Erzieherin weggen Mobbing einfach aus Gruppe geholt

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von johadiana 05.05.11 - 14:28 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

in unserem Kiga geht es im Moment drunter und drüber zu. Eine Erzieherin, die in der Gruppe meines Sohnes eingesetzt war(von Anfang an, er ist jetzt bald 6) wird heftig gemoppt von der Kigaleitung.In unserer Gruppe waren 2 Erziehrinnen eingesetzt. Eine hat im Dezember freiwillig aufgehört und den Kiga verlassen, worüber die Kinder schon sehr traurig waren. dann hat eine Neue angefangen, die die Kinder vorher nicht kannten. Nun hat die Leitung die zweite Erzieherin einfach rausgenommen und als Springerin eingesetzt, wo sie eigentlich nur noch in der Küche arbeitet.Jetzt arbeitet in dieser Gruppe noch eine Neue. Meine Frage nun, ist das überhaupt erlaubt, den Kindern einfach die langjährige Bezugsperson zu nehmen, nur weil die Leitung eine persönliche Abneigung hat gegen diese Person???Und das innerhalb von 4 Monaten.Gibt es da nichts gesetzlich geregeltes?? Ich wohne im Saarland.Sich beim Träger beschweren hat nichts genützt(Gemeinde), scheinen seeehhhrr bekannt miteinander zu sein. Wäre angeblich Personalmangel.Elternauschusssitzung brachte auch nichts. Was kann man noch machen????

Beitrag von sunflower.1976 05.05.11 - 14:35 Uhr

Hallo!

Ich glaube nicht, dass es da irgendwelche gesetzlichen Regelungen gibt.
In unserem KiGa war das Betriebsklima auch lange Zeit mies und es gan extrem häufigen Personalwechsel, so dass sich die Kinder ständig an neue Erzieherinnen gewöhnen mussten. Mein großer Sohn hatte z.B. innerhalb von 2,5 Jahren 7 Erzieherinnen, von denen eine 1,5 Jahre lang dort war. Das heißt, dass alle paar Monate eine neue Erzieherin in der Gruppe war. Seit gut einem Jahr gab es keine Wechsel mehr, dafür aber verstärkt in den anderen Gruppen.

Außer Gesprächen mit Leitung und Träger kann man meiner Meinung nach nicht viel machen. Natürlich ist es nicht schön für die Kinder, wenn eine Bezugsperson geht, v.a. wenn es aus solchen Gründen ist. Aber nach 4 Monaten haben die Kinde eigentlich auch schon Kontakt zu der neuen Erzieherin aufgebaut. schlimmer fände ich es, wenn beide fast zeitgleich weg wären. Bei uns war es so. Eine Erzieherin war über viele Monate krank, so dass die andere Erzieherin mit den Kindern alleine war. Dann kam eine neue dazu und die ehemals einzige Erzieherin wurde einen Tag später in den Nachmittagsdienst versetzt. Ebenfalls aus Personalmangel... Das heißt die neue Erzieherin war sofort mit den Kindern alleine. Zum Glück hat sie die Fähigkeit, sich supertoll auf die Kinder einlassen zu können und auch ihre Individualität und Bedürfnisse zu erkennen, so dass sie sehr schnell Vertrauen aufbauen konnten. Aber anfangs war es trotzdem schwierig.

LG Silvia

Beitrag von pinklady666 05.05.11 - 14:38 Uhr

Hallo

Da kann man leider nichts machen.
Ich wurde auch schon von einer Leiterin gemobbt und war ehrlich froh als ich da endlich weg war. Unter solchen Umständen ist es kein schönes Arbeiten.
Wenigstens bleibt die Erzieherin weiterhin in der Einrichtung. Ich kenne einen Fall, da kam die (neue) Leiterin auch nicht mit einer (langjährigen) Erzieherin klar. Diese wurde dann intern in eine andere Einrichtung des Trägers versetzt, einfach so, auch wegen Personalmangel bzw. Umstrukturierung.
Generell habe ich das Gefühl, dass es in kommunalen Einrichtungen zwischen dem Personal untereinander viel mehr Mobbing, Streit und Wettbewerb gibt als bei kirchlichen Trägern. Obs in der Tat so ist weiß ich natürlich nicht.

Liebe Grüße (auch aus dem schönsten Bundesland der Welt)

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von kleiner-gruener-hase 05.05.11 - 14:47 Uhr

Da hast du recht!

Unsere Tochter war die ersten 2 Jahre im städtischen KiGa untergracht und da wurde gemobbt und gelästert, das war unglaublich! Kurz bevor wir die Einrihctung (wegen Umzug) gewechselt haben, war es so schlimm, dass die Kinder überhaupt keine feste Bezugsperson mehr hatten und über Tisch und Bänke gingen.

Jetzt geht sie seit einem guten Jahr in einen evgl. KiGa und hier herrscht Ruhe! Hier hat sie sogar die Erzieherin wieder, die damals im städtischen noch ihre Eingewöhnung gemacht bevor sie wegen Mobbings gegangen ist. Und diese Frau ist hier wieder so aufgeblüht, das ist so schön!

Also ich kann deine Vermutung nur bestätigen...

LG

Beitrag von ma-lu 05.05.11 - 20:26 Uhr

Hi,

nö, da gibt's nix gesetzliches. Ist mir selbst auch mal passiert. Ich arbeitete in einer ganz neuen Einrichtung, eine Betriebskita mit 12 Gruppen. Wir hatten Kinder ab 8 Wochen. In der Gruppe, in der ich arbeitete, waren außer mir noch zwei Damen über 40 und eine Berufsanfängerin. Eine der Älteren konnte nix mit der ganz Jungen anfangen und mobbte sie mit ziemlich hinterhältigen Sprüchen: "Oh, Emilia, hat die XY schon wieder vergessen, Dir den Body zuzumachen..." usw. Nach einem Monat kam's zu einer streitbaren Teamsitzung, danach kündigte die Berufsanfängerin. Kurze Zeit später wurde ich mit solchen hinterfotzigen Sprüchen zermürbt, nach zwei Monaten bat ich um ein Gespräch mit der Leitung. Die Ältere "gewann", ich musste die Gruppe verlassen und in eine andere wechseln. Erst als dieselbe Geschichte dann mit der Nachfolgerin der Berufsanfängerin und meiner Nachfolgerin passierte, bekam die Leutung mit, dass die Mobbende nicht wir Jungen, sondern die Ältere war. Die ward dann nach einem Konfrontationsgespräch mit uns allen nicht mehr gesehen.

Tja, die Kinder haben natürlich am meisten gelitten. Mein Eingewöhnungskind, ein 6 Monate alter Junge, hat immer sooo gebrüllt, wenn er mich auf dem Flur oder im Hof gesehen hat und nicht zu mir durfte... das war echt hart.
Aber gesetzlich ist da nix zu machen. In Kitas gibt es ja ständig Wechsel, durch Elternzeit, Burnout, Aussteiger..... und natürlich ist es schlimm für die Kinder, ihre Bezugspersonen zu verlieren. Aber dagegen machen kannste eigentlich nix.

LG
Ma-Lu

Beitrag von janamausi 05.05.11 - 20:59 Uhr

Hallo,

woher weißt Du denn das sie wirklich gemobbt wird? Evtl. ist etwas zwischen den zweien passiert und dann hängt man es ja nicht an die große Glocke.

LG janamausi

Beitrag von twins 06.05.11 - 09:48 Uhr

Da kann man kaum was machen, wenn die LEitung und Träger zusamenklüngeln.

Doch!
Alle Eltern setzen sich zusammen und schreiben einen Beschwerdebrief. Das hat unsere Gruppe damals gemacht und dann kam Fahrt auf.
Es ging um eine Erzieherin. Und schwups war sie weg.

Unser SOhn hat in drei Kiga Jahren 8 Erzieher durchgemacht. Im neuen Kiga ist der Wechsel nicht so drastisch aber ja hat er jetzt auch in einem 3/4 Jahr zwei weg. Eine geht ganz und die andere zum Glück nur in die andere Gruppe.

Du siehst, Wechsel kommen leider überall vor.

Grüße
Lisa

Beitrag von helen2007 06.05.11 - 15:58 Uhr

was sagen die andern kollegen sehn die es auch so wenn ja müßten die sich mal zusammenschliessen , und zum betriebsrat gehen ,, wenn es einen gibt ,,sonst kann man nicht viel machen