Klassenfahrt- Wie kann ich ihm Mut machen?

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Beitrag von 3wichtel 04.05.11 - 08:57 Uhr

Hallo ihr Lieben,

im August steht bei meinem Sohn (dann gerade 4. Klasse) die erste Klassenfahrt an.
Er ist ein totales Heimweh-Kind, schläft nicht gerne woanders und weint jetzt schon immer, wenn das Thema "Klassenfahrt" nur aufkommt.

Einerseits habe ich Verständnis für ihn, da ich als Kind selber immer sehr starkes Heimweh hatte und vor allem Klassenfahrten abgrundtief gehasst habe. Damals habe ich mir geschworen, meine eigenen Kinder nie zur Teilnahme zu zwingen.
Jetzt als Mutter sehe ich das natürlich etwas differenzierter ;-)

Ich glaube schon, dass es seinem Selbstbewusstsein sehr gut tun würde, wenn er die Klassenfahrt "schafft". Aber was, wenn er tatsächlich so starkes Heimweh bekommt, dass er abgeholt werden muss? Ist dann nicht für alle Zeiten das "Heimweh-Problem" in Stein gehauen?

Habt ihr Tipps, wie man im Vorfeld so eine Klassenfahrt schmackhaft machen kann? Viel darüber reden oder lieber gar nicht?
Das Schullandheim vorher mal anschauen (ist ca. 45min. Autofahrt entfernt). Oder auf gar keinen Fall vorher hinfahren (nicht, dass er es erst recht doof findet)?

Also, her mit euren Tipps: Wie habt ihr eure Heimwehkinder in den Bus gekriegt?

Liebe Grüsse,
3wichtel

Beitrag von sunny42 04.05.11 - 09:38 Uhr

Hallo Du,

bei uns ist es immer heiß begehrt wenn das Lieblingskuscheltier
vor der Reise einen Spritzer von Mamas Parfum bekommt
und man den Mama-Geruch mitnehmen kann.

Vorher anschauen würde bei uns nichts nutzen,
sondern eher die Angst noch mehr schüren, aber das kommt ganz aufs Kind drauf an, machen gibt das auch Sicherheit.

Ansonsten hilft bei uns über die Ängste reden und in den Arm nehmen.
(Nicht sagen: "Du musst doch keine Angst haben" weil das dem Kind das Gefühl gibt es wird nicht ernst genommen und man darf keine Ängste haben.)
Vielleicht helfen auch Deine Geschichten von deiner Angst damals und wie Du sie überwunden hast und dann tolle Dinge erlebt hast, die du sonst verpasst hättest.

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 09:50 Uhr

Gallo!

Ich finde es absolut falsch, gemein und grausam, ein Kind, das wirklich Angst hat, zu zwingen.
Würde ich auch niemals tun, wenn ich nicht sicher wäre, es schafft das(oder das Kind will selber, klar).
Ums Verrecken nicht.

Vielleicht hält es durch - hast du ja auch - und hast es gehasst und gelitten....war diese Erfahrung jetzt sooo wicgtig für dich, dass dein Kidn sie auch machen muss?
das wird ihn nicht stärken, sondern er wird es ertragen.

oder er schafft es garnicht.
Demütigung, versagensgefühl, evtl. Vorwürfe der leher,
Gespött anderer schüler - na, super Erfolg*ironie off*

Der Junge ist höchstes 10 und einafch nur ein kind, warum muss man es zwingen, seine eltern ne Woche zu verlassen, wenn man weiss, dass es darunter leidet?

Mein Sohn sollte letztes jahr fahren, da war er 7,5 - es war bei ihm genauso wie bei deinem Jungen - und spätestens als er vor Amgst und Kummer weinte, war klar, dass er keinesfalls fahren muss.
ich pfeif drauf, ob das Schulpflicht ist oder nicht.
Mein kind steht an erster Stelle.

ich weiss auch garnicht, warum das immer so ein Drama ist...in einigen jahren wird er auch problemlos mitfahren, diese zeit sollte man dem Kind geben.

Klar, man kann anbieten, es zusammen anzusehen...drüber reden...aber wenn ein Kind Amgst hat, heimweh, dann ist das so und dafür sollte man verständnis haben.

ich hjatte auch starkes heimweh - mein Papa hat mich abgeholt und dafür bin ich heute noch dankbar.
Vor Allem, dass von vornherein klar war, ich MUSS nicht fahren und wenn ich heim will, ist er sofort da.
das wurde auch völlig wertungsfrei und natürlich akzeptiert.


ich habe trotzdem später Reiturlaube gemacht, war viel bei Freunden über Nacht und bin mit 19 ausgezogen - also was soll es mir geschadet haben?

Vielleicht wäre es ein kompromiss, wenn ihr ihm anbietet, ihn jederzeit abzuholen, wenn es nicht geht?
Vielleicht gibt ihm das Sicherheit?
Müsst ihr dann natürlich auch tun.

meine Tochjter ist übrigens in der Vorschule auf Klassenreise gewesen und wollte nicht mehr heim...sie fährt jetzt auch auf den Ponyhof mit einer Freundin im Sommer - sie ist da ganz anders...

lg

melanie mit 4 Kindern(8,7,3,1)

Beitrag von 3wichtel 04.05.11 - 10:25 Uhr

Natürlich habe ich ihm gesagt, dass ich ihn jederzeit abholen komme, wenn es nicht klappt.
Ich kann ja innerhalb einer Stunde da sein.

Ich habe ihm ausserdem natürlich auch gesagt, dass er nicht mit "muss", wenn es denn gar nicht geht.

Im Moment sagen wir nur:"Wart mal ab, das sind ja noch Monate. Und wenn es wirklich gar nicht geht, dann bleibst Du eben hier. Und wenn Du mitfährst und Heimweh bekommst können wir dich jederzeit abholen".

Mir geht es eher darum, dass ich meinen Sohn so einschätze, dass er immer erst "Anlaufschwierigkeiten" hat. Und wenn er es dann durchzieht ist es hinterher immer ganz toll gewesen.
Er ist halt ein kleiner Drama-König ;-)

Natürlich habe ich diese negativen Erfahrungen mit meinen Klassenfahrt nicht wirklich "gebraucht". Aber ich möchte auch nicht meine eigenen Ängste/Erfahrungen wertungsfrei zu den Erfahrungen meines Kindes machen.
Vielleicht ergeht es ihm ja ganz anders als mir damals und die Klassenfahrt wird total toll?

Diese Erfahrungsmöglichkeit möchte ihm nicht von vornherein versagen nur weil meine Erfahrungen so schlecht waren.

Beitrag von colle 04.05.11 - 10:35 Uhr

hallo

was sagt er denn dazu, dass er dann eben am unterricht, in einer nachbarklasse, teilnehmen muss?

Beitrag von 3wichtel 04.05.11 - 13:44 Uhr

Das wäre ihm sehr unangenehm, aber das deutlich kleinere Übel.

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 10:58 Uhr

Nein, natürlich sollst du ihm nichts vorenthalten!!!

ich denke nur, dass Keinem geholfen ist, wenn man ein Kind zwingt, von dem man weiss, dass es eh nicht gerne woanders schläft.

wenn du meinst,er packt das, dann ist doch das abholen bei bedarf ne gute sache!

Aber es wäre eben auch nicht schlimm, wenn er später erst fährt und dann angstfrei und elichten Herzens...:-)

ich hatte es so verstanden, als würdest du davon ausgehen, dass es schlimm für ihn wäre, weil du auch vom Weinen so schriebst...

mein Sohn hatte auch NULL probleme solange in die andere Klasse zu gehen, er war einfach nur erleichtert.

wichtig finde er nur, dass er freiwillig fährt und jederzeit heimkann.

ihr findet sicher ne gute Lösung!

lg

Beitrag von ein.tag.am.meer 04.05.11 - 11:54 Uhr

Hallo

Das was du erzählst kenne ich auf den Punkt, sowohl von deiner Seite als auch die deinens Kindes.
Meinen Sohn hab ich zweimal (dritte und vierte Klasse) überredet...
Er hat jedesmal duchgehalten, ich bezweifel allerdings das es ihm irgendwas "gebracht" hat...
Hätte ich nochmal die Wahl-ich würde ihn zu Hause lassen...

LG Steffi

Beitrag von frauke131 04.05.11 - 10:39 Uhr

ich pfeif drauf, ob das Schulpflicht ist oder nicht.


Da bist Du ja ein Supervorbild für Deine Kinder.

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 10:51 Uhr

ja, ich denke schon.
Mein Kind steht nämlich für mich im Fordergrund.
Und nur weil irgendwer entschieden hat, dass das Pflicht ist, werde ich mein Kind nicht quälen.
Mein Mann als Gymasilalehrer sieht das in dem Kontext genauso.

oder würdest du eine regel befolgen, die dein Kind sinnlos quält?
Klassenreisen sind sicher nett und sinnbringend, aber nichts, was die Tränen meines Kindes wert wäre.

Und im Grundschulalter schonmal garnicht.


Beitrag von frauke131 04.05.11 - 10:54 Uhr

Dann hoffe ich mal, dass Dein Mann Rechtschreibung und Grammatik besser beherrscht als Du.

Dann sollte Dein Kind aber auch in den sauren Apfel beißen und in eine andere Klassen gehen, alles andere wäre schwänzen und macht es den Kindern leicht, Drückeberger zu werden.

Ich verstehe die Einstellung mancher Leute nicht!

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 11:07 Uhr

1. habe ich im ABI in Deutsch eine 15Punkte-Prüfung gemacht. :-p
So arg kann es also kaum sein.
Tippfehler, die man mit stillendem Kind(oder auch ohne) macht, sagen nichts über allgemeine Rechtschreib-und Grammatikkenntnisse aus.
Davon ab habe ich ausschliesslich Rechtschreibfehler gemacht, Keine in der Grammatik, denke ich...

Und dein Text ist auch nicht fehlerfrei.:-p

2. ging mein Sohn dann selbstverständlich in die Parallelklasse - und das war kein "saurer Apfel" für ihn, sondern eine große Erleichterung.
Ich glaube auch nicht, dass ich Irgendwo schrieb, er wäre während der Klassenreise nicht zur Schule gegangen.

3. wenn du meinen Argumenten nicht folgen kannst(was ja nicht heisst, dass du sie bejaen musst), nun ja....

Beitrag von frauke131 04.05.11 - 11:09 Uhr

Es ging lediglich um den satz, dass Dir die Schulpflicht schnuppe ist! Wenn er zur Schule ging, ist es ja gut!

Dennoch ist Deine Rechtschreibung eine Katastrophe, egal, ob Du 15 Punkte im Abi hattest.

Beitrag von natalia73 04.05.11 - 11:21 Uhr

Eine Frage als Ausländerin, die immer noch Fehler in Grammatik und Rechtschreibung macht: wo hat sie solche grosse Fehler in der Rechtschreibung gemacht? Ich habe mir ihre Texte nochmal durchgelesen und abgesehen von Kleinigkeiten, die ich eher als Tippfehler einschätze, habe ich keine entdeckt.
Ich lerne aber gerne immer dazu und bin jetzt neugierig, was ich übersehen habe.

LG,
Natalia

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 11:34 Uhr

Hallo!


Ich habe oft klein geschrieben, Buchstaben vergessen oder versehentlich 2 Tasten erwischt und so einen Buchstaben zuviel dazwischen.

Fehlerfrei war der Text nicht, aber im Allgemeinen bin ich der deutschen Sprache in Wort und Schrift durchaus mächtig.;-)

lg

die bildungsferne Drückeberger-Heranzieherin#rofl

Beitrag von natalia73 04.05.11 - 12:27 Uhr

Aber genau das meine ich: die meisten Fehler erkennt man sofort als Tippfehler und hier und da mal klein statt groß, wo man aber merkt, dass es dir durchaus bewusst ist, dass man Substantive groß schreibt.
Unter eine katastropale Rechtschreibung und Grammatik verstehe ich gaz was Anderes. Und das sieht man leider noch oft genug bei Urbia.

LG,
Natalia, die mit Sicherheit ihr Kind zur Klassenfahrt animieren würde, ohne ihn aber unter Druck zu setzen. Gott sei Dank haben wir das Problem aber nicht, da Max sowas total gerne macht.

Beitrag von 3wichtel 04.05.11 - 13:52 Uhr

Auch wenn die Frage nicht an mich ging:

Sie ist wohl vor allem über das Wort "Fordergrund" (richtig wäre: Vordergrund) gestolpert.

Auch heißt der Gymnasiallehrer nicht "Gymasilalehrer".

"regel" schreibt man groß, "garnicht" wird gar nicht zusammengeschrieben ;-)

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 14:37 Uhr

Ich bin so froh, dass hier alle so toll schreiben können...wenn man keine anderen Sorgen hat..#rofl

Ich schreibe meisst mit nem Kind auf den Knien, das zappelt, stillt, etc...und ich schreibe schnell, wenn dadurch auch fehlerhaft da ich nie Tippen gelernt habe...unter Anderem in der scheinbar falschen Annahme, dass der Inhalt zählt und niemand so kleinkariert ist, sich an Sowas hochzuziehen...

Ich bin schlicht nicht davon ausgegangen, dass man so schmalspurig denken kann.

Aber gut, jeder gemäss seiner Schwerpunkte und geistigen Fähigkeiten...

Davon ab hat die Dame mit der Rechtschreibfehler-Phobie selber so einige Fehlerchen gemacht und macht sich damit komplett lächerlich, sich so aufzuschwingen bei eigenem Unvermögen.

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 11:31 Uhr

Sorry, aber du spinnst!

Ausser Tippfehlern ist da garnichts katastrophal.

Zudem zeichnet sich deine Antwort wiederholt durch ein Nicht-eingehen auf die Aussagen meines postings aus.

Und du hast den Satz mit der Schulpflicht aus dem Kontext gerissen.
Er bezog sich lediglich auf Klassenreisen von jüngeren Kindern.

Und auch in diesem Text hast du ebenfalls einen Fehler gemacht.:-p

Beitrag von frauke131 04.05.11 - 13:04 Uhr

Ich fange jetzt nicht an, jeden Fehler aufzuzaählen. Ich bin durchaus in der Lage, Tippfehler und Rechtschreibfehlern zu unterscheiden. Schau mal nur in Deine Vk.

Es geht nicht um EINEN Tippfehler! Aber es ist ja egal. #schock

Beitrag von thea21 04.05.11 - 13:43 Uhr

Meinst du nicht, dass gerade du dich komplett lächerlich machst, andere auf ihre Fehler hinzuweisen?

Beitrag von anarchie 04.05.11 - 14:23 Uhr

Das kannst du offensichtlich nicht unterscheiden.


Och weisst du...davon ab, dass ich ohne Tatstatur durchaus fehlerlos schreibe, wäre ich mal GANZ leide.

Keines deiner posts war fehlerfrei - und DAS waren z.T. Rechtschreibfehler - da würde ich mal nich so laut krähen.#rofl

Zitat:
"Ich fange jetzt nicht an, jeden Fehler aufzuzaählen. Ich bin durchaus in der Lage, Tippfehler und Rechtschreibfehlern zu unterscheiden. "

Dann mach das doch mal als Erstes in deinem Geschreibsel...#rofl

Du bist echt ne Lachnummer...

Beitrag von sassi31 04.05.11 - 15:16 Uhr

Du machst auch Fehler. Also halt mal lieber den Ball flach.

"aufzuzaählen"

"Tippfehler und Rechtschreibfehlern"
Das muss in dem Zusammenhang "Tippfehler und Rechtschreibfehler" heißen oder "Tippfehler von Rechtschreibfehlern".

Beitrag von thea21 04.05.11 - 11:35 Uhr

Geil, im Glashaus hocken und mit Steinen werfen.

#rofl

Beitrag von colle 04.05.11 - 11:36 Uhr

#pro dit hab ick mir och grad jedacht#rofl

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