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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von hexe12-17 06.05.11 - 20:21 Uhr

Huhu

bin grad ein bissl ratlos. Muss wegen vorzeitigen wehen liegen, liegen, liegen und werde wohl laut FA nicht mehr zur Arbeit gehen. Mein Mutterschutz fängt am 26.07 an.
Da ich noch nie so lange zu Hause bleiben musste kenne ich mich mit Krankengeld etc auch nicht aus. Wieviel ist das? Wird das prozentual vom einkommen errechnet? Somit bekomme ich dann auch automatisch weniger Elterngeld oder?
Wüsste vielleicht noch jemand was dann aus dem Urlaub wird den ich ja eigentlich vor dem Mutterschutz nehmen wollte?
Danke schon mal für die Info!

LG Hexe12-17

Beitrag von blinki.bill 06.05.11 - 20:51 Uhr


Hallo du,

genau kann ich es dir nichts agen, aber hast du denn kein Beschäftigungsverbot?

bei diesen bekommst du ja dein gehalt weiter.

Lg

Beitrag von hexe12-17 07.05.11 - 12:40 Uhr

Nein weil ich ja im Büro arbeite und es da nicht möglich ist eine BV zu bekommen. Ginge nur im Kindergarten, Altenpflege, mit Gefahrenstoffe etc.
Wohne halt 60 km von arbeit weg und wegen dem Stress u wehen bekomme ich "nur" eine Krankmeldung

Beitrag von smokefighter 06.05.11 - 21:43 Uhr

Da du schwangerschaftsbedingt erkrankt bist solltest du ein Krankengeld in Höhe von 70% deines zuletzt erzielten Nettoeinkommen erhalten...

Bei der Elterngeldberechnung wird aufgrund von schwangerschaftsbedingten Erkrankungen die Monate mit Krankengeldbezug von der Berechnung ausgeschlossen und durch Monate mit Einkommen davor ersetzt...

Aber bei schwangerschaftsbedingten Erkrankung besonders in deinen Fall kannst du ja nicht arbeiten und musst liegen da die vorzeitigen Wehen eine Gefahr für Mutter und Kind darstellen können ... dafür ist doch das Beschäftigungsverbot vorgesehen welches dir dein volles gehalt sichert und auch deinen Arbeitgeber entlastet der die weiter zu zahlenden Gehälter im Umlageverfahren von der Krankenkasse wiederbekommt...

http://www.eltern.de/beruf-und-geld/job/beschaeftigungsverbot-schwangerschaft.html

Also ab Arzt anrufen und klären das du ein BV bekommst...

Beitrag von smokefighter 06.05.11 - 21:56 Uhr

Achso den Urlaub kannst du ja nicht nehmen so das dieser auf dich wartet bis du aus der Elternzeit zurückkehrst :-) Urlaub der in der Schwangerschaft und durch Mutterschutz und Elternzeit nicht genommen werden kann darf nicht verfallen und steht nach Wiederaufnahme des Arbeitsverhältnis wieder voll zur Verfügung... Verfallfristen wie sonst bei der Übernahme von Urlaub ins nächste Kalenderjahr sind in diesem Fall nicht gültig :-)

Beitrag von hexe12-17 07.05.11 - 12:54 Uhr

Super vielen Dank :-) Ein BV könne mir der FA ausstellen so seine Aussage da ich nicht i

Beitrag von hexe12-17 07.05.11 - 12:56 Uhr

Super vielen Dank :-) Ein BV könne mir der FA ausstellen so seine Aussage da ich nicht in der Altenplege, mit gefahrenstoffe etc tätig bin. Mein Arbeitsplatz liegt jedoch 60 km entfernt und ich darf im Augenblick nur zur Toilette aufstehen und mal kurz um den Block laufen (also nicht länger als 60min am Tag auf den Beinen sein). Finde es daher auch blöd das es angeblich nicht ginge so was auszustellen. Werde daher mal den Hausarzt fragen. Dein Link ist schon mal sehr hilfreich :-)

Beitrag von smokefighter 08.05.11 - 13:28 Uhr

Da ist dein FA falsch informiert ...er/sie kann dir auch ein induviduelles BV ausstellen wenn die Gesundheit von Kind oder Mutter gefährdet ist und das ist ja bei dir der Fall... alternativ darf auch der Arbeitgeber ein BV aussprechen wenn er begründet das er aufgrund deiner Vorwehen und der MAssnahme das du dich nicht viel bewegen darfst dir keinen geeigneten Arbeitsplatz bieten kann... kommt ihn auch günstiger als ne Krankschreibung da der AG beim BV das Geld von der KK zurückbekommt

Beitrag von hexe12-17 08.05.11 - 21:39 Uhr

Ah supi, dass werde ich ihm gleich mal am Mittwoch sagen.

Beitrag von tritratrullalala 06.05.11 - 21:48 Uhr

Hallo,
rede mit deinem Arzt über ein Beschäftigungsverbot. Das hat für dich und auch für deinen Arbeitgeber Vorteile. Wie das mit dem Urlaub ist, weiß ich leider nicht.

Alles Gute,
Trulli