Kind nennt Fremde Mama und Papa

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von desdemonea 06.05.11 - 21:21 Uhr

Hallo....

also unsere süße kleine Motte (22 Monate) geht seit ca. 2 Wochen zu Fremden und sagt Mama und Papa zu Ihnen und will auf den Arm genommen werden.:-(
Das haben wir heute von der Erzieherin in der Krippe erfahren.... wir fragen uns nun natürlich was da los ist. Die Kleine ist seit den 1. Lebensjahr in der Krippe und hat das noch nie gemacht.
Wir sind beide berufstätig nehmen uns aber jeden Abend und das ganze Wochenende Zeit für die Kleine. Machen Spaziergänge, gehen auf den Spielplatz, schauen Bücher an und basteln....... usw.

Jetzt Fragen wir uns kommt Sie zu kurz ? oder ist das normal bei Kindern in den Alter ?

Was meint Ihr dazu ? Oder habt Ihr was ähnliches erlebt ?

Beitrag von kleiner-gruener-hase 06.05.11 - 21:29 Uhr

Also diese Phase kenne ich noch von meiner Großen.

Da konnte mir eine Erzieherin damals erklären, dass sie mit Mama Frau assoziieren und mit Papa Mann.

Das war eine lange und für uns teilweise sehr schwierige Phase, aber sie ging auch vorbei.

LG

Beitrag von flipsa 06.05.11 - 21:31 Uhr

Wenn ich mit meinen beiden nachmittags spazieren gehen (die Große ist immer in der Krippe bis 13.30 Uhr), dann sagt sie auch zu Männern auf Motorrädern Papa, weil der Papa eins fährt :)
Oder letztens zu Männern die einen Truck ausgeladen haben...war mir schon peinlich. Aber ich habe ihr erklärt dass die Männer arbeiten und da hat sie sich gedacht Papa ist ja auch in der Arbeit, also ist da vielleicht der Papa dabei.

Scheint also normal zu sein dieses Verhalten. Unsere ist übrigens 23 Monate alt.

Lg

Beitrag von xyz74 06.05.11 - 21:58 Uhr

Papa = Mann
Mama = Frau


Alles was 4 Beine hat, war bei uns eine Zeitlang WauWau.
Alte Männer heißen alle Opa und alte Frauen alle Oma.
Liste könnte ich beliebig fortsetzen.

Beitrag von desdemonea 11.05.11 - 12:41 Uhr

Hallo,

habe ich mir auch schon gedacht das Mama - Frau ist usw.

Was uns irritiert ist, das die Erzieherin gesagt hat das Sie auch auf den Arm will usw.

Beitrag von luluhaben 07.05.11 - 07:10 Uhr

Oh Gott, das zeigt, das es bei manchen Kindern Spuren hinterlässt, wenn man sie soooo früh schon in die Krippe gibt!
Ich würde meine Kinder nie im Leben mit nem Jahr schon weg geben! Sie können ja noch gar nicht erzählen, wenn ihnen was passiert/zugestossen/sie geärgert wurden etc.!
Käme für mich selbst nicht in Frage, wenn wir von 1000Euro leben müssten.
Meine Kinder haben noch NIE zu wem Mutti oder Papa gesagt, das kann ich mir nicht vorstellen, das es normal ist.
Ich vermute mal, sie wird sich nicht wirklich zugehörig fühlen und sucht ne Bezugsperson.
Warum musste sie denn schon so früh in ne Krippe? Wie vermittelst du ihr denn den Halt den sie braucht?
Ich will dich nicht treffen oder verletzen, aber für mich ist das een undenkbar und wenn es finanziell nicht anderes gegangen wäre, hätte ich lieber erst mal paar Jahre gehamstert, um dann noch ein Baby zu kriegen.
Viele Grüsse

Beitrag von julia253 07.05.11 - 10:32 Uhr

#rofl

Beitrag von engel_in_zivil 07.05.11 - 10:38 Uhr

#augen

Beitrag von widowwadman 07.05.11 - 11:03 Uhr

Was fuer ein Schmarrn!

Beitrag von desdemonea 11.05.11 - 12:42 Uhr

Hallo,

also als erstes die Krippe ist für unsere kleinen Motte total gut. Sie ist ein kleiner Wirbelwind und kann sich da so richtig austoben und spielen. Sie hat da so viel von den „Großen“ gelernt. Sie kann schon gut mit Besteck umgehen, geht aufs Töpfen (nein Sie ist noch nicht trocken) aber weil die Großen das machen – möchte Sie das auch. Sie fängt jetzt an sich aus- und an zu ziehen und Sie wird erst 23 Monate – das ist sehr viel was Sie schon gelernt hat. (nur zur Info weil Sie es will und nicht weil Sie muss !!)
Ich finde es sogar verkehrt wenn die Kinder erst ab 3 Jahre in die Kita gehen, das Sie in der Entwicklung hinten anstehen sieht man sehr häufig. Eine Freundin von mir war genauso mein Kind gebe ich erst mit 3 Jahren weck und nun hat Sie ein zweites bekommen und hat dann das Kleine auch dann mit 1,5 Jahren in die Krippe gebracht – und siehe da jetzt stimmt Sie mir zu wie gut das dem Kind tut.

Zweitens gehe ich nicht wegen dem Geld arbeiten sondern wegen mir, ich möchte arbeiten!! Nach einem Jahr zu Hause hat mir das berufliche Gespräch gefehlt und auch die Herausforderung. Ich habe doch meinen BIBU nicht umsonst gemacht.

Drittens ich komme aus den neuen Bundesländern und kenne es auch von mir aus in die Krippe & Kita zugehen. Und mir hat definitiv nie was gefehlt meine Eltern waren und sind immer für mich da. Ich weiß egal was und wann etwas wäre, nur ein Anruf und Sie wären sofort da. UND DAS IST WICHTIG!!!

Und ganz zum Schluss – wir (mein Mann und ich) nutzen die Zeit die wir haben. Wir toben, lesen, basteln, kuscheln usw. Wenn wir von der Arbeit da sind und am Wochenende dann ist „Miss Motte“ an erster Stelle.
Ich habe mal gelesen, das es nicht auf die Masse der Zeit ankommt sondern wie man Sie nutzt.