Versteuerung Zusatzeinkommen auf Honorarbasis

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sesamweckle 04.05.11 - 19:34 Uhr

^Hallo zusammen ,
Ich werde im nächsten Monat eine Arbeit auf Honorarbasis beginnen. Ich bin Vollzeit in einer Anstalt des öffentlichen DIenstes beschäftigt und werde nebenberuflich an einer Schule unterrichten. Für den Unterricht werde ich Rechnungen stellen und das Geld direlt überwiesen bekommen- versteuert ist da noch nichts.
Reicht es, wenn ich das Einkommen aus der Nebentätigkeit in der Einkommenssteuererklärung unter "Einkünfte aus selbständiger Arbeit" angebe und damit versteuere? Oder muß ich vorher noch "aktiv" werden?
VIelen Dank für eure ANtworten!

Beitrag von harveypet 04.05.11 - 20:30 Uhr

es kommt darauf an ob du Vorsteuerabzugsberechtigt bist.

Beitrag von sesamweckle 04.05.11 - 20:37 Uhr

Nein bin ich meines Wissens nicht

Beitrag von harveypet 04.05.11 - 20:54 Uhr

dann dackel mal zum Finanzamt und verabrede Abschläge sonst kann es zur Steuerklärung ein böses Erwachen geben ( ist mir damals nach dem ersten Jahr passiert!) . Lieber Quartalsweise kleinere Summen zahlen als nach der Steuererklärung einen Riesenbatzen.

Beitrag von sesamweckle 04.05.11 - 21:08 Uhr

Hast Du ne Ahnung um welchen Betrag es sich handelt bei nem monatl. ZUsatzeinkommen zw. 300 und 400 €?
Nix verbindliches- bräuchte nur in etwa ne Hausnummer...
Oder mit wieviel % wird das versteuert?

Beitrag von harveypet 04.05.11 - 21:14 Uhr

gar Nichts. das Einkommen ist zu gering!! denn 400€ darfst du sowieso steuerfrei verdienen.

Beitrag von sesamweckle 04.05.11 - 21:19 Uhr

Dann mal vielen Dank für die Antwort- das hör ich doch gerne :-p
Das heißt einfach nichts tun und bei der STeuererklärung angeben?
Wobei ne kleine Nachzahlung aber kommen wird wegen der Mieteinnahmen...
ABer ich denke, soviel wirds nicht sein. (Mein Mann und ich kommen zusammen auf 900€ Zusatzeinkommen)

Beitrag von harveypet 04.05.11 - 21:26 Uhr

genauso!! bei mir liegts anders da ich ja ganztags als Dozent in der Erwachsenenbildung arbeite. Ich hatte jahrelang Streit wegen Einkünften aus dem Ausland auf ein Auslandskonto. Schweizer Einkünfte auf ein Luxemburger Konto sieht die Steuerfahndung nicht gern...#schein

Beitrag von sesamweckle 04.05.11 - 21:30 Uhr

Jo- das kann ich verstehen...
Aber ist auch echt schwierig mit den ganzen Bestimmungen wenn man sich nicht auskennt...
Und irgendwie ärgerts mich auch, wenn man sich kaputtarbeitet und dann noch n großteil abdrücken muß..
ABer das ist wohl eher n anderes Thema....
Liebe Grüße und VIelen Dnak nochmal!

Beitrag von susannea 04.05.11 - 22:18 Uhr

Was ist das für eien Schule? Fürs Unterrichten kannst du nämlcih auch ersteinmal den Übungsleiter-Freibetrag nutzen (2100 Euro im Jahr) und somit müsstest du weder Steuern noch Sozialabgaben darauf zahlen.

Beitrag von manavgat 05.05.11 - 12:38 Uhr

Ja, es reicht, wenn Du es angibst.

Falls Dir irgendjemand erzählt, das sei Übungsleisterpauschale: ist es nicht.

Solltest Du jedoch noch bei einem gemeinnützigen Verein unterrichten, z. B. Volkshochschule, dann läuft das darunter, heißt: es gibt Freibeträge.

Gruß

Manavgat