Verhütung und stillen...und Faktor V???

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von honey459 07.05.11 - 00:40 Uhr

Hallo ich habe am 14.4.11 meine Motte gesund und munter zur Welt gebracht. Bis wir vor einer Woche plötzlich mit dem Notarzt auf die Intensiv kamen weil meine Kleine gekrampft hatte, war Verhütung kein Thema für uns, aber jetzt hängt unsere Sonne Nachts an einem Monitor und bis sie ein Jahr alt ist möchte ich eine neue Schwangerschaft verhindern. Ich stille voll. Noch dazu habe ich Faktor V (hohe Tromboseneigung) Die Pille wäre da eigentlich absolut ungeeignet, da der ganze hormonelle Krempel ja Trombosen fördert. Wer hat welche Erfahrungen gemacht???

LG Micha mit 3#stern fest im Herzen und Alina-Isabelle im Arm#verliebt 23 Tage alt

Beitrag von ulmerspatz37 07.05.11 - 08:13 Uhr

Hallo und herzlichen Glückwunsch und #liebdrueck. Ich hoffe, Deinem Baby geht es besser.
Schwierig Dir dazu was zu raten. Geh zum FA und lass Dich beraten. Da führt eh kein Weg dran vorbei. Ansonsten gibts Gummis - aber darauf würde ich mich persönlich nicht verlassen. Ebenfalls nicht auf die natürliche Verhütung.
Liebe Grüße

Beitrag von belala 07.05.11 - 11:03 Uhr

Hallo Micha,

ich habe auch Faktor v-Leiden Mutation.
Pille vertrug ich glücklicherweise nie, als ich von meinem Gendefekt noch gar nichts wußte.
Ich hatte leider nach der 2.Geburt eine beidseitige Lungenembolie.

Ich verhüte nur mit Kondom und dem Auszählen der fruchtbaren/unfruchtbaren Tage.. Mit (Kupfer)spirale wurde ich ungeplant schwanger.
Sterilisation lehne ich ab.


LG,belala

Beitrag von julie1108 07.05.11 - 12:06 Uhr

Hi,

wie wäre es denn, wenn du mit Persona verhütest?

LG

Beitrag von titania78 08.05.11 - 11:17 Uhr

Hallo,

was ist denn mit Kondomen? Also ich versteh nicht, warum die Dinger immer keiner verwenden möchte.

Sie sind sicher und auch nicht sehr kompliziert. Ein Griff in die Schublade und gut. und diesen kurzen Griff finde ich weniger nervig, wie jeden früh um die gleiche Zeit Tempi zu messen. Ganz davon abgesehen, dass bei dieser Methode sehr schnell Fehler passieren können und sie sehr unsicher ist.

Uch nach dem GV sind KOndome eigentlich auch praktisch, da es doch die kleine sauerei verhindert...die Dinger mit Inhalt kommen in Taschentuch und gut.

Kondome sind sicher und falls doch mal ein Missgeschick passiert merkt man es gleich und kann vorsorgen, sie haben keine Nebenwirkungen, kosten nicht viel, wird nur bei Bedarf angewendet und man kann es auch immer dabei haben.

Und auch mein Mann meint, er versteht nicht warum manche Männer das nicht wollen, für ihn ist es kein unterschied.

Also warum Risiken einer Schwangerschaft eigehen mit Tempi etc. oder gesundheitliche mit Pille wenn es doch auch einfach geht?

VIelleicht ist es doch eine Alternative?

Beitrag von rs1977 09.05.11 - 00:16 Uhr

Hallo,

habe auch Faktor V und nach meiner ersten Entbindung die Cerazette eingenommen. Das ist eine der wenigen stillfreundlichen Pillen, die man in unserem Fall auch nehmen darf. Die ist nämlich nicht östrogenhaltig, wenn ich mich richtig erinnere, somit auch keine Thrombosegefahr. Ansonsten bliebe noch die 3-Monats-Spritze. So hat mich zumindest meine FÄ damals beraten.

LG, rs