schlafen ALLE Kinder so schlecht?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von aabbcc112233 05.05.11 - 13:55 Uhr

Hallo zusammen,

das mag jetzt vllt. etwas seltsam klingen, aber ich muss die Frage einfach hier im Forum stellen. Mein Mann und ich möchten gerne Nachwuchs. Freunde von uns sind schon Eltern und man hört nur schlimme "Schlaf-Geschichten". Entweder muss die Mama nebendran liegen, oder bei einer fast 3 jährigen nachts immer mal die Hand halten, andere Baby schlafen nur im Tragetuch........Mir als Noch-Nicht-Mama macht das ehrlich gesagt ein wenig, oder sogar viel, Angst. Ich liebe Kinder und es geht nicht darum dass man sie mal trösten muss, ABER ich will auch nicht auf das Alleinsein mit meinem Mann verzichten und NUR noch bei meinem Kind im Zimmer schlafen und so.

Meine Mutter meinte, bei mir und meinen Geschwistern hätte sie abends die Türe zu gemacht und wir haben bis morgens geschlafen - ein Traum, sowas will ich auch mal.

Haltet mich nicht für hysterisch, aber das macht mir echt Bammel.....

Beitrag von conny1986 05.05.11 - 13:58 Uhr

Meine Tochter schläft in ihrem eigenen Bett und schläft von 7 Tagen die Woche 4-5 komplett durch, ansonsten nur mal kurz Schnulli oder sagen die Mama ist da oder so. Celine ist 20 Monate

Ich kann mich net beklagen. Die Tochter meiner besten Freundin 2 Jahre alt und schläft von 7 Tagen die Woche 7 Tage komplett durch, in ihrem eigenen Bett.

Mein Bruder ist Vater von drei Kindern, im Alter von 4, 2 und 1/2 Jahr die Kinder schlafen alle super.
Ich hoffe ich konnt dir die Angst nehmen, es geht wie du liest auch anders.
;)

Conny.

Beitrag von mopsi2008 05.05.11 - 14:14 Uhr

Nein nicht alle schlafen so schlecht. Meine Maus schläft mit ihren 13 Wochen eigentlich schon sehr gut. Meist schläft sie von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens durch, mir als Mama reicht das vollkommen an Schlaf.

Was ich dir als Tip geben kann ist das du schonmal das Buch " Schlafen statt schreien" liest. Es hilft das Schlafverhalten eines Babys zu verstehen und man ist auf einiges vorbereitet. Ich wünschte ich hätte es gelesen bevor meine Maus geboren war, denn die ersten 3 Wochen hatten wir uns selber schwer gemacht. Aber so oder so, jedes Lächeln meiner Maus entschädigt.

LG Steffi

Beitrag von nele27 05.05.11 - 14:17 Uhr

Hi,

wie Du Dir denken kannst, wirst Du das bei Deinen Kindern erst wissen, wenn sie da sind - es gibt halt gute und schlechte Schläfer.

Das einzige, was man pauschal sagen kann, ist, dass

- die allermeisten Kinder nicht gleich durchschlafen. Die Zeitspannen des ersten Durchschlafens reichen von ein paar Monaten bis 3-4 Jahren.

- die allermeisten Kinder nicht gern allein schlafen. Ob man sie dann mit Gealt allein ins Bett prügelt oder ein Familienbett einführt, in das man sich bei Bedarf auch um 20 Uhr mit reinlegt, muss man selbst entscheiden.
Manche Kinder (so mein Sohn) ziehen mit 1 Jahr aus dem Elternbett aus, manche aber auch erst mit 3 oder älter.

Kinderbetreuung findet bei Bedarf eben auch nachts statt, das muss man einplanen!!

- jedes Kind irgendwann KEINE Schlafbegleitung mehr braucht :-) Ist doch ein schöner Trost :-p

- durch die Stillhormone das nächtliche Wachwerden als nicht so schlimm empfunden wird und man sich so oder so dran gewöhnt



Mein großer Sohn war seeeehr unkompliziert, hat mit 7 Monaten durchgeschlafen (mit Stillen und Familienbett), natürlich nicht jede Nacht, aber überwiegend. Wir hatten natürlich auch immer mal Phasen, in denen er wieder wach wurde und zB Trinken brauchte. Aber wir hatten nie Stress beim Einschlafen/Weiterschlafen.

Meine Tochter ist etwas anders. Phasenweise schläft sie sehr schlecht ein... naja, aber es gibt ehrlich gesagt schlimmeres als mal ein paar Wochen nicht ab 20 Uhr "Feierabend" zu haben. Manchmal nervts, aber man findet Lösungen dafür... dann legt man sich eben dazu oder sie sitzt noch mit im Wohnzimmer.
Wenn sie ihre guten Phasen hat, genießen wir die Zweisamkeit um so mehr.
Die Zeit, wo sie die Alten genervt aus dem Zimmer schmeißt kommt früh genug ;-)

LG, Nele

Beitrag von pingumom 05.05.11 - 14:35 Uhr

Hallo,

ich hatte im Vorfeld auch Sorge, denn ich bin selbst jemand, der gerne kurz nach 21 Uhr das Licht ausmacht...

Jetzt ist meine Tochter morgen 5 Wochen alt und ich muss wirklich sagen: Es ist nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Das Einschlafen abends ist zurzeit zwar ein Kampf und dauert schon mal bis zu zwei Stunden, aber ich hab es Schritt für Schritt vorverlegt und lege sie jetzt konsequent um 20 Uhr hin, sodass spätestens um 22 Uhr Ruhe ist und ich auch schlafen kann.
In der Regel meldet sie sich dann noch mal zwischen 1 und halb 2, dann wieder zwischen 5 und 6 Uhr. Da ich selbst Frühaufsteher bin, bleibe ich dann oft schon selbst wach, wenn ich sie wieder hingelegt habe. Ich dusche dann in Ruhe, trinke meinen Kaffee und lese die Zeitung und dann kann der Tag kommen...

Ich denke aber mal, dass sich das Schlafbedürfnis und der Schlafrhythmus sicher im Lauf der Zeit noch mal ändern und es gute und schwierige Phasen gibt. Da muss man halt einfach durch....

LG

Beitrag von kanojak2011 05.05.11 - 14:41 Uhr

Hi du,

wenn du hören willst, wie andere schlafen, dann lese doch ein paar Seiten hier im Forum. Dann siehst du nämlich realistisch, was es für Probleme sind und wie die ELTERN darauf reagieren.Du kannst antürlich PEch haben und du erwischst ein Kind, das einfach schlecht schläft. Es ist eben ein Risiko. Kinder sind leider keine Maschinen. Genauso ist aber ein sehr hohe Prozentzahl, da sind sich die Eltern mit deren Verhalten selber schuld!!!!!

Nimm mir es nicht übel aber wahrscheinlich soll man vor dem SS sein auch nicht viel wissen, weil auf dich am Ende sowieso vollkommen andere Probleme zukommen. Da denkst du am Ende. Aha, vor dieser Thematik brauche ich keine Angst zu haben..du bekommst ein Flaschenkind, dass dermaßen Koliken hat, dass du in der Schreiambulanz landest.
Wenn man sich auf das Thema einläßt, tut man es entweder vollkommen naiv (wie ich) oder halt mit dem bewußtsein, dass man sich auf ein Abenteuer einläßt.

Zu deiner direkten Frage:
Nein, nicht alle Kinder haben Horrorgeschichten hinter sich. Ich habe bzgl. dieses Themas eine Schlafform bei beiden gewählt, die dazu führte, dass sie beide gleich in den ersten Wochen durchschliefen. Die Große ist jetzt 3.

LG

Beitrag von nele27 05.05.11 - 14:47 Uhr

***
Ich habe bzgl. dieses Themas eine Schlafform bei beiden gewählt, die dazu führte, dass sie beide gleich in den ersten Wochen durchschliefen.
***

Nun aber Hose runter, welches Zaubermittel hast Du verwendet?? :-)

Schreienlassen gilt aber nicht, weil Folter !

Beitrag von honey013 05.05.11 - 14:51 Uhr

Das würde mich jetzt aber auch mal brennend interessieren!

Beitrag von angeldragon 05.05.11 - 18:36 Uhr

wie hast du das gemacht dich die ersten wochen nachts nicht um sie gekümmert bis sies gelernt haben???

ne mal im ernst was für ein zaubertrick ist ich will auch #verliebt

Beitrag von kanojak2011 05.05.11 - 18:50 Uhr

Guten Abend,

ich antworte einfach so, weil ihr beiden gefragt habt. Das war kein Zaubertrick und das Durchschlafen war damals ein Nebeneffekt und nicht das eigentliche Ziel der Maßnahme: ein Kind soll gefälligst früh wie möglich durchschlafen.

1. Das Kind konnte nicht mit uns schlafen. Im eigenen Zimmer hat es absolute Ruhe. ich schlafe jetzt manchmal mit meiner Tochter und sehe es, wie sie durch mein Niesen und umdrehen manchmal wach wird.(unruhiger)

2. Sie mussten Bauchschläfer sein. Wir hatten ein Schreikind. Es war ein Frühchen und irrsinnige Bauchprobleme. Die Bauchlage ermöglichte, dass die Gase so besser weggingen, sie weniger zappelte und im Allgemeinen, wenn sie nicht vor Schmerzen schrie, konnte sie so schlafen. Diese Bauchschläferei erledigte sich dann irgendwann. Das Durchschlafen blieb.

3. Ein Flaschenkind..Sie beide tranken sehr früh große Mengen an Milch. Auch mein Sohn, obwohl wieder ein Frühchen, verspeißte seit seiner ????? 13 Woche 300ml auf einmal. Es ist klar, dass sowas länger sättigt.

Kein Zauber, eher ein Zufall..Der ist jetzt etwas über 5 Monate und gewöhnt, dass wenn er in die Bauchlage geht, macht er die augen zu und schläft. Wir haben nicht die kleinsten Probleme...

Ich weiss aber nicht, ob man es unbedingt nachmachen sollte..Jeder soll dabei wissen, dass das Risiko für SIDS erhöht ist.


Beitrag von meerschweinchen85 05.05.11 - 15:12 Uhr

Du solltest dir nicht so sehr viel über deinen Schlaf sorgen machen. Das fällt sowieso unter den Tisch. Die wenigsten Kinder schlafen wirklich 8-9 Stunden durch. Wenn du Glück hast, hast du so ein Kind wie ich, dass mal 5-6, manchmal 7 und ganz selten mal 8 Stunden durchschläft. Meine Hebi meinte, alles was über 5 Stunden ist, ist durchschlafen. Ein Kind kann auch noch nicht so lange schlafen am Anfang, weil die Kinder die Körpertemperatur noch nicht gut halten können und dafür Energie brauchen. Die bekommen sie natürlich durch Nahrung.

Wenn du auf das Alleinsein mit deinem Mann und deinen Schlaf noch nicht verzichten kannst, solltest du dir echt überlegen, ob du überhaupt schon ein Kind möchtest.

Was ich ganz schlimm finde ist die Tatsache, das Kind "abzulegen" und die Tür zu zu machen. Das ist wirklich eine Methode aus den 50 Jahren. Wo es hieß, dass man Kinder auch mal schreien lassen muss. Das schreien lassen, finde ich ganz grausam. Das mit im eigenen Zimmer mit Tür zu schlafen kommt irgendwann später.

Ein Kind möchte am Familienleben teilhaben, auch nachts. Nicht umsonst heißt es, das Kinder das beste Verhütungsmittel sind.

Schon allein aus Sicherheitsgründen würde ich mein Kind niemals alleine im Kinderzimmer mit Tür zu schlafen lassen. Es sollte zumindest im Schlafzimmer mit schlafen.

Mein Kind (6 Wochen) schläft bei mir mit im Bett. Es ist praktisch, weil ich nicht extra zum Stillen aufstehen muss. Wenn sie in die Windel macht ist das was anderes. Aber auch die Schnuller rein-raus-Geschichte. Wenn ich daran denke, dass ich alle 2 min aufstehen müsste, um ihr den Schnuller wieder in den Mund zu stecken.

Liebe Grüße


Beitrag von paula74 05.05.11 - 15:14 Uhr

Hallo
Ich kann Dir nur einen Tip geben: Lass es auf Dich zukommen und erwarte nichts von Deinem Kind. Es wird sich eh sehr viel ändern, gerade beim ersten.
Kurz unsere Geschichte: unsere erste Tochter war immer schon eine gute Schläferin. Trotzdem haben wir immer mal wieder versucht, z.B. das Einschlafen "zu optimieren". Das war vielleicht ein Blödsinn und wirkliche Energieverschwendung.
Unser zweiter ist eine recht schlechter Schläfer. Aber wir haben IHN bestimmen lassen. Und obwohl ich unser Bröckchen nach der Geburt zwei Monate tagsüber fast kontinuiierlich umgebunden hatte und seit über 16 Monaten mehrmals nachts geweckt werde, habe ich damit weniger Stress. Natürlich nervt es mich manchmal, aber ich weiss, es wird vorübergehen.
Was für uns wichtig ist: wir haben eine Lösung gefunden, in der alle morgens doch noch aus den Augen schauen können. Der Kleine schläft in seinem Bettchen ein und wenn er das erste Mal wach wird, dann holt mein Mann ihn in unser Bett, wo ich ihn stille (und meist nicht nur einmal pro Nacht...). Aber in der Regel bekomme ich nicht viel davon mit.
Ach ja: Und hör bloooooosss nicht auf das, was die Mütter erzählen!
LG Paula




Beitrag von agrokate 05.05.11 - 15:34 Uhr

Hallo Du,

>>Entweder muss die Mama nebendran liegen, oder bei einer fast 3 jährigen nachts immer mal die Hand halten, andere Baby schlafen...<<

Das sind alles keine Schlafprobleme und die würden mir auch keine Angst machen#schein!
Ich jedenfalls genieße es, wenn die kleine Hand meiner Tochter nachts kommt und wir beide friedlich Hand in Hand wieder einschlafen#verliebt!

Das kann man sich als Noch-nicht-Mami aber schwer vorstellen-ging mir aufjedenfall auch so;-).

Laß Dich einfach aufs größte Abenteuer Kind ein und mach Dir vorab, über so etwas, nicht allzu viel Gedanken#liebdrueck.

Alles Liebe,agrokate!

Beitrag von bimmelbahn 05.05.11 - 19:02 Uhr

Hallo,
erst mal schön das ihr euch mit dem Thema Nachwuchs beschäftigt.

Ich würde mir garnicht so viele Sorgen machen. Das klappt schon, es ist garnicht so schlimm wie es sich hier anhört. Die meißten Probleme haben die Mütter(Eltern) selber verursacht.

Wenn ich mein Baby 24std. am Tag trage muss ich mich nicht wunderen das es schreit wenn ich es ins Bett lege ;-).

Was stellst du dir denn vor? Dann kann ich dir sagen ob es bei uns geklappt hat.
Ich kann dir nicht sagen ob es bei euch klappt, denn jedes Kind ist anders.

Liebe Grüße

Beitrag von kikiy 05.05.11 - 20:48 Uhr

Ich würde mal sagen,besonders im ersten Lebensjahr muss man sich darauf einstellen,die eigenen Bedürfnisse und die Partnerschaft hinten an zu stellen.

Auch Babys die generell gut schlafen haben mal Koliken, brauchen nachts Mahlzeiten & Nähe oder eine frische Windel, sie werden mal krank,machen Wachstumsschübe und bekommen Zähne.Und in den Zeiten sind eben die Nächte nicht besonders ruhig.

Das muss man sich klar machen bevor mal Kinder bekommt.

Dass deine Mutter abends die Tür zugemacht hat glaub ich sofort,dass ihr bis morgens geschlafen habt und zwar IMMER, das glaub ich im Leben nicht! In dieser Generation war "Tür zu und brüllen lassen" aber auch sehr populär.

Beitrag von humor 05.05.11 - 21:06 Uhr

Hallo,
also, ich versuche mal dir eine ganz ehrliche Meinung zu geben.
Manchmal denke ich, hätte ich das vorher gewusst, dass meine Kinder schlecht schlafen werden, hätte ich mir wahrscheinlich auch solche Gedanken gemacht und hätte nieeee Kinder bekommen. Ich liebe schlafen und viele Male habe ich heulend Nachts gesessen, weil die Kinder nicht schlafen wollten und geschrien haben. Beim zweiten wars am schlimmsten. Ich musste nach 6 Monaten wieder arbeiten. Nun sind sie 2-bzw. 4 Jahre alt und es wird langsam besser.
Das trösten und Begleiten in den Schlaf ist manchmal eben nervig, vorallem wenn man selber völlig kaputt ist, aber als Schlafproblem würde ich das auch nicht sehen. In den meisten Fällen ist es eher schön, da man da noch schöne Kuschelzeit mit seinen Kindern verbringen kann. Vorallen wenn man berufstätig ist. Paarzeit habe ich trotzdem mit meinem Mann.
Bereue ich meine Entscheidung? Ganz klar Nein! Ich würde alles wieder so machen. Nur an Schlafmangel gewöhnen konnte ich mich nie, es wurde eher schlimmer.
Der einzige Gedanke, der mich hielt, war das es besser wird und tausenden von Litern an Kaffee;-) Und die Liebe zu meinen Kindern, ich denke, das hatte die meiste Kraft.
Noch eins bekomme ich nicht, aber ich bin froh sie zu haben. mit oder ohne schlaf.
Mein Tip: Lass dich drauf ein, sonst wirst du es bestimmt bereuen. Un dieses Gerede von vielen: " Meine Kinder haben schon mit 2 Monaten durcg geschlafen...#bla" glaube ich, stimmt in den wenigsten Fällen.

Lg, Anna

Beitrag von nadja.1304 05.05.11 - 21:26 Uhr

Hm,

also ich bin seit 13 Wochen Mama und bei uns lief es so ab, dass ich von Anfang an gesagt habe, wir stressen uns da nicht. Wenn man Kinder kriegt, dann muss man auch mal ein paar Wochen oder Monate im Leben damit rechnen, dass es eben nicht soviele Momente der Zweisamkeit gibt und die eigenen Bedürfnisse zurück stellt. Als die Kleine zur Welt kam war sie so, dass sie nur bei einem von uns im Arm geschlafen hat. Hier daheim schlief sie abends auf dem Sofa auf Papas Brust und ging dann mit uns zu Bett ( Familienbett ). Seit anderthalb Wochen schläft sie ein, wenn ich neben ihr liege. Im Halbschlaf kann ich das Zimmer dann verlassen und sie schläft dann allein, bis wir zu Bett gehen. So haben wir auch wieder Zeit ohne Baby, und das war weder forciert noch mit "Schlaftraining". Ich rechne aber noch mit vielen Tagen, an denen das nicht so klappt. Und ehrlich gesagt, ich finde es nicht schlimm, neben ihr zu liegen, bis sie schläft. Ich schau sie gern an, wie sie im Halbschlaf das lächeln anfängt und ganz viel mit der Mimik arbeitet. Tagsüber schläft sie weiterhin nur im Arm oder Manduca, im Kinderwagen eher selten. Ich setz mich dann ins Bett und lese. Es ist alles nicht so tragisch wie es oft klingt, und vor allem darf man kein Problem schaffen, wo keins ist! Wenn man nur daran denkt, wie lange man keine Abend zu zweit mehr hatte anstatt das Beste aus der momentanen Situation zu machen, dann stresst es bestimmt und wird dann schlimm. ABER: Eine Freundin von mir hat eine Kleine, etwas jünger als meine, die legst du ihn ihre Wiege und sie schläft. Zack, keine Begleitung in den Schlaf, kein Geschunkel, nix. Du siehst, das gibt es auch. ;-) Geh locker an die Sache. Dein Kind wird so sein, wie es eben ist.

LG Nadja mit Mikaela, die friedlich schlummert (der Papa übrigens auch auf dem Sofa, zuviel zur Zweisamkeit #rofl )

Beitrag von wuestenblume86 05.05.11 - 22:56 Uhr

Stress ist es doch nur, wenn man sich den Stress macht ;-)

Klar kann man sein Kind punkt 19 Uhr ins Bett prügeln und ist dann zwei Stunden mit hin und herrennen, beruhigen, schuckeln und sonstwas beschäftigt....oder man achtet auf die Zeichen seines Kindes und alles ist entspannt und es bleibt dennoch genug Paarzeit übrig.

Mein Sohn wird tagsüber viel getragen und schläft dabei super gut. Manchmal schläft er tagsüber auch im Bett ein oder im Kinderwagen...wie er es grade mag.
Abends bringe ich ihn ins Familienbett, wenn er müde ist und dann schläft er auch sehr schnell ohne Probleme ein ;-) später kommen wir Eltern dann dazu.

Durchschlafen ist so eine Sache ;-) macht er öfter, aber grade bei Bauchweh, nach Impfungen, Zahnen, Schnupfen, Wachstumsschüben ist es mit Durchschlafen schnell wieder vorbei.

Aber all das stört mich nicht #herzlich denn ich liebe mein Kind und er ist nur einmal ein Baby.

#winke

Beitrag von jars 06.05.11 - 13:26 Uhr

#pro

Beitrag von binecz 06.05.11 - 14:35 Uhr

Ich habe gerade heute ein paar Zeilen für meine Tochter verfasst. In denen geht es u.a. darum, dass man sich Dinge einfach nicht vorstellen kann wenn man noch kein Kind hat.

Ich verstehe dass es dir Angst macht, aber das muss es nicht. Denn die meisten Mütter (alle die ich persönlich kenne) empfinden das Thema schlafen zwar manchmal als anstrengend, aber seltenst als wirkliche Belastung!
Ich liege auch jeden Abend bei meiner Tocheter (9Monate) und begleite sie in den Schlaf. Und weißt du was, ich MÖCHTE es garnicht anders. Das sind nochmal so intime, schöne, ruhige Momente. Wenn sie sehr schlecht schläft ist es zwar manchmal schon schade, dass ich dann den Abend mit meinem Mann verpasse, aber das ist nicht immer und es ist schön zu sehen wie sich meine Tochter entspannt wenn ich neben ihr liege. Also keine Belastung in dem Sinne. Die Dinge ändern sich und viele Sachen die einem kinderlos Angst machen oder verunsichern erledigen sich ganz von selbst.

Also vor dem Thema schlafen solltest du keine Angst haben und das sollte deine Entscheidung nicht beeinflussen.Das kommt eh wie es kommt.
Und die ersten Wochen wirst du eh nciht das Bedürfnis haben allein mit deinem Mann sein zu wollen :-p