Geburtsgewicht beeinflussen durch Nahrung?!

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von angi1987 05.05.11 - 13:50 Uhr

Hallo,

ich frage mich ernsthaft wieso ich ein recht großes Kind bekommen habe (3900g) wurde 11 Tage vor ET per KS geholt wegen Nierenproblem bei mir.

Nun möchte ich ja spontan gebären beim 2.Kind und habe aber Angst, dass die Ärzte mir davon abraten werden da das nächste Kind sicher auch groß sein wird.

Ich bin 1,71m groß und zierlich und mein Mann 1,80m und sportlich´/normal gebaut. Wieso haben wir ein recht großes Baby bekommen?

Kommt das evtl. davon, dass ich mich gegen Ende der SS hauptsächlich von Gummibärchen ernährt habe?

Meint ihr generell man kann durch die Ernährung etwas das Gewicht des Kindes beeinflussen?

Beitrag von christine-2102 05.05.11 - 13:53 Uhr

Hallo,

es hat sicherlich nichts mit Essen zu tun.

Meine Schwiegermutter ist 1,75 m und sehr schlank und mein Schwiegervater ist auch 1,75 m. Das erste Kind war 54 cm und 4200 gr und das zweite Kind 4750 gr und 57 cm!!!

Keiner hatte eine Zuckerkrankheit oder sonst was. So ist das halt in der Natur: alles ist möglich!

Und 3900 gr finde ich jetzt nicht gerade sehr schwer. Jede Frau bekommt das Kind, das zu ihr passt.

LG!

Beitrag von qrupa 05.05.11 - 14:26 Uhr

Die Ernährung hat tatsächlich auch Einfluß darauf, ABER es ist nur ein Teil des ganzen. Wenn du die Veranlagung zu großen schweren Kindern hast, dann wirst du das mit der Ernährung allein nicht ändern können. Wobei man auch 4000g Babys und mehr spontan bekommen kann.

Beitrag von gisie 05.05.11 - 14:35 Uhr

Ich denke auch das die Ernährung bestimmt zu einem gewissen wenn auch kleinen Prozentsatz Auswirkungen auf die Größe des Babys hat. Dennoch ist hauptsächlich die Veranlagung der Gene hauptursache für die Größe und Schwere des Babys.

Beitrag von angi1987 05.05.11 - 15:14 Uhr

KLar kann man das, aber bei schweren Babys sinkt die Wahrscheinlichkeit einer spontan Geburt nach KS....

Beitrag von qrupa 05.05.11 - 16:15 Uhr

Das hängt sehr von Arzt, Hebamme und Klinik ab. Ich hab meien erste auch mit 4240g per KS geboren. Die zweite war auch ein soein Brocken und da hat nie irgendjemand was dran gefunden.

Beitrag von pinklady666 05.05.11 - 14:50 Uhr

Hallo

Die Ernährung hat - bei mir zumindest - nichts mit dem Gewicht des Babys zu tun.
Bei meiner Großen hab ich mich überwiegend von Fast Foot und Süßkram ernährt. Sie kam mit 3880 gr. 54 cm und einem KU von 36 zur Welt.
Jetzt beim Kleinen stehe ich total auf Obst und Gemüse, könnte schreiend wegrennen wenn ich nur schon Fett rieche.
Wir vergleichen seine Werte immer mit den Werten von Marie in der jeweiligen Schwangerschaftswoche und die Beiden liegen total gleich auf.
Mein Arzt meinte auch ich würde meine Kinder halt gut nähren, könnte da auch mit meiner Ernährung nicht viel ausrichten wieder ein fast 4 Kilo Kind zu bekommen.
Warum gerade ich (mit knappen 1,60 m und noch nicht mal 60 Kilo Startgewicht pro Kind - mein Mann knappe 1,70 m mit gerade mal 70 Kilo) so große und schwere Kinder bekomme ist für mich ein totales Rätsel. Vor allem, wenn ich mir meine Große jetzt, mit fast 4 Jahren anschaue. Da ist von dem Brocken nichts mehr zu sehen, jetzt ist sie gerade mal 94 cm groß und hat ungefähr 13 - 14 Kilöchen auf den Rippen. Mal sehen wie der Kleine sich entwickelt.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von josili0208 05.05.11 - 17:58 Uhr

Das ist einfach Veranlagung. Ich habe 2x gegessen wonach mir der Sinn stand, vor allem Süsses, und heftig zugenommen (1x 20kg und 1x 28kg#schock), und meine 2 Mädels wogen 4110g und 3515g, also total unterschiedlich. Bei meinem Sohn hatte ich gar keinen Appetit auf Süsses und habe fast nur Salat geknabbert, selbst auch nur wenig zugenommen und er wog knapp 3700g. #kratz

Meine Tante ist ein zierliches Persönchen von rund 1,55m und (damals) um die 50kg und sie hat 2 Kinder mit um die 5kg zur Welt gebracht #cool

lg jo

Beitrag von ida-calotta 05.05.11 - 18:49 Uhr

Hallo!

Ich hab in meiner ersten SS für 2 gegessen, viele Gummibärchen, Eis, Schokolade usw. Alles was absolut ungesund war landete in meinem Magen. Meine Tochter kam 8 Tage vor ET mit 2700g und 48 cm zur Welt. Ich war die einzige von uns beiden die kräftig zugenommen hatte :-)

LG Ida

Beitrag von nicky78 05.05.11 - 19:35 Uhr

Ich bin zwar sicher, dass man das mit dem Essen und der Bewegung beeinflussen kann, doch mein FA meinte immer, dass die Natur das der Frau anpasse. Meine Tochter war sehr klein und leicht, doch ich bin sehr schmal gebaut um's Becken, und mein FA meinte, wäre sie grösser gewesen, hätten wir womöglich Probleme bekommen. Dennoch, ich hab' viel Sport getrieben und auf die Kalorienaufnahme geachtet. Keine Diät, ne, doch mit Vernunft gegessen (aber auch Süsses!).

Beitrag von bjerla 05.05.11 - 19:43 Uhr

Glaube nicht, dass man das beeinflussen kann. Habe auch einen 4kg-Brocken bekommen und bin auch eher klein (aber moppig). Mein Freund hingegen ist groß und schlank. Jetzt mit fast 2 schlägt unsere Maus sehr nach Papa (87cm bei 12,5kg).
Naja, bei Nr.2 warten wirs ab. Meine Schwester bekam auch 2 recht schwere Kinder. Und hat in beiden SS sehr unterschiedlich gegessen.

LG

Beitrag von itsmyday 05.05.11 - 20:44 Uhr

Klar! #pro

Bei SS-Diabetes steigt doch auch das Geburtsgewicht des Kindes dadurch an, dass ständig zuviel Zucker im Blut kursiert. #schwitz

Ich würde also auf Zucker verzichten, wenn mir das Geburtsgewicht sehr wichtig wäre......#liebdrueck #schwitz

Beitrag von zwei-erdmaennchen 05.05.11 - 21:31 Uhr

Hi,

ja, man kann das durch die Ernährung beeinflussen. Es gibt sogar eine spezielle Ernährungsform für Schwangere damit sie ein zwar gut versorgtes aber kleines Kind bekommen. Das wurde mir für die 2. SS angeraten - ich habe es nicht gemacht weil ich eine Diät (und das ist es für mich) in der SS für unangebracht halte. Nun ja, letztendlich hatte meine zweite Tochter dann knapp 4200g (die Große 3400g) und kam per KS - Gott sei Dank denn es hätte mich förmlich zerrissen...

Wie groß/schwer wart ihr beide denn bei der Geburt??? Wie ihr jetzt seid spielt nämlich überhaupt keine Rolle ;-)

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von inajk 06.05.11 - 14:16 Uhr

Wo ist das Problem?
Es ist ja nicht das Gewicht, wodurch eine Geburt moeglicherweise schwierig wird, sondern die Groesse des Kopfes. Ein speckiges Beby flutscht genausogut wie ein mageres :-) Diese ganzen Gewichtsdiskussionen werden so gepusht, weil die Krankenhaeuser ein Interesse an mehr KS haben. Darum wird da so schnell zugeraten.
Meine Kleine wog bei der Geburt fast 9 Pfund. Sie kam zu Hause in weniger als anderthalb Stunden. Sie hatte ausserdem waehrend der Geburt auch eine Hand neben dem Kopf. Trotzdem alles ganz easy, und ich bin nichtmal gerissen. Nur die Ruhe, und lass dich nicht zu einem KS draengen wenn das (geschaetzte!!!) Gewicht der einzige Grund dazu ist.

LG
Ina

Beitrag von 1374 10.05.11 - 20:24 Uhr

#pro