Trennung...3 Kinder...wie geht es weiter?

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von die traurige 04.05.11 - 22:20 Uhr

Hallo,

lange habe ich diesen Schritt vor mir hergeschoben...aber nun muss ich Nägel mit Köpfen machen.
Ich bin mit meinem Mann seit 6 Jahren verheiratet, wir haben 3 gemeinsame Kinder (6,4 und 2) und ich habe mich heute von ihm getrennt. Er ist einverstanden und wir sind beide bemüht, im Interesse der Kinder auf einer freundschaftlichen Basis zu bleiben. Wir haben lange überlegt, und uns darauf geeinigt, dass ich mit meinem ältesten Kind ausziehen werde, er bleibt mit den anderen beiden hier wohnen. Wie geht es aber nun weiter? Da wir die Kinder aufteilen, wie läuft das mit dem Unterhalt? Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich Fragen habe? Bin noch ziemlich durcheinander...

Ich danke Euch im Voraus für Eure Hilfe,

LG
Jenny

Beitrag von razyfazy 04.05.11 - 22:28 Uhr

wieso teilt ihr die kinder auf, das ist das schlimmste was man nur tun kann.

ziemlich unüberlegt, und du meinst dadurch werden die probleme weniger?
Du wirst Dich wundern über deine Entscheidung.#schock

Beitrag von die traurige 04.05.11 - 22:32 Uhr

Ich habe ganz und gar nicht unüberlegt gehandelt, das war auch nicht meine Fragestellung.

Beitrag von razyfazy 05.05.11 - 00:01 Uhr

ah ja, Hauptsache den Erwachsenen geht es gut.

Beitrag von die traurige 05.05.11 - 09:41 Uhr

Du hast doch überhaupt keine Ahnung von unseren Umständen, also kümmere Dich doch um Deinen Kram!!

Beitrag von josili0208 05.05.11 - 10:34 Uhr

Ich bin ein Trennungskind, meine Mutter behielt meinen kleinen Bruder, ich blieb bei meinem Vater.
Ich habe seit über 20 Jahren kein Wort mehr mit meinem Bruder gewechselt.
Ist es das wert?
Überlegt bitte gut, diese Schäden sind nie wieder gutzumachen.

Liebe Grüsse, jo

Beitrag von snaky18w 05.05.11 - 10:54 Uhr


Hallo!

Sehe das genau so wie du. Es gibs nichts schlimmeres als Kinder zu trennen. Mein Bruder und ich, wir wurden auch getrennt und das war sehr schlimm. Sechs Jahre hatten wir keinen Kontakt, als ich ihn endlich wieder hatte wusste ich erst wirklich, was ich damals verloren habe. Die Zeit kann man nicht mehr aufholen...

Die ET wird schon noch wissen was sie davon hat.

Weist du nicht wo dein Bruder ist? Rede wieder mit ihm, versuch ihn zu finden. Denn es könnte irgenwann zu spät sein.

Gruß Snaky

Beitrag von josili0208 05.05.11 - 11:52 Uhr

Doch. Ich weiss wo er ist, er weiss wo ich bin, aber wir sind wie 2 Fremde und keiner traut sich an den ersten Schritt. Auch mit meiner Mutter habe ich nur per email Kontakt.
:-(

Beitrag von nele27 05.05.11 - 11:49 Uhr

Richtig!

Mein Bruder und ich waren zwar nur kurz getrennt, aber das war schlimm genug. OBWOHL er 11 Jahre älter ist als ich und wir so gesehen 2 Einzelkinder sind.

LG, Nele

Beitrag von razyfazy 05.05.11 - 20:40 Uhr

erst rumjammern und dann rummotzen, schei fakes hier

Beitrag von lemon007 04.05.11 - 22:33 Uhr

Kann dir nur zustimmen, ich würde Geschwister auch nicht trennen.

Beitrag von die traurige 04.05.11 - 22:41 Uhr

Im "Normalfall" würde ich das auch nicht tun, aber mein Ältester ist Autist und fühlt sich immer schnell durch seine beiden kleineren Geschwister gestört. Er hat keine wirkliche Bindung zu ihnen, aber die beiden Kleinen hängen sehr aneinander, daher wollen wir die zwei auf gar keinen Fall trennen.

Beitrag von lemon007 04.05.11 - 22:47 Uhr

Huhu,

na klar, gibt es immer die Ausnahme. Wollte auch nicht "urteilen". Ihr werdet für Euch und Eure Kinder schon die richtige Entscheidung getroffen haben.

LG

Beitrag von razyfazy 05.05.11 - 00:02 Uhr

Genau so!

Beitrag von lemon007 04.05.11 - 22:36 Uhr

Hallo Jenny,

puuh, da kommt Einiges auf Euch zu, du Arme #liebdrueck. Ihr beide könntet Euch an einen Anwalt wenden, vllt. kann er Euch weiterhelfen.

LG

Beitrag von lemon007 04.05.11 - 22:38 Uhr

Wer was bekommt und wer wem wieviel Unterhalt zahlen muss, hängt natürlich vom Einkommen ab. Genauso wie die Verbindlichkeiten, die jeder zu tragen hätte.

Sorry, sollte eigentlich noch in meinen vorherigen Beitrag #hicks Hab zu schnell gedrückt.

Beitrag von nele27 05.05.11 - 11:58 Uhr

Hi Jenny,

tut mir Leid, dass es bei Euch nicht geklappt hat...

Toll, dass Ihr Euch trotzdem gut versteht und das Ganze fair über die Bühne bringen will. Bedenke aber, dass das nicht unbedingt immer so bleiben muss. Jeder verarbeitet ne Trennung anders und manchmal dreht plötzlich dann doch einer im Roten und benimmt sich nicht mehr fair. Z.B., wenn einer es doch noch mal versuchen will oder wenn einer einen neuen Partner hat.

1. Daher würde ich jetzt, solange ihr noch fair zueinander seid, als erstes zusammen zu einer Beratungsstelle wie Diakonie oder pro familia gehen, die sagen Euch, was die nächsten Schritte sind. Ihr könnt außerdem viel Geld sparen, wenn Ihr Euch einen gemeinsamen Anwalt für die Scheidung sucht. Google mal "online Scheidung"

2. Hast Du schon eine Wohnung? Sonst such Dir schnell eine, damit ihr nicht so lange getrennt aufeinander hockt.

3. Arbeitest Du? Wenn nein, kannst Du zurück in den Job/Stunden aufstocken? Wie ist das Finanzielle sonst geregelt? Unterhalt rechnet ein Anwalt aus, sonstige Fragen zu Finanzen und Unterstützung beantwortet die Beratungsstelle.

4. Nicht die Kinder trennen!!! Wenn Du nicht mit allen 3 gehen willst, dann lass den Ältesten auch da. Es ist grausam, Geschwister zu trennen... mach das nicht!
Wenn Ihr Euch beide um die Kinder kümmern wollt, könnt ihr die Betreuung auch 50/50 aufteilen. Dann ist keiner nur der Wochenend-Spaß-Elternteil - falls es Euch darum geht. Informier Dich mal zum Thema "Wechselmodell".

LG, Nele

Beitrag von sillysilly 05.05.11 - 22:11 Uhr

Hallo

wie wohnt ihr denn ?

Ich hatte mal eine Familie - die hat das auch gut über die Bühne bekommen - auch drei Kinder

die haben einfach zwei Wohnungen im selben Haus genommen -

so hatten die Eltern den Abstand und die Kinder konnten zusammen bleiben - waren in der Nähe des anderen Elternteils - und konnten auch in der Betreuung wechseln ohne Probleme mit Kindergarten, Schule ect.

Grüße Silly