Frage zur Abgabe vom Hund

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von silvaner 03.05.11 - 23:06 Uhr

Hallo,

ich muss es leider heute schreiben - wir müssen unseren Hund abgeben. Eigentlich kämpfen wir schon seit über 2 Jahren, die Hündin hat große Angst vor Kindern, erschwerend kommt dazu, dass meine Tochter ein eher wildes Exemplar ist, und es ist einfach zu viel für die Hündin. Man sieht ihr richtig an, dass es ihr nicht gut geht, und es ist nun ja auch schon öfters vorgekommen, dass sie geschnappt hat. Wir haben jetzt schon so vieles probiert, auch mit Hilfe, aber es ist aus der Hündin einfach nicht rauszukriegen. Sie hat eine unklare, aber sicherlich nicht besonders schöne Vorgeschichte, und es geht jetzt einfach nicht mehr weiter, ich muss meine Tochter beschützen, bevor noch mehr passiert.

Ich hab also Inserate aufgegeben, und morgen wird sich eine Interessentin ohne Kinder den Hund anschauen. Wenn sie sie nehmen will, werde ich ihre Daten dem Tierheim melden, wo wir sie her haben, damit die Vorkontrolle und den Vertrag machen können.

Wenn sie sie nicht nehmen will - tja. Ich will auf keinen Fall, dass sie wieder in das Tierheim einziehen muss, wo sie her kam. Es ist einfach schrecklich da. Und - wir haben den HUnd auch bekommen, obwohl von vornherein klar war, dass der Hund keine Kinder mag, zudem auch sonst Probleme hat und dann in eine Familie mit relativ wenig (zu wenig für so einen Extremfall) Hundeerfahrung und mit Baby (damals, jetzt wieder).

Außerdem leben die HUnde dort unter schlechten Bedingungen, und ständig laufen Hunde von dort weg und irren irgendwo umher.

Ich würde sie wenn schon in ein anderes Tierheim bringen. Eigentlich darf ich das nicht, weil ich den Vertrag ja mit dem anderen Tierheim gemacht hab in dem steht, dass ich sie dorthin wieder bringen muss. Aber: was kann mir denn im schlimmsten Fall passieren? Nimmt ein anderes Tierheim sie überhaupt, wenn ich die Wahrheit sage und warum sie dorthin nicht zurück soll oder müsste ich dann lügen?

Oh Mann, ist das schwer. Aber es muss eine Lösung her und zwar schnell. Ich bin echt fix und fertig wegen der Sache, wehre mich schon seit Monaten gegen die Entscheidung aber meine Tochter hat Angst und will und kann nicht mehr und ich bin auch schon krank wegen dem ganzen Stress. Es muss jetzt einfach schnell Ruhe einkehren.

Habt ihr einen Rat für mich?

Beitrag von shera01.05.00 04.05.11 - 01:32 Uhr

Hi

Ruf mal beim deutschen tierschutzbund an, wäre jetzt so meine idee.

Klar kind geht vor. Ich kenne leider auch so spezis die inner anzeige reinschreiben kinderlieb und ich weiss das gegenteil...
die pfelgestelle nimmt ihren hund nochnichtmal was aus der schnauze.....

wie du schon sagtest du hast einen vertrag istd er hund gechipt?
oder sonst irgendwie "markiert"?

Aus erfahrung (3 tierheime ) hat sich bis jetzt nie einer gemeldet um nahc dem tier zu gucken, schriebn es zwar immer rein und sagen auch sie kommen vorbei aber die haben soviel zu tun.

Es gibt doch bei VOX so ne sendung da versucht ein mann für tiere immer ein zuhause zu finden wenn es ein notfall ist, schreibe doch mal dahin?
Oder vieleicht auch mal an martin Rütter ob dir da jmd. helfen kann.

Setz anzeigen auf, schreib notfall hin lieber hund hat aber wohl schlechte erfahrungen mit kindern gemacht nicht agressiv wenn kinder den hund bedrängen erfolgt ein schnapper ( wenn es so stimmt)

Frag bei eurem tierarzt nach, vielleicht kenntd e rjmd.

Das forum ist her eigentlich ganz gut, nur bei gewissen themen .. naja ;-)

bei mir sind sie damals ausgerastet als ich erzählt habe wir holen einen dobermann, der hund ist mittlerweie 1 1/2 jahre alt und absolut zärtlich zu meienr kleinen tochter habne auch aus dme tierheim einen hund geholt ehemaliger strassenhund aus kroaten ca. 2 jahre war sie alt bernersennemix. naja 2 große hunde und ein kleinkind die leute halte usn immer für verrückt, klappt aber wunderbar. Und wir fühlen uns wohl.


Ich mein nur wudnere dich nicht wenn du einige szu lesen bekommst;-)



Setzt euch eine frist wenn irh bis dahn alles versucht habt den hund gut unterzubringen dann musst du an deine tochter denken, besonders wenn sie schon angst hat und der hund leidet auch!

Was vielleicht noch ne idee ist beim teirheim melden dabei aber sagen das ihr den hund erstmal bis dann und dann zuhause behalten wollt, wollt halt nicht das er ins tierheim muss. ob die das so machen keien ahnung.

wünsch euch alles gute

wir hatten viel glück

Beitrag von silvaner 04.05.11 - 07:36 Uhr

Danke für deine Antwort.

Der Hund ist gechipt und ich habe einen Vertrag unterschrieben, dass ich ihn wieder zurück geben soll. Ich frage mich nur, was passiert, wenn ich mich nicht daran halte um abwägen zu können. Holen Sie sie dann da weg? Muss ich ein Bußgeld zahlen? Hm. Ich werd später mal in dem Tierheim anrufen, in das ich sie wenn dann "gern" tun wollte, ob die mir helfen. Und der Tierschutzbund ist auch eine gute Idee!

Sonst hab ich nicht mehr wahnsinnig viel Zeit, weil ich den Hund jetzt immer ins obere Stockwerk sperren muss, weil ich es wirklich nicht mehr verantworten kann, ihn bei meiner Tochter zu lassen. Es brennt also wirklich ein bisschen und mir wäre heute eine Lösung lieber als morgen.

Die Anzeigen sind schon eine Woche drinnen, als ich gesehen hab, dass ich die Situation hier schlechter wird. Und gestern ist es dann eskaliert und geht jetzt gar nicht mehr.

Hoffentlich findet sich schnell eine Lösung, mit der wir alle leben können...

Beitrag von redrose123 04.05.11 - 07:16 Uhr

Kannst du den Hund nicht zu Freunden oder Verwandten kurzfristig tun bis sie weg ist wo keine Kinder haben?

Warum habt ihr den Hund mit dem Wissen genommen das er keine Kinder mag?

Beitrag von silvaner 04.05.11 - 07:27 Uhr

Danke für deine Antwort.

Meine Eltern würden ihn nehmen, aber die sind gerade im Urlaub wie es immer so ist... Sonst leider niemand da ohne Kinder und ohne Katzen :-(

Meine Tochter war damals 6 Monate. Sie saß also noch im Maxicosi und ich hätte nicht dran gedacht, sie in dem assligen Tierheim da raus zu nehmen #schwitz ehrlich. Uns wurde gesagt, der Hund ist einfach am Anfang ein bisschen schüchtern aber total kinderlieb. Wir sollen ihn doch mal für ein paar Tage mit heim nehmen.

Die Gute hat erst mal tagelang nichts gefressen und sich nicht viel gerührt. Ich hab mich um sie bemüht und sie hat dann unwahrscheinliches Vertrauen zu mir gefasst nach ein paar Tagen, war dann quasi wie mein Schatten usw. usw.

Unsere Tochter war ein Baby und ich dachte zuerst, dass vermutlich viele Hunde Babys erst mal unheimlich finden, weil sie komische Geräuche machen und sich komisch bewegen usw. Als wir dann rausgefunden haben, dass das nicht so ist (ich habe den super-ängstlichen Hund nicht am zweiten Tage zu den Nachbarskindern oder so schleppen wollen) war es leider schon zu spät und ich hatte sie schon so ins Herz geschlossen, dass es mir damals schon unheimlich schwer gefallen wäre, sie wieder herzugeben.

Seit dem kämpfen wir und üben und machen und tun. Aber jetzt geht es leider echt nicht mehr.

Beitrag von risala 04.05.11 - 09:23 Uhr

Hi,

ihr kämpft seit 2 Jahren - und könnt jetzt nicht noch 1-3 Wochen warten, bis Deine Eltern aus dem Urlaub zurück sind? Das wäre mein Weg. Oder sind sie (wie eine pensionierte Lehrerin bei uns im Ort) mehrere Monate unterwegs?

Und ganz ehrlich - wenn das TH so schlecht ist, wo ihr den Hund her habt, dann wäre es mir sch.... egal, welchen vertrag ist unterschrieben habe. Der Hund gehört nach Zahlung der Schutzgebühr Dir und somit kannst Du mit ihr machen, was Du willst. Wenn die Interessentin passt (das wird Dir Dein Bauch auch sagen) und sie den Hund nehmen will - dann gib sie mit.

Alles Gute
Kim

Beitrag von silvaner 04.05.11 - 09:40 Uhr

Danke.

Fakt ist, dass der Hund nicht mehr zu meiner Tochter kann. Damit müsste sie im oberen Stock bleiben wenn wir unten sind und umgekehrt, weil wir hier unten nur einen großen Wohn-Ess-Küchenbereich haben und es einfach zu gefährlich ist. Ob ich den Hund einen Gefallen tu, wenn ich sie die nächsten 10 Tage so isoliere oder ob ich sie dann nicht doch besser in in Tierheim oder eine Pflegestelle (das von mir favorisierte TH arbeitet normalerweise erst mit Pflegestellen) geb ist eben die Frage. Durch das Trennen mach ich die Sache ja nicht besser.

Es war nicht die ganzen 2 Jahre über so, dass sie gebissen hat. Die Situation ist einfach immer schlimmer geworden und jetzt merke ich, dass es unerträglich für uns ist und es keine andere Lösung mehr für uns gibt. Mein Mann hätte die Hündin schon viel früher abgegeben.

Beitrag von risala 04.05.11 - 09:58 Uhr

Hi,

als Alternative zum Trennen könntest du einen Maulkorb anziehen. Für 10 Tage finde ich das durchaus akzeptabel. Nachts könnte der ja auch bleiben oder wenn ihr ohne Hund unterwegs seid. Es gibt da auch für Hunde sehr bequeme. Damit verringerst Du das Risiko sehr deutlich und kannst die Zeit überbrücken.

Alternativ könnte man evtl. für diese paar Tage einen Teil des Raumes für den Hund abtrennen. Dann wäre er dabei, könnte aber nicht an die Kinder.

Pflegestelle etc finde ich unglücklich bei einem Hund mit sowieso schon belasteter Psyche.

Und Deiner Tocher musst du klar machen, dass der Hund für sie absolut tabu ist. Ist sicherlich sehr anstrengend, aber auch für die paar Tage denke ich machbar.

Grundsätzlich finde ich die Entscheidung, euren Hund abzugeben allerdings richtig. Nicht nur zum Schutz der Kinder, sondern auch für den Hund, der schon sehr lange unter Dauerstress steht.

Alles Gute
Kim

Beitrag von risala 04.05.11 - 10:01 Uhr

Ach so, und ich finde es auch nicht schlimm, wenn der Hund nicht überall dabei sein darf. Gerade euer Hund wird evtl. sogar froh sein, wenn er einen Bereich für sich hat, wo keine Kinder sind. Das muss ja nicht heißen, dass sie 24h alleine ist. Vielleicht geht die große in den Kiga, das Baby schläft - dann könntest Du Dich mit dem Hund beschäftigen.

Wie gesagt, alles nur als Übergangslösung für die 10 Tage - nicht auf Dauer!

Beitrag von silvaner 04.05.11 - 10:33 Uhr

Also, meine Eltern würden den Hund auch nur übergangsweise nehmen. Meine Schwester wohnt mit im Haus und hat Katzen, die sie zwar übergangsweise trennen könnte, damit sie nicht mit dem Hund in Konflikt geraten, aber nicht auf Dauer. Es muss also so oder so eine andere, dauerhafte Lösung her.

Beitrag von risala 04.05.11 - 11:18 Uhr

Hi,

ach so, ich hatte es so verstanden, dass Deine Eltern euren Hund dauerhaft übernehmen würden! Dann würde ich das gar nicht in Betracht ziehen, sondern ganz klar ein dauerhaftes neues Zuhause suchen.

LG
Kim

Beitrag von windsbraut69 04.05.11 - 10:41 Uhr

Wenn Ihr das so lange mitgemacht und ausgehalten sowie dem Hund zugemutet habt, könnt Ihr doch jetzt noch warten, bis Deine Eltern aus dem Urlaub kommen!

Gruß,

W

Beitrag von silvaner 04.05.11 - 11:48 Uhr

Ich hab mich da vielleicht ein bisschen blöd ausgedrückt, meine Eltern würden sie jetzt kurzfristig vorübergehend nehmen, bis ein dauerhaftes Zuhause gefunden ist, wenn sie da wären. Dauerhaft nehmen können sie sie leider auch nicht.

Beitrag von zocl 04.05.11 - 16:19 Uhr

Oje, oje.. so ganz kauf ich dir die Geschichte mit dem bösen Tierheim nicht ab, ist deren Intention doch, die Tiere loszuwerden, nicht nach 2 Jahren noch bekloppter wiederzubekommen.. auch

"Und - wir haben den HUnd auch bekommen, obwohl von vornherein klar war, dass der Hund keine Kinder mag, zudem auch sonst Probleme hat und dann in eine Familie mit relativ wenig (zu wenig für so einen Extremfall) Hundeerfahrung und mit Baby (damals, jetzt wieder)"

hinterlässt bei mir nur Fragezeichen.
Wie alt ist das Tier? Was habt ihr bisher versucht? Wie sieht dein Alltag mit Hund aus? Hältst du deine Kleine vom Hund fern oder darf sie andersrum alles? Wie äußert sich das Schnappen? Knurrt sie oder schnappt sie -verletzungsfrei- wenn die Maus z.B. über sie drüber klettert? Bleibt dir überhaupt Zeit für einfaches Gassi gehen mit Baby und 2jährigem? Könnte Dir vlt dein Partner wenigstens 20 min. morgens & abends nur für Hundchen freischaufeln? Möchtest du das überhaupt noch?

Aber du schreibst du willst einen Rat.
Meine Fernbeurteilung lautet -und ich will mal hoffen, das dem Hund nicht von dem kleinen "wilden Exemplar" wehgetan wurde- das er weder Dich als Rudelführer akzeptiert noch die Rangordnung als ganzes. Täte er das, wäre die Tochter ranghöher und/oder dein Hund würde, wenigstens auf dich hören und sich z.B. abrufen und ins Körbchen schicken lassen. Das ist die Grundvoraussetzung eines Mensch-Hunde-Teams. Das sind Dinge die man mit Training, Zeit, Zuwendung und Konsequenz ändern kann. Du müßtest aber wirklich Zeit für Dein Tier aufwenden.

Wenn ich allerdings o.g. und den Rest lese, dann wirkt es auf mich, als ob Du nur Bestätigung suchst um das schlechte Gewissen dem Tier(heim) zuzuschieben, auf das man sich "im guten" Trennen kann.. Das Tierheim böse, "die Hündin" problembeladener Extremfall und du, hast schon alles versucht, mußt jetzt deine Tochter beschützen und willst trotzdem nur das Beste für den Hund.

Aber man kann auch lesen: Hund, Baby, Baby wird wildes Kleinkind und Hund immer auffälliger, jetzt noch ein Baby, Hund muß weg

Ich find an deinem Beitrag schade, das er in manchem Leser vielleicht doch Zweifel weckt einen Hund aus dem Heim zu holen. Wenn die Hündin seit 2 Jahren bei euch lebt, dann seid ihr es und euer Umgang mit ihr, der ihr Verhalten bestimmt, nicht das Heim.

Für Tipps stehe ich gern zur Verfügung, ansonsten viel Glück mit der Interessentin

Beitrag von zocl 04.05.11 - 16:25 Uhr

und gleich noch eine Frage.. du hast so n süßes Welpenfoto von einer Kleinhunddame auf deiner visi.. is sie das?