fast 5 J. spricht sehr laut, hört leises sprechen nicht, ***Tipp***

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von engeldernacht5 06.05.11 - 23:39 Uhr

Hallo!!
Mein Sohn fast 5 Jahre hört nicht richtig!! So denken wir!!
Ich wurde auch im Kindergarten und von anderen Leuten darauf angesprochen!!
Waren schon zu mehreren Hörtest und hatten nun eine BERA aber angeblich ist alles in Ordnung!! Er soll nur Probleme mit der Belüftung der Ohren haben!! Wäre aber nicht schlimm!!

Er kann nur telefonieren, wenn der Hörer auf laut gestellt ist!!
Musik zum einschlafen ist nicht leise, sondern so laut, dass ich dabei nicht schlafen konnte. Wenn ich es leiser mache, sagt er er hört nichts!! Kann es dann auch nicht wieder geben!!
Er sieht einem beim reden auf den Mund!!
Wenn er das nicht macht, weiß er oft auch nicht was man zu ihm gesagt hat!!
Im normalen Ton kann er nicht reden, bzw wir auch nicht mit ihm!! Er sagt dann das ich lauter sprechen soll, er mich sonst nicht versteht!!
Er steht z.B. vor mir sieht aber grade wo anders hin und reagiert nicht wenn ich ihn rufe!!
Seit kurzem beschwert er sich aber wenn z.B. der Wasserkocher an ist (da würden ihm die Ohren weh tun, deshalb hält er sie dann zu)

Ich könnte noch so viele Beispiele schreiben!! Weiß einfach nicht mehr weiter!! Ist wirklich alles OK???
Er bekommt Logo, Ergo war vor kurzem zur Osteopathien (seit dem diese Ohren schmerzen).
Er spricht vieles noch sehr falsch und auch die Logo verzweifelt oft. Da man ihm ein Wort richtig sagen kann und er macht es trotzdem falsch!!

Hat jmd. Erfahrung?? Wurde auch von den Ärzten gesagt, es wäre alles ok und dann....???..... gemacht und es war doch was!!!

>Vielen lieben Dank für eure Antworten<

Beitrag von odetta 07.05.11 - 08:48 Uhr

Hallo

Das ist ja schrecklich.

War das immer ein derselbe Ohrenarzt der die Hörtests durchgeführt hat?

Ich an Deiner Stelle würde von Ohrenarzt zu Ohrenarzt rennen, bis einer was findet.

Bei meiner Nichte und meinem Bruder waren es die Polypen warum sie schlecht gehört haben.

LG Claudia

Beitrag von engeldernacht5 07.05.11 - 20:37 Uhr

Hallo und Danke für deine Antwort!!
Nein, wir haben bei unterschiedlichen Ärzten einen machen lassen!!
Bloß sind einige meiner Meinung falsch gelaufen!!
Wenn er nicht reagiert hat, weil er meiner Meinung nach auch nichts gehört hat, dann hieß es du mußt doch jetzt was hören!!
Dann hat er einfach immer gesagt das er was hört, obwohl noch nicht mal was da ist!! Da wurde dann mit ihm geschimpft. Mit der Ohrseite das selbe, er hat dann aufs rechte gezeigt und wenn das falsch war, dann eben auf das linke Ohr!!
Deshalb hatte ich ja so sehr auf diese BERA bestanden!! Aber die soll ja in Ordnung sein!! (wurde im Krhs gemacht!!)

Schönen Abend

Beitrag von traumkinder 07.05.11 - 08:56 Uhr

meiner kollegin ging es ähnlich!! jetzt hat der kleine endlich ein hörgerät und nimmt nun geräusche wahr die er vorher nie gehört hat....


wie die reihenfolge der ärzte war kann ich dir nicht sagen, hat auf jedenfall sehr lang gedauert das ganze!!

Beitrag von munirah 07.05.11 - 14:42 Uhr

Wenn es um die Belüftung der Ohren geht, dann sollte man das doch angehen...

Bei meinem Sohn wurden die Polypen rausgenommen und Paukenröhrchen gesetzt. Das hat sehr gut geholfen!

Allerdings wurde das ziemlich spät gemacht, da er vorher unterschiedlich gut gehört hat. So hatte er einiges in der Entwicklung verpasst.

Als er dann wieder besser hören konnte, musste er erst mal lernen, dass zu verarbeiten, was er hört... Logopädie und Ergotherapie (auch wegen anderer Probleme) haben ihm da gut geholfen.

Beitrag von engeldernacht5 07.05.11 - 20:32 Uhr

Hallo!
Die letzte Ärztin meinte die Polypen ok wären!
Ich kann doch auch nicht darauf bestehen, dass die ihn operieren??
Komme mir ehe schon blöd vor, da ich mein Kind von Arzt zu Arzt schleppe und auf verschiedene Untersuchungen bestehe!! Die sie dann auch nach langem verhandeln machen!!
Würde so gerne mit meinem Sohn tauschen, da er mir so leid tut!!
Er hat seit fast 2 Jahren einen Bruder und ich sehe richtig seit dem die Unterschiede!! Der kleine hört sozusagen das Gras wachsen und der große Reagiert oft nicht!!
War schon sehr früh der Meinung, das er nicht richtig hören kann, aber mein damaliger Kinderarzt meinte nur ob ich der Meinung bin das er so Schwer hörig ist das man ihn unter Vollnarkose setzen müsste. Der Meinung war ich nun auch nicht und hatte mich schon verwirrt!!
Heute bereue ich es schon, es nicht gemacht zu haben!!

Danke für deine Antwort!!

Beitrag von munirah 08.05.11 - 08:09 Uhr

Wenn die Ärzte nicht von einer OP sprechen, würde ich nicht darauf bestehen. Aber vielleicht noch einmal gezielt nachfragen. Normalerweise bekommt man eher zu schnell eine OP angeboten.

Dann gibt es noch die Möglichkeit einer auditiven Wahrnehmungsstörung, bei der die Ohren völlig okay sind, sondern die Verarbeitung der Reize im Gehirn nicht richtig funktioniert. Dein Beispiel vom Wasserkocher würde für so etwas sprechen. Allerdings ist das für Laien nicht so einfach zu unterscheiden.

Aber bei der Logopädie dürften die so etwas doch feststellen können. Vielleicht solltet ihr da auch nachfragen oder mal (vorübergehend) zu einem anderen Therapeuten gehen.
Auch Ergotherapeuten haben Testmöglichkeiten in diesem Bereich.

Bei meinem Sohn sind die auditiven Wahrnehmungsstörungen möglicherweise eine Folge des schlechten Hörens (längere Zeit Erguss hinter dem Trommelfell - spät festgestellt, da ich erst als die "überbesorgte Mutter" nicht ganz ernst genommen wurde :-[)

Beitrag von engeldernacht5 08.05.11 - 14:16 Uhr

Hallo!
Danke!
Ja, so komme ich mir auch immer vor. Als ob ich eine Übermutter bin und mein Kind nur von Arzt zu Arzt schleppe. :-[
Ich meine wir haben jeden Tag unser Kind und sehen den Alltag mit Ihnen!! Der ist bei uns ist der wirklich nicht normal. Mich macht es auch so fertig, immer sehr laut reden zu müssen und wenn ich mal die Zeit im Nacken habe, klappt nichts mehr. Da ich nicht im Vorbei gehen meinem Kind sagen kann, dass er bitte schon mal seine Schuhe anziehen soll!!
#winke

Beitrag von munirah 08.05.11 - 19:47 Uhr

probiert es doch mal mit der Regel: "Wenn wir miteinander sprechen, sehen wir uns an". Ist zwar zeitaufwändig, schont aber die Stimme, weil man nicht alles fünfmal sagen muss. Man kann nämlich zum verstehen, dann noch Gestik und Mimik mit einbeziehen... Kostet eine Menge Konsequenz, ist aber sehr hilfreich!

Beitrag von kuckuk 07.05.11 - 21:32 Uhr

hallo,

ich weiß nicht wo du warst. Aber ein Pädaudiologe ist wohl die richtige Adresse.
Ein normaler HNO kann ds bei Kindern nicht richtig feststellen.
Du musst googeln wo einer ist, die sind recht selten. Ich sollte 40 Autominuten fahren #schwitz

Alles Gute

Kuckuk

Beitrag von munirah 08.05.11 - 08:11 Uhr

40 Autominuten ist nicht viel - das rechnet man bei uns auf dem Land schon zu einem normalen guten HNO-Arzt...

Beitrag von engeldernacht5 08.05.11 - 14:08 Uhr

Danke,
wir waren in der Pädaudiologie in Ludwigshafen. Wir haben schon mehrer Stellen und Ärzte durch!!
Ich kann es einfach nicht glauben bzw wahr haben das alles ok sein soll.
Es ist so schlimm oft für mich, dass ich Ihn mehr oder weniger anschreien muss wenn man unterwegs ist, dass er mich überhaupt versteht!!
Da draußen Vögel, Autos usw. sind!! Er versteht einen nicht wenn man normal mit Ihm redet und er selber schreit auch so laut wenn er mir was sagen will (draußen ist es ganz schlimm). Ich sage dann immer nicht so laut!!
Aber was bringt es nichts, da er nichts versteht!!!
Ich teste das öfters, so das er es auch nicht mitbekommt!! Kann mir auch nicht vorstellen, dass er uns an der Nase rum führt!!
Wir haben Angst wenn er nächstes Jahr zur Schule kommt, dass es ein großes Problem für ihn wird!!

Danke #winke

Beitrag von eickmann 12.05.11 - 22:58 Uhr

Hallo,
mein Vorschlag ist ein Pädakustiker. Die verdienen Ihr Geld mit dem Verkauf von Hörgeräten und haben dadurch schon das Interesse eine Hörstörung zu finden, wenn eine da sein sollte, wir haben bei unserem ersten Kind auch erst Bedenken gehabt mit dem Hören....
Die Pädakustik ist eine Zusatzausbildung für Hörgeräteakustiker. Solche Hörtests werden dort meist kostenlos durchgeführt.

Wenn das Mittelohr dicht ist (Mittelohrentzündung) können Paukenröhrchen helfen.

Noch eine Frage: kann er verschiedene Lautstärken außeinanderhalten, oder klingt für Ihn alles gleichlaut. Eventuell ein A vorsprechen in verschiedenen Lautstärken und Ihn probieren lassen die Lautstärke nachzumachen.....

Grüße Eickmann