Spricht mit 2 immernochnicht.

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von anonyma1 03.05.11 - 15:55 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird in 1 Wo. 2 Jahre alt.

Sie spricht echt noch nicht viel.
Sie sagt Mama, Popo, und versucht sich an Oma was aber schon seit 1 Jahr nur Hma ist. Dann kann sie noch nen paar Tiere über Geräusche zuordnen, Wauwau, Hüü, Mähh usw.

Sie ist ja nicht dumm oder so, aber sie spricht nicht, bekommt aber sofort nen Wutanfall wenn man nicht sofort weiß was sie will.

Wenn sie auf Sachen zeigt die sie haben möchte und dann nur ein "Hä HÄ" oder so kommt reagier ich oft schon nicht mehr ebend um sie zu animieren das zu benennen, dann schmeist sie sich aber kreischend hin.

Ich sag ihr dauernd wie die Sachen heißen, aber nichts.

Ich setze sie denke ich auch nicht unter Druck indem ich sage wie heist denn das oder sag mal dieses und jenes, nein, mach ich nicht, aber so langsam sollte doch mal mehr kommen oder?

Zur U7 solten sie doch schon 2 Wort Sätze können, aber das ist etwas schwierig wenn man nicht mal 2 Wörter oder rade so 2 Wörter beherrscht.

Sollte man sich da Sorgen machen oder es doch mit den von allen Leuten gesagte "das kommt noch und dann alles auf einmal" abtun?

LG

Beitrag von repumuck 03.05.11 - 16:18 Uhr

Mein Rüpel ist jetzt 16 Monate und sagt NIX

Noch nicht mal Mama, obwohl wir da schon seit Monaten "üben".... --.--"

Tiere haben auch keine Geräusche außer Ho-ho und das sind ALLE Tiere ^^

Aber er versteht sogar schachtelsätze #schock oO
Was kein Wunder ist, ich rede fast nur so ^^

Wir schieben das jetzt immer einfach darauf, mein Mann ist Slowene, das er Zweisprachig erzogen wird ^^

Und auf Slowenisch hört er viel besser, auch wenn er es kaum zu hören bekommt, also viel weniger als deutsch eben.

Ich bekomm ständig gesagt das ist weil er immer gleich alles bekommt und sich nicht "anstrenegn" muss.... ich solle mich doch blöd stellen......
Was ich allerdings den falschen Ansatz finde :-p
Ich hab mich schon damit abgefunden das er mit 2 wahrscheinlich einen eben so großen Wortschatz haben wird wie deine Maus.

Aber Sorgen würd ich mir erst machen wenn der Arzt zu dir sagt da stimmt was nicht ^^
Kinder haben eben auch stärken und schwächen, mein Kleiner ist schon früh gelaufen und so im vergleich ist er gesitig und motorisch weiter als viele seiner Altersgenossen, aber eben stumm, was will man da schon machen?

Beitrag von dentatus77 03.05.11 - 16:34 Uhr

Hallo!

Google mal "Late talker", da wirst du einiges zu dem Thema finden.
Ich würde zumindest beim Kinderarzt das Thema mal ansprechen, auch wenn die meisten Kinder, die mit 2 noch nicht sprechen, wenige Monate später nahezu von jetzt auf gleich ganze Sätze sprechen.
Aber es gibt halt ein paar wenige, wo das leider nicht der Fall ist. Die brauchen möglichst frühzeitig logopädische Hilfe, damit sie spätestens zum Schuleintritt normal sprechen und ihren Rückstand aufgeholt haben.
Und das kann eben kein Laie beurteilen, ich bezweifle auch, dass ein Kinderarzt das so ohne Weiteres kann.
Wenn meine Tochter so spät dran wäre, würde ich mich zumindest einmal beim Logopäden beraten lassen - und zwar von einem, der auf dem Gebiet Erfahrung hat.

Liebe Grüße!

Beitrag von waffelchen 03.05.11 - 16:36 Uhr

#pro

Beitrag von qrupa 03.05.11 - 17:04 Uhr

Zur U7 bestand der Wortschatz meiner Tochter aus "ja" "nein" und "da".
Kein Mama, kein Papa, kein wauwau, wirklich nur diese drei Worte.
Aber ihr Hörverständnis war altersentsprechend entwickelt und bei sämtlichen reich durchgeführten Hörtests hat sei bestens abgeschnitten. Sie hat nur einfach nicht geredet. So ca 3 Wochen nach ihrem zweiten Geburtstag rief sie dann morgens plötzlich "Papa", eine Woche später "Mama" und dann folgten jeden Tag so 5-10 neue Wörter. Jetzt mit knapp 3 ist ihr Wortschatz genau so groß wie der eines durchschnittlichen Kindes in ihrem Alter. Solange also gehör und hörverständnis durchschnittlich gut entwickelt sind würde ich mir da keine all zu großen Sorgen machen. Unser KiA meinte auch nur, wenn sie mit 2,5 noch nicht mehr spricht, müsste man mal weiter nachforschen, sowas sei aber nur sehr selten nötig, was dann ja auch so war.

Beitrag von anonyma1 03.05.11 - 17:32 Uhr

Hallo,

ja ich denke Höhrvermögen hat sie schon ein normales.

Sie macht ja auch alles wenn man sagt hol mal dieses oder jenes, wenn ich frag wie alt sie ist zeigt sie 2 Finger (gut sie wird erst 2 aber man übt ja schonmal :-p) wenn sie draußen Vögel höhrt unterscheidet sie Tauben mit "U-U-U" und andere Vögel mit "Piepiep".

Meine
utter ist halt auch so drauf mit "Das ist nicht normal, du konntest zu deinem 1. Geburtstag komplexe Wörter wie Mädchen".... alle Versuche zu erklären das ich nicht mein Kind bin und umgedreht scheitern da, demnach müsste sie auch schon ganz lange trocken sein... #augen Mütter ebend.

Aber so im Freundeskreis haben die Zwerge halt doch ein paar Wörter mehr drauf, daher denkt man ebend schonmal drüber nach.

LG

Beitrag von sunflower.1976 03.05.11 - 18:14 Uhr

Hallo!

Um den 2. Geburtstag herum sollten Kinder 30 bis 50 Wörter sprechen. Können sie das nicht, zählen sie zu den so genannten Late-Talkern. Ein großer Teil dieser Kinder holt die Sprachentwicklung von alleine auf. Aber trotzdem sollte man das Ganze im Auge behalten, denn nicht bei allen Kindern kommrt alles von alleine.

Unser großer Sohn zählt zu denen, die - bei normaler geistiger und körperlicher Entwicklung - sehr viel Unterstützung beim Sprechen lernen benötigte. Ab dem 3. Geburtstag an hatte er zwei Mal wöchentlich Logopädie und im Januar diesen Jahres waren wir für vier Wochen in einer stationären Sprachheil-Reha. In drei Wochen ist seine Therapie vorerst beendet #huepf
Wir sind damals von der KiÄ und dem HNO-ARzt hingehalten worden. Dabei hatte ich schon recht früh das Gefühl, dass die Sprachentwicklung nocht okay ist. Unser Sohn hat wenig Gegenstände in den Mund genommen, wenig gebrabbelt und wenn, hat er nur wenig unterschiedliche Laute verwendet. Das Sprachverständnis und Hörvermögen waren aber immer völlig in Ordung. Erst nach diversen Arztwechseln wurden unsere Sorgen ernst genommen und wir bekamen eine Überweisung zur Pädaudiologie. Dort wurde sehr dringender Therapiebedarf festgestellt, besser wäre es gewesen, wenn wir früher begonnen hätten.... Seine Diagnose war damals universelle Dyslalie und Dysgrammatismus (er konnte also viele Laute und damit Wörter nicht sprechen und die Grammatik war auch nicht altersentsprechend). Zudem bestand der Verdacht auf verbale Dyspraxie, d.h. dass er keine richtige Kontrolle über seine Zungen- und Lippenmuskulatur hatte. Das hat sich dann aber zum Glück so nicht bestätigt bzw. nur in einer sehr schwachen Ausprägung.

Warum ich das so ausführlich schreibe...wenn sich in den nächsten Monaten bei Deiner Tochter nicht wirklich deutlich etwas in der Sprachentwicklung tut, wäre eine Kontrolle in der Pädaudiologie aus meiner Sicht sinnvoll. Leider warten manche Ärzte sehr lange ab, so dass es für die Kinder unter Umständen schwer werden kann, bis zur Schule alles aufzuholen. Da auch überall lange Wartezeiten bestehen (Pädaudiologie z.T bis 6 Monate und auch Logopäde 3 oder 4 Monate) macht es Sinn, nicht erst "kurz vor knapp" Unterstützung zu suchen.

Sprich auf jeden Fall den KiA und einen HNO-Arzt darauf an und lass einen Hörtest machen.

LG Silvia

Beitrag von anonyma1 03.05.11 - 19:40 Uhr

Hallo,

danke, also manchmal hab ich schon das Gefühl das sie bestimmte Laute (T-Laute, K-Laute, alles was härter ist) nicht aussprechen kann.

Ich werd es bei der U7 ansprechen die haben wir ja bald. Meine Kinderärztin ist aber leider auch eine die nicht alles so sonderlich eng sieht. Sie ist auch kurz vor der Rente, war sogar schon meine Kinderärztin. Das Problem hier ist, es gibt nur wenige Kinderärzte und die sind alle ausgebucht und man kommt nur sehr schwehr ran wenn man wechseln möchte, hatte vorher ne andere Kinderärztin bei der ich mir so richtig verarscht vorkahm und war froh zu der jetzigen wechseln zu können.

Na ich werd es im Auge behalten ;-)

LG

Beitrag von sunflower.1976 03.05.11 - 21:08 Uhr

Habt ihr denn schon einen Hörtest machen lassen? Nach einer (auch leichten und unbemerkten Mittelohrentzündung) kann Flüssigkeit hinter´m Trommelfell zurück bleiben oder das Verbindungsröhrchen zwischen Nase und Ohr kann nach einem Schnupfen noch längere Zeit leicht verengt sein. Dadurch verändert sich das Hörvermögen. Die Kinder hören zwar meistens alles, was man sagt, aber etwas undeutlicher, was das Sprechen lernen erschwert.
Mein kleiner Sohn hatte nur mal sehr viel Ohrenschmalz und nachdem das entfernt wurde, konnte er das K teilweise sprechen, was vorher gar nicht ging.

Wenn es viele Laute sind, die mehr Muskelspannung oder eben auch "kompliziertere" Lippen-/Zungenbewegungen benötigen und Deiner Tochter Schwierigkeiten machen, würde ich es auf jeden Fall im Auge behalten.
Dass Kinder in dem Alter einzelne Buchstaben nicht sprechen können, ist aber normal. Mein kleiner Sohn ist sprachlich sehr weit (8-10-Wort Sätze mit 2,5 Jahren) aber trotzdem kann er einzelne Buchstaben nicht. Das ist okay. Nur zu viele Buchstaben sollten es nicht sein, die das Kind nicht sprechen kann. Mein großer SOhn konnte um den 3. Geburtstag herum nur 1/3 aller Buchstaben sprechen. Das war schon heftig.

Ein Hörtest beim HNO-Arzt kann nicht schaden. Damit kannst Du sehr schnell und einfach eine Ursache ausschließen.