Mühle Dame Schach?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von zottel 05.05.11 - 21:28 Uhr

Hallo,
spielen eure 6 jahrigen Mühle Dame Schach?

Wir hatten Elterngespräch , die Erziehrin erwähnte das es für Aarons Sozialverhalten nicht förderlich wäre wenn wir immer diese Duo Spiele spielen.
Aber wir sind nun mal meist allein bzw 2 Spieler


eine Aussage war ich solle zeitgemässere Spiele mit ihm spielen

Na toll was ist denn zeitgemäss zu zweit

wir spielen noch Uno , Mensch ärgere dich nicht und Malefitz aber alle anderen Spiele die wir haben sind halt die machen zu mehreren Spass aber net zu Zweit.
Was soll ich machen meinem Mann das Arbeiten untersagen?

Aber das kann doch nicht nur ich sein die allein mit ihrem Kind ist?

Zottel

Beitrag von 3erclan 05.05.11 - 21:31 Uhr

Hallo

ja meine Kinder spielen das schon seit einem gutem Jahr.

Ebenso Mastermind,Wer ist es?Slotter,

lg

Beitrag von zottel 05.05.11 - 21:37 Uhr

Hallo und Danke

Slotter spielen wir nicht aber 4 gewinnt...und ja ich wusste wir sind nicht allein.

Zottel

Beitrag von sunflower.1976 05.05.11 - 21:39 Uhr

Hallo!

Wir spielen eigentlich recht viele Brettspiele, angefangen von Lotti Karotti über Diego Drachenzahn bis hin zu (etwas vereinfachten) Sagaland oder Rummikub.
Halma spielt mein Sohn manchmal mit meiner Schwiegermutter, aber Mühle, Dame oder Schach nicht. Aber das sind auch Spiele, die mein Mann und ich ungern spielen obwohl wir sonst auch gerne Brettspiele machen. Daher haben wir auch mit unserem Sohn andere Favoriten.

LG Silvia

Beitrag von sunflower.1976 05.05.11 - 21:40 Uhr

P.S. Der absolute Favorit unseres Sohnes ist im Moment "Logi-Geister".

Beitrag von schullek 05.05.11 - 21:43 Uhr

die gründe dafür hätt ich gern mal gehört von den erzieherinnen. ist es, weil es immer einen speziellen sieger gibt?

ich habe als kind selber schach gelernt udn gut gespielt, wahrscheinlich besser als heute. mein höchster erfolg: sieg mit 10 über einen matheprofessor#schein
und demnächst wollte ich auch anfangen meinem sohn das beizubringen.
schach ist ein tolles spiel um spielerisch strategie, logisches denken etc. zu trainieren.

lg

Beitrag von zottel 05.05.11 - 22:02 Uhr

Der Wortlaut

Es sind isolierende Spiele die erst nach erkennen der eigenen Persönlichkeit einen Sinn ergeben...was immer das auch heißt.


Aaron kennt die Züge die die Figuren beim Schach machen und er kennt das Ziel...und es ist wirklich intersant ihm dabei zu zu sehen wie er meinen König schlagen will und seinen dabei schützt.
Und ich warte auf den Tag wo mein König fällt weil ich keinen Ausweg mehr sehen

Zottel

Beitrag von zahnweh 05.05.11 - 22:22 Uhr

"Es sind isolierende Spiele die erst nach erkennen der eigenen Persönlichkeit einen Sinn ergeben...was immer das auch heißt. "

Aha, und was bin ich dann, eine verkorkste Nicht-Persönlichkeit? #kratz

Na ja, ich spiele Schach seit meiner früheren Kindheit. Großes Geschwister (über 10 Jahre älter) brauchte Mitspieler. Mutter hatte damals nicht so viel Zeit und Geschwister sollen ja auch mal was zusammen spielen.

Da bot sich Schach eben an. ... Nach 7 Jahren Übung hab ich es geschafft :-p
Go hab ich leider nicht geschafft zu gewinnen. Schade, so viel Motivation und positiven Ehrgeiz hatte ich später nicht mehr ;-)

Wenn man auf den Altersunterschied schaut und bedenkt, finde ich es schon sehr sozial, wenn Kinder zusammen etwas spielen. Großes "Kind" mochte die Babyspiele nicht mehr und ich fand viele Spiele für Große noch nicht toll.

So gesehen brachte uns Schach dazu etwas gemeinsam zu Spielen!!

(später, als ich bereit war, die komplexeren Spiele für die Großen zu Spielen, hatte der Große keine Zeit mehr, lernte fürs Abi und zog aus. Dafür spielte ich eben mit Mutter oder Oma. Selten zeitgleich).


Isolierend finde ich hingegen, wenn ein Kind allein in seinem Zimmer sitzt (also wenn es von den Eltern ein gewünschter Dauerzustand ist! sonst nicht) und immer nur alleine spielt. Tolles Spielzeug ersetzt die Eltern nicht.

Oder Spiele wie Solitär (das Steckspiel).

Beitrag von ramaco 05.05.11 - 22:07 Uhr

Hallo,

ich verstehe die Logik nicht ganz. Egal was Du mit ihm spielst, ihr seid doch immer zu zweit, oder?
Mein Großer macht auch sehr gerne Spiele. Da der Kleine noch zu klein ist, spielen wir auch immer zu zweit. Dabei spielen wir alles mögliche, von Schach (spielt er meist mit seinem Papa), über Mensch ärgere Dich nicht, Lotti Karotti, Uno, Kniffel, Kartenspiele, Memory usw.

Ich würde mir deswegen echt keinen Kopf machen. Wichtig ist doch, dass man sich mit seinem Kinde beschäftigt.

Viele Grüße
ramaco

Beitrag von zahnweh 05.05.11 - 22:14 Uhr

"Ich würde mir deswegen echt keinen Kopf machen. Wichtig ist doch, dass man sich mit seinem Kinde beschäftigt."

genau das habe ich mir auch gedacht!

Kenne einige Eltern, die kaufen zwar immer das Tollste Spielzeug auch teure Gesellschaftsspiele. Aber damit beschäftigen müssen sich die Kinder allein oder mit den Geschwistern.

Klar, man muss nicht alles mögen. Aber manche spielen eben gar nicht mit. Am Besten Kind im Zimmer und Tür zu. Hat ja sooo tolle Spiele...

Beitrag von zahnweh 05.05.11 - 22:09 Uhr

Hallo,

meine ist 3 Jahre 8 Monate.

Sie liebt Schach (sie kann es noch nicht richtig, versucht es aber immer wieder). Hat es halt bei mir gesehen.

Mühle hat sie in unserer alten Spielesammlung entdeckt. Ist noch ein bisschen zu früh. Wenn sie soweit ist, werden wir es sicher oft spielen.

Dame kann ich leider nicht wirklich.

Ich finde die alten Spiele super und finde es schade, dass sie bei uns "noch" verstauben.


Auf Flohmärkten finde ich auch viele tolle Spiele, die nicht mehr hergestellt werden. Leider ist sie für die meisten noch zu klein.

"Zeitgemäße" spielen wir auch. Lotti Karotti z.B. (wobei ich das einem 6-jähirgen nicht mehr kaufen würde). Bobby Car Rennen usw. Wir spielen, was uns in die Finger kommt.

Ausgenommen Haba. Das ist uns beiden zu langweilig #schein Ok, die Mäusebande ist toll. Aber sonst, so toll Haba auch gemacht ist mit dem vielen Holz, so hochgelobt es hier auch wird.... wir mögen diese Spiele nicht.

Dann lieber tolle Spiele, bei denen ich beim Mitspielen auch meine Freude habe!

Im Kindergarten gibt es auch Spiele. Da kann meine mit anderen Kindern spielen und sich ausprobieren. Gerne auch wenn Freunde da sind. Wobei einige gar keine Gesellschaftsspiele kennen. Nur unverpackt, weil keiner mitspielt zu Hause... nicht alle, manche Kinder haben einfach kein Interesse dran, ist auch in Ordnung. :-)

War zu meiner Zeit nicht anders. Ich bin mit Gesellschaftsspielen aufgewachsen. Die von dir genannten Klassiker, genauso wie die Spiele des Jahres.


Nun jedenfalls finde ich auch Duo-Spiele gut für's Sozialverhalten. Regeln lernen, Regeln einhalten, sich unterhalten macht man dabei auch.
Übrigens gibt es auch Schachverein. Sehr sozial, ich war mal dabei ... wenn auch schon sehr lange her.

hauptsächlich hab ich im Duett mit meiner Oma gespielt oder im Duett mit meiner Mutter. Mit anderen Kindern vieles andere und gelegentlich auch Spiele.

Im Kindergarten gab es damals zwar Spiele, wurden aber nie wirklich gespielt, hätte ja eine Erzieherin mitspielen müssen, wollte damals keine. Bei meiner im Kindergarten steht fast täglich ein Spiel auf dem Tisch, wenn ich sie bringe. 1-4 Kinder + eine Erzieherin machen mit :-)

Rollenspiele wären auch gut für's Sozialverhalten. Aber mal ehrlich, die lass ich mein Kind allein machen #schein oder mit anderen Kindern. Die mag ich nämlich so gar nicht ;-)

Und andere Kinder treffen wir oft. Egal wie viel wir zu zweit Spielen.

Beitrag von sillysilly 05.05.11 - 22:16 Uhr

Hallo

es gibt auch Spiele wo quasi die Menschen gegen das Spiel spielen - die Gemeinschaft im Fordergrund steht und nicht das Gegeneinander ;-)

z.B. HUH HUH von Haba
da müssen die Gespenster in Sicherheit sein bevor die Sonne scheint

gibt noch mehr solche Spiele, aber ich stehe gerade auf der Leitung

Grüße Silly

Beitrag von zahnweh 05.05.11 - 22:24 Uhr

"Riese Grobian" z.B. gibt's aber meistens nur noch auf Flohmärkten.

"Das erste Mit-Mach-Spiel von Ravensb." (allerdings ab 2,5 Jahre)

Beitrag von steinchen80 05.05.11 - 23:12 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist 5,5 und spielt Dame wie ein alter Hase, und auch in Mühle ist er nicht schlecht.
Schach spielen wir nicht, er also auch nicht.

Er hat es letzten Sommer (da war er 4,5) im Urlaub mit Oma und Opa gelernt, die hatten nur so ein einfaches Spielset dabei und immer MenschÄrgereDichNicht fand er dann langweilig also lerne er Mühle und Dame ;-)

Ich wurde im KiGa gelobt das er sowas spielen kann...

Zeitgemäß #kratz - klar sind auch diese Spiele zeitgemäß :-)

Ich würde einfach nicht drüber nachdenken !

Ganz liebe Grüsse und alles Gute.

Steinchen

Beitrag von bine3002 06.05.11 - 00:08 Uhr

So ein Quatsch.

Ihr SPIELT!!! Und das ist toll! Spielt, was Euch Spaß macht und lasst Euch da nicht reinquatschen.

Zu zweit könnte ich noch "Wer war's" oder "Wo war's" empfehlen. Da man diese Spiele sowieso als Gruppe spielt und diese sprechenden Dinger hat, ist es auch zu zweit mal ein nettes "großes" Spiel.

Außerdem vielleicht noch "Kai Pirnaja", ein sehr simples, aber lustiges Kartenspiel: http://www.amazon.de/6042-Abacusspiele-Kai-Piranja/dp/B0002HLANM

Beitrag von urmel.1978 06.05.11 - 07:51 Uhr

Hallo,

mir kommt die Aussage der Dame hochgeradig merkwürdig vor - ehrlich gesagt würde ich mal ganz leicht vermuten, dass es ihr, wie soll ich sagen, vielleicht etwas "unheimlich" ist, dass ein Kindergartenkind solche strategisch ausgerichteten Spiele spielt. Vielleicht mag sie das auch selber nicht so gerne...
vor allem die Aussage mit den "zeitgemäßeren" Spielen finde ich etwas bescheuert - es ist doch eure Sache, ob ihr die Klassiker oder andere Spiele bevorzugt.
Übrigens hat meine Tochter in dem alter auch schon Mühle, Dame, 4 gewinnt etc gespielt - sie mag gerne Strategiespiele. Schach würde ihr wahrscheinlich auch gefallen, aber bis jetzt (sie ist 8) hat es ihr keiner beigebracht (sowohl mein Mann als auch ich hassen Strategiespiele).

Mein Sohn, 6, dahingegen rührt solche Spiele nicht an - der mag alles mit Glück (4 gewinnt, Kniffel) oder Geschicklichkeit (Mikado, Stapelmännchen) oder eben Memory - da zockt er seine Schwester regelmäßig ab, und die will dann aus Rache immer Dame mit ihm spielen...

LG

das urmel

Beitrag von h-m 06.05.11 - 09:38 Uhr

Wir haben diese Spiele auch sehr oft gespielt, bzw. spielen sie immer noch (Tochter ist jetzt 7 Jahre). Ich bin ae und wir spielen daher auch meist zu zweit. Ich hab noch nie gehört, dass es schlecht für das Sozialverhalten wäre - kann es auch anhand meiner Erfahrungswerte mit meinem Kind nicht bestätigen.

"Das verrückte Labyrinth" spielen wir noch gern - ob das "zeitgemäßer" ist?

Beitrag von rain72 06.05.11 - 10:11 Uhr

Hallo Zottel,
so ein Quatsch! Die Aussage der Erzieherin find ich ziemlich daneben. Sie hätte vielleicht allenfalls sagen können, dass es noch besser wäre, wenn er auch öfter Spiele mit mehreren spielt. Dass Schach usw. dem Sozialverhalten schaden, glaube ich nun eher nicht.
Für mich klingt das sowieso eher so, als hätte sich im KiGa folgendes so oder ähnlich abgespielt:
Kiga-Kind holt "Lotti Karotti" aus dem Schrank und fragt: "Aaron, spielst Du mit?"
Aaron: "Nö, mag nicht."
Kiga-Kind: "Warum denn nicht?"
Aaron: "Ich kenn das Spiel gar nicht."
Erzieherin mischt sich ein: "Aaron, welches Spiel spielst Du denn gerne
- Lotti Karotti?
- Diego Drachenzahn?
- Gruselinò?
(rattert die aktuelle Kinderspiel-Bestseller-Liste herunter...)
Aaron: #kratz
Erzieherin: "Kennst Du gar keine Spiele?"
Aron: "Doch: Schach, Mühle, Dame."
Erzieherin ist geschockt #schock, schließlich hat sie selbst diese Spiele auch noch nicht verstanden#rofl. Leute, die solche Denkspiele spielen, sind Ihr sowieso suspekt.
Erzieherin sieht Handlungsbedarf und erklärt Mama im Elterngespräch: "Sie müssen mit ihrem Sohn zeitgemäßere Spiele spielen. Das ist auch besser für sein Sozialverhalten." (weil alle anderen Kinder nur Lotti Karotti und Konsorten kennen....)
So könnte es gewesen sein;-)
LG
rain

Beitrag von lenesiegel 06.05.11 - 11:43 Uhr

Kennst Du: "Haba - Seebär Ahoi" ?

das haben wir gerade aus der Bibliothek ausgeliehen (- wär mir zu teuer ;-) )
da muß man verschiedenfarbige Segel auf sein Schiff setzten, oder auf das Schiff des Gegners und muß dann als erster mit 5 verschiedenfarbigen Segeln ins Ziel kommen. In bestimmten Situationen ist es sogar besser sein Segel abzugeben um zu gewinnen. Wenn das mal nicht das Sozialverhalten fördert :-p #rofl

Im Prinzip bin ich aber der Meinung ein Einzelkind ist zu Hause immer ein Einzelkind und das Sozialverhalten kann es dann eben am Besten IM Kindergarten lernen, oder auch im Sport- oder Musikverein. Das hat mit Brettspielen ja mal garnix zu tun. Finde ich. Höchstens durch Rollenspiele kann man noch einwirken.
Also entweder Du tauchst mit ihm in eine Phantsiewelt ein oder Du steckst ihn in einen Verein oder aber Du überläßt es die Sozialerziehung dem Kindergarten.

Viele Grüße #winke