Hat jemand einen Hund zu therapeutischen Zwecken angeschafft?

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von enni12 04.05.11 - 16:22 Uhr

Hallo,

ich habe schon mehrfach gehört, dass Hund auf besondere Kinder besser wirken als jede Therapie. Nun möchte ich mich einfach mal mit diesem Thema auseinandersetzen (ich selbst bin nämlich so gar kein Hundefreund #schwitz) und würde gern mal wissen, ob jemand hier diesen Weg gegangen ist und wie eure Erfolge damit sind?

Danke schonmal

Dani

Beitrag von krokolady 04.05.11 - 16:52 Uhr

japp - wir!

Anfang 2008 zog ein 8 wochen alter golden Retriver bei uns ein und wurde zum Anfallsmeldehund ausgebildet.
Er wurde mit 10 Stunden das erste Mal getestet, und die folgenden wochen noch mehrmals.
Auch wenn Kimberly in seiner Nähe war zeigte sich deutlich das er anders auf sie reagiert wie seine Geschwister.

Kimberly war früher ein ruhiges Mädel was kaum Regung zeigte - erst Recht nicht wenn Fremde dabei waren. Sie suchte keinen Kontakt zu anderen, nahm keinen Augenkontakt auf, und lebte oft in ihrer eigenen Welt.
Ihre Grunderkrankung ist das Dravet-Syndrom, eine bösartige und wohl die schwerste Art der Epilepsie.
Als Begleiterscheinung weist sie oft starke autistische Züge auf.
Das hat sich alles deutlich verbessert als Mercy zu uns kam - sie blühte regelrecht auf und war wie ausgewechselt.

Mittlerweile ist er ihr bester Freund!