Meine Tochter trägt meinen Namen, aber...

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Ob ihr gerade Vätermonate nehmen, werdender Vater seid oder einfach eine engagierte Vaterrolle einnehmt: Hier ist der Platz für männerspezifische Fragen und Probleme. Mütter sind in dieser Rubrik als antwortende Gäste willkommen. Neu: Unser Newsletter für werdende Väter.

Beitrag von vindiesel67 03.05.11 - 22:02 Uhr

...ich weiß nicht, ob das so bleibt ?

Die Mama und ich waren nicht verheiratet - nun sind wir getrennt, gemeinsames Sorgerecht, alles prima. Sie lebt inzwischen mit neuem Freund und meiner Tochter zusammen.

Zur Geburt 'schenkte' sie mir, daß meine Tochter meinen Nachnamen trägt.

Meine Frage : Was kann/muß passieren, damit ich dieses wundervolle Geschenk auch noch verliere - was z.B. passiert, wenn die beiden heiraten?

Könnt Ihr mir die Rechtslage erklären - das wäre sehr nett von Euch !!

Danke von einen einsamen Daddy aus Köln...

Beitrag von hedda.gabler 03.05.11 - 22:52 Uhr

Hallo.

Das einzige, was passieren muss, damit Du "dieses wundervolle Geschenk" verlierst, ist Deine Zustimmung, dass Euer Kind nach einer Heirat durch eine Einbenennung den Namen des Stiefvaters annimmt.

Eine Einbenennung bedarf immer der Zustimmung des Vaters, wenn dieser die gemeinsame elterliche Sorge innehat und/oder das Kind seinen Namen trägt.

Natürlich kann die Kindsmutter auch übers Gericht gehen und dieses stimmt dann anstatt Deiner zu, aber dafür müssen triftige Gründe vorliegen.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von vindiesel67 04.05.11 - 07:18 Uhr

Danke!!! Welch ein schöner Tagesbeginn...

Beitrag von almararore 05.06.11 - 08:30 Uhr

JA das ist wirklich so. Sie kann ohne Deine Zustimmung keinen anderen Nachnamen bekommen. War bei uns auch so.
Wir haben vor meiner Wiederverheiratung Kriegsrat gehalten, wie wir das Namensproblem lösen. Die Kinder wollten weiterhin heißen wie Mama und Papa also habe ich dann einen Doppelnamen angenommen.

LG
Alex


Beitrag von vindiesel67 05.06.11 - 12:05 Uhr

Danke das ist ja schön !!!!

Beitrag von karna.dalilah 04.05.11 - 07:06 Uhr

wie schon geschrieben...
nur durch Zustimmung von dir oder durch das Gericht, kann deine Tochter ihren Namen ändern.
Ab 5 Jahren werden die Kinder dazu befragt.
Gerichte tun sich schwerer mit der Zustimmung, weil man davon ausgeht dass durch die Namensänderung die Bindung zwischen Vater und Kind gestört wird.
Ein gemeinsamer Name kann auch verbinden ;-)

Karna

Beitrag von vindiesel67 04.05.11 - 07:19 Uhr

Viiiiielen lieben Dank - das tut gut zu lesen...

Beitrag von aggie69 04.05.11 - 14:45 Uhr

Wenn die Tochter heiratet bekommt sie meißt auch einen neuen Namen. Aber ich glaube, das würdest du nicht so schlimm finden.

Beitrag von vindiesel67 04.05.11 - 14:50 Uhr

Nein...das fänd ich toll und hoffe ich, zu "erleben"

Beitrag von hedda.gabler 04.05.11 - 18:05 Uhr

Sorry, aber bist Du wirklich ein Mann ... ?

Beitrag von vindiesel67 04.05.11 - 18:49 Uhr

Lach - glaub schon...siehst doch mein Bild (;

Wie kommt diese Frage ? Erste Mal in 43 Jahren...Hut ab!!(;

Beitrag von hedda.gabler 04.05.11 - 19:12 Uhr

Weil Deine sehr blumige Ausdrucksweise für einen Mann a. sehr untypisch und b. für einen, der sich auch noch vindiesel67 nennt, ziemlich unsexy ist ...

... ist echt nicht böse gemeint, aber im Allgemeinen neigen hier nur Frauen (gottlob auch nicht alle) zu diesem Poesie-Album-Schreibstil;-)

LG

Beitrag von altehippe 04.05.11 - 20:54 Uhr

sehr untypisch und b. für einen, der sich auch noch vindiesel67 nennt, ziemlich unsexy ist ...


#rofl

Beitrag von mama.ines 05.05.11 - 20:49 Uhr

genau das habe ich mir auch gedacht!#rofl#huepf

Beitrag von che-raya 07.05.11 - 12:42 Uhr

...

wenn ein Mann von seinem Kind redet darf es schonmal blumig sein:)

Das ist mir schon bei vielen Männern aufgefallen!

Beitrag von kruemelinchen111 07.05.11 - 15:51 Uhr

hallo einsamer Daddy aus Köln,
es kann nichts passieren, deine Tochter behält deinen Nachnamen.Unsere Gerichte tun sich sehr schwer damit. Und seid das Gesetzt endlich was für Väter die nicht verheiratet und nicht das gemeinsame Sorgerecht haben getan hat. Ganz schwer für Mütter geworden, GOTT SEIN DANK!!
Mama Steffi aus Bonn

Beitrag von christian4 08.05.11 - 17:49 Uhr

Bei dem Nachbarn von meinem Bruder lief das anders. Das Gericht hat dem Zugestimmt und das Kind bekam den Namen der Mutter. Ich denke das ist wirklich von Fall zu Fall verschieden. Einfach wird es für Deine Ex bestimmt nicht. Es war ja auch mal ihre Entscheidung und daher hoffe ich für Dich das Deine Tochter den Namen behält.

LG Chris

Beitrag von kati543 08.05.11 - 18:13 Uhr

Das stimmt. Die Zustimmung des Gerichts ersetzt die Zustimmung des Vaters. Das ist aber nur in außergewöhnlichen Fällen der Fall. Das einfache "Unterhalt nicht zahlen können" oder "nicht kümmern" reicht da nicht aus.

Beitrag von hummelinchen 17.05.11 - 16:10 Uhr

Hey Kölner,

so sehr ich deinen Wunsch verstehen kann... Was wäre, wenn dein Kind sehr unglücklich wäre, nicht so zu heißen wie die Mami?
Nur mal ganz sachlich gefragt - das würde mich interessieren...

Ich lebe selber in einer Patchworkfamilie - jeder eine Tochter und meine hat sich damals ganz bewusst nicht für den neuen Namen entschieden, hätte es aber gedurft...

lg Tanja

Beitrag von kiddymummy 17.05.11 - 16:28 Uhr

Hallo,
du müßtest zustimmen, wie ja schon geschrieben.
Was ich allgemein nicht verstehe: Warum ist das mit dem Namen bloß immer so furchtbar wichtig? Es sind NAMEN, mehr nicht.
Meines Erachtens geht es dabei doch oft vielmehr darum, dem Ex-Partner eins auszuwischen. Entweder ich gebe dem Kind den Namen des neuen Partners, dann ärgert sich der alte Partner... Oder aber ich stimme einer Namenänderung nicht zu, auch wenn es situationsbedingt vielleicht mal besser sein könnte, nur damit der Ex-Partner sich ärgert....
Ich habe drei Kinder, von denen das älteste meinen Namen hat. Die beiden jüngeren den Nachnamen von meinem Freund.
Ich habe das jeweils danach entschieden, welcher Nachname der jeweils bessere war und besser zum Vornamen paßte.
Manchen Meinungen hier zufolge müßte ich zu meinen jüngeren Kindern ein schlechteres Verhältnis haben, weil sie mit Nachnamen anders heißen als ich. #rofl#rofl#rofl Wie dumm ist das denn.
Viele Grüße
kiddymummy

Beitrag von kiddymummy 17.05.11 - 17:54 Uhr

PS:
Wie kommst Du denn überhaupt auf die Idee, daß Deine Ex vorhaben könnte, den Nachnamen des Kindes szu ändern? Redest Du Dir da evtl. auch was ein?
Mir persönlich würde zum Beispiel nichts ferner liegen, als meinen Kindern den Nachnamen eines Menschen aufzudrängen, mit dem es gar nicht verwandt ist. Auch wenn ich nun 10x mit dem verheiratet wäre.... Man stelle sich nur mal vor, man trennt sich von dem Mann auch, dann heißen die Kinder nach jemandem "Fremdes". Geht ja gar nicht! Warte doch erst mal ab. Immerhin warst Du mit der Frau ja mal zusammen, soooo ganz blöd kann sie dann doch auch nicht immer gewesen nicht sein. Vielleicht hat sie ja auch bei sowas Grips im Hirn. ;-)

Beitrag von feroza 26.05.11 - 06:02 Uhr

Tja... da gehen die Meinungen wohl stark auseinander....

Ich bin unehelich, mit meiner Mutter alleinlebend geboren und habe natürlich den Nach-Namen meiner Mutter.
Wir waren die letzten in unserer doch großen Familie mit diesem Nachnamen, alle anderen wurden "weggeheiratet".

Als ich 11 war, heiratete meine Mutter jemanden, sie bestand darauf, das ich weiterhin unseren Mädchennamen trage, damit der Name erhalten bleibt. Sie dagegen nahm den Namen des neuen Partners an.

ich HASSE sie heute noch dafür!!!!!!


Ich kam mir jahrelang wie eine ausgeschlossene (aus der Familie) vor, ständig Erklärungen, warum meine Mutter und mein (Stief-)Vater anders heißen. Von gleichaltrigen klang die Frage immer nach "bist Du etwa adoptiert".

Klar kann man sagen, das ein Name nur ein Name ist... aber es heißt nicht umsonst FAMILIEN-Name, meiner Meinung nach.;-)

Beitrag von kiddymummy 28.05.11 - 17:34 Uhr

Das verstehe ich nicht. #kratz
Ich habe auch lange einen anderen Nachnamen gehabt als meine Mutter, da sie nach ihrer Scheidung wieder geheiratet hatte und den Namen das Mannes annahm.
Für mich war das in den 70er/80er Jahren schon kein Problem.
Dein Problem liegt da veielciht mehr in Deiner Erziehung. "Familie" heißt ja nicht Namensgleichheit. Vielleicht hat Dir Deine Mutter da auch was vollkommen Verkehrtes vermittelt.