Familienbett?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von conny1986 05.05.11 - 13:49 Uhr

Hallo ihr Lieben,

wenn ich hier so die Geschichten verfolge, dann gibt es ja kaum Kinder, die in ihrem eigenen Bett schlafen.
Ist das wirklich so "unnormal" das Kinder in ihrem eigenen Bett schlafen sollen/wollen??

Gibt es denn auch Mamis wie mich, die eher fürs eigene Bettchen sind??

Ja es schreiben jetzt sicher wieder viele, mein Kind braucht die Nähe usw. Ja ist ja auch verständlich und jeder sollte das für sich und sein Kind entscheiden.

Aber das die Kinder in ihrem eigenen Bett schlafen so wie unsere Tochter, das ist hier irgendwie eine Seltenheit. #kratz

Conny :-p

Beitrag von nele27 05.05.11 - 14:29 Uhr

Hallo Conny,

warum schläft Deine Tochter denn allein??

Unser Sohn ist mit 13 Monaten ins eigene Zimmer gezogen - aber er hat keine einzige Träne deswegen vergossen. Gegen seinen Willen hätte ich ihn nicht umquartiert. Meine Tochter ist 5 Monate und schläft mit mir im 1,40m-Bett. Ich hätte auch gar keine Lust nachts aufzustehen! Sehe im gemeinsamen Schlafen nur Vorteile: Die Kinder mögen es und man selbst muss nachts nicht raus.

Bis vor einigen Jahren war es allerdings weit verbreitet, dass Kinder im Kinderzimmer schlafen (inklusive Schreienlassen etc.)... wenn Du mal die ältere Generation fragst, wirst Du das bestätigt bekommen.

LG, Nele

Beitrag von meerschweinchen85 05.05.11 - 15:01 Uhr

Das mit der älteren Generation ist sowas von richtig!!! Mein Oma, da hätte ich echt schreiend im Kreis laufen können, die ist tatsächlich der Meinung, dass mein Kind jetzt schon verwöhnt ist. Mein Kind ist gerade mal 6 Wochen alt. Und wie bitte schön, kann man ein Kind mit 6 Wochen verwöhnen. Außer Nahrung, saubere Windeln und Liebe will das Kind doch noch nix. Da hab ich mich sowas von aufgeregt. Das hab ich sie auch spüren lassen.

Ich finde es auch grausam ein Kind schreien zu lassen. Ich meine Kinder schreien ja nicht aus Langeweile. Aber jeder "erzieht" sein Kind anders, mit eigenen Normen und Werten.

Ich mein, wenn jemand sagt, ich möchte, dass mein Kind im eigenen Bett schläft ist das ok. Ist ja jedem selbst überlassen.

Liebe Grüße

Beitrag von heaven_leigh 05.05.11 - 16:16 Uhr

Das sehe ich genauso!

Meine Oma und auch meine Mutter sind der Meinung die Kleinen testen (!!!) die Eltern vom ersten Tag an aus, wie weit sie gehen können!

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

LG

Beitrag von qrupa 06.05.11 - 12:36 Uhr

Ja klar tun sie das. Sie werden geboren und vom ersten Atemzug an ist ihr einziger Gedanke "Wie kann ich mama und Papa das Leben zur Hölle machen". Meine Schwiegerleltern waren auch erst so. Jetzt wo sie gesehen haben das trotz allem stillen nach bedar, Familienbett. Tragetuch,... doch ein sehr zufriedenes, höfliches (soweit man das von einer 3 jährigen erwarten kann) und selbstständiges Kind geworden ist, sagen sie nichts merh dazu und erzählen lieber jedem der es wissen und nicht wissen will was für liebevolle Eltern wir doch sind

Beitrag von bimmelbahn 05.05.11 - 19:06 Uhr

Hallo
bei uns war es so. Ein paar Tage mit im Bett neben mir, hat garnicht funktioniert.
Dann ca. 2 Monate im Beistellbettchen, dann hat es auch nicht mehr funtioniert wir haben sie immer wieder geweckt.

Ja, und zum guten schluss im eigenem Bett im eigenem Zimmer und es klappt super.

Liebe Grüße

Beitrag von kiki-2010 05.05.11 - 14:51 Uhr

Es geht ja nicht immer nur um die Gründe wie "Nähe usw.", sondern (für mich jedenfalls) auch das Praktische.
Bei uns hat der Große bis 6 Monate und jetzt der Lütte im Beistellbett geschlafen und somit ist das Stillen und "Schnuller rein-raus" viel einfacher und nicht mit Aufstehen verbunden.
Außerdem genieße ich es, dass der kleine Wurm neben mir liegt, er ist soooo süß. Für die paar Monate nehmen wir es gerne in Kauf, dass wir keine Privatsphäre haben ;-) Sie werden doch so schnell groß....
Mal abgesehen davon, es zwingt Dich doch auch keiner dazu! Du schreibst ja gerade so, als wenn man Dich als Rabenmutter hinstellt. Dabei werden alle Kinder groß, ob mit oder ohne. Ist doch Deine Entscheidung....

lg

Beitrag von meerschweinchen85 05.05.11 - 14:53 Uhr

Ich sag mal so, das muss jeder für sich entscheiden. Aber ich finde es durchaus bequem, wenn mein Kind (6 Wochen) neben mir im Bett schläft. Sie schläft in ihrem eigenen Schlafsack und hat ihren eigenen Platz im Bett, auf meinem Kopfkissen. Wenn man stillt, muss man so nicht extra aufstehen, es sei denn, sie macht in die Windel. Aber das sind 5 min und dann ist das Thema gegessen.

Ich würde mein Kind nie gegen ihren Willen in ihr Bett legen und dass auch noch vielleicht im eigenen Zimmer mit Tür zu.

Wie gesagt, jeder muss das so handhaben wie er es für richtig erachtet.

Liebe Grüße

Beitrag von fairy74 05.05.11 - 16:26 Uhr

#winke

unsere Maus (18 Wochen) schläft von Anfang an in ihrem eigenen Bett in ihrem eigenen Zimmer.

War für mich eigentlich nie eine andere Option.

:-p und nein, ich gehöre nicht zur älteren Generation und ich lasse mein Kind auch nicht schreien.

Lg

Beitrag von muehlie 05.05.11 - 19:23 Uhr

Für mich ist das kein Frage des persönlichen Geschmacks, sondern eine Frage, wie schwer man sich selbst das Leben mit einem Baby machen möchte. ;-) Aber um deine Frage zu beantworten: es ist tatsächlich nicht wirklich "normal", dass ein kleines hilfloses Baby, im Grunde genommen sogar eine Frühgeburt, im eigenen Bett, d.h. alleine, schlafen will. Warum sollte es das wollen? Sogar wir Erwachsenen schlafen nachts lieber in der unmittelbaren Nähe unseres Partners. Warum sollte ich einem Baby den Wunsch absprechen, nachts in der Nähe seiner Mutter zu sein?

Aber mach es doch einfach so, wie du meinst und wie ihr parat kommt. Vielleicht signalisiert euch eure Tochter ja doch eines Tages, dass sie nachts lieber in eurer Nähe ist (machen manche Kinder ganz plötzlich mit ca. 2 Jahren). Was machst du eigentlich dann? Mit Biegen und Brechen an deinen Prinzipien ("ich bin eher fürs eigene Bettchen") festhalten? ;-)

Beitrag von nadja.1304 05.05.11 - 21:34 Uhr

Hi Conny,

ich hab mich für die Variante mit dem Familienbett entschieden, weil es für mich am praktischsten ist. Wenn sie aufwacht und Durst hat, dreh ich mich zu ihr und schon trinkt sie, ich muss nicht aufstehen und wir schlafen weiter. Außerdem gibt es mir ein Gefühl von Sicherheit sie in meiner Nähe zu haben. Ich finde es nicht schlimm, wenn eine Mama ihr Baby woanders schlafen lässt, wenn das im Sinne des Kindes ist. Manche schlafen dann eben echt besser. Solange kein Zwang dahinter steht, sollte man eben für sich die beste Lösung finden, ganz individuell.

LG Nadja

Beitrag von nicolefischer 06.05.11 - 08:31 Uhr

Hallöchen erstmal,
also meine Maus, fast 8 Wochen, schläfzt von anfang an im Beistellbett. Natürlich kommt es mal vor das ich beim nächtlichen stille einschlafe und sie dann erst nach der nächsten Mahlzeit wieder rüber lege. Oder sie ist auch schonmal so motzig das sie dann doch neben mir schläft. Aber Nie zwischen mir und meinem Freund. Ist mir zu gefährlich. #schwitz
Halte mich an die Empfehlungen gegen SIDS, und die sind nunmal GEGEN Baby im Elternbett sondern FÜR Baby im eigenen Bett im Elternschlafzimmer!

LG Nicole

Beitrag von muehlie 06.05.11 - 13:02 Uhr

"Halte mich an die Empfehlungen gegen SIDS, und die sind nunmal GEGEN Baby im Elternbett sondern FÜR Baby im eigenen Bett im Elternschlafzimmer!"

Die Empfehlung, das Kind im Elternschlafzimmer, aber im eigenen Bett schlafen zu lassen, hat allerdings weniger mit der SIDS-Gefahr zu tun, sondern eher mit einer möglichen erhöhten Unfallgefahr in einem großen Bett mit Besucherritze, Kissen und Decken. ;-) Studien konnten bisher jedenfalls nicht eindeutig eine generell höhere SIDS-Gefahr für Babys im Elternbett feststellen.

Beitrag von hopelove 06.05.11 - 14:36 Uhr

Hallo!

Also ich habe und werde mich immer gegen das Familienbett entscheiden.
Ich habe nichts gegen ein eigenes Bett im Schlafzimmer aber nicht zusammen im Bett.
Ich habe auch ohne zusammen schlafen 10 Monate gestillt und das kurze aufstehen hat mir überhaupt nichts ausgemacht.
Falls mein Sohn nachts meine Nähe braucht setze ich mich mit ihm in sein Zimmer.
Es gibt viele Gründe warum ich mich gegen das Familienbett entschieden habe aber der wichtigste:
Meine Freundin hat 6 Wochen nach mir ein Baby bekommen und es schlief im Familienbett und ist da am plötzlichen Kindstod gestorben. Die Eltern schliefen zwar mit im Bett konnten aber nichts tun. Deshalb kommt es hauptsächlich für mich nicht in Frage.

Lg hopelove

Beitrag von akti_mel 06.05.11 - 15:51 Uhr

Ah! Und im eigenen Bett hätten sie es retten können?

Beitrag von muehlie 06.05.11 - 18:33 Uhr

Weißt du eigentlich, wie viele Kinder jedes Jahr im eigenen Bett an SIDS sterben? Studien zufolge ist diese Zahl - vor allem bei Kindern, die schon ein paar Monate alt sind - deutlich höher.
Sehr schwaches Argument gegen das Familienbett!

Beitrag von hopelove 06.05.11 - 19:40 Uhr

Nicht schwach, sonder einfach mein Argument!
Einfach meine Meinung.

Ich hab nix gegen das Bett im Elternschlafzimmer aber bei mir gibt es kein Familienbett.


Lg hopelove