Unsere Tochter geht an alles dran ...........

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von emily1708 04.05.11 - 20:02 Uhr

Hallo,

wir haben seit 4 Monaten eine zweijährige Pflegetochter. Unser Problem ist, dass sie an alles dran geht. Zu Hause ist das ja halb so schlimm aber ich traue mich schon gar nicht mehr irgend jemand besuchen zu gehen.
Wie ist das bei Euch, bzw. was macht Ihr?

Danke für Eure Antworten

Beitrag von majasophia 04.05.11 - 20:14 Uhr

sie ist ja schon 2 jahre alt! also kann man schon sehr gut mit ihr kommunizieren und ihr sagen, wenn sie etwas nicht anfassen darf!

so mache ich das mit meiner tochter auch! ganz gefährliche sachen stelle ich einfach weg, wenn wir zu Besuch sind frage ich höflich (z.B. heißer tee/ kaffee außer reichweite, genauso wie brennende kerzen)...hatte damit noch nie probleme

achja meine kleine ist 18monate

Beitrag von emily1708 04.05.11 - 20:25 Uhr

wirklich gut kommunizieren kann man mit ihr noch nicht, da sie aus Thailand kommt, ich weiß nicht immer, was sie versteht ( schon sehr viel ) und was sie nicht verstehen will..........

Beitrag von nini.78 04.05.11 - 20:16 Uhr

Immer wieder gebetsmühlenmartig "nein" sagen und sie wegholen.
In schweren Fällen meiner Tochter androhen, dass ich sie in den Kinderwagen setze und anschnalle, wenn sie nicht aufhört, umzuräumen - und die Drohung dann ungeachtet des Protestgeschreis wahr machen.

Inzwischen reicht es meist, auf den Buggy zu zeigen und ihren Namen zu sagen - aber das hat gedauert :-)

Liebe Grüße und starke Nerven,

Nini

Beitrag von steffilove 04.05.11 - 21:59 Uhr

Das ist halb so schlimm.
die meisten leute haben verständnis für kinder.
mein kleiner hat letztens bei meiner freundin genauso viel unordung gemacht wie zuhause. in 1o min alle sofakissen und decken abgeräumt und so weiter. Peinlich ist mir sowas nich. es sind normale entwicklungsphasen, das geht am schnellsten rum, wenn sie die (natürlich mit ausnahmen bei gefährlichen dingen) auch ausleben dürfen.
wen sowas stört, der stört mich damit und mit dem treff ich mich meist nich all zu häufig.
irgendwann hat man mit kindern überwiegend freunde die auch kinder haben und da verstehen dich dann alle und die kinder räumen zusammen aus.
zumindest läuft es bei uns so.

lg und gute nerven wünsch ich

Beitrag von sunflower.1976 04.05.11 - 22:03 Uhr

Hallo!

Viel Reden hat bei meinen Kindern nie geholfen, jedenfalls nicht in einer "akuten Situation".
In Eurer Situation würde ich so handeln: Vor einem Besuch würde ich mich ganz ruhig mit meinem Kind zusammensetzen und mit ihm besprechen, dass es nicht alles anfassen darf weil Sachen kaputt gehen können und weil es nicht die eigenen Sachen sind.
Geht mein Kind dann an irgendwas dran, was es nicht haben darf, würde ich es ermahnen. Geht es nochmal an irgendetwas, wiederhole ich die Ermahnung und kündige eine logische Konsequenz an. In diesem Fall wäre es, dass es für ein paar Minuten bei mir sitzen müsste. Reicht diese Ankündigung nicht, würde ich die Konsequenz durchführen.
Allerdings schau ich schon ob mein Kind z.B. nur die Bücher in einem Bücherregal berührt (das stört ja eigentlich niemanden, jedenfalls nicht in unserem Bekanntenkreis) oder an etwas drangeht, was kaputt gehen kann.

Zuhause haben wir die Wohnung ziemlich kindersicher eingerichtet, jedenfalls in den ersten beiden Lebensjahren unserer Kinder. Das heißt, dass Schränke mit Kindersicherungen verschlossen sind und in offenen Regalen nur Sachen in erreichbarer Höhe liegen, die nicht kaputt gehen können. Das entstresst die Situation weil man nicht dauernd schauen muss, ob was kaputt geht. Ein, zwei Schränke sind frei zugänglich gewesen, und darin waren Sachen, die auch rausgeräumt werden durften. Diese Maßnahmen waren aber nur etwa bis zum 2. Geburtstag nötig. Es gab aber nie Probleme, dass meine Kinder bei anderen Leuten dauernd an irgendwas dran gingen.

Ich könnte mir vorstellen, dass es insgesamt schwieriger ist, wenn das Kind erst später als Pflegekind in die Familie gekommen ist. Da ist es wahrscheinlich eine Gratwanderung zwischen Vertrauen aufbauen und Kleinigkeiten nicht überzubewerten und eben auch nötige Grenzen setzen.

LG Silvia

Beitrag von babygirl2010 04.05.11 - 22:18 Uhr

Das ist doch völlig normal?
Meine Kleine geht auch überall dran... auch bei Besuchen usw... ich erklär ihr halt immer und immer wieder wenn sie etwas nicht darf.

Beitrag von babygirl2010 04.05.11 - 22:21 Uhr

Okay, meine Kleine ist 13 Monate... hab die 2 Jahre überlesen