Problem mit Partern - Streit ums Taschengeld!

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von jacquel31 04.05.11 - 11:25 Uhr

Hallo!

Unser 12 jähriger Sohn bekommt im Monat 12 € Taschengeld. Meiner Meinung nach, bekommt er das Geld um sich Kleinigkeiten zu kaufen (Süßigkeiten, Zeitschriften ect.) oder sich das Geld für eigene größere Wünsche (Lego Star Wars etc.) zu sparen. Mein Mann ist allerdings der Meinung, er darf nur über 6€ im Monat frei verfügen und muß den Rest also 6€ auf sein Konto schaffen um es für später Moped, Auto, Wohnungseinrichtung zu sparen. Was haltet ihr davon? Sehe ich das falsch? Oder ist mein Mann im Irrtum? Und wie läuft das so bei euch?

LG Jacqueline

Beitrag von derhimmelmusswarten 04.05.11 - 11:35 Uhr

Lach. 6 Euro im Monat sparen, ja? Ergibt 72 Euro im Jahr. Ein Moped darf man glaub ich mit 15 fahren, oder? Macht 216 Euro. Bis zum Führerschein mit 17 macht´s in etwa 360 Euro. Das ist doch lächerlich. Ich finde 12 Euro schon nicht gerade viel und dann noch 6 Euro sparen? Vor allem vor so einem utopischen Hintergrund wie Führerschein und Wohnungseinrichtung? Was soll denn ein 12jähriger bitteschön mit 6 Euro anfangen? Reicht ja nicht mal für nen Besuch bei Mc Donald´s mit den Kumpels... Dein Mann hat Vorstellungen #klatsch

Beitrag von jazzbassist 04.05.11 - 12:35 Uhr

Dem schließe ich mich an.

Beitrag von galeia 04.05.11 - 11:38 Uhr

Taschengeld sollte zur freien Verfügung sein. Da würde ich dem Kind nicht vorschreiben, wie es zu verwenden ist - schon dreimal nicht bei der kleinen Summe... Sein TG-Satz ist eh schon am unteren Limit der Empfehlungen...

FG H. #klee

Beitrag von nina_1981 04.05.11 - 11:39 Uhr

Huhu,
ich finde ehrlich gesagt schon 12€ im Monat für einen 12jährigen zu wenig... und dann auch noch 6€ davon sparen? Geht gar nicht...
Wir sparen schon von Geburt an für unsere Kinder und werden es auch weiterhin tun, sodass sie zum 18ten sicher über ein nettes Sümmchen verfügen werden.
Taschengeld ist und bleibt Taschengeld! Das ist zum "nebenbei" ausgeben da oder um sich kurz- oder auch längerfristig kleine Träume zu erfüllen. Aber doch nicht, um auf die (in diesem Alter übrigens völlig utopische) Wohnungseinrichtung zu sparen #gruebel

LG
Nina

Beitrag von jacquel31 04.05.11 - 11:44 Uhr

Mein Mann ist eben der Meinung, der Junge soll nicht alles in den A... gesteckt bekommen. Er soll, seiner Meinung nach, nicht den gesamten Betrag z.B. für ein Moped bezahlen, aber seinen Teil besteuern.

Übrigens sparen wir seit der Geburt im Monat 50,- für ihn.

LG

Beitrag von ppg 04.05.11 - 12:08 Uhr

Ja der Meinung bin ich auch:

Darum jobbt mein Sohn für Extra Wünsche, spart Weihnachts - und Geburtstagsgeld, so daß ich ihm schon sagen muß, das er sich doch auch mal was gönnen soll........

Aber:
Was Dein Mann da bereibt ist aber schon fast Folter; Kein nennenswertes Taschengeld rausrücken , aber dann auch noch darüber bestimmen wollen. Ist er auch in anderen Lebensbereichen ein kontrollsüchtiger Geizbrocken?

Unangenehm so ein Elterntel - ich weiß leider zu genau wovon ich rede!

Ute

Beitrag von jacquel31 04.05.11 - 12:49 Uhr

Eigentlich nicht. Nur was die Kinder betrifft. Das mein großer ein Handy oder die PSP bekommt musste ich 2 Jahre betteln. Er denkt es ist eine Erziehungssache, wenn Kinder nicht alles bekommen was sie wollen. Das ist zwar auf eine gewisse Weise auch richtig, aber seine Vorstellungen sind ne Katastrophe. Auch ein Trampolin das sich die Kinder wünschten (wir haben noch einen Sohn 3 Jahre) und die Großeltern schenken wollten - habe ich mit ihm erst Tagelang streiten müssen - aber eingesehen hat ers trotzdem nicht. Meine Eltern haben es dann einfach gekauft - er war dann beleidigt - weil wir angeblich über seinen Willen hinweg entscheiden.

Beitrag von ppg 04.05.11 - 12:58 Uhr

Natürlich ist es richtig, wenn Kinder nicht alles bekommen, was sie wollen.

Aber ein Handy, PSP, Trampolin ist für mich schon normal.

Hat Dein Mann eine so entbehrungsreichen Kindheit? Oder warum meint er den die Kinder so quälen zu müssen.

Ich hatte übrigens einen ausgewachsenen Geizhals als Vater, dem jede Mark für mich schon zu viel war - ich habe mich von ihm abgewendet, er ist dann vollkommen vereinsamt verstorben. Eine Gefahr, der sich dein mann bewußt sein sollte, denn im Alter werden die Macken immer schlimmer

Ute

Beitrag von valentina.wien 04.05.11 - 18:26 Uhr

Genau das habe ich auch gedacht: autoritärer Kontrollfreak (wahrscheinlich schwerer Komplexler).

Beitrag von derhimmelmusswarten 04.05.11 - 12:16 Uhr

Bei 12 Euro solche Sprüche vom Stapel zu lassen. Also ich weiß ja nicht. Ist er immer so geizig? Was sagt euer Sohn dazu? Ich kann mir vorstellen, dass er relativ unglücklich ist bei dem Betrag, den er da zur Verfügung hat.

Beitrag von jacquel31 04.05.11 - 12:55 Uhr

Naja, mein Großer hat sich damit abgefunden. Ist schon sauer, dass er noch 12 € aufteilen muß.
Aber ich zeige meinen Mann mal diese Diskussion. Malsehen ob er sich erweichen lässt?!;-)
Eigentlich ist er bei anderen Sachen nicht geizig, im Gegenteil ich bekomme da schon mal zu Ostern eine Lederjacke für 300,-€ geschenkt. Aber bei den Kindern ist er anders. Bei Anzieh-Sachen und Lebensmittel sagt der gar nichts, was die Kinder brauchen, das brauchen sie eben. Aber bei solchen Dingen wie Spielsachen, Handy etc. da ist er so.

Beitrag von enni12 04.05.11 - 13:17 Uhr

"Eigentlich ist er bei anderen Sachen nicht geizig, im Gegenteil ich bekomme da schon mal zu Ostern eine Lederjacke für 300,-€ geschenkt"

Also das finde ich jetzt wirklich bedenklich!
Wie begründet ihr denn solche uferlosen Ostergeschenke euren Kindern gegenüber, die so knapp gehalten werden?!

LG

Dani

Beitrag von seepferdchen555 04.05.11 - 12:12 Uhr

hallo jacqueline,
taschengeld ist sicher immer so ein thema über das sich vorzüglich streiten lässt. da hat jeder seine eigene meinung und erfahrungen. also ich halte 12 € im monat nicht gerade viel und es ist sicher nur für kleinigkeiten ausreichend, bei 3 euro die woche und den preisen die heute so herrschen. meine 13jährige tochter bekommt 10 euro pro woche. davon nimmt sie aber auch einen teil um sich an der prepaid-karte für ihr handy zu beteiligen.
wir haben wir unsere kinder so ein bank-lotto abgeschlossen, wo sie jeden monat 5 euro einzahlen, 1 euro für das los und 4 euro werden gespart. ab und zu bekommen sie dann auch einen kleinen gewinn ( hoffen ja noch auf den grossen gewinn :-) ) und das geld bleibt dann auch auf dem sparkonto und kann von den kids nicht abgehoben werden.
LG

Beitrag von majetta 04.05.11 - 13:28 Uhr

12 Euro im Monat sind ja schon ein Witz in dem Alter und dann davon noch Sparen#rofl Der hat sie ja nicht mehr alle!

Meine Kinder, zumindest die 2 grossen beide 10 bekommen im Monat 40 Euro.
Davon können die beiden was Sparen.
10 Euro tuen sie davon immer in Ihre Dose. Aber das machen sie Freiwillig, sie müssen das nicht;-)

LG

Beitrag von fzool 04.05.11 - 13:36 Uhr

"Geld für eigene größere Wünsche (Lego Star Wars etc.)". Ihr meint also euer Sohn muss sein komplettes Geld was er dann im Monat noch übrig hat (also die gigantischen 6euro), 10 Monate weg legen um sich ein Lego Star Wars Set kaufen zu können? #ole

Wart ihr in letzter Zeit mal draussen in der Realität? Wisst ihr was Kino etc. kostet? 6euro im Monat? 12euro im Monat?

Manche Menschen machen mich einfach komplett Fassungslos.

Beitrag von stormkite 04.05.11 - 15:37 Uhr

Meine 13-jährige bekommt 25,- Euro, (mit 12 waren es 20,- Euro). Damit kommt sie sehr gut hin. Es gibt aber immer mal von Oma ein Extra, z. B. wenn Klassenfahrten oder Pfadfinderlager anstehen, zum Geburtstag usw.

Klar ist, das ich nicht alles voll finanziere: Sie hat also z. B. die Hälfte des iPODs selber bezahlt, und von ihrem Schlagzeug auch. Bücher kauft sie selber, verschusseltes Schulzeug kaufe ich nicht nach - das muss sie selber bezahlen.

Wenn sie irgendwann mal einen Schüler-Job hat, werde ich ihr nahelegen, das sie die Hälfte des verdienten Geldes spart - für Führerschein, Mofa usw. Das wird sich dann aber auch eher lohnen als 6,- Euro monatlich zur Seite zu legen.

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Meinem Sohn werde ich übrigens ab 16 seinen Unterhalt und sein Kindergeld aufs sein Konto überweisen, und er hat dann an mich Mietanteil und Haushaltskosten zu Bezahlen.Von "seinem" Geld beleibt dann in etwa so viel übrig wie er jetzt an Taschengeld kriegt: ca. 30.- Euro. Was er mehr haben will, muss er dazuverdienen. Und wenn er eine Ausbildung macht, reduziert sich natürlich der Unterhalt, den er von uns bekommt.

SO kann er lernen, was Geld und Arbeit wert ist.

Kite

Beitrag von bambolina 04.05.11 - 15:38 Uhr

Hallo

12€ finde ich auch sehr wenig, allerdings muss das auch jeder für sich entscheiden.

Meine Kinder bekommen sicher nichts in den A... und wenn sie was im Laden sehen, was ihnen gefällt (DVD, Spielzeug...), wird das von Mutti i.d.R. auch nicht einfach so gesponsert.
Auch ich stehe auf dem Standpunkt, dass das Geld für Führerschein etc. selbst zusammengespart werden muss, zumindest größtenteils.

Taschengeld sollte allerdings zur freien Verfügung stehen und das Kind nicht mehr oder weniger dazu zu zwingen, die Hälfte davon zu sparen. Wenn sich dein Sohn später mal ein Moped haben will, besteht immer noch die Möglichkeit zu jobben um sich das Geld zusammen zu sparen.
Allerdings halte ich meine Kinder auch dazu an, etwas vom Taschengeld zu sparen, einfach damit sie es lernen. Sie müssen es nicht, tun es aber beide doch, mein Sohn mehr wie meine Tochter.

Für meine Kinder spare ich auch monatlich einen kleinen Betrag. Weiterhin wird das Geld das sie zu Geburtstagen, Weihnachten, Kommunion etc. bekommen größtenteils auf ein Sparbuch gelegt. Das sollte dann als kleine Starthilfe dienen, sobald sie mal ausziehen.

lg bambolina

Beitrag von risala 04.05.11 - 16:09 Uhr

Hi,

ähm... 12€ im Monat finde ich für einen 12jährigen deutlich zu wenig - und dann soll er auch noch 50% sparen?

Mein Sohn ist 8 - und bekommt bereits 14€ im Monat (3,50€ pro Woche).

Wenn er irgendwann ein Mofa etc haben will - dann kann er vorher auch Zeitungen austragen, LKW waschen o.ä. um sich das entsprechende Geld zu verdienen. Bei 72€ jährlich lohnt sich das nicht wirklich. Taschengeld sollte zum ausgeben da sein ohne Einschränkung.

Mein Sohn kann damit (in gewissem Rahmen) machen was er will - manchmal ist es am Zahltag komplett weg - oft spart er einen Teil und manchmal alles. So hat er sich jetzt zusammen mit Ostern über 50€ zusammengespart für Lego Star Wars. Freiwillig!

LG
Kim

Beitrag von anira 04.05.11 - 16:10 Uhr

http://www.kinder-aktuell.de/finanzielles/taschengeldtabelle-kinder-jugendliche-1430/

zeig ihm das mal

Beitrag von harveypet 04.05.11 - 17:55 Uhr

die Tabelle ist zumindest ab 16 ein sehr schlechter Witz.

Beitrag von anira 05.05.11 - 21:13 Uhr

ich hab das nochmal angekuckt u hast recht

Beitrag von seidenbast 05.05.11 - 14:41 Uhr

Na, und dass ich jetzt meinem 2jährigen 1€ pro Woche zahlen soll, find ich auch übertrieben.

Aber generell find ich auch, dass schon 12€ arg wenig sind...ich find die Idee mit "Schuljahr pro Woche" gut - also 1. Klasse - 1€ pro Woche und so weiter. Wobei das schon eine Sache ist, die jeder selber entscheiden muss, die Rahmenbedingungen sind da für festgelegte Regelungen einfach zu verschieden.
Aber meiner Meinung nach lernt man nicht, mit Geld umzugehen, indem man es so gut wie komplett verweigert (=6€ pro Monat...).

Beitrag von anyca 04.05.11 - 18:16 Uhr

Wieso ihm 12 Euro geben und dann 6 quasi wieder wegnehmen? Finde ich unsinnig.

Sechs (verfügbare) Euro im Monat sind lächerlich. Unsere Vierjährige kriegt zwei Euro die Woche - also acht Euro im Monat - damit sie sich Kleinigkeiten kaufen kann und schon da muß sie sparen, um sich z.B. ein Armband oder ein Lillifeeheft kaufen zu können.

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