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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von rosastrumpf 05.05.11 - 13:41 Uhr

zur vorgeschichte:
oma ist gestorben, erben sind:
sohn 1, enkelin (tochter von sohn 2), enkel (sohn von tochter 3)

erbe: haus 40.000eu wert.
enkelin wohnt im haus und bezahlt andere erben aus

tochter 3 hat erbe ausgeschlagen,deswegen erbt enkel

sohn 2 wurde von enkelin eigenhändig enterbt da sie meinte ihm steht kein erbe zu da er angeblich oma geschlagen hat (steht aber nichts davon im testament)

sohn 2 verklagt die erben auf 10.000euro.
bekommt recht und die enkelin zahlte ihm 3 jahre lang auf raten 10.000euro. andere erben bekamen in der zeit nichts-

diese 3 jahre sind seit 30.april rum.
enkel und sohn 1 haben schriftlich und telefonisch versucht enkelin zu erreichen, antwort mit fristsetzung zum 30.april angegeben.

seitdem nichts mehr gehört..
wie sollen nun enkel und sohn 1 an ihr restliches erbe kommen (stehen noch etwa 7.000eu für jeden nach abzug der 10.000 für sohn 2 aus)? hat da jemand ne idee???#bitte anwalt kostet ja wieder, oder muss den anwalt die enkelin bezahlen?

Beitrag von hauke-haien 05.05.11 - 14:22 Uhr

"anwalt kostet ja wieder"

Es liegt in der Natur der Sache, dass man für eine sichere Rechtsauskunft gutes Geld bezahlen muss.
Eine Rechtsberatung im Internet-Forum ist 1. umsonst und nicht nur kostenlos und 2. verboten.

Daher: Wende dich an eine/n gute/n Anwältin/Anwalt.

LG, H.H.

Beitrag von parzifal 06.05.11 - 21:20 Uhr

Ich unterstelle die Erbenstellungen wie genannt.

Dann ist mir unklar, weshalb der Sohn 10.000,-- zugesprochen bekam.

Was war denn der genaue Grund?

Der gesetzliche Erbteil jeden Erben wäre 13.333,33 gewesen. Sohn 2 hätte also nur einen Pflichteilsanspruch in Höhe von 50% hieraus, also in Höhe von ca. 6.650 EUR gehabt (den die Erben aus ihrem Erbteil zahlen müssen). Jeder Erbe hätte also aus seinem Erbteil ca. 2220 EUR an Sohn 2 zahlen müssen.

Und weshalb sollen den Erben weniger (je 7000,--) zustehen als dem Pflichteilsberechtigten (10.000,--)? Das wäre doch vollkommen widersinnig.

Selbst wenn man aber dem Sohn 2 10.000,--"zugesteht" (wobei mir rätselhaft ist wie man darauf kommt) dann blieben doch immer noch je 10.000,-- für die drei Erben übrig? Die Enkelin müsste doch also mind. je 10.000,-- an die anderern erben zahlen.

Alles sehr undurchsichtig.




Wenn die Enkelin nicht zahlen will muss man die Auseinandersetzung betreiben. Dann wird fas Haus letztlich versteigert.

Beitrag von parzifal 09.05.11 - 18:46 Uhr

War denn dann wohl doch nicht so "wichtig!!!!".

Dann lass so etwas doch zukünftig weg. "Wichtig!!!!" und dann den eigenen Beitrag ignorieren passt nicht zusammen.