Fragen Elterngeldantrag

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schnucki22 03.05.11 - 13:59 Uhr

Hallo,ich habe da ein paar Fragen.
Also zum Einkommen vor der Geburt des Kindes:
ist ein 400€ Job selbständige Arbeit oder nicht selbstständige Arbeit? Stehe gerade auf dem Schlauch. Sollte ich dann die Kopien von den abrechnungen (waren nur 3 Monate) beilegen? Hatte 2 Jahre Elternzeit und habe in dem 2.ten Jahr auf 400 Euro in einer anderen Firma gearbeitet musste aber wegen erneuter SS wieder aufhören.
Dann gehe ich jetzt von einer Elternzeit in die zweite. Wo oder wie weise ich darauf hin dass ich in einem festen Arbeitsverhältnis bin?
Meine 1. TOchter hat einen GDB von 60 den trage ich da ja ein aber warum wollen die das wissen?
LG Schnucki und danke für Hilfe

Beitrag von windsbraut69 03.05.11 - 14:25 Uhr

Du bist doch nicht selbständig im Minijob!
Warum willst Du darauf hinweisen, dass Du in einem Arbeitsverhältnis stehst? Das interessiert doch die Elterngeldstelle nicht.

LG,

W

Beitrag von schnucki22 03.05.11 - 14:34 Uhr

Ich dachte das wäre wichtig wegen dem 'Mindessatz von 300 Euro sonst bekommt man doch gar nichts oder?

Beitrag von schnucki22 03.05.11 - 15:01 Uhr

also nichtselbständig? 'Gut brauche ich von denen denn noch eine Bescheinugung?

Beitrag von windsbraut69 03.05.11 - 15:12 Uhr

Nein, natürlich nicht selbständig.

Wofür eine Bescheinigung?
Wenn Du einkommensabhängig berechnetes Elterngeld beantragst, mußt Du natürlich Dein Einkommen belegen, ansonsten nicht.

Den Sockelbetrag von 300 Euro bekommst Du immer, ob mit oder ohne Arbeitsverhältnis.

Beitrag von schnucki22 03.05.11 - 15:47 Uhr

Aha danke. Mir wurde letztes Jahr als ich dort anrief gesagt´, wenn man z.B. Arbeitslos ist gibt es auch kein Elterngeld deshalb meine Frage sorry.
Ich sollte dann ja einkommensabhängiges Elterngeld beantragen oder?

Beitrag von windsbraut69 03.05.11 - 16:44 Uhr

Es gibt weiterhin für jeden Elterngeld, nur wird es jetzt beim ALGII und Kinderzuschlag angerechnet.

Einkommensabhängiges Elterngeld mußt Du nur beantragen, wenn dabei mehr rauskommt als 300 Euro. Kommt also auf Dein Einkommen in den 12 berechnungsrelevanten Monaten an.

Gruß,

W

Beitrag von schnucki22 03.05.11 - 17:50 Uhr

Achso ja ich habe 3 Monate auf 400 Euro Basis gearbeitet also angeben?

Beitrag von susannea 03.05.11 - 23:10 Uhr

1. Minijob ist nicht selbstständig.

2. Wieso du aufgehört hast ist mir unverständlich!

3. Du hast länger Anrecht auf den Geschwisterbonus wenn eine Kidn behindert ist.

4. Das mit dem Angestelltenverhältnis sieht man doch dann beim NAchweis des Mutterschaftsgeldes (das bekommst du ja von der KK, also daran denken da rechtzeitig alles abzugeben).

5. Viele Bundesländer verlangen den Nachweis über die Elternzeit, damit wird das Angestelltenverhältnis ja auch klar.

Beitrag von schnucki22 04.05.11 - 08:14 Uhr

Danke erstmal zu 2. was ist dir unverständlich? Ich habe da aufgehört, weil die das wollten, ich muss da schwere Kartons den ganzen Tag stapeln und dass ist mit einer SS (die zudem auch eine Risikoschwangerschaft ist) nicht vereinbar, deshalb sind sie von mir zurückgetreten. In einem eigentlichen Arbeitsverhältnis habe ich ja nicht aufgehört, da läuft die Elternzeit erst im Juli aus und die hätten auch nichts für mich gehabt.

Beitrag von susannea 04.05.11 - 08:25 Uhr

Du hättest auf für diees Berschäftigung ein BV bekommen können udn das Geld weiter gezahlt bekommen und dementsprechend höheres Elterngeld!

Beitrag von schnucki22 04.05.11 - 13:13 Uhr

Ja mei Anwalt meinte das bringe nichts na ju und deshalb habe ich mich nicht weiter drum gekümmert, dass war nämlich auch mein Gedanke

Beitrag von susannea 04.05.11 - 13:17 Uhr

Tja, wieso sollte der Anwalt davona auch Ahnugn haben?

Beitrag von schnucki22 06.05.11 - 09:33 Uhr

#kratz

Beitrag von susannea 06.05.11 - 09:38 Uhr

Naja, das sind doch keine Sachen für einen Anwalt, wie das Elterngeldberechnet wird usw. Du hättest genauso gut zum Steuerberater gehen können, der wird davon auch keine Ahnung haben.

Davon haben ja nicht mal, die die sich auf Sozialrecht spezialisiert haben Ahnung, wie Cariats usw. der Anwalt ist also dafür der falsche Ansprechpartner, aber das hättest du auch wissen sollen!

Da du das ja nicht verstehst ist mir nun einiges klar!

Beitrag von schnucki22 10.05.11 - 13:30 Uhr

Da du das ja nicht verstehst ist mir nun einiges klar!

Wenn du mich für so dämlich häölst dann antworte doch einfach nicht. Wenn dir alles klar ist freut mich das.
Ich habe vielleicht eine doofe Frage gestellt aber warum man deshalb so behandelt wird kann ich nicht verstehen. da traut man sich ja gar nicht was zu fragen. ich habe meinen Anwalt gefragt ob ich auf Wiedereinstellung klagen kann, da meinte er das bringt nicht wirklich was und das ich auch kein Geld bekomme weil ich da noch nicht lange genug arbeite. Ich habe mich vorher schon erkundigt außerdem stehe ich in einem festen Arbeitsverhältnis, so fertig Danke dass du dir die Zeit genommen hast mir nicht wirklich zu antworten.

Beitrag von susannea 10.05.11 - 14:18 Uhr

Dir gehts irgendwie nicht ganz gut, oder?

Warum musst du denn den Anwalt verteideigen. Traurig, dass er keine Ahnung hat, er war aber auch wirklich der falsche Ansprechpartner, denn du schreibst ja, du hättest aufgehört, nicht du bist gekündigt worden!

Also entweder schreibst du nur die Hälfte hier, dann bist du einfach Schuld, dass du nur blöde Antworten bekommst oder der Anwalt hat keien Ahnung!

Beitrag von schnucki22 10.05.11 - 18:51 Uhr

ich wurde in dem sinne schon gekündigt.weil das so ein job war wo man wartet bis man einen Anruf bekommt und dann los muss.die haben mich nicht mehr angerufen und schon war ich weg vom Fenster.als ich nachfragte warum hieß es sie hätten nichts mehr für mich zu tun weil ihnen das Risiko zu groß ist.mir geht es aber schon gut.danke bin halt schwanger.man fühlt sich halt manchmal angegriffen.

Beitrag von susannea 10.05.11 - 20:29 Uhr

Das heißt du hast bis heute keine schriftlich Kündigung? Dann würde ich einen Brief hinschicken, dass du nach §11 MuSchG dein Entgelt für die Monate nach Bekanntgabe der Schwangerschaft (Berrechnungsgrundlage die letzten 3 Monate vor Eintreten der Schwangerschaft einforderst). Sollten sie dies nicht zahlen wollen, würdest du Klage beim Arbeitsgericht einreichen und du weißt noch einmal darauf hin, dass du immer noch einen laufenden Vertrag besitzt und am 1.6. der Mutterschutz beginnt und du pünktlich die Zahlugn des Ag-Zuschußes erwartest).

Umd dann mal gucken, was kommt ;)

Du hast doch ncihts zu verlieren, nur viel Geld zu gewinnen.

Beitrag von schnucki22 11.05.11 - 11:26 Uhr

Nein in dem Sinne nicht habe halt nur Meldung zur Sozialversicherung und auch meine letzte Abrechnung bekommen mehr nicht. Ich dachte weil ich da nur knapp 3 Monate gearbeitet habe und es ein "minijob" war, dass mir da nichts zusteht. Kann ich denn auch von 2 Firmen Mutterschaftsgeld bekommen #kratz vielleicht ne doofe Frage aber ich bekomme den zuschuss ja auch noch von meiner eigentlichen Chefin, weil mein MuSchu dann anfängt, wenn meine alte Elternzeit endet. Lg schnucki

Beitrag von susannea 11.05.11 - 13:28 Uhr

Das Mutterschaftsgeld erhältst du ja von der KK. Den AG-ZUschuß kann es natürlich auch von mehreren AG erhalten. Wenn dein Minijob unbefristet war, dann bestehen ja beide Jobs nebeneinander und du erhältst von beiden den Zuschuß (der ist dann auch höher, weil sie sich die 13 Euro aufteilen müssen).

Aber das ist dann das Problem der AG, nicht mehr deines ;)

Beitrag von schnucki22 11.05.11 - 13:51 Uhr

Muss man da persönlich hin oder kann ich denen dass auch per Post zuschicken? LG und danke für deine Geduld;-)

Beitrag von susannea 11.05.11 - 13:53 Uhr

Da würde ich niemals hingehen und mich ärgern, einfach per Post, vorab evtl. noch per FAx, dann hast du eine Bestätigung, dass sie es haben und dann abwarten.
Zu verlieren hast du ja nichts.