Angeblich "Bester Freund" entpuppt sich als Mobber

Archiv des urbia-Forums Jugendliche.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von jacquel31 06.05.11 - 10:42 Uhr

Hallo!

Ich bin langsam am Verzweifeln!!:-(
Brauche dringend Rat!

Mein Großer (Leonard), 12 Jahre, hat einen besten Freund (Jonas), der wohnt nicht bei uns im Ort, ca 10 km entfernt - gehen aber gemeinsam zur Schule. Schon seit der ersten Klasse kennen sie sich. Er schläft manchmal bei uns und hat schon viel mit uns unternommen. Nun ist es so, wir wohnen auf dem Dorf, dort gibt es keinen in seinem Alter und er hat so gut wie niemanden mit denen er sich treffen kann.

Meistens verstehen sich die beiden recht gut. Es gibt vielleicht hier und da mal Zickeleien weil mein Großer auch nicht gerne nachgibt und beide immer die erste Geige spielen wollen. Aber vor einem halben Jahr etwa ging es los. Jonas beschimpfte Leonard (Schwuler, Weichei uä.), schuppte ihn rum. Da sich Leonard nichts gefallen lässt, kam es oft zu Prügeleien. (Leonard ist groß und sehr dünn, Jonas wiegt bestimmt 20 kg mehr und ist etwas mobbelig - und somit auch viel stärker.) Aber nach zwei drei Wochen war aufeinmal alles wieder gut. Ich hatte das damals auch mit Jonas Mutti besprochen (ohnen das die Jungen was davon wusste), die will sich aber da nicht einmischen - es sind halt Jungen - und das würde sich wieder einrenken. War ja auch dann so.

Nun ist es seit kurzem wieder so schlimm. Jonas mobbt Leonard regelrecht. Beschipft ihn als Schwulen. Schuppt ihn rum. Kneipt ihn in die Oberarme, sodass Blutergüsse entstehen. Gibt ihm mit den Knie Pferdeküsse, dass Leonard humpelnd nach Hause kommt. Hetzt Klassenkammeraden gegen Leonard auf, sodass auch andere ihn ärgern (Sachen wegnehmen und rumschmeißen, mit Essen beschmeißen ua.)

Natürlich haben wir gedacht, abwarten, dass wird vielleicht wieder. Aber als ich die Blutergüsse und meinen humpelnden Sohn sah - da hats gereicht. Irgendwo hört der Spaß auf!!!!!

Neulich abends hat er sogar im Bett gelegen und geweint. Er wollte den nächsten Tag nicht zur Schule gehen!!!

Ich hab mich mit meinen Mann besprochen und wir haben uns eine Schlachtplan gemacht. Zuerst wollten wir mit Jonas sprechen, dann mit seinen Eltern und der Klassenlehrerin. Leonard wollte gar nicht das wir was sagen, er meint es wird dadurch nur noch schlimmer - und er müsse das über sich ergehen lassen. Das geht doch nicht. Wer weiß wohin das noch führt.

Nun hat mein Mann am Dienstag mit Jonas morgens an der Bushaltestelle gesprochen. Anscheinend hat das gar nichts gebracht. Gleich am selben Tag in der Schule, ging die Schickane weiter. In Englisch waren sie in der selben Gruppe und sollte was erarbeiten. Jonas hat Leonard gar nicht zu Wort kommen lassen (er solle seine Klappe halten) und ihn ausgeschlossen. In der Pause stand mein Sohn mit einen Jungen (Toni) aus der Klasse da, da kam Jonas an, rempelte ihn an und sagt : Was unterhälts du dich mit Toni, du weißt wo nicht das dich hier keiner mehr leiden kann. Malsehen was heute in der Schule war!

Er tut mir so leid - ich möcht ihm so gerne helfen - aber wie???????

Am Wochenende wollen wir mit Jonas seinen Eltern sprechen.
Malsehen ob das mehr bringt. Wir wollen ja gar nicht das beide wieder beste Freunde sind, Jonas soll einfach Leonard in Ruhe lassen.

Was soll ich blos tun? Bitte helft uns! LG Jacqueline

Beitrag von kawatina 06.05.11 - 11:10 Uhr

Hallo,

von allein wird es nicht besser.

Auch wenn dein Sohn Angst hat, das alles nur schlimmer wird, zeigt die Erfahrung, das aussitzen nur ein Zeichen von Schwäche ist, was nur dazu führt, das die Täter munter weiter agieren.
das das Mobbing aufhört - dafür gibt es keine Garantie.

Um so weniger Mitschüler sich aktiv am Mobbing beteiligen, desto besser sind die Chancen, das man dies in den Griff bekommt, ohne gleich die Schule zu wechseln.

Viele Kinder wissen ganz genau, das sie sich unter 14 Jahren fast alles erlauben können und nutzen das auch gründlich aus.

Mit den Eltern würde ich überhaupt nicht reden. Das Mobbing geschieht in der Schule, also informiere diese.
Setz dich mit dem Klassenlehrer/in zusammen ggf. mit der Schulleitung.
Die Schulleitung kann Ordnungsmaßnahmen verhängen, was leider viel zu selten geschieht.
Vorsorglich zu Gesprächen mit der Schulleitung immer in Begleitung gehen - also Partner oder Freundin als Zeugen.
Vom Gespräch (egal mit wem) ein Erinnerungsprotokoll anfertigen und das vom Zeugen unterschreiben lassen. dann hast du im Fall der Fälle was in der Hand und keiner kann behaupten, das er ja von nichts gewußt hat.
Tretet nicht wie Bittsteller auf, sondern fordert selbstbewußt, das sich etwas ändert.
Bekommt ihr seitens der Schule keine Unterstützung, direkt ab zum Schulamt. Man kann auch gegen unwillige Lehrer/Schulleitung eine Aufsichtsbeschwerde einreichen.

Den Jungen würde ich ein einziges mal vorwarnen, das jede körperliche Aktion ab jetzt Folgen haben wird und auch vor einer Anzeige nicht zurück schrecken.
Der Junge ist zwar nicht strafmündig, bzw. schuldfähig aufgrund des Alters - aber die Eltern müssen dann wohl oder übel reagieren.

Auch solltet ihr ein Mobbingtagebuch führen - ab sofort oder wenn dein Sohn (dränge ihn aber nicht, wenn er manche Begebenheiten nicht exakt zuordnen kann) ungefähr weiß, wann was geschehen ist dies dokumentieren.

Also kurz geschrieben: wann, was , wie und durch wen passiert ist und wer noch daran beteiligt war.



Viele Grüße
tina

Beitrag von sarahg0709 06.05.11 - 12:54 Uhr

Hallo Jacqueline,

wie wäre es mit einem Selbstbehauptungs-/Selbstverteidigungskurs für ihn? Er mag zwar bisher körperlich unterlegen sein, danach aber bestimmt nicht mehr. Und ich habe zierliche Mädels gesehen, die nach einem Jiu Jitsu-Kursus einen erwachsenen Mann flach gelegt haben :-p


LG

Beitrag von bambolina 06.05.11 - 14:05 Uhr

Als du damals mit der Mutter gesprochen hattest, hast du ihr erklärt dass dein Sohn weint, nicht mehr in die Schule will, Blutergüsse hat etc. oder nur dein Kind schlägt und schubst meines.
Vielleicht hat sie es nicht für ernst genommen, weil es nicht ernst genug rüber kam - zumal Jungs eben oft mal schubsen und raufen.

Falls du ihr das so gesagt hast, bringt es wohl tatsächlich nicht viel nochmals mit ihr zu reden. Tut auf jeden Fall umgehend die Lehrerin ansprechen. Selbst wenn die Mutter auf dich beim zweiten Gespräch nicht hört, erreicht die Lehrerin ev. mehr.

Wäre schön wenn du BEscheid gibst, was bei den Gesprächen raus kam...

lg bambolina

Beitrag von babybaer4 06.05.11 - 16:24 Uhr

Hallo,

ich als Mutter würde gerne erst einmal darauf angesprochen werden was mein Kind da verzapft,damit ich mit meinem Kind darüber sprechen und eventuell auch konsiquenzen ziehen kann.
Ich denke du wirst anhand der Reaktionen der Eltern am Wochenende schon abschätzen können,ob sie es als harmlos ansehen oder ob sie sich ihren Sohn zur Brust nehmen werden.
Sehen sie es als harmlos an sollte am Montag als erstes mit der Lehrerin sprechen .
Wenn sie mit ihrem Sohn darüber sprechen wollen würde ich höchstens eine Woche warten ob sich das Verhalten von ihm geändert hat.Wenn nicht zur Lehrerin .


Lg Sabine

Beitrag von coffeefreak 07.05.11 - 09:16 Uhr

Hallo Jacqueline!

Hm sehr schwere Situation und sehr sehr traurig. Wieso denn bloss fängt Jonas an, sich so gegenüber Leonard zu verhalten?!
Konntet ihr bis anhin da nichts aus eurem Sohn rauskriegen? Liegt es an Kleidung, an Musikgeschmack (ich weiss, total banale Dinge, aber 12-jährige legen mitunter viel Wert auf so Banalitäten - ich wurde immer ausgelacht, weil ich mit 12 nur klassische Musik mochte)?
Oder hatten sie einen Streit?
Wie reagieren seine Klassenkameraden darauf? Machen sie mit beim Mobbing?

Nun ich würde auf alle Fälle etwas tun und das Ganze nicht einfach vor sich hinlaufen lassen!!

Euer "Schlachtplan" tönt doch ganz gut! Obwohl ich ehrlich gesagt bezweifle, dass Jonas Mutter da gross darauf reagieren wird, vor allem da sie sich ja das letzte Mal auch nicht besonders kooperativ gezeigt hat.

Die Lehrerin könnte etwas bewirken, eventuell in der Klasse und ich finde es wichtig, dass sie darüber informiert wird.
Andererseits könnte das auch zu noch mehr "Ausschluss" aus der Klasse führen, da "Leonard dann uncool ist, da er zur Lehrerin rennt" und Mobbereien auf dem Schulhof/Schulweg nicht ausschliessen.

So als letzte Fluchtmöglichkeit sehe ich eigentlich nur einen Schulwechsel.
Klar, ist sehr mit Umständen verbunden, doch wenn es nicht besser wird nach dem Ergreifen der oben genannten Massnahmnen, evt. Klassenwechsel zuerst und im schlimmsten Falle nen Schulwechsel.

Liebe Grüsse und alles alles Gute
coffeefreak

Beitrag von klumpfussindianer 09.05.11 - 06:56 Uhr

Mobbing scheint in zu sein.

Meinen Sohn haben zwei Nachbarsblagen gemobbt. Ja ich sage Blagen, weil das wirklich verwöhnte Bälger sind, die immer gelernt haben sie kriegen alles, wenn sie einmal danach kreischen.

Die haben auch vor Erwachsenen keinen Respekt. Und dann haben sie sich meinen Sohn als Opfer gesucht....unf genau das war ihr entscheidener Fehler.
Ich bin selbst in der Schule gemobbt worden und keiner hat mir geholfen weil alle Errwachsenen das als harmlose Kinderstreitereien abgetan haben.

Ich habe so gehandelt, das ich rüber zu den Nachbarn bin als die Kinder zu Hause waren und die Mutter auch. Und dann hab ich die Blagens vor der Mutter zusammengebrüllt das sie das selber erleben werden, wenn Sie meinen Sohn nicht in Ruhe lassen und ihnen das untersagt und im Gleichen Zug der Mutter gesagt, wenn das noch einmal vorkommt, das ich weitere Schritte gehen werde in Form von Jugendamt benachrichtigen und Schule informieren, da sie ja anscheinend restlos überfordert ist mit ihreren Kindern.

Anscheinend hat dieser geholfen. War vielleicht nicht die feine englische Art aber seid dem hat mein Sohn Ruhe, seine Klamotten bleiben ganz und er hat keine Flecken mehr.

Beitrag von juju277 09.05.11 - 16:45 Uhr

Hi Jacqueline,

ich war in der Schule auch von Mobbing betroffen, jahrelang. Habe mich erst sehr spät meinen Eltern anvertraut, mir war es irgendwie peinlich, dachte ich wäre selbst Schuld etc. Wollte auch nicht mehr in die Schule hin.
Irgendwann ist dann alles aus mir herausgebrochen, meine Mutter hat die Mutter des Haupt-Übeltäters angerufen und ab da war von dieser Front her zum Glück Ruhe.

Es gab dann noch ein paar zickige Mädels, für die hat sie mir ganz konkrete Hilfestellung gegeben, wie ich mich verbal wehren kann.
Und siehe da, mit Gegenwind hatten sie nicht gerechnet und als ich mich überwunden hatte und sozusagen zurückgeschlagen habe, war auch da ganz schnell Ruhe.

Ich hatte auch Angst, dass es noch schlimmer würde, wenn meine Eltern sich einmischen, aber es wurde deutlich besser.

Falls die Jonas Mutter nicht mitzieht, wende dich ruhig auch an die Lehrer.

Euer Plan hört sich für mich gut an und ich wünsche eurem Sohn von Herzen, dass sich die Lage bald entspannt.

LG juju

Beitrag von janie79 10.05.11 - 10:08 Uhr

Hallo,

wendet euch auf jeden Fall an die Klassenlehrerin. Sie kann ja dann den/die Beratungslehrer/in zu Rate ziehen, falls sie selbst nicht weiter kommt. Mobbing muss in der Klasse thematisiert werden, alle anderen Mitschüler müssen sensibilisiert werden. Es gibt da Übungen und Aufgaben, die man mit den Schülern zu sammen bewältigen kann, die ihnen aufzeigen, was sie einem anderen Kind damit antun. Oftmals ist den Mobbern auch die Tragweite dessen gar nicht bewusst.

Wie eine Vorschreiberin schon sagte, tretet nicht als Bittsteller auf und vermittelt auch eurem Sohn nicht, dass er "schuld" sei etc. Selbstwertgefühl steigern, ihm zeigen, dass ihr hinter ihm steht, aber ihn auch anleiten, sich selbst zu verteidigen... ohne Gewalt.

Ihr seid auf einem guten Weg, bleibt dran.

Viel Erfolg!!!!!!!!!!

Beitrag von meringue 13.05.11 - 15:07 Uhr

Hallo,

aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass es eher schadet, mit den Eltern zu reden. Häufig haben Mobber ihre spezielle Sozialisation von zu Hause mitbekommen. Du weißt nicht, was die andere Mutter ihrem Sohn so eintrichtert. Da können Neid oder Komplexe eine Rolle spielen.

Sprich mit dem Klassenlehrer, immer wieder, dringe auf Konsequenzen.

Suche Hilfe für deinen Sohn, damit er aus dem Opfer-Schema herauskommt.

Alles Gute!

Beitrag von nyiri 15.05.11 - 07:53 Uhr

Ich war als Kind immer sehr klein und schmächtig, was wohl der Hauptgrund dafür war, dass auch ich ein beliebtes Opfer eines "weiblichen Jonas'" aus unserer Klasse war. Vier lange Jahre drangsalierte mich dieses Mädchen täglich. In den Pausen, auf dem (leider gemeinsamen) Nachhauseweg, einfach immer, wenn kein Lehrer in der Nähe war. Auch sie zog alle anderen Kinder an ihre Front, denn die waren nur froh, dass sie nicht selbst Opfer dieses Nerventerrors waren. Auch sie spielte anfangs die dicke Freundin und das Mobben fing ähnlich wie bei Deinem Sohn an und wurde irgendwann ebenso unerträglich, dass auch ich abends weinend im Bett lag und mich meiner Mutter anvertraute. Die holte mich fortan immer vom Schulhort ab, wann immer es ihre Zeit erlaubte oder sie schickte jemanden, der mich an ihrer Stelle nach Hause begleitete.

Mein Schulweg war lächerliche 400m weit, aber diese 400m wurden Tag für tag zum Albtraum. Dieses widerliche Mädchen schaffte es aber dennoch, mich zu quälen, denn in seltenen Fällen konnte mich keiner abholen und ich weinte oft schon Stunden vor dem Nachhauseweg. Von Schubsereien, Kneifen, "Pferdeküssen" und dergleichen angefangen bis zu übelsten Beleidigungen musste ich alles über mich ergehen lassen und auch Eltern-Lehrergespräche brachten keine Erleichterung.

Dann kam Tag X. Einer dieser Tage, an dem ich alleine 400m weit nach Hause musste. Mir graute schon am Tor zum Schulhof vor diesen 400m, weil ich ihre Stimme bereits hinter mir hörte und ich wusste, was mir blüht. An diesem Tag hatte es morgens geregnet und meine Mutter hatte mir einen Schirm mitgegeben. Dieser Schirm veränderte mein Leben. Ihr ahnt es sicher schon... Diese Mistbiene machte mir auch an diesem Tag das Leben zur Hölle und an diesem Tag verlor ich komplett die Nerven, als sie mal wieder begann, mich auf dem Fußweg Richtung Fahrbahn zu schubsen.

Mit diesem besagten Schirm schlug ich plötzlich wild um mich und dann gezielt auf sie ein. Ich hörte nicht mehr auf, bis sie völlig verdutzt die Flucht ergriff und seit diesem Tag nie wieder von ihr belästigt wurde. Selbstverständlich trug ich auch seit diesem Tag immer diesen Schirm mit mir herum. Und dieses eine Erfolgserlebnis stärkte mein Selbstbewusstsein auf eine Weise, die auch ihr nicht verborgen blieb, denn sie rührte mich nie wieder an, suchte sogar wieder die Freundschaft zu mir, die ich ihr allerdings auf Lebenszeit verwehrte.

Was ich damit sagen möchte, ist folgendes. Schick Deinen Sohn bitte in einen Selbstverteidigungskurs, unbedingt. Er soll sich wehren können. Ich habe viel zu lange gezögert und der Schirm war ein recht rabiates Werkzeug, um mich meiner Haut erwehren zu können, aber sie war mir körperlich derart überlegen, dass ich nur noch dieses Mittel zur Wahl hatte. Zu meiner Zeit gab es auch noch keine solchen Kurse.

Dein Sohn soll lernen, sich gegen diesen Kerl behaupten zu können - körperlich und auch mental.

Im übrigen passierte mir so etwas nach diesem Vorfall niemals wieder im Leben. Irgendwas passierte da mit mir, so dass ich nie wieder in die Opferrolle geraten bin.