Elternzeit geht zu Ende ...

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von cristina818 04.05.11 - 13:55 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine Elternzeit endet im November und ich möchte dann in Teilzeit arbeiten. Meine zwei Kids gehen in den Kindergarten. Zu meiner alten Arbeitsstelle benötige ich einfach 1 Std. Fahrt. Da ich keine Oma oder Verwandtschaft in der Nähe habe, bin ich total unsicher, ob ich wieder zu meinem alten Arbeitgeber zurückkehren soll :-(. Bin dabei mich im näheren Umkreis zu bewerben, wenn ich allerdings keinen anderen Job finde, werde ich in meine alte Firma zurückkehren müssen.

Wie handhabt ihr das, wenn keine Oma oder Verwandtschaft in der Nähe ist und Eure Kinder krank sind? Würdet ihr das Risiko eingehen und die weite Strecke in Kauf nehmen?

Seit Ihr in Euren gelernten Beruf zurückgekehrt oder habt ihr eine Stelle angenommen, die unter Eurer Qualifikation liegt, einfach um in der Nähe der Kinder zu sein?

Ich danke Euch schon mal, für Eure Erfahrungen und Tipps!!! #danke

LG
Cristina

Beitrag von diana1101 04.05.11 - 14:08 Uhr

Hallo Cristina,

ich stehe vor dem gleichen Problem wie du.

Nur das ich eine Oma in der Nähe hätte, aber diese muss den Opa pflegen und kann deshalb nicht immer sofort hüpfen wenn etwas sein sollte.

Mein AG liegt auch 85km einfache Strecke entfernt..

Mein Elternzeit endet allerdings erst im Mai 2012, da ich aber im Schichtdienst arbeite möchte ich schon gerne in der Nähe bleiben..
..würde aber bevor ich mich unter Wert verkaufen zu meinem alten AG zurück kehren.
Dort habe ich einen unbefristeten Vertrag, arbeite dort schon seit knapp 9 Jahren und verdiene trotz Tarifvertrag nicht so schlecht.

Lohnen würde es sich nicht - Spritkosten, 2x/Jahr zur Inspecktion, Verschleiß am Auto und nicht zuvergessen die Zeit die einfach Flöten geht.

Drücke dir ganz fest die Daumen, das du bald etwas finden wirst..

LG Diana

Beitrag von sohnemann_max 04.05.11 - 14:57 Uhr

Hi,

also das Kranksein ist nicht einfach ohne Hilfe zu überbrücken.

Unser Sohn - auf Holz klopf - hatte das erste Jahr keinen Ausfall, allerdings unsere Tochter. Die hat locker die Zeit für zwei Kinder ausgefüllt....

Die Stunde Fahrtzeit bei Dir würde ich in Kauf nehmen, wenn es sich finanziell auch lohnt. Findest Du etwas in Deiner Nähe, was jetzt nicht unbedingt Deinen Qualifikationen entsprechen sollte, dennoch Spaß macht und ebenfalls ähnliches Geld bringt - warum nicht?!

Ich bin nicht wieder in meine alte Firma zurück. Ich wollte gerne 16 Stunden arbeiten, konnte mir die Firma nicht anbieten. Ich habe mich anderweitig beworben und bin auch genommen worden. Es ist auch ein Bürojob, unter der Qualifikation von mir würde ich nicht sagen - aber gut bezahlt. Und das Wichtigste, ich habe Narrenfreiheit. Ich habe seit 2 Monaten auf 7 Stunden die Woche reduziert - anders schaffe ich es momentan nicht - für das gleiche Gehalt. Ich arbeite nur noch am Dienstag. Sollte eines meiner Kinder krank sein, macht nix, dann komme ich halt an einem anderen Tag. So habe ich in den letzten Jahren auch nur einen einzigen Tag als krank gefehlt - ICH war krank.

So einen Job findet man schwer - war reine Glückssache. So schnell gebe ich das Ding auch nicht wieder her.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 23 Monate

Beitrag von derhimmelmusswarten 04.05.11 - 15:13 Uhr

Lohnt es sich denn finanziell, wenn du in Teilzeit arbeitest was die Fahrtkosten betrifft? Bei den Spritpreisen muss man das ja leider mittlerweile bedenken. Ich habe wieder in meinem alten Beruf gearbeitet. Leider war der Chef ein Reinfall. An sich würde ich nicht weiter als 15-20km für eine Teilzeitstelle fahren (in einem stinknormalen Büroberuf) oder zusehen, dass ich die Stunden auf 3 Tage verteilen kann anstatt auf 5.

Wenn das Kind krank ist, muss man sich irgendwie mit dem Partner absprechen. Jeder kann ja 10 Krankheitstage nehmen. Ist aber auch blöd, da man ja dann Krankengeld bekommt und das erheblich weniger Geld ist. Ich sage es offen und ehrlich: Wenn ich wieder arbeiten gehe und meine Kinder werden krank, lasse ich mich eher selbst krank schreiben anstatt nochmal so blöd zu sein, Krankengeld zu beziehen. Das ist mir einmal passiert und die finanziellen Einbußen waren weitaus höher als die Spritkosten, die ich da eingespart habe. Am Besten ist es natürlich, wenn man einen verständnisvollen Chef hat und Urlaub bekommt oder die Stunden an einem anderen Tag nacharbeiten kann.

Beitrag von birkae 05.05.11 - 10:06 Uhr

Heißt das, dass man ab dem ersten Tag, den man auf ein Kind krank geschrieben ist, schon Krankengeld bekommt?

Beitrag von cristina818 05.05.11 - 14:16 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich danke Euch für Eure ehrlichen Meinungen!

LG
Cristina