Unfallversicherung

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von aurora-chantal 04.05.11 - 12:10 Uhr

Hallo,

habt ihr für eure mäuse eine extra Unfallversicherung abgeschlossen oder sind sie über euch mitversichert?

Und welche Vorsorgen sind noch wichtig?

LG aurora-chantal

Beitrag von aggie69 04.05.11 - 12:49 Uhr

Wir haben keine extra Unfallversicherung.
Behandlunglosten zahlt sowieso die Krankenkasse und noch mal extra Krankenhaustagegeld - falls mal was passiert...?

Wir haben nur eine Hausratversicherung, wo die Haftpflicht mit dabei ist, wenn er mal irgendwo was kaputt macht.

Beitrag von ida-calotta 04.05.11 - 13:04 Uhr

HallO!

Wir haben eine Familien-Unfallvers. und die auch schon nutzen müssen.

LG Ida

Beitrag von justkathy 04.05.11 - 13:05 Uhr

hallo

meine beiden mäuse sind extra unfallversichert. im ersten lebensjahr sind die kinder wohl automatisch über dich als mama mitversichert. ( habe ich neulich erst gelesen, aber bitte nicht darauf fest nageln) danach nicht mehr.

wir haben in unserer unfallversicherung punkte drin auf die ich im falle eines falles nicht verzichten möchte. ( bsp.: impfschäden oder auch folgeerkrankungen durch einen zeckenbiss)

ich rate dir ne unfallversicherung für deine kinder abzuschließen. lass dich beraten, vergleiche und dann entscheide.

gruß #winke
justkathy

Beitrag von miau2 04.05.11 - 13:46 Uhr

Hi,
die bessere Alternative statt Unfallversicherung fürs Kind ist eine Invaliditätsversicherung. die Chance, durch eine Erkrankung invalide zu werden ist erheblich höher als durch einen Unfall.

Invaliditätsversicherungen sind allerdings teuer und an Gesundheitsfragen gebunden.

Wo das also aus dem einen oder anderen Grund nicht geht (bei uns würde es z.B. an den gesundheitsfragen scheitern, oder wäre mit so vielen Einschränkungen, dass es sich auch nicht mehr lohnen würde für das viele Geld) ist eine hohe Unfallversicherung sinnvoll.

Wie schon erwähnt gibt es Verträge, wo Dinge wie Zeckenbisse und Bisse anderer tiere mit drin sind, zum Beispiel. Ob nun Impfschäden sinnvoll sind oder nicht - wenn ich mir mal überlege, wie wenige Impfschäden wirklich anerkannt sind (und nur dann würde die Versicherung auch zahlen) wäre das gut, es in einem Vertrag mit ansonsten gutem Preis-Leistungsverhältnis drin zu haben - aber dafür mehr bezahlen würde ich nicht. Muss jeder selbst entscheiden.

Klar zahlt die KK Behandlungskosten, nur wenn dein Kind vom Klettergerüst fällt (und das zufällig nicht im KiGa, dort würde die gesetzliche Unfallversicherung greifen) und du dann dein Haus rollstuhlgerecht umbauen musst wäre eine Versicherungsleistung sicher eine praktische Hilfe - denn das würde die KK nicht bezahlen. Und ohne Fremdverschulden, also ohne irgend jemanden, den man verklagen kann müsste man das dann entsprechend selbst stemmen.

Wie gesagt, Invaliditätsversicherung ist sinnvoller, geht aber leider nicht immer. Wir haben für beide Kinder eine Unfallversicherung.

Eine automatische Versicherung über die der Mutter wäre mir komplett neu, allerdings kenne ich meine Versicherungsbedingungen auch nicht bis ins letzte Detail auswendig.

Ansonsten, zu deiner Frage, was sonst noch notwendig sind: viele Eltern versichern ihre Kinder extra, mit Unfall-, Krankenzusatz- und was weiß ich alles. Und vergessen dabei vollkommen, was eigentlich das finanziell schlimmste für die Familie wäre: wenn ein Elternteil schwer krank und berufsunfähig wird oder sogar stirbt.

Heißt, die wichtigsten Vorsorgen sind gar nicht die direkt für die Kindern, sondern die, die die Familie finanziell absichern.

- Berufsunfähigkeitsversicherung der Eltern
- Risikolebensversicherung der Eltern, Höhe abhängig davon ob "nur" für eine bestimmte Zeit ein wegfallendes Einkommen abgesichert werden soll oder z.B. auch eine auf Kredit gekaufte Immobilie
- private Haftpflichtversicherung

Bei letzterem ist es Ansichtssache, ob man eine mit Einschluss von Schäden durch nicht-deliktfähige Kinder (Kinder unter 8 haften für nichts, die Eltern nur in Ausnahmefällen, nämlich dann, wenn sie die Aufsichtspflicht verletzt haben) nimmt oder eine ohne. Fakt ist: wer durch ein nicht-deliktfähiges Kind geschädigt wird (Bobbycar gegen Auto...), dessen Eltern die Aufsichtspflicht nicht verletzt haben hat keinen Anspruch auf Schadensersatz - die Eltern müssen also nichts zahlen.

Wer trotzdem so jemandem den Schaden ersetzen würde fährt mit dem Einschluss nicht-deliktfähiger Kinder auf der sichereren Seite. Diese Versicherungen sind halt etwas teurer.

wem das zu teuer (oder egal ;-)) ist hat besser eine PHV ohne dieses Extra als gar keine.

Alle anderen vorsorgen sind vollkommen abhängig davon, was du willst, wie viel Geld du hast. Was nützt dir eine Heilpraktikerversicherung, wenn du nicht daran glaubst...was nützt ein proppevoller Sparplan fürs Kind, wenn dafür die Abzahlung vom Eigenheim erheblich länger dauert...

ein pauschales "das ist notwendig" gibt es einfach nicht - außer den genannten Versicherungen, die die absolut größten finanziellen Risiken abdecken.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von sako2000 04.05.11 - 13:53 Uhr

hallo,

wir haben eine familienunfallversicherung und eine familienhaftpflichtversicherung.

ich denke beide sind elementar.

lg, claudia

Beitrag von marjatta 04.05.11 - 14:59 Uhr

Eine Unfallversicherung ist Schwachsinn, denn sie zahlt nicht in allen Fällen.

Lt. Ökotest und Verbraucherberatung ist eine Invaliditätsversicherung mit Invalidenrente die bessere Alternative.

Wir haben für unseren Sohn eine solche Kombi-Versicherung, die im Ökotest 2010 als besonders gut eingestuft wurde. Allerdings würde ich die Höhe der Rente auf 500 EURO monatlich beschränken, damit Kindergeld und Familienversicherung erhalten bleiben.
Dazu gibt es Einmalzahlungen zur Absicherung im Falle eines Unfalls sowie extra Krankenhaustagegeld.

Mehr würde ich nicht machen. Die Kinder sind bei den Eltern mit krankenversichert (vielleicht eine Zusatzpolice für Heilpraktiker, wenn man darauf steht), das gleiche gilt für die Haftpflicht.

Alles andere ist Geldschneiderei.

Willst Du Geld anlegen, dann mach das mit einem Sparplan, der nicht an eine Versicherung gekoppelt ist, weil das a) mehr Rendite bringt und b) stets kurzfristiger verfügbar ist, als eine Versicherungspolice, man die Sparraten auch mal aussetzen kann, wenn man knapp bei Kasse ist ohne die Leistungen zu verlieren.

Am besten geht ihr zu einem guten Versicherungsmakler (z.B. asuro.de)

Und viel wichtiger als die Absicherung des Kindes ist die der Eltern:

Berufsunfähigkeitsversicherung der Verdiener
Hausrat
Privathaftpflicht
Risikolebensversicherung

Alles andere ist Luxus, den man hat, wenn man ihn sich leisten kann.

Gruß
marjatta