Schwiegis bevorzugen "leibliches" Enkelkind... :o(

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lenchen2002 06.05.11 - 21:15 Uhr

Hallo,

also ich habe eine Tochter (8) mit in die Ehe gebracht, und gemeinsam haben wir noch eine Tochter (4).

Eigentlich hätte ich morgen arbeiten müssen, und mein Mann ist das WE nicht da, daher haben wir seine Eltern gefragt, ob die Kleine bei ihnen schlafen kann, da ich sehr früh raus muss und meine Tochter bei meiner Mutti. Jetzt bin ich aber seit Mittwoch krank, und ich habe meinem Mann gesagt, er kann seinen Eltern sagen, hat sich erledigt, da ich ja zu Hause bin.

Nun muss man sagen, seine Eltern sind wirklich lieb, sind immer für uns da, nehmen die Kleine wann immer wir wollen, sein Vati ist auch schwer krank, hat Krebs und bekommt seit über 2 Jahren Chemo und es geht ihm oft sehr schlecht. Dieses WE ist gut bei ihm, da er erst am Dienstag die nächste Chemo kriegt.

So, grad eben kam er, wir waren grad dabei, ins Bett zu gehen, war ja schon 8, und fragte ob die Kleine nicht bei ihnen schlafen will. Natürlich VOR der Großen. Die Kleine zog erst nicht so, dann kam noch "Die Oma hat dir was neues gekauft..." Neugierig machen halt und "Da kannste noch aufbleiben, wir gehen noch in die Wanne..." - Klar, sowas hört eine 4-jährige gerne, wenn sie grad ins Bett soll...

Aber trotz allem wollte sie nicht, da fragte Opa dann weiter ob dann morgen abend und da sagte die Kleine ja. Dazu muss man sagen, das sie, grad in letzter Zeit, schon oft erst ja gesagt hat, auch dass Opa sie als Mittagskind abholen soll und so, und dann am nächsten Tag frühs dann gesagt hat sie will doch nicht, dasselbe gabs auch schon beim Schlafen... Kann also gut möglich sein, dass sie morgen sagt, sie will doch nicht dort schlafen...

Und ich mein, Sonntag ist Muttertag, mein Mann ist schon nicht da, und ich hab die Woche über auch nicht viel von meinen Kindern, nächste Woche hab ich wieder Spätschicht, da seh ich sie nur frühs ne Stunde... Ist es egoistisch dass ich sie am Muttertag beide bei mir haben will und einen schönen Sonntag, angefangen mit einem schönen Frühstück und gemeinsamen Backen und so wünsche???

Und das allerschlimmste an der Geschichte ist ja, dass sie natürlich nie fragen, ob denn die Große mal bei ihnen schlafen will. Das käme denen gar nicht in den Sinn... Als es dann drum ging, dass die Kleine morgen dort schläft sagte die Große, dann will sie bei ihrer Oma schlafen (Meiner Mutti), das geht aber nicht, weil ihr LG übers WE kommt (der ist nicht von hier und kommt nicht jedes WE). Da hat sie natürlich angefangen zu weinen, kann man ja verstehen. Und war im Anschluss dann wütend auf ihre Schwester (auch verständlich) und es gab natürlich Streit...

Mann, es war so ein schöner Nachmittag und Abend mit den Zwergen gewesen, bis mein Schwiegervater kam...

Wenn ich meinen Mann drauf ansprech kommt nur "Sie meinens doch nur gut", "Sie freuen sich halt auf sie", "Du weisst doch dass er krank ist" (so ungefähr, wer weiß wie lang er noch kann) Stimmt ja, dass denke ich auch oft und geb mir dann einen Ruck, aber heut bin ich echt nur sauer und genervt...

Hab jetzt ziemliches Wirrwarr geschrieben, glaub ich, hoffe ihr findet durch...

Meint ihr, ich kann morgen sagen, dass ich am Muttertag gerne bei mir hätte? Denn ich kenn meine Schwiegis, schläft sie dort, seh ich sie vor Sonntag Spätnachmittags nicht...

Und meint ihr, man könnte ihnen dass mal sagen, dass es nicht sehr schön ist, ständig VOR der Großen sowas zu fragen und die Große dabei zu ignorieren? Bin mit meinem Mann zusammen seit die Große 2 ist, sie sieht ihn als ihren Papa, hat noch einen 2.Papa, den sie ab und zu besucht, und zu meinen Schwiegis sagt sie Oma und Opa...

LG Lenchen

Beitrag von sternchen-83 06.05.11 - 21:29 Uhr

Ich würde Mia am Muttertag nicht weg geben..
Aber auf diese idee würde meine mama bzw meine schwiegermama auch gar nicht erst kommen..

Lg

Beitrag von kleinemimi 06.05.11 - 21:38 Uhr

Mmmh, ich gebe meine Kinder auch her, obwohl ich sie lieber bei mir hätte, dummerweise fällt aber der Papatag auf diesen Sonntag, sollte ich mich deswegen quer stellen, weil ICH einen schönen Muttertag möchte?

--nicht böse gemeint ;=) nur etwas ironisch nachgehakt----

Beitrag von shorty23 06.05.11 - 21:34 Uhr

Hallo Lenchen,

also ersten natürlich kannst du deinen Schwiegis sagen, dass du deine Töchter am Muttertag gerne bei dir hättest! Das kann man ja nachholen.

Zweitens wegen der Großen, ich würde mich mal mit deinem Mann zusammensetzen, erzähl ihm das, was du geschrieben hast. Du findest es ja toll, was die Großeltern machen, aber die Große fühlt sich ausgeschlossen, ist doch klar, wahrscheinlich ist den Großeltern das gar nicht bewusst, vielleicht denken sie, die Große wolle nicht oder du willst das nicht. Versucht einfach mal ruhig darüber zu reden - vielleicht auch mal mit Oma und Opa - ich denke ihr findet da bestimmt eine Lösung!!

LG

Beitrag von kleinemimi 06.05.11 - 21:36 Uhr

Ach sehr schwierig, kann Dich verstehen, aber auch Deinen Mann und Deinen Schwiegervater...

Hast Du sie schon mal darauf angesprochen, das Du das Gefühl hast, das die grosse Tochter hinten ran gesetzt wird? Ich meine ich kenne das von früher auch, wir waren zwei Kinder und jeder hat seine Lieblingsoma gehabt, klingt vielleicht blöd, war aber so.

Versuch doch mal ruhig mit ihnen zu reden, vielleicht ist ihnen das gar nicht so bewusst?

Und als Alternativvorschlag, es klingt so als ob Du Dich gut mit Deinen Schwiegereltern verstehst, frag sie doch ob Ihr drei zum Kaffee am Sonntag vorbei kommen könnt, dann schnappst Du Dir ne Rose und einen Kuchen und Ihr überrascht Oma und Opa zum Muttertag, das ist denke ich ein guter Kompromiss, oder?

Versuche mit Ihnen zu reden, frag Sie einfach um Hilfe ;=) erzähl Ihnen das die Grosse traurig ist, hinten ran gesetzt zu werden, was Du da machen kannst, oder so was in der Richtung. Vielleicht regelt es sich von selbst? Ich kenne es von meinen Kindern nur so, entweder beide oder gar nicht, okay sind auch keine Halbgeschwister, aber ich weiss das auch meine Schwiegereltern ihren Liebling haben ;=). Aber mittlerweile geht es.

Und mit der Grossen würde ich versuchen zu reden, sie fühlt sich sicher unwohl, aber da kann man sicher ein wenig in die Richtung sagen, aber dafür bist Du doch bei der anderen Oma immer und die Kleine nicht, weisst wie ich meine?

LG Mimi

Beitrag von lenchen2002 06.05.11 - 22:11 Uhr

Hallo,

also soooo gut ist mein Verhältnis jetzt nicht zu ihnen, bin mir absolut sicher, dass ich nicht ihre Traumschwiegertochter bin und sie sich für ihren geliebten Sohn was besseres vorgestellt haben. Bin mir aber auch sicher, dass es die Perfekte, wie sie sie wollen, gar nicht gibt, nehms also nicht so persönlich.
Was den Nachmittag bei ihnen angeht, das mach ich nicht. 1. bin ich noch krank und möchte und muss das WE zu Hause bleiben und ausruhen, und möchte eben völlig stressfreien Muttertag mit meinen Zwergen haben und ausserdem kommt meine Mutti nachmittags - Meine, wohlgemerkt - zum Muttertag. Was meine Schwiegi angeht, da muss sich mein Mann kümmern... Hat er bisher nie, und sie hat es ihm natürlich nie übel genommen...

Danke trotzdem, das Gespräch werde ich trotzdem suchen, erstmal mit meinem Mann.

LG

Beitrag von kleinemimi 06.05.11 - 22:24 Uhr

Ich denke Du solltest es nicht so eng sehen ;=). Ich meine Du hast noch ganz viele Muttertage vor Dir und ich denke das schönste wird mal sein, wenn Deine Kinder ohne Erinnerung (Kita, Mann ec) an Dich denken und Dir zeigen wie sie Dich schätzen.

Auch meine Exschwiegereltern haben lange Zeit in mir nicht das Ideale für Ihren Sohn gesehen, was sicherlich immer zwangsläufig der Fall ist, ich vergleiche das gern mit Buch und Film einer Geschichte, wenn man ein Buch gelesen hat, bringt man seine ganze Fantasie mit rein, wenn man dann den Film anschaut, bekommt man zwangsläufig die Fantasie aufs Auge gedrück, die der Regisseur hat und man ist enttäuscht. So haben es die Eltern Deinen Mannes auch durchlebt, sie hatten viele Jahre Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wie denn wohl mal die Frau des Sohnes werden sollte, das es nicht zu hundert Prozent stimmt, war abzusehen, aber daran haben sie sicher nicht gedacht.

Sei nicht so hart, versuche einen Kompromiss zu finden mit dem Du leben kannst. Ich bin vielleicht ein wenig altmodisch, aber ich habe in meiner Ehe gelernt, das wenn man heiratet eine zweite Mutter dazu bekommt ;=). Gut in meinem Falle war sie mehr Mutter als meine eigene. Vielleicht aussergewöhnlich, aber ich habe auch eine unheimliche Geduld mit anderen Menschen, bin aber auch sehr oft falsch, was mich sehr ärgert, denn wenn es Streitpunkte gibt, was normal ist, auch in einer Partnerschaft, dann schlucke ich die runter anstatt auszusprechen was mich stört.

Aber ich merke das es Dich beschäftigt, wenn Deine Schwiegis Dir scheissegal wären würdest Du Dir keine Gedanken machen ;=).

Beitrag von imzadi 06.05.11 - 21:37 Uhr

Hat deine Grosse nicht auch Grosseltern Väterlicherseits? Wie oft fragen die denn ob die kleine bei ihnen schlafen will?

Versteh gar nicht wie man von Schwiegereltern immer erwarten kann das sie mitgebrachte Enkel wie eigene behandeln. Sie haben sich den neugefunden Anhang ja nicht ausgesucht im gegensatz zu deinem Mann.

Beitrag von kleinemimi 06.05.11 - 21:41 Uhr

das will die TE sicher nicht, aber im Grunde die Kinder können nichts dafür, das wäre ja genauso, wie die "bösen" Schwiegerdrachen, wie hier immer geschrieben wird, da kann man ja auch sagen, ja was solls, hätte er sich ne andere Frau gesucht, eine Schwiegertochter nach Maß.

Diese Ansicht ist meines Erachtens überholt.

Beitrag von lenchen2002 06.05.11 - 22:06 Uhr

Hallo,

ihre Grosseltern väterlicherseits fragen leider nie... ist halt so...

Ich erwarte ja gar nicht von meinen Schwiegis, dass sie dir Große genauso behandeln! Nie gesagt!

Ich finde es nur nicht gut, so direkt VOR IHR zur Kleinen zu sagen "Willst du nicht zu uns, die Oma hat was für dich gekauft usw".

Kannst du nicht nachvollziehen, dass sich da ein Kind bei schlecht fühlt?

Beitrag von imzadi 06.05.11 - 22:10 Uhr

Das hält sich in Grenzen mit dem schlecht fühlen. Meine Oma hat auch bei jeder Gelegenheit meinen Bruder bevorzugt, obwohl ich auch das leibliche Enkel war. Man gewöhnt sich dran und macht sich irgendwann keinen Kopf mehr drum.

Beitrag von kleinemimi 06.05.11 - 22:17 Uhr

Da muss ich Dir vollkommen Recht geben war bei uns auch so, meine Schwester bei der einen und ich bei der anderen, fertig. Aber ich kann mich nicht erinnern ob ich eifersüchtig war, oder meine Schwester?

Was ich bloss nie vergessen werde, als meine Lieblingsoma gestorben ist kam meine Schwester damals rein und erzählte es mir mit einen Grinsen, okay, sie war verdammt jung, grad mal 6 oder 7 aber das hat mich unheimlich verletzt. Aber sie weiss nicht warum sie das gemacht hat, sie kann sich nicht erinnern, aber kann sich keinen Reim darauf machen und bedauert es bis heut sehr.

Jeder darf seine Lieblingsoma haben, aber man sollte es nicht so öffentlich debattieren oder aber eben dem Kind (der verständigeren Größeren) schmackhaft machen, das sie eben dafür die andere Oma für sich hat.

LG Mimi

Beitrag von phili0979 06.05.11 - 23:15 Uhr

ganz ehrlich ich kann diesem ganzen "eigen Fleisch und Blut" und "leibliche Kind/ Enkelkind" Quatsch nicht hören!

Verdammt nochmal es geht hier um Kinder und diese haben ganz feine Antennchen,diemerken das! Was ist dass denn für eine Art innerhalb der Familie ( und zu einer Familie gehören auch "angeheiratete Personen wie Enkelkind , Schwiegermutter, Schwester des Ehepatners, etc) jemanden offensichtlichoder unterschwellig zu benachteiligen, nochdazu wenn es sich um ein Kind handelt? Ich versteh das nicht. Entweder man ist eine Familie oder lässt es ganz bleiben, aber soetwas will mir einfach nicht in den Kopf!

Zum Glück gabs das nie in unsere Familie! Da lob ich mir meine "leibliche" Oma die zu meiner Vater meint als der mit meiner Mutter und meiner bereits vorhanden Schwester ankam, die zu ihm sagte: "Überleg dir ganz genau ob du eine Frau haben möchtest die von einem anderen ein Kind hat. Das bedeuted, dass du ab jetzt Verantwortung hast und ich will nicht in 2 Jahren hören, es ist dir zuviel und dass ich die Kleine dann wieder als Enkel hergeben muss!"

lg

Beitrag von lenchen2002 07.05.11 - 00:08 Uhr

#danke

Beitrag von junisonne10 06.05.11 - 23:06 Uhr

hi,

die großeltern väterlicherseits holen deine große also auch ab, sie schläft dort und bringt bestimmt auch geschenke mit heim, oder? bekommt geschenke von ihnen zu weihnachten, ostern, geburtstag... bestimmt auch von ihrem leiblichen vater, oder?

wenn das nämlich der fall ist, dann denken deine schwiegereltern vielleicht, dass sie ihrem "leiblichen" enkelkind auch "mehr" geben müssen, dass sie nicht zurücksteht.

meine kleine schwester hat auch immer viel von ihrem leiblichen vater und ihren großeltern bekommen. als kind habe ich es nicht verstanden, warum oma und opa, nachdem meine eltern nicht mehr zusammen waren, plötzlich meine schwester bevorzugen. ich hätte mir sehr eine "eigene" oma gewünscht.

stört es dich, rede mit deinem mann darüber, ihr findet sicherlich eine lösung!

liebe grüße

Beitrag von lenchen2002 07.05.11 - 00:07 Uhr

Hallo,

nein, die Großeltern väterlicherseits holen sie nie ab, logischerweise schläft sie auch nie dort, es besteht gar kein Kontakt.

Der leibliche Vater holt sie seit ein paar Monaten stundenweise, und ja, er schenkt ihr was zu Geb. oder Ostern - und!!! Jedesmal ist eine Kleinigkeit für die Kleine dabei, eben damit sie nicht dasteht und guckt... Und ehrlich, ein Ü-Ei o.ä. macht keinen ärmer, Kinder aber glücklich, wenn sie merken, dass sie nicht ignoriert werden. Finde das ganz toll von ihm!

LG

Beitrag von junisonne10 07.05.11 - 13:59 Uhr

dann hatte ich eine antwort von dir wohl falsch verstanden und muss mich dafür entschuldigen!

ich finde es sehr gut, wenn man als leiblicher vater oder leibliche großeltern dem anderen, nicht verwandten kind, etwas schenkt. das ist keine selbstverständlichkeit.

vielleicht redest du wirklich mal mit deinem mann und danach gemeinsam mit deinen schwiegereltern darüber. denn so kann es ja nicht weitergehen. vielleicht trauen sie sich auch nicht recht.

liebe grüße

Beitrag von alpenbaby711 07.05.11 - 07:56 Uhr

Ich denke wenn ihr sonst ein gutes Verhältnis habt dann wird es gehen das ihr zusammen sprecht. Denn um ein Gespräch kommt ihr nicht herum so wie ich das sehe. SChließlich sähen sie, wenn sie die Kleine bevorzugen, wohl ohne das sie es möglicherweise wollen, auch Zwietracht zwischen den Kindern. Ein Kind fühlt sich zurückgesetzt und hat dann Probleme mit ihrer SChwester. Das kann und darf auch nichts ein. Vielleicht denken deine Schwiegis auch die Große ist ja nicht deren kind und die Große hätte deinen keinen richtigen Bezug zu Ihnen. Wer weiß das schon. Darüber wird aber auch nur ein Gespräch Aufschluß bringen. Sprich es ruhig und ohne Vorwürfe an und warte die antworten ab kann ich dir nur raten.
Ela

Beitrag von any1978 07.05.11 - 08:48 Uhr

Hallo,
meine Große ist auch nicht von meinem Mann und bei uns ist es auch so das die Große immer bei meinen Eltern ist und unsere Mittlere ist immer bei seinen ;-)
Allerdings in so einer Situation hätten meine Schwiegis gesagt ,ach dann kommt halt beide!
Das war aber nicht immer so ,meine Schwiegermutter dachte früher immer mir wäre das nicht recht oder die Große möchte vielleicht gar nicht, haben irgendwann mal ein Gespräch gehabt und seit dem ist alles bestens :-D
Das mit dem Muttertag ist so eine Sache,ich würde die kleine da schlafen lassen und mir mit meiner Großen einen schönen abend machen.
Mit den Schwiegis würde ich absprechen das ich dann morgens mit der Großen und einer Tüte Brötchen komme dann kann man schön zusammen Frühstücken und den rest des Tages hast du deine Mäuse ja dann für dich;-)

Beitrag von chi2110 07.05.11 - 15:36 Uhr

Huhu Lenchen,

ganz ehrlich ich denke das Problem liegt nicht bei Deinen Schwiegereltern... es ist einfach was anderes und natürlich haben sie den größeren bezug zu ihrem "leiblichen" enkelkind... das mag einem als mutter natürlich ungerecht vorkommen... aber es ist nun mal so das sie im prinzip nicht die richtigen oma und opa von deiner großen sind... und das würde ich ihnen auch nicht zum vorwurf machen... sei froh und glücklich das sie sich so lieb um die kleine kümmern... zum übernachten und muttertag würde ich das jetzt im nachhinein nicht absagen... sag doch einfach das du sie dann nachdem mittag abholst weil ihr gern am muttertag was zusammen machen wollt...

und zu deiner großen... da bist du jetzt gefragt irgendwie einen ausgleich zu schaffen... falls sie jetzt nicht die möglichkeit hat bei "ihrer" oma zu übernachten... dann überleg du dir doch was schönes... vielleicht mal ein ausflug nur mit ihr allein... vielleicht freut sie sich auch mal als "einzelkind" im mittelpunkt zu stehen... für sowas würde ich die zeit nutzen...

ich finde es natürlich auch schön wenn nicht leibliche kinder/enkelkinder den leiblichen gleichgestellt werden innerhalb der familie... aber ich weiß aus erfahrung das man zu den leiblichen kindern einfach eine ganz andere Bindung hat und auch andere Gefühle... es mag ja Menschen geben die da keinen Unterschied empfinden... das ist natürlich toll für die Kinder... aber man kann das nicht erzwingen und auch nicht erwarten... ist zumindest meine meinung ;-)

lg
claudia

Beitrag von kyra01.01 07.05.11 - 17:20 Uhr

hey du hast recht!

meine bekannte hat die gleiche situation!
und immer wollten sie nur das leibliche enkel bis meine bekannte irgendwann gesagt hat
ne es kann nicht sein das immer nur die kleine was bekommt und die große schaut zu die kleine bei euch schläft usw
sie hat gesagt entweder bringt ihr beiden was mit oder keinem PUNKT!
und siehe da es ist ein wunder geschehen seid dem behandeln sie die große wir ihr eigenes enkel schläft da (mittlerweile nicht mehr bald 18)
und geht genauso mit der "oma" shoppen wie das leibliche enkel sie sagt auch oma und opa und "liebt" die "unechten" oma und opa mehr als die eltern von mama!!!

lg und alles gute das du das in den griff bekommst

Beitrag von cinderella2008 09.05.11 - 09:25 Uhr

Hallo,

zum Muttertag sag ich jetzt mal nichts, der ist ja auch vorbei.

Falls Du das aber doch noch liest: Was ist mit den Großeltern väterlicherseits Deiner großen Tochter? Hat sie dahin Kontakt, wird sich um sie gekümmert? Wenn ja, sehe ich kein Problem in der Ungleichbehandlung der Kinder durch Deine Schwiegereltern. Dann erkläre Deiner Tochter altersgerecht die Situation und warum das so ist. In Patchworkfamilien muss man eben auch mal zurückstecken. Klar, dass das leider immer die Kinder betrifft, das liegt jedoch in der Natur der Sache.

Auch wenn eine Ungleichbehandlung nicht wirklich schön ist, kann ich Deine Schwiegereltern aber ein Stück weit verstehen. Die Große ist nun mal nicht ihr Enkelkind. Liebe und Zuneigung kann man nicht erzwingen.

Cinderella