Was beruflich noch machen?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 14:01 Uhr

Hallo!

Ich bin im Moment mit Kind 4 schwanger und überlege, wie es beruflich bei mir weitergehen soll.

Also, ich habe einen guten SekI Abschluss nach Hauptschule 10. Klasse, danach war ich 1 Jahr auf der Höheren Handelsschule. Dort bekam ich ein sehr schlechtes Abgangzeugnis, hab die Zeit damals lieber genutzt, mir eine Ausbildungsstelle zu suchen, als die Zeit im Unterricht zu verplämpern. Im Nachhinein hätte es wohl auch anders laufen können, aber zu ändern ist es ja nicht mehr.

Danach hab ich dann eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht und diese im Sommer 2006 mittelmäßig gut bestanden. Wurde daraufhin auch übernommen, halbtags, wurde aber schon nach ca. 3 Monaten von meinem Gyn wegen der Schwangerschaft mit einem BV aus dem Verkehr gezogen. 2009 hab ich dann für 3 Monate noch mal bei meinem alten AG gearbeitet.

Mitlerweile existiert mein Arbeitsplatz nicht mehr. Traurig bin ich darüber nicht, denn es hat zwar irgendwie Spaß gemacht, aber DER Job war es nicht.

Jetzt überleg ich halt, was ich beruflich noch machen möchte.

Meine Interessen liegen vorwiegend in der Medizin. Daher hatte ich schon in Erwägung gezogen noch eine Ausbildung zu machen, als Hebamme oder Kinderkrankenschwester. Aber da beides im Schichtsystem ausgebildet wird, sehe ich da eher keine Chancen für mich, denn mein Mann hat keine festen Arbeitszeiten. Mal arbeitet er von 7-16 Uhr, dann wieder von 9-18 Uhr oder auch mal von 11-20 Uhr. Dazwischen ist halt alles drinn.
Ich interessiere mich aber auch für Verwaltungsarbeiten.
Wärend meiner einjährigen Höheren Handelsschule habe ich auch einiges über Buchführung etc. gelernt, dies hat mir schon viel Spaß gemacht. Zu mal Mathe für mich schon immer logisch war. Wärend meiner Ausbildung zur Arzthelferin hab ich auch eher in der Praxisverwaltung gearbeitet, als in der Patientenbetreuung. Ich sags mal so, bevor ich eine Schwangerenvorsorge richtig durchführen konnte, konnte ich eher Mahnbescheide und Mietverträge ausfüllen#schein

Jetzt stellt sich für mich die Frage, was ich noch machen kann/will.

Es sollte auf jeden Fall mit den Kindern zu vereinbaren zu sein. Also hin und wieder mal von zu Hause aus arbeiten wäre schon schön, aber kein muss.
Mit einer Umschulung hab ich auch kein Problem, solange oberes zutrifft. Quereinstieg würde ich aber auch nehmen.

Mir sind halt folgendende Berufe hängen geblieben:
-MTA im Labor
-OTA (Operations-technische Assistentin)
Quereinstieg wohl eher nicht möglich???
Und halt im Verwaltungsbereich:
-Steuerfachwirtin
-Büroassistentin im mediznischen Bereich oder auch verwaltungs Bereich

Habt ihr noch Ideen oder anregungen für mich?

Beitrag von docmartin 05.05.11 - 14:11 Uhr

Schau doch mal ob dud ich im Bereich Qualitätsmanagement/Medizin, Praxismanagement oder Gesundheitsfachwirtschaft weiter bilden kannst solange du noch daheim bist dann kannst du dine bislang erworbenen Kenntnisse auffrischen und mit einem verwaltungstechnischen Aspekt verbinden.
Gruß dm

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 14:22 Uhr

Ich habe mal etwas über die von dir genannten Bereiche gegoogelt, aber ich hab nicht so richtig was gefunden, was man da genau macht.
Das was ich gelesen habe, ist das sowas in der Richtung Unternehmensberatung, also, dass ich den Arztpraxen o.ä. Tipps gebe, wie sie erfolgreich arbeiten oder?
Das wäre jetzt nicht so das, was ich machen möchte.

Beitrag von andalucia05 05.05.11 - 14:11 Uhr

Hallo,

also MTA und OTA kannst du knicken, da ebenfalls im Schichtdienst! Hab ich das richtig verstanden, dass du lieber/besser in Verwaltungsaufgaben bist, als in der Patientenversorgung?
Eigentlich hast du doch einen idealen Beruf, du brauchst nur die richtige Arbeitstelle, oder #kratz?

LG#sonne

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 14:26 Uhr

Ob ich in der Verwaltung besser als in der Patientenbetreuung bin, kann ich so nicht sagen. Ich habe beides gemacht und Spaß hat auch beides gemacht.

Das Problem, welches ich mit meinem Beruf habe, ist, dass er ich nicht 100%ig "erfüllt", ist schwer zu beschreiben. Klar, wenn ich nichts besseres finde, werde ich als Arzthelferin weiter arbeiten. Aber einen Arbeitsplatz zu finden ist schwierig. Die meisten Ärzte hier nehmen lieber Auszubildende, da die mehr Arbeitszeit für weniger Geld leisten. Oder aber Halbtagsstellen, wo man jeden Tag Vor- und Nachmittags arbeiten muss. Also morgen 3 Std. und nachmittags 2 Std. So war es bei meiner letzten Stelle. Das kann ich aber mit der Kita-Betreuung (max. 17 Uhr) aber nicht abdecken.

Beitrag von -kopfsalat- 05.05.11 - 14:15 Uhr

MTA wäre mir jetzt auch für dich eingefallen. Die Ausbildung ist nicht im Schichtdienst. Und auch nach der Ausbildung ist Schichtdienst nicht zwingend.

Da ich aber diese Ausbildung als schulische Ausbildung kenne, die Morgens um 8 beginnt und frühestens um 16:30 endet, frage ich mich, wie willst du das schaffen mit den Kindern?

Gruß
Salat

Beitrag von andalucia05 05.05.11 - 14:25 Uhr

Hallo,

zwingend ist gar nix! Hebammen und Kinderkrankenschwester arbeiten auch nicht immer im Schichtdienst! Allerdings sind die Beschäftigungsmöglichkeiten später im Beruf (MTA) meistens mit Schichtdienst (große Kliniken und Laboratorien).

LG

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 14:28 Uhr

Bei Hebamme und Kinderkrankenschwester ist aber die Ausbildung im Schichtdienst, da scheiter ich also schon vorher.

Beitrag von -kopfsalat- 05.05.11 - 14:28 Uhr

naja, welche Beschäftigungsmöglichkeiten sie NACH der Ausbildung hat, können wir beide ja nun JETZT nicht so beurteilen. Aber dein Einwand: MTA kannste knicken, da Schichtdienst" ist doch Quatsch. Die Ausbildung ist nicht im Schichtdienst.

Beitrag von andalucia05 05.05.11 - 14:32 Uhr

Naja, es ist sehr sinnvoll eine relativ aufwendige Ausbildung zu machen, damit man danach feststellt, dass man in diesen Beruf nicht arbeiten kann, da die meisten Stellen im Schichtdienst angeboten werden!? Die Ausbildung ist nur nicht mit Schichtdienst, da sie schulisch ist!

Beitrag von -kopfsalat- 05.05.11 - 14:34 Uhr

Als MTA findet man auch viele Stellen, die nicht im Schichtdienst sind.

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 14:28 Uhr

Sowas hab ich mir schon gedacht. Aber 16:30 wäre machbar, wenn mein Ungeborenes dann in die Kita geht, da hab ich bis 17 Uhr Betreuungsmöglichkeit.
Aber da hatte ich eher an einen Quereinstieg gedacht, wobei ich aber denke, dass das wohl eher schwierig wird.

Beitrag von -kopfsalat- 05.05.11 - 14:30 Uhr

Informiere dich doch einfach mal über die Ausbildungsmöglichkeiten als MTA bei dir in der Nähe.

Was meinst du mit "Quereinstieg"?

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 14:41 Uhr

Da hatte ich mal gesucht, aber die meisten Ausbildungsstellen waren 50km mind. weg, wenn nicht sogar mehr.

Quereinstieg heißt, dass ich ohne MTA-Ausbildung als MTA arbeiten würde.
In manchen Berufen klappt sowas wohl, ist aber wohl eher selten.

Beitrag von -kopfsalat- 05.05.11 - 14:47 Uhr

ja, das geht als MTA sicher. Aber da sind die Jobchancen wirklich sehr gering. Die meisten verlangen die abgeschlossene Ausbildung.

Es gibt einige Stellen als "MTA in der Funktionsdiagnostik", die ohne Ausbildung vergeben werden. Allerdings mit einer entsprechend schlechteren Bezahlung.

Viel Glück!

Salat

Beitrag von pyttiplatsch 05.05.11 - 15:13 Uhr

#danke

Beitrag von -kopfsalat- 05.05.11 - 15:26 Uhr

#bitte

Beitrag von unsicher8981 05.05.11 - 16:14 Uhr

Hallo

ich arbeite in einem großen Forschungszentrum und wir haben durchaus Quereinsteiger als TAs, in unserem Fall oft Tierpfleger (da wir auch eine große Maushaltung betreiben), aber in einer Uniklinik könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Quereinstieg für dich möglich wäre.

Lg Moni

Beitrag von bea20 08.05.11 - 19:13 Uhr

Hallo,

also bei uns hier im KH ist es nicht möglich. Bekomme öfters mal so Anfragen, daher weiss ich das. FRüher war es auch so, dass im Rettungsdienst, der Rettungssanitäter der Krankenschwester entsprach. Ist heute auch nicht mehr so. Man muß die RS Ausbildung machen... Das ist alles nicht mehr so einfach.

lg bea

Beitrag von kruemel87 05.05.11 - 17:54 Uhr

Wie wäre es mit der Sozialverwaltung im öffentlichen Dienst?

Deine Kriterien passen gut, es gibt viele medizinische Bereiche (die ganzen Sozialversicherungszweige, Schwerbehindertenrecht, Soziales Entschädigungsrecht, ...), mit Kindern ist es auch gut zu vereinbaren (keine Schichtdienste o. ä., da Bürojob).

Zugegebenermaßen ist es allerdings nicht ganz einfach, da (unbefristet) unterzukommen...(jedenfalls hier in Sachsen)

LG,
kr.

Beitrag von kleene-1987 05.05.11 - 18:35 Uhr

Hallo,

also ich bin von Beruf BTA und arbeite mit vielen MTA`s zusammen und habe auch schon in anderen Firmen mit MTA`s gearbeitet.

Die Ausbildung selber ist nicht im Schichtdienst, eben da sie schulisch ist, da kann es dir aber passieren, dass du Schulgeld zahlen musst.

Auch eine Anstellung muss nicht im Schichtdienst sein und die Stellen sind auch nicht so selten. Soweit ich weis droht dir der Schichtdienst NUR in Kliniken.

Quereinstieg ist nicht wirklich möglich. Man kann zwar mit der nötigen Erfahrung die Aufgaben einer TA übernehmen, deswegen ist man aber noch keine und wird auch nicht so bezahlt. Es gibt Untersuchungen und Methoden die man wirklich nur als TA machen darf. Also Quereinstieg ist extrem schwer.

Also wenn du noch Fragen hast, her damit.

lg