manavgat 03.05.11 - 16:00 Uhr

Der Opi hätte antworten können: weiß ich nicht. Alzheimer...

Gruß

Manavgat

Beitrag von nisivogel2604 03.05.11 - 13:53 Uhr

Kam der Müll per Einschreiben? wenn nicht hast dus eben nie bekommen. Jeder Otoo Normalbürger muss sowas im Zweifel nachweisen.#winke

Beitrag von stylewriter0815 03.05.11 - 14:02 Uhr

nein, ganz normal per Post ( kein Einschreiben )

Beitrag von karna.dalilah 03.05.11 - 15:04 Uhr

eine Behörde ist aber kein Otto-Normalbürger!
Da sieht das nämlich ganz anders aus...
Fragdoch einfach mal in einer Behörde nach!

Beitrag von nisivogel2604 03.05.11 - 15:20 Uhr

Die müssen nicht nachweisen, das ihre Post ankommt? Meines Wissens nach schon. Also Arbeitsämter und Amtsgerichte müssen das zum beispiel

Beitrag von rebsi 03.05.11 - 15:40 Uhr

Hallo!!!

Es gibt im übrigen auch die Versendungsart, wo der Absender eine Nachricht erhält, dass der Brief in deinen Briefkasten geworfen wurde.
Somit wärst du dann auch nicht aus der Sache raus.

Frag doch einfach mal bei der Behörde nach und lass es dir erklären :-D

LG

Rebekka

Beitrag von nisivogel2604 03.05.11 - 20:24 Uhr

Ja, das ist dann Einschreiben Einwurf. Und das erkennt man auf dem Umschlag.

LG

Beitrag von tortenliesel 03.05.11 - 14:11 Uhr

Hallo,

also, ich bin einer der Interviewer in unserem Kreis. Bei der Schulung musste ich doch auch erst mal ordentlich schlucken, WAS ich alles abfragen muss. Einkommen, Bildung, etc.

Die Namen sind ja das geringste Problem. Bin mal gespannt, wenn ich mich nächste Woche an die Bescuhe gebe, wieviel Widerstand ich bekomme. Also ich werde jedem selber überlassen, was er mir beantwortet, muss das dann an den Kreis melden, die dann nochmal anschreiben. Erfolgt dann keine Auskunft, werden Ordnungsstrafen verhängt.

Übrigens: Man kann eine Frage verweigern und das ist die nach der Religion.

LG, Sandra

Beitrag von nisivogel2604 03.05.11 - 14:21 Uhr

Machst du das freiwillig? Ich würde sowas grundsätzlich nie unterstützen. Falls auch das dem Zwang unterliegt: was hätte dir gedroht, wenn du dich verweigert hättest?

LG

Beitrag von tortenliesel 03.05.11 - 17:50 Uhr

Hallo,

nein, das ist freiwillig. Ich möhte einfach mein Einkommen in Elternzeit aufbessern; es gibt eine geringe Aufwandsentschädigung dafür.

Aber wenn ich mir das so überlege, wird es ganz schön schwer sein.

Wie gesagt, ihr könnt den Fragebogen auch alleine ausfüllen.

LG, Sandra

Beitrag von ayshe 03.05.11 - 14:24 Uhr

Und was ist, wenn man sich leider in den Antworten vertan hat?

Beitrag von ayshe 03.05.11 - 14:26 Uhr

##
Die wollen die kompletten Namen von allen Bewohnern haben
##
Ich finde, das ist eine Frechheit.
Als Vermieter hat man auch eine Datenschutzverpflichtung gegenüber den Mietern.
Und meiner Meinung nach haben die Namen rein gar nichts mit einer Statistik zu tun.










Also bei uns wohnen Lieschen Müller, Hans Im-Glück und Rudi Ratlos.

  • 1
  • 2