Frage zu Elternzeit/-geld an Erfahrene

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von blondie9582 03.05.11 - 15:06 Uhr

Hallo ihr Lieben !

Zwar bin ich ab morgen (erst) in der 21. SSW, allerdings beschäftigt mich aktuell die Frage zu Elternzeit und -geld ... - ich hoffe, diese oder ähnliche Frage wurde nicht schon 10.000mal gestellt #hicks

Also ... ich bin eigentlich ein Arbeitstier und kann mir heute schwer vorstellen, lange Zeit als Hausfrau und Mutter zu sein, da ich mir denken könnte, daß mir der Ausgleich, bzw. die Beschäftigung fehlt ... aus diesem Grund habe ich auch angedacht nur ein Jahr Elternzeit und -geld zu beantragen und unser Ungeborenes für nächstes Jahr bereits entsprechend in einer Krippe angemeldet, bzw. auf die Warteliste setzen lassen ...

Nun ist es aber so, daß ich mittlerweile immer wieder diverseste Meinungen dazu höre ... die einen gehen gleich nach dem MuSchu wieder arbeiten (das finde ich persönlich nicht so gut) und die anderen, bzw. die meisten raten von nur einem Jahr Elternzeit ab, weil sie sagen, daß das dem Kind schadet und das 2. Jahr für die Entwicklung enorm wichtig sei ...
Dazu kommt, daß es ja mit Kind ein ganz anderes Leben und anstrengend sein wird und ich gesagt bekomme, daß ich "das mal nicht unterschätzen" solle ...

Also Vollzeit würde ich ohnehin nicht gleich wieder arbeiten gehen - zumal mich voraussichtlich eine berufliche Neuorientierung erwartet ...

Dazu kommt, das der finanzielle Aspekt (auch mit berufstätigen Partner) nicht ganz unentscheidend ist - Elterngeld ist ja ohnehin schon wenig, wenn man es denn noch einmal teilt, bleibt ja quasi nichts mehr übrig #zitter ...

Jetzt bin ich ganz verwirrt und unsicher in meiner Entscheidung ... und würde mich sehr über Euer Feedback, bzw. Eure Erfahrungen freuen !
Ich bin dankbar über jede (ehrliche) Meinung :-)

LG,

Blondie

Beitrag von fbl772 03.05.11 - 15:22 Uhr

Hallo Blondie,

ich habe einen Job mit Personalverantwortung vor der Geburt gehabt und viel gearbeitet. Für mich kam es nicht in Frage, lange zuhause zu bleiben. Ich habe dann nach 6 Monaten wieder angefangen zu arbeiten, anfangs 15 Stunden, 2 Monate später 20 Stunden usw. Als er zwei Jahre alt wurde und meine Elternzeit vorbei habe ich auch wieder vollzeit angefangen.

Etwas anderes konnte ich mir persönlich nicht vorstellen. Mir ist schon nach 6 Wochen fast die Decke auf den Kopf gefallen, da mein Kleiner auch schon sehr fordernd war. Für ihn war der Einstieg in die Krippe mit 5/6 Monaten das Beste, was wir tun konnten. Seitdem war er viel ausgeglichener, weil ausgelasteter. Wenn es nicht funktioniert hätte, wäre ich eventuell über eine TaMu gegangen.

Aber eines ist klar, jaaaaa es iiiiiist aaaanstrengend, ob nun als Hausfrau und Mutter zuhause oder als berufstätige Mutter. Ich bin bei meinem Kleinen trotz Krippe the one and only und ich habe keinen Entwicklungsschritt verpasst.

Letztlich sind das immer ganz individuelle Familienentscheidungen, die jede Familie treffen muss. Das Wichtigste aber ist, dass man hinter seinen persönlichen Entscheidungen steht und sich nicht ständig rechtfertigt :-)

Was für euch in Frage kommt wirst du dann merken, wenn das Kleine auf der Welt ist, weil vorher alles graue Theorie ist - auch wenn man tausend Meinungen von erfahrenen Mamas und Papas hört. Das passt niemals auf die eigene Familiensituation oder den Charakter des Kindes.

Meld ihn überall an und warte erstmal ab, ob du überhaupt in den Genuss eines Platzes kommst und wie es dir nach der Geburt geht. Im zweiten Jahr ist übrigens die Interaktion mit anderen Kindern extremst wichtig - soviel Input kannst du alleine gar nicht geben ....

VG
B

Beitrag von whiteangel1986 03.05.11 - 15:24 Uhr

hallo, also aus erfahrung kann ich nur berichten das ich dass elterngeld auch nur ein jahr hatte. Aus folgenden gründen: Wollte ich danach auch wieder vollzeit arbeiten gehen, ging allerdings nicht gut da mein kleiner im ersten krippenjahr alle 6 wochen min. krank war. Meistens angina oder irgendwas anderes. Also entschied ich mit dann im 2. jahr ohne elterngeld aber teilzeit zu arbeiten. Jetzt ist das 2. jahr fast vorbei und mein kleiner war deutlich weniger krank. Somit habe ich mich jetzt entschieden ab dem 3. jahr wieder vollzeit zu arbeiten.

Im nachhinein war ich auch froh das ich nur ein jahr elterngeld beantragt habe. Man kann ja eigendlich zum elterngeld auch bis zu 30h dazu verdienen. Allerdings wird das mit mit angerechnet womit das einkommen dann sinkt. Wenn ich zum elterngeld was dazu verdient hätte, wäre ein minimales plus rausgekommen. Aber ich fande das minimale plus im verhältnis zum zeitaufwand und bürokratie zu umständlich. Also habe ich es bei einem jahr belassen und blieb komplett zuhause. Im 2. jahr teilzeit.

Fande ich für mich dann am bessten. Da man dann keine rechenschaft mehr bei der elterngeld stelle ablegen muss, wann man wieviel gearbeitet hat und wieviel man während des elterngeldes verdient hat #augen

Alles gute WhiteAngel

Beitrag von whiteangel1986 03.05.11 - 15:31 Uhr

achso, die entscheidung das mein kind in eine tageseinrichtung geht, stand zu keinem zeitpunkt zur depatte. Ich finde, gerade bei einzelkindern ist es das besste was man machen kann. Dadurch lernen sie sozialkontakte, werden ausgepowert...die kleinen lernen da so vieles, das kann man zuhause oft garnicht umsetzten. Mein kleiner brauchte auch die auspowerung! Bis jetzt bereue ich nichts. Er hat sich so super entwickelt und ich habe auch keinerlei entwicklungsschritte verpasst. Im gegenteil. Gerade beim trockenwerden und selbstständiges anziehen, alleine essen u.s.w. schauen sich die kleinen doch eher von anderen kindern ab. Zuhause denke ich wäre er von der entwicklung bestimmt noch nicht soweit.

Alles gute WhiteAngel

Beitrag von schnuppelag 03.05.11 - 15:37 Uhr

Hi Blondie :-)

In meinem Beruf (Grundschullehrerin) steigt man am besten wieder ein, wenn das neue Schuljahr beginnt. Mein Kind kam aber schon im März vergangenen Jahres ... regulär hätte ich nach einem Jahr wieder arbeiten gehen sollen (das wäre dann jetzt schon der Fall). Aber ich habe mich nach vielem Rechnen und hin und her Überlegen dazu entschieden, wirklich erst wieder zu Schuljahresbeginn einzusteigen... es sind dann also 16 Monate Elternzeit bei mir. Ich habe Elterngeld für die 12 Monate beantragt und nach dem Mutterschaftsgeld auch bis Ende Februar erhalten. Seitdem beziehe ich nur noch Kindergeld und mein Partner sorgt mit seiner Arbeit für den Rest.
Das sind große finanzielle Einsparungen, die wir da haben, da ja quasi ein gesamtes Gehalt fehlt.
Aber für diese Monate geht es zu ertragen.

Einen Tipp habe ich allerdings für euch: Beantragt doch einfach die 2 Monate Elterngeld für den Papa und der Papa bleibt die 2 Monate Zuhause, in denen du nach der Geburt noch im Mutterschutz bist. So bekommst du ab Mutterschaftsende 12 Monate lang Elterngeld - und kannst insg. 14 Monate Zuhause bleiben.
Wir haben diesen Tipp leider zu spät bekommen, sonst hätten wir es auch so gemacht und nochmal 2 Monate Elterngeld erhalten...

Von meinem Standpunkt her kann ich auch nur sagen: hätte ich meinen Sohn direkt nach seinem 1. Geburtstag in die Krippe gegeben, wäre das zur Katastrophe geworden. Er hatte damals eine anstrengende Fremdelphase, die nun gott sei Dank vorbei ist. Aber reif für die Krippe war er keinesfalls.
Nun hat er noch reichlich 2 Monate Zeit, bei mir Zuhause zu sein und diese Zeit genießen wir :-)

Beitrag von powerlocke2 03.05.11 - 16:21 Uhr

Hallo,

dein Tipp stimmt so leider nicht ganz... Die 8 Wochen Mutterschutz nach der Geburt werden auf das Elterngeld bereits angerechnet. Sprich, beantragt die Mutter 12 Monate Elterngeld bekommt sie rein rechnerisch von der Elterngeldstelle nur für die Monate 3 - 12 (also 10x) Elterngeld; in den Monaten 1 und 2 erhält sie ja das Mutterschutzgeld (+ ggf. einen Betrag X als rechnerische Anpassung des Elterngeldes).

Mit den beiden Partnermonaten kämen sie nur dann auf 14 Monate lang ausgezahltes Elterngeld (ok, eig. sind's ja dann rechnerisch auch nur 12 Monate + eben der Mutterschutz), wenn der Vater die 2 Monate NACH ihren 12 Monaten nimmt. Nimmt er sie während ihres Mutterschutzes, dann sind bereits 4 Monate Elterngeld abgegolten (Mutterschutz + Partnermonate).

Oder aber sie nimmt die 2 Partnermonate = Mutterschutz und geht danach wieder arbeiten, während der Vater dann anschließend 12 Monate Elternzeit nimmt/ Elterngeld beantragt.

So, ich hoffe, das war nicht zu verwirrend... und sollte sich seit einem Jahr an den Regelungen etwas geändert haben, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren;-)

lg

Beitrag von dentatus77 03.05.11 - 15:41 Uhr

Hallo!

Ich bin damals relativ schnell wieder arbeiten gegangen, allerdings arbeite ich ohnehin nur an 3-3,5 Tagen in der Woche - ich bekomm also die Entwicklung meiner Tochter noch ganz gut mit.
Im ersten Lebensjahr hatte ich sogar nur 2,5-3 Tage gearbeitet, an 1,5-2 Tagen war die Kleine bei der Tagesmutter, einen Tag war und ist mein Mann daheim.
Unserer Kleinen bekommt das gut, und ich fühl mich auch sehr wohl bei der Sache.
Wenn ihr es euch finanziell leisten könnt, würde ich euch trotzdem raten, das Elterngeld auf 2 Jahre auszahlen zu lassen - zumindest wenn du nicht beabsichtigst, gleich wieder Vollzeit zu arbeiten. Dann bist du flexibel, bist nicht so dringend darauf angewiesen, einen Krippenplatz zu haben und kannst notfalls spontan entscheiden.

Und was die Entwicklung im zweiten Lebensjahr angeht: Natürlich tut sich da viel, aber nach meiner Erfahrung lernen die Kinder durch niemanden besser als durch andere Kinder. Und sie lernen von anfang an ein ganz anderes Sozialverhalten. Meiner Meinung nach kann man dadurch "Krippenkinder" ganz gut erkennen. Eine Krippe hat sicher Vor- und Nachteile, aber ich möchte jetzt nicht sagen, dass die Nachteile überwiegen.

Liebe Grüße!

Beitrag von la1973 03.05.11 - 16:08 Uhr

Hallo Blondie,
ich habe es folgendermaßen gemacht
Da ich Probleme mit meinem alten AG hatte, wurde mir geraten, auf jeden Fall
3 Jahre Elternzeit zu nehmen (es geht da bei mir um Kündigungsschutz, alten Urlaub, Betriebsrente, etc).
1 Jahr davon war ich komplett zuhause und habe Elterngeld bekommen - diese 1 Jahr habe ich sehr genossen
Schon im ersten Jahr habe ich aber nach beruflichen Alternativen gesucht und auch gefunden.

Lucy wurde im September 1 Jahr alt, Elterngeld lief aus und seit Dezember arbeite ich Teilzeit auf einem Standesamt, bin aber immer noch offiziell in Elternzeit bei meinem alten AG und werde dort dann zum Ende fristgerecht kündigen.

Ich arbeite 20 h die Woche, aufgeteilt auf
1 Woche 3 volle Tage
1 Woche 1, 5 Tage

ist super für mich und meine Eltern, die meine Tochter in der Zeit betreuen. Außerdem geht sie 2x die Woche für ein paar Stunden in einen privaten Vorkindergarten.
Da sie Einzelkind ist, ist es mir absolut wichtig, dass sie mit anderen Kindern zusammenkommt. Das klappt super.

Beitrag von loonis 03.05.11 - 16:21 Uhr




Beim 1.Kind bin ich 20 Mon. zu Hause gblieben,beim 2.Kind nur 12 Mon.
Beide gingen in d.Krippe ,es hat wunderbar funktioniert.
Ich habe lediglich meine AZ auf 30h die Wo reduziert.
Klar,es ist oft stressig,die Kids anfangs oft krank ,aber das war ratz fatz
vergessen.
Ich kann nur pos. berichten.
Ich könnte mir nicht vorstellen 3 Jahre nur zu Hause sein,vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen.

Das muss auch irgendwie jeder für sich entscheiden.

LG Kerstin



Beitrag von bea-christa 03.05.11 - 17:52 Uhr

Hallo,

ich kann Deine Gründe, nicht ewig zuhause zu bleiben, aus Erfahrung nachvollziehen. Ich bin nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen, dann allerdings nur noch in Teilzeit (derzeit 17 Std. die Woche). Mir ist wirklich damals daheim die Decke auf den Kopf gefallen und unser Kind war (und ist es noch) sehr "präsent", wie es mal eine prominente Mama recht charmant ausgedrückt hatte....
Ich habe es auch nicht unterschätzt, aber für meine Person festgestellt, daß eine stundengerechte Kombi aus Arbeit und Kind beide glücklich machen kann ;-) Zudem ist es am Arbeitsmarkt auch inzwischen recht schwierig - außer in großen Firmen - Akzeptanz für eine Elternzeit von mehr als einem Jahr zu finden.
Für mich kam es nicht in Frage (und das wird auch noch paar Jahre so bleiben) jetzt wieder Vollzeit zu arbeiten. Meine Mutter hat nach meiner Geburt nach 6 Wochen wieder ganztags angefangen, für unsere Tochter wollte ich das auf keinen Fall haben.

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von anarchie 03.05.11 - 19:23 Uhr

hallo!

Ehrlich?
wenn du ein 2, jahr irgendwie ermöglichen kannst, dann mach es!
Entscheiden kannst du ja, wenn dein Kind geboren ist...

Du kannst nicht wissen, was für ein kind du bekkommst...vielleicht eines, das mit nem Jahr freudestrahlend in die Krippe wackelt, oder eines, das ernsthaft drunter leidet...und ob DU dich trennen kannst, sei mal dahingestellt, auch wenn du das jetzt vielleicht nicht glaubst;-)

ich persönlich fand das 2. jahr so unglaublich interessant und wichtig, da hätte ich keines meiner Kinder abgeben wollen.

vielleicht kannst du aj 2 jahre beantragen und im 2. jahr , wenn es geht, ein paar stunden arbeiten?
geht ja bis zu 30 Stunden in EZ und wird im 2. jahr nicht angerechnet...

nur: wenn du nur 1 jahr beantragst, muss der AG das 2. jahr nicht genehmigen...wenn du 2 jahre nimmst, hälst du dir das 3. jahr auch noch offen...

Durch das Kind hast du neben dem EG auh noch 184EUR Kindergeld...und steuerliche Vorteile, ausserdem fallen Büro-Klamotten(?), ausserhäusdige verköstigung und Kosten für die Öffis/das Auto sweg...

lg

melanie mit 4 kids

Beitrag von co.co21 03.05.11 - 20:29 Uhr

Hallo,

also zuerst einmal: Ich konnte es mir vor der Geburt auch nie vorstellen "nur" hausfrau und Mutter zu sein...dachte ich muss wieder arbeiten, sonst bin ich nicht ausgeglichen. Im Laufe des ersten Jahres hat sich meine Meinung gründlich geändert...es gibt eigentlich nichtst schöneres #verliebt

Aber auch aus finanziellen Gründen musste ich leider nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, zumindest Teilzeit.

Ich habe es so gemacht, dass ich 2 Jahre Elterzeit beantragt habe, das Elterngeld aber für ein Jahr bekommen habe. Da mein Mann den 13. und 14. Monat Elternzeit hatte, habe ich den 13. Monat noch frei gemacht (musstne wir dann überbrücken) und dann wieder angefangen zu arbeiten auf Teilzeitbasis. Hatte meinem AG den Wunsch bereits mit dem Antrag auf Elternzeit mitgeteilt, und bin mit ihm so verblieben, dass wir die Einzelheiten (ab wann, wieviele Stunden etc) kurzfristig besprechen, das war dann so nach 10 oder 11 Monaten der Fall.

Hatte dann direkt mit der Höchstzahl angefangen, 30 Stunden und muss im nachhinein sagen: Es war mir definitiv zuviel!! Es war unglaublich anstrengend, alles unter einen Hut zu bekommen und meiner Kleinen gerecht zu werden. Hatte dann auch eigentlich vor mit meinem AG zu reden und die Stunden zu reduzieren...aber bin dann ja nochmal schwanger geworden, dann hab ich es gelassen und durchgezogen.

Ich weis schon jetzt, dass ich es diesmal anders machen werde...ich werde so wenig wie möglich arbeiten gehen, wieviel weiß ich noch nicht, da mein Mann bald nen neuen Job hat, und wir erstmal sehen müssen wie sich das finanziell auswirkt. Persönlich kann ich eigentlich nur jedem raten, das Elterngeld zu teilen, wenn es finanziell möglich ist und direkt 2 Jahre daheim zu bleiben.

LG Simone

Beitrag von blondie9582 03.05.11 - 20:39 Uhr

Sooo viel Feedback ... und unterschiedliche Sichtweisen ...

Vielen lieben #herzlich Dank Euch allen für Eure Rückmeldungen !!!

Das Resumee, daß ich daraus ziehe ist, das es wohl das Beste sein wird, wenn ich 2 Jahre Elternzeit beantrage, aber unser Kleines dennoch ab nächstem Jahr für die Krippe anmelde ...

Die Sache mit dem Elterngeld werde ich noch eimal überdenken und mir ausrechnen müssen ... allerdings gefällt mir die Alternative, ein Jahr Elterngeld zu beantragen und das Zweite (entsprechend unserem Baby) stundenweise/halbtags arbeiten zu gehen - fraglich wäre dann nur, was passiert, wenn ich keine Halbtagsstelle finde - bekäme man dann ALG2 oder nothing ?

Mein Partner ist interessiert daran, die 2 Partnermonate zu nehmen ... hier überlegen wir aber noch was am sinnigsten ist ... Mir schwebt sowas vor, wie: 1 Monat & 3 Wochen Urlaub nach der Geburt und 1 Monat nach meinen 10 Monaten ... nur mal sehen, ob das auch so umsetzbar ist ?!

Irgendwie beneide ich Euch ja, daß ihr diesen ganzen Bürokratie-Kram hinter Euch habt ... ist echt unübersichtlich :-p

... aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen :-) :-) :-)

Liebe Grüße aus Hamburg

Blondie

Beitrag von sandra091285 04.05.11 - 00:22 Uhr

Warum teilst du das Elterngeld denn nicht auf 2 Jahre auf?

Dann hast du zwar im 1.Jahr weniger, kannst aber im 2.Jahr wieder arbeiten gehen und dir wird nichts ans Elterngeld angerechnet, d.h. du hast dann dein Gehalt und das Elterngeld im 2.Jahr.

So haben wir es bei unserer Tochter auch gemacht. Elterngeld auf 2 Jahre gesplittet, im ersten Jahr bisschen sparsamer gelebt und nach 17 Monaten bin ich wieder arbeiten gegangen und habe dann Gehalt und Elterngeld bekommen. Meine Tochter kam mit 17 Monaten in die Krippe...