Bald Phimose op bitte erfahrungen,abläufe etc

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 20baby08 03.05.11 - 20:15 Uhr

Hallo,
ich schreibs jetzt einfach mal in dieses Thema, weil ich hier meistens unterwegs bin......
Mein Sohn (wird Anfang November 3) hatte schon öfteres Entzündungen an der Vorhaut und sagt oft das sein Pipi weh tut.
Bei der u7 hat meine Kinderärztin schon gesagt das er eine starke phimose hat und wollte mich schon zum chirurgen überweisen.
Waren aber dann auch noch mal bei zwei verschiedenen kinderurologen um das echt abzuklären und sie bestätigten das auch alles. Es ist besser nicht länger zuwarten. Nun haben wir am 10ten op besprechung und kurz danach den op termin.
Nun wollte ich mich mal nach Erfahrungsberichten umhören von denen, bei deren Söhnen das bereits (in diesem Alter) gemacht wurde.
Was hilft danach das es schneller verheilt etc?
Er bekommt ja dann seine erste Vollnarkose - davor habe ich irgendwie bammel, weil man garnicht weiß, ob und wie er diese verträgt.
Habe ich dann ein richtig krankes Kind daheim, oder geht es den Zwergen schnell wieder normal gut, und ist dies nur eine Vorsichtsmaßnahme?
Vielleicht kann mich ja hier wer beruhigen???
Wahrscheinlich ist das wieder so eine Sache, bei der die Mama mehr zu leiden hat als das Kind!?

LG, Baby.

Beitrag von melmystical 03.05.11 - 21:13 Uhr

Der beste Freund meines Sohnes musste das mit 2,5 Jahren durchstehen.

Er hat vor der OP so einen Saft bekommen, der ihn beruhigen sollte. Hat er soweit auch, allerdings hat er ziemlich geweint, als er dann alleine in den OP geschoben wurde und die Mama draußen warten musste. :-(

Ein paar Stunden nach der OP konnten sie schon nach Hause. Da war er noch total müde und schlapp.

Die nächsten Tage waren nicht so gut. Bei jedem Verbandswechsel gab es Geschrei und er hat natürlich nicht verstanden, warum er einige Tage lang nicht richtig spielen durfte.

Aber das war ja auch irgendwann vorbei und wenn er wirklich Schmerzen hat, ist es die beste Wahl, es jetzt schon machen zu lassen.

Beitrag von keep.smiling 03.05.11 - 21:23 Uhr

So eine OP steht uns auch noch bevor wie es aussieht.
Im Januar hatten wir eine RachenmandelOP - ich kann dir zur Narkose sagen, dass die mittlerweile so gut sind, dass die Kids danach fit sind und vertragen werden die auch so gut wie immer.

Ich dir ein Buch empfehlen, wobei es sicher schon zu spät ist - http://www.amazon.de/Heut-gehen-wir-ins-Krankenhaus/dp/321910942X

Da sieht man den OP etc. Schöne Geschichte von einem Mädchen, dass sich beim Sport den Fuß bricht.

Ich habe mit meinem Sohn dieses Buch gelesen und so kam ihm dann bei der OP alles bekannt vor. Wir haben ihm nichts erzählt (er wird im Juli4) von der OP, haben ihn früh geweckt und gesagt, Papa geht nochmal mit ihm zum Arzt, damit der den Hals noch mal angucken kann. Alles andere hat Papa ihm vor Ort Schritt für Schritt verklickert ("du bekommst dann eine Schlafmedizin...") Und es war super so und wir haben es richtig gemacht - jede Aufklärung hätte ihn nur verängstigt und unsicher gemacht. Eine Nacht sind sie drin geblieben, Sohnemann wollte gar nicht mehr heim...

Also das wird schon. Ich hoffe, ich konnte dir die ANgst vor der OP etwas nehmen - zumindest was die Narkose und das drumherum angeht.

Alles gute euch!
LG ks

Beitrag von cori0815 03.05.11 - 21:37 Uhr

hi baby!
In der Krippengruppe meines Sohnes wurde es bei einem Jungen auch so früh operiert (er war knapp 2 J., schätze ich).

Es war wohl vor allem deshalb problematisch, weil er noch nicht trocken war und die Wunde in der Windel so gar nicht heilen wollte. Und sag einem 2-Jährigen mal, er soll jetzt Sitzbäder machen #augen

Der Junge war sicher 4 Wochen nicht im Kindergarten, weil es immer wieder Schwierigkeiten mit der Wundheilung gab. Der Kinderarzt sagte immer nur, die Mutter solle zusehen, dass er ohne Windel läuft, aber er war noch längst nicht so weit, dass er trocken werden konnte. Also war es halt schwierig.

Zum Thema Vollnarkose kann ich dir nur sagen: die sind heute im Allgemeinen sehr gut verträglich und es handelt sich ja vor allem nur um eine GANZ kurze Vollnarkose, die OP dauert ja schlussendlich nur knapp 10 Min. Mein Sohn hatte die erste Vollnarkose mit 2,4 Jahren, die nächste mit 3 Jahren und dann nochmal eine mit fast 4 Jahren, immer wg. Paukenröhrchen. Der Beruhigungssaft, den die Kinder vorher bekommen, hat ihn immer sehr amüsant gemacht, denn er musste unentwegt gackern wie ein Huhn und war einfach nur niedlich (ein bisschen wie besoffen). Braunüle legen haben sie bei ihm immer schon am Tag vorher im wachen Zustand gemacht - kein Problem, fand er hochinteressant und hat keine Miene verzogen. Das Aufwachen war beim ersten Mal etwas problematisch, er weinte viel. Der Anästhesist hat ihn dann nochmal in einen Kurzschlaf versetzt und dann hat er seinen "Rausch" richtig ausgeschlafen, danach war er topfit. Die anderen beiden Male war er sofort topfit und ist eine Stunde später schon wieder aufgestanden.

Ich kann dir nur raten, ihm bei Schmerzen ein Schmerzmittel zu geben, z.B. Ibuprofen (weil dieses auch gleichzeitig etwas entzündungshemmend wirkt, kommt ja ursprünglich aus der Rheumatherapie) und ihn nicht leiden zu lassen. Sprich den behandelnden Arzt mal drauf an!

Glaub mir, alles wird gut und wenn es einfach notwendig ist, dann müsst ihr da jetzt mal durch. Letztlich ist es eine Routinesache, die wohl unangenehm ist, aber letztlich nicht wirklich schlimm :-)

LG
cori

Beitrag von schnuffel0101 03.05.11 - 21:50 Uhr

Mach Dir nicht zu viele Gedanken. Wir hatten das ganze letztes Jahr im Okt. Fabian war da allerdings schon 5. Die OP ansich ist nicht schlimm, dauert auch nicht lange. Die Narkosen sind ziemlich gut verträglich, Fabian hatte 2 Op´s in einem Jahr und es hat keine Probleme gegeben. Mein Kleiner ist mit 8 Monaten das erste Mal operiert worden und hat 2 Stunden später schon wieder einen dicken Teller Brei verputzt.
Wir hatten leider Probleme mit der Wundheilung, mussten dann auch noch AB nehmen. Das ist aber Gott sei Dank nicht der Regelfall. Normalerweise sollte es ihm recht zügig danach wieder gut gehen. Aber es ist halt unterschiedlich.

Beitrag von babyhuhn 03.05.11 - 22:24 Uhr

Hast Post!!!!!

Beitrag von maryam1410 04.05.11 - 08:04 Uhr

wir haben unseren sohn im gleichen alter beschneiden lassen.
(allerdings in marokko von einem chirurgen).
wir haben ihn danach einfach ohne windel laufen lassen, bis alles wieder verheilt war.
nicht lachen - aber das ist das beste, was es gibt - einfach alles frei hängen zu lassen *lach*
(in marokko tragen die männer ja auch so kaftane, solche haben wir für ihn gekauft und er war drunter nackt)
wir haben weder sitzbäder gemacht noch gecremt - das war ihm alles unangenehm. nur luft dran lassen. (und ja, natürlich pullert er dann überall hin - und auch das große geschäft landete da wo es nicht hingehört - aber dafür war er schmerzfrei und wir hatten bei meinen schwiegereltern in marokko alles gefliest, da war es nicht schlimm)

pipi machen tat anfangs etwas weh, wurde aber schnell besser. wenn die kinder viel trinken, ist der urin verdünnter und das urinieren ist weniger schmerzhaft.
bis alles komplett verheilt war, hat es genau 3 wochen gedauert.