taufpatin

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mom1988 06.05.11 - 10:30 Uhr

hallo mädls!!

ich bin echt so sauer!!! bei unserem großen ist mein bruder taufpate u bei unserem kleinen meine schwägerin.

die wollte ich eigentl auf keinen fall haben, aber wir haben sie dann genommen, weil die eltern gemeint haben, wir bräuchten sonst gar nicht mehr zu kommen usw. (ich hab meinem mann zuliebe zugestimmt)

auch beim großen sind sie sofort davon ausgegangen, dass sie taufpatin wird u wir wurden gleich zur sau gemacht, wie wir es wagen können, dass MEIN bruder pate wird u nicht sie ... hallo??? wir waren damals noch nicht mal verheiratet!!!

na gut, jz ist sie es u sie kümmert sich null!!!! die taufe war letztes jahr im herbst u seitdem war sie nicht EINMAL da um den kleinen zu besuchen!!!

wenn wir bei meinen schwiegis sind, ist sie auch manchmal da, nja sie wohnt auch da ne? aber insgesamt hat sie den kleinen in der zeit nach der taufe 5 mal gesehen, u da höchstens für 2 stunden.

wenn wir noch ein kind bekommen sollten, dann weiß ich jz schon, dass ich ihr das iwie nahebringen werde, dass wir sie eh nur den eltern zu liebe genommen haben und wir froh sind jz endlich mal ne patin zu haben die sich auch kümmert!!!

jz steht der 1. geburtstag von unserem kleinen an u ich will definitiv nicht, dass sie kommt!! sie hat sich das ganze letzte dreiviertel jahr nicht einmal blicken lassen, dann braucht sie beim geburtstag auch nicht anwesend sein oder wie seht ihr das??
reagiere ich über??? wie gut kümmern sich die paten eurer kinder??

is lang geworden, aber das musste raus!!! #sorry

würd mich über viele statements freuen!! glg

Beitrag von bensu1 06.05.11 - 10:37 Uhr

hallo,

ja, ich finde, du reagierst über.

einerseits beschwerst du dich, dass deine schwägerin sich nicht kümmert, andererseits willst du sie anlässlich des geburtstag deines kindes nicht sehen.

das passt nicht zusammen....

abgesehen davon haben mein mann und ich (und sonst niemand) entschieden, wer pate wird. so hätten wir uns nur gegenüber uns selbst vorwürfe machen können.

lg
karin

Beitrag von ajl138 06.05.11 - 10:37 Uhr

Schön ist die Situation nicht,aber niemand kann deine Schwägerin zwingen,sich um ihr Patenkind zu kümmern.

Beitrag von berry26 06.05.11 - 10:54 Uhr

Hi,

also zum einen versteh ich nicht warum man sich bei der Patenwahl bequatschen lässt, da wären mit irgendwelche "Folgen" völlig egal und zum anderen sprichst du hier von einem Baby!! Was soll ein Pate denn machen im Babyalter? Vielleicht solltest du ihr einfach mal EURE Vorstellungen von einem Paten nahebringen? Sie kann sicher nicht riechen wie ihr euch das vorstellt und es klingt nicht so als wüsste sie es.

Ich würde von den Paten meiner Kinder jedenfalls nicht erwarten das sie ständig hier reinschneien um die Kinder zu "betüdeln" oder zu "besuchen". Paten sind doch vom Grundgedanken dafür da, um den Kindern den christlichen Glauben nahezubringen und sie in ihrem Leben darin zu unterstützen! Ich wundere mich hier immer mehr was in dieses Amt "reininterpretiert" wird. Wenn man das schon tut, dann sollte man die Paten zumindest davon in Kenntnis setzen worauf er sich da einlässt!
Wenn man darin nicht übereinstimmt und sich trotzdem darauf einlässt (von beiden Seiten), darf man sich hinterher auch nicht beschweren.

Ich finde du bist selbst Schuld und das in jeder Hinsicht. Dein Einjähriger fühlt sich jedenfalls sicher nicht vernachlässigt von seiner Patin und ob sie auf seinem Geburtstag nun da ist oder nicht wird ihm auch herzlich egal sein. Du lebst also nur deinen eigenen gekränkten Stolz aus!

Beitrag von redrose123 06.05.11 - 11:01 Uhr

Na dich wöllte ich nicht zur Schwägerin und sie nicht als Taufpatin, da hätte man wohl reden sollen anstatt aus Angst das andere Sauer sind sowas zum Pate zu machen.

Ausladen find ich aber auch schäbig, red mit Ihr und frag sie mal ob sie mal den kleinen will, vieleicht merkt sie ja das du sie nicht magst und kommt deshalb selten bis nie zu euch.....

Beitrag von lumidi 06.05.11 - 11:08 Uhr

Hallo,

ich finde du reagierst über!

Ein Taufpate ist doch nicht dazu da sich um das Kind zu kümmern. Es ist schön, wenn er/sie es tut, aber wenn nicht, dann ist es für mich auch nicht schlimm.

Unser Schatz hat zwei Paten. Meine Schwester und mein Schwager.

Meine Schwester hatte zur Taufe ein Armband und ein Sparbuch (sie zahlt mtl. 25 EUR drauf ein) geschenkt. Mein Schwager hatte Klamotten (die mir nicht sonderlich gefallen) geschenkt.

Mein Schwester ist fast jede Woche bei uns zu Besuch und will immer mit dem Kleinen spielen. Mein Schwager kam sogar zur Taufe zu spät. Zu Besuch kommt er nie. Das letzte Mal ohne Einladung war er im Oktober bei uns, aber auch nur, weil seine Freundin unseren Spatz noch nie gesehen hatte.

Du siehst, er kümmert sich auch null. Er wohnt auch bei den Eltern. Wenn wir dort sind, dann sitzt er in seinem Zimmer und zockt PS3.

Ich habe es nicht anders erwartet. Aber meinem Mann zu Liebe sage ich auch nichts. Er ist so schon enttäuscht genug.

Außerdem frage ich mich, was es mir bringen würde, wenn ich da jetzt etwas sage? Nichts! Es würde sich eh nichts ändern. Alle wären dann evtl. zerstritten. Und das muss nicht sein!

Also was bringt es dir, wenn du deiner Schwägerin einen reinwürgst? Vielleicht wollte sie gar nicht Taufpatin werden? Vielleicht ging das alles von deinen Schwiegereltern aus?

Mein Rat: Lass es einfach gut sein und störe dich nicht weiter dran.

LG

Lumidi

Beitrag von mom1988 06.05.11 - 11:12 Uhr

sie wollte unbedingt taufpatin werden, sie hat ja beim großen gleich gesagt, als sie hörte wir bekommen ein kind: juhuu, ich werd taufpatin.
da war noch nicht mal die rede wer taufpatin wird bzw ob er überhaupt getauft wird ... ich bin halt nur enttäuscht. erst unbedingt was haben wollen u kaum hat mans ist es einem scheissegal, so kommts mir vor!
aber ändern kann ich es eh nicht mehr, das weiß ich auch.

Beitrag von lumidi 06.05.11 - 11:23 Uhr

Ich denke, ihr habt unterschiedliche Ansichten zum Patenamt.

Aber sie vom Geburtstag ausschließen würde ich nicht. Das bringt doch nur Streß.

Lass dieses Thema ruhen.

Beitrag von olivia76 06.05.11 - 11:19 Uhr

Hallo!

Ich kann Deinen Frust schon verstehen. Wobei ich auch nicht so ganz verstehe, wie man so etwas gegen seinen Willen tun kann, bzw. warum Ihr nicht einfach noch einen zweiten Paten dazugenommen habt. Jetzt isses so.

Bei uns ist es nicht ganz so schlimm. Aber es besteht auch ein Ungleichgewicht. Die Tante meines einen Kindes wohnt sehr weit weg, ist aber immer informiert, ruft an, schickt Pakete, fragt nach... Die Patin meines anderen Kindes sehen wir öfter (wohnt auch etwas weiter weg) zeigt aber sehr wenig Interesse (das hatte ich vorher auch wohl falsch eingeschätzt).

Ich mache es jetzt so, dass ich einfach zu ihr fahre mit ihrem Patenkind. Ich habe sie gefragt, ob wir mal kommen können, weil ich es eben schön fände, wenn klein F. sie mal besser kennenlernt. Termin abgemacht. Das wars.

Der Unterschied zw. uns ist wohl, dass ich die Patin meines Kindes sehr mag, Du hingegen magst Deine Schwägerin nicht...

Sag mal, wie alt ist sie denn? Kann es vielleicht sein, dass sie garnicht weiß, was Ihr von ihr erwartet?

Mein Tipp: Lade sie explizit zum Geb. des kleinen ein. Betone einfach, dass die Patentante ja schließlich wichtig ist. Gib ihr doch einfach ein bisschen Starthilfe, schlag z.B. einen gemeinsamen Ausflug vor...

Es geht ja immerhin um Dein Kind. Sich da zu verkrachen oder den Kontakt abzubrechen wäre aus meiner Sicht der falsche weg. Rede einfach mit ihr.

LG,
Olivia

Beitrag von mom1988 06.05.11 - 13:46 Uhr

sie wird heuer 27 Jahre!!

Beitrag von 19moonlight82 06.05.11 - 11:22 Uhr

Hallo,

wir haben als Taufpaten keinen von der Familie genommen. Teilweise haben wir schon blöde Kommentare geerntet so wie "wie kann man nur Fremde als Pate nehmen", "wenn euch was passiert, dann kommt die kleine zu den Paten und nicht zur Familie" und und und.

Das bei einem Unfall die Kinder zu den Paten kommen, war vielleicht früher so, heute jedoch nicht mehr und wir haben es auch notariell geregelt was passieren soll, wenn uns was zustoßen würde.

Meine beste Freundin und der beste freund meines Mannes sind die Paten unserer Tochter. Ich muss wirklich zugeben, wir konnten keine bessere Wahl treffen. Klar sind sie nicht ständig um unsere kleinen rum und gesehen haben sie die kleine zuletzt im Januar am 2ten geburtstag. Aber beide rufen immer wieder mal an und erkundigen sich nach ihr und ich weiß beide würden sofort auf der Matte stehen wenn was wäre.

Wir haben auch mit an später gedacht, denn so Teeniekinder haben doch manchmal sorgen, die man der Mama oder dem Papa nicht anvertrauen will und wer weiß vielleicht hat unsere Maus dann einen guten Draht zu den Paten, gerade weil sie icht zur Familie gehören.

Reinreden lassen würde ich mir da auf keinen Fall, schließlich muss ich mit meiner Entscheidung leben und wenn ich das nicht kann, war die Entscheidung definitiv falsch.

Lade deine Schwägerin zum Geburtstag ein und rede doch einfach mal mit ihr, vielleicht hat sie vom pate sein wirklich andere Vorstellungen als du.

LG

simone

Beitrag von biene81 06.05.11 - 11:22 Uhr

Habt ihr mal mit ihr geredet? Vielleicht ist ihr das gar nicht bewusst? Weiss sie denn, was die Aufgaben einer Taufpatin sind?

Ausladen empfinde ich als voelligen Quatsch. Sie ist Taufpatin, also wird sie selbstverstaendlich eingeladen.
Das heisst aber nicht, dass man sie nicht mal freundlich auf das Thema ansprechen kann.

LG

Biene

Beitrag von maryam1410 06.05.11 - 11:29 Uhr

ja, du reagierst komplett über.
deine schwägerin ist TAUFPATIN - nicht babysitter oder baby-betüdler.
was soll sie denn ein baby besuchen?

deine erwartungen sind vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu hoch !

Beitrag von 5474902010 06.05.11 - 12:18 Uhr

Sehe das auch so wie Vorschreiber.
Eine Patin ist nicht dafür da sich um das Kind zu kümmern, schließlich bist du die Mutter.
Hauptsächlich geht es darum, dass wenn euch Eltern was passiert, die Paten die Kinder/das Kind aufnehmen/sich kümmern.
So ist es jedenfalls hier bei uns so üblich.

Wieso hast du dich eigentlich da reinquatschen lassen? DU bist doch schließlich die Mutter und nicht nur dein Mann hat das Kind #kratz
Hört sich so an, als wenn die Familie deines Mannes dir gegenüber sehr dominant und bestimmend ist. Mach dein Mund auf und lass dir nichts gefallen! Ihr seit die Eltern und habt was zu sagen und die Familie deines Mannes!

Beitrag von biene81 06.05.11 - 12:21 Uhr

>>Hauptsächlich geht es darum, dass wenn euch Eltern was passiert, die Paten die Kinder/das Kind aufnehmen/sich kümmern. <<

Richtig! Letztendlich sollte man also das Kind gut kennen, sich mit ihm vertraut machen und das Kind an sich gewoehnen, bzw andersrum.


LG

Biene

Beitrag von windsbraut69 06.05.11 - 23:33 Uhr

Das ist doch seit Jahrzehnten überholt.
Die Paten haben überhaupt keinen juristische Funktion, sondern lediglich die religiöse Bedeutung, das Kind an den christlichen Glauben heranzuführen und ihm "beratend" zur Seite zu stehen.

Gruß,

W

Beitrag von biene81 07.05.11 - 09:16 Uhr

Da hast Du vollkommen recht!
Aber wenn das der Hintergedanke eines Patenamtes ist, dann sollte man sich um das Kind wenigstens ein wenig kuemmern. Das heisst nicht babysitten, aber sich mit dem Kind vertraut machen.

LG

Biene

Beitrag von windsbraut69 06.05.11 - 23:35 Uhr

"Hauptsächlich geht es darum, dass wenn euch Eltern was passiert, die Paten die Kinder/das Kind aufnehmen/sich kümmern. "

Das Patenamt hat aber keinerlei juristische Bedeutung.
Habt Ihr da notariell noch eine Verfügung verfaßt (die auch nicht zu 100% sicher wäre) oder verlaßt Ihr Euch wirklich darauf, dass das Kind zu den Paten käme?

LG

Beitrag von 5474902010 08.05.11 - 15:37 Uhr

Oh ne, ich selber habe keine Kinder ;-)

Aber generell bei uns ist das so was sie Patenschaft angeht.
Ich selber war ja auch mal Kind und als ich größer war, wurde es mir so erklärt, also das die Kinder zu den Paten kommen, wenn den Eltern was passiert.

Klar, ist bestimmt nicht überall so oder so üblich, aber bei uns in der Region kennen wir es nicht anders.
Dazu muß das Patenkind aber auch die Pateneltern kennen, aber das scheint in diesem Fall der TE ja nicht so.

Beitrag von mom1988 06.05.11 - 13:43 Uhr

also 1. sehe ich eine taufpatin NICHT als babysitterin oder betüdlerin an, wie manche scheinbar denken. #augen

2.ICH habe meine kinder bekommen, weil ich sie wollte u ich verlange nicht von einer patin, dass sie ständig dasteht, aufpasst, windel wechselt oder sonst was! und auch nicht von anderen verwandten!

NEIN, aber wenn jemand dieses amt UNBEDINGT haben hat müssen, find ich das eine frechheit, sich ein dreiviertel jahr nicht einmal die zeit zu nehmen u vorbeizuschauen (wir wohnen nicht mal eine dreiviertel stunde voneinander entfernt!!)

Beitrag von sunshine... 06.05.11 - 13:47 Uhr

Wenn man sonst keine Probleme hat...

Ja Du reagierst über.

Das Patenamt wird doch heutzutage eh nicht mehr wirklich ernst genommen.
Ist eher ne formale Sache bei der Taufe, so wird es zumindest in meinem
Freundeskreis gehandhabt. Da wird es ein guter Freund/in des Paares und
fertig. Die ist dann ja eh ab und zu mal da, weil man sich gut versteht.

Wenn Dir das Amt aber so wichtig ist, dann musst Du den Mund aufmachen
und Deine Wünsche äußern. Was bringts im Stillen beleidigt zu sein?!

Die Geburtstagsüberlegung ist völlig überzogen. Einfach mal locker durch die
Hose atmen und das Lebe etwas leichter nehmen!

Meine Nichte besuche ich auch nicht oft, nicht weil ich sie nicht lieb habe,
sondern weil die Eltern eh so viele Termine haben, jeweils die Großeltern
einen Tag in der Woche etc.

Beitrag von emilia72 06.05.11 - 16:19 Uhr

Hi,

also, mein Mann und ich haben zusammen 3 Patenkinder. Davon 2 x Verwandtschaft und 1 x bei Freunden.

Unser eigenes Kind hat auch 2 Paten (jeweils die Geschwister von uns).

KEINER - also weder wir selbst, noch die Paten unseres Kindes - sehen die Kinder mehr als bei Festlichkeiten. War noch nie anders.

Allerdings hatten wir alles im Voraus abgesprochen und die Lagen geklärt. Bei den Kindern, wo wir Paten sind, wusste jeder, dass wir selbstständig sind und wir kaum Freizeit haben. Bei den Paten unseres Sohnes wussten wir, dass eine davon weit weg wohnt und der andere täglich 12 Stunden ausser Haus ist.

Alles war also geklärt.

Wir persönlich legen auf die Patenämter kaum Bedeutung, wir haben die Paten sozusagen "pro forma", damit die Formalitäten bei der Kirche erledigt waren. Trotzdem haben wir uns alle lieb, auch wenn wir nicht viel Zeit miteinander verbringen.

Vorherige Klärung hilft in solchen Fällen eigentlich immer. Hinterher kann man nun mal nichts mehr ändern, ausser zu reden. Viel Erfolg dabei...

Chris



Beitrag von alpenbaby711 06.05.11 - 19:57 Uhr

Ganz ehrlich es ist euer Kind und nicht das der SChwiegerfamilie, wieso ist man so behämmert ( sorry) sich sagen zu lassen wen man als Taufpate oder Patin nimmt. DAs entscheiden noch wie allein und ganz sicher ohne und erpressen zu lassen.
Ela

Beitrag von windsbraut69 06.05.11 - 23:25 Uhr

Ja, Du übertreibst und erwartest zuviel.

Gruß,

W