Papa hat ein Haus gekauft und wir ziehen mit ein.

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von katrinchen-p 07.05.11 - 08:53 Uhr

Hallo,


Jasper's Papa und ich waren viele Jahre ein Paar. Wir kamen zusammen als ich 15 war, er 19 Jahre. Heiraten wollten wir von Anfang an nicht und haben es auch nie mehr besprochen, alles war okay, wir zufrieden. Dann kam unser gemeisamer Kinderwunsch und nach 2 Jahren hat es dann geklappt. Allerdings bewegten wir uns dann ziemlich auseinander, wir stritten nicht, alles war noch sehr harmonisch. Die Beziehung kühlte nur irgendwie ab und das wirklich sehr rasant. Dann kam, was leider nicht mehr auszuschließen war. Wir trennten uns, als ich in der 16. ssw war. Er verliebte sich relativ schnell neu, allerdings war es für ihn nichts ernsthaftes.
Wir hatten noch nach der Trennung nahezu jeden Tag Kontakt, unser Baby war uns wichtig. Irgendwann bin ich aus unserer gemeinsamen Wohung ausgezogen, einfach zu viele Gedanken schwebten noch in diesen Räumen umher.
Jasper's Papa ist beruflich sehr viel unterwegs. Mal in Deutschland, dann wieder im Ausland. Oft fliegen Jasper und ich mit, oder wir fliegen hinterher wenn ich weiß das er länger als ein paar Tage fort ist. So machen wir das schon ein gutes halbes Jahr und es klappt. Wir 3 verbrigen dann viel Zeit miteinander, natürlich lassen wir ihn in Ruhe wenn er grad im Abgabestress steckt. Dann machen mein Sohn und ich etwas alleine, erkunden die Gegend.

Nun hat mein Ex- Partner ein Haus gekauft. Ein großes Haus für sich, mich und unseren Sohn. Das kam überraschend. Er will mit uns leben, seinen Sohn aufwachsen sehen. Nach Hause kommen und ihn dahaben. Allerdings wollen wir kein Paar mehr sein.
Ich lebe in einer glücklichen, neuen Beziehung. Er hat immer mal wieder wechselnde Freundinnen, die er allerdings nie mit heim nimmt. Wahrscheinlicht hat er in jeder Stadt eine andere Frau.

Naja, nun ziehen mein Sohn und ich mit dem Papa zusammen, wie eine Familie nur das Mama und Papa kein Paar mehr sind und es auch nicht mehr werden.
Ich glaube an uns und weiß, dass es klappen wird. Allerdings mache ich mir natürlich auch ein wenig Sorgen wie unser Sohn damit später umgehen wird. Ob er es für normal hält, weil er so aufwächst.

Vllt. nicht das richtige Thema für dieses Forum, aber ich würde gerne mal ein paar Meinungen lesen.
Einige meiner Freunde sind der Annahme, wir seien verrückt zu denken es könnte klappen. Unsere Eltern allerdings find von dieser Idee begeistert.


Natürlich entsprechen wir nich der typischen Familie, allerdings wollen wir für unseren Prinzen nur das Beste. Und das Beste ist ein Vater, eine Mutter und das Kind zusammen als Familie und nicht getrennt.

Liebe Grüße

Beitrag von maxi4188 07.05.11 - 09:05 Uhr

au das ist schwer zu sagen

es kommt ja auf viele sachen an z.b.

zieht dein neuer partner mit ein?

was hält er von der geschichte?

was wenn du und dein neuer partner auch noch ein kind bekommt?

oder dein ex wieder papa wird oder sich in eine frau verliebt mit der zusammenwohnen will?


also wenn ihr es meint zu schaffen wäre es toll für den kleinen aber es wird bestimmt schwer sein

er wird es später bestimmt als normal ansehen wenn er so aufgewachsen ist dann kennt er es ja nicht mehr anders


also wenn ihr meint es klappt dann wünsch ich euch viel glück aber es wird bestimmt auf dauer echt schwer werden

lg maxi mit maurice *5.9.08 + kira *19.5.10

Beitrag von katrinchen-p 07.05.11 - 09:11 Uhr

Nein, kein neuer Partner zieht mit ein. Das wurde schon früh festgelegt. Mein neuer Freund und ich wollen auch keine Kinder mehr. Ich wollte nie mehr als eines und er hat auch schon eine kleine Tochter. Ich habe auch nicht den Drang danach noch ein Kind zu bekommen.

Beitrag von maxi4188 07.05.11 - 09:13 Uhr

ja das wäre ja schonmal gut und was wenn einer von euch doch noch heiraten will man weiß ja nie was noch kommt?

Beitrag von whitewitch 07.05.11 - 09:28 Uhr

Was sagt denn dein neuer Partner dazu?? Und viel mehr würde ich mir darüber Gedanken machen, was ist wenn er doch noch mal seine große Liebe findet. Ich gehöre ja zu den Menschen die alles durchdenken. Im schlimmsten Fall stehst du dann mit deinem Sohn auf der Straße!

Man sollte ja niemals nie sagen, du bist noch so jung. Als ich meine Tochter bekam, stand fest das ich keins mehr wollte, mein Sohn ist heute 2.;-)

An sich finde ich die Idee jedoch gut. Wenn alle Seiten damit einverstanden sind.

Wie ist das finazielle geregelt?? Musst du zahlen in dem Haus, gehst du arbeiten?? Darüber sollte man sich für die Zukunft ggf. auch noch mal Gedanken machen.

Alles Gute

Beitrag von doreensch 07.05.11 - 10:18 Uhr

Wenn dir deine neue Beziehung nicht so wichtig ist dann mach das doch.

Aber wenn dir deine neue Beziehung wichtig ist und sie nicht nur eine Affäre ist dann würde ich die Finger ganz schnell davon lassen.

Ich hab mal ein Modell gelesen wo die Eltern im Sinne der Kinder entschieden hatten, die Kinder behielten das Haus und Mutter und Vater wechselten sich dort im Haus mit der Betreuung ab.

Beitrag von coolkittycat 07.05.11 - 10:39 Uhr

ich denke, dass für kinder immer die wahrheit das beste ist.
ich fände die lösung toll wenn jeder von euch in einer neuen, festen beziehung wäre und alle gemeinsam in ein großes haus ziehen.
egal ob wg-stil oder in eigenen wohnungen im mehrfamilienhaus. und am besten noch ein-zwei kinder dazu kriegen.
was ihr da vorhabt, kann ich mir nicht vorstellen. so wie du schreibst, lebt ihr auch noch sehr beziehungsähnlich: beziehung ohne sex. eigentlich die blödste variante:-p ihr steht euch vielleicht im weg das große glück zu leben.
ich finde es toll wenn man es schafft befreundet zu bleiben. örtliche nähe finde ich auch großartig.
sorge immer für deine sicherheiten.
ich wünsch euch alles gute. entscheide behutsam.

Beitrag von mutschki 07.05.11 - 11:13 Uhr

hi

ihr zieht zusammen in ein haus,also in einge gemeinsamen haushalt,oder hat das haus 2 parteien? wenn es ein haushalt ist,fände ich das schon sehr komisch und ich glaube nicht,das das lange gut geht! ihr lebt ja doch so als ob ihr zusammen seid und ich glaube auch nicht,das einer von euch 2 dann jemals eine schöne,gesunde neue beziehung haben werdet. ich würde das jedenfalls auf dauer nicht mitmachen,wenn mein partner mit seiner ex zusammen leben würde.wie soll das auch gehn,wenn dein freund bei dich kommen will,bei dir übernachten?
und wenn er mal eine feste freundin hat? das wird sicher auch irgendwann passieren! er bringt sie dann auch mit,schläft mit ihr im bett usw...und du daneben? (auch wenns ein anderes zimmer ist) steht morgens auf und hockt zusammen am frühstückstisch?
nein,ganz ehrlich,das geht 100 % nicht lange gut.

ihr müsst ja auch an später denken und nicht nur bis morgen. in ein paar jahren spätestens wird jeder auch mal einen festen parnter haben,vielleicht noch kinder haben wollen,der neue partner will mit euch zusammen leben,und dann?

lg carolin

Beitrag von jazzbassist 07.05.11 - 11:16 Uhr

Ich habe einen 12-Jährigen zu Hause, der seine leiblichen Eltern nur am Wochenende sieht, jedesmal mit dem Flugzeug zwischen Deutschland und England pendelt und innerhalb der Woche in einer anderen Familie lebt und aufwächst. Ja, er hält das - für sich und seine Familie - für normal. Genau so, wie er weiß, dass das für wahrscheinlich alle anderen Familien auf dieser Welt alles andere als normal wäre. Ich denke nicht, dass Sie sich da Sorgen machen müssen, dass Ihr Sohn dann mit einer Vorstellung von einem Familienleben aufwächst, die nicht ganz konform ist mit der der Nachbarsfamilie.

Ihr Sohn wird in Kindergarten, Grundschule, Schule, Nachbarschaft, Sportvereinen und anderen Hobbys ohnehin ganz ganz viele Kinder kennenlernen, die eine völlig andere Familiengeschichte haben werden, als andere Familien. Sei es mit der »Vater-Mutter-Zwei-Kinder«-Familie; auch der Alleinerziehenden Mutter mit zwei Kindern; vielleicht mit einer ausländischen Familie die stellenweise ganz andere Bräuche und Sitten hat; einer sozial extrem schwachen/starken Familie; eine Familie, wo sich die Eltern bei jeder Gelegenheit anschreien; eine Familie, wo Mama und Papa immer arbeiten sind und die Tagesmutter auf die Kids aufpasst; eine Familie, wo beide Eltern geschieden leben und das Kind jedes zweite Wochenende dann beim Papa schläft und deshalb nicht mit ihrem Sohn spielen kann; vielleicht das Patchwork-Familien-Kind, dass in zwei Familien lebt; vielleicht auch ein Kind wie mein Sohn.

Ihrer wird sich mit diesen Kindern anfreunden, die spielen dann mal zu Hause bei Ihnen oder in der anderen Familie und, so wird er diese unterschiedlichen Eindrücke aufsaugen, und, da kommt dann schon die passende Vorstellung von einer Familie raus. Und, die ist in unserer heutigen Zeit nun mal nicht mehr nur, dass die Eltern verheiratet sind, bis der Tod sie scheidet. Ich war vor einigen Tagen noch in Deutschland mit dem Mietwagen unterwegs, und, im Radio kam ein Bericht, dass man im Kreis Warendorf händeringend Pflegefamilien für ältere Kinder sucht. Egal, ob die Paare verheiratet sind, oder, unverheiratet zusammenleben; auch gleichgeschlechtliche Paare sollten sich angesprochen fühlen. Das hätte es vor 30 Jahren noch nicht gegeben. Ebenso wie eine offene Lebensgemeinschaft, die in einem Haus lebt, gemeinsam Kinder großzieht; mit den Kids am Wochenende zusammen in den Vergnügungspark fährt und ansonsten getrennte Wege geht.

Ob das jedoch auf Dauer klappt oder nicht klappt - ich denke, dass können Sie und die Menschen in Ihrem Umfeld wesentlich besser beurteilen, als ich. Problematisch wird es sicherlich dann, wenn einer von Ihnen beiden dann doch »den Partner« findet, mit dem er den Rest seines Lebens verbringen möchte, und dieser Partner dann mit der Familiensituation nicht klar kommt. Aber es gibt sicherlich viele Familien, die möglicherweise irgendwann einmal vor genau diesem Problem stehen könnten; unabhängig davon, ob diese nun verheiratet sind, oder nicht.

Beitrag von widowwadman 07.05.11 - 11:17 Uhr

Ich find das super (wenn dein Partner da auch gut mit klarkommt)

Beitrag von babygirljanuar 07.05.11 - 11:28 Uhr

#schwitz

sicher dass ihr euch nicht mehr liebt? hört sich schon ziemlich danach an. du reist ihm sogar hinterher und unternehmt viel... macht man sowas wenn man getrennt ist? #kratz

musst du nicht arbeiten, wenn du so viel zeit zum mitreisen hast?

was sagt denn dein partner dazu, dass du deinem ex hinterher reist, sehr viel zeit mit ihm verbringst und jetzt auch noch mit ihm in ein haus ziehst? also ich wäre nicht begeistert...

Beitrag von cooky2007 07.05.11 - 11:31 Uhr

Für mich ist das Leben irgendwie - nicht so wie ich es von mir und unseren Freunden/Bekannten/Nachbarn kenne.

Du willst mit deinem Ex-Partner und eurem Kind in ein Haus ziehen, obwohl ihr nicht mehr zusammen seid? Läuft da (ab und zu) noch irgendetwas mehr?
--> Für mich ein No-Go. Er kann das Kind sehen, klar und er könnte mit mir reden oder uns treffen. Aber zusammen ziehen? NIE!

Du hast einen neuen Partner, der "in jeder Stadt eine andere" hat?
--> Wie bitte? Für mich bedeutet Partnerschaft auch Zukunft. In so etwas sehe ich keine Zukunft. Auch wenn ich denken würde "das ist der Traum-Mann meines Lebens".
Wie denkt dein Kidn später mal über diesen Mann?

Hoffen eure Eltern eigentlich, dass ihr nochmal zusammenkommt und sind deshalb begeistert?

Beitrag von zwei-erdmaennchen 07.05.11 - 11:42 Uhr

Ich glaube der Ex hat in jeder Stadt ne andere Frau ;-) - etwas verwirrend geschrieben und so hab ich's zumindest verstanden...

Beitrag von snoopster 07.05.11 - 11:53 Uhr

Hallo,

ich finde die Idee wirklich super, und ich denke, das könnte klappen.

Ihr versteht Euch doch ejtzt schon so gut, wenn Ihr gemeinsam auf Dienstreise geht und ihm den Rücken frei hält fürs Arbeiten, Du musst ihm nie Vorwürfe machen, dass er sich nciht ums Kind kümmert.
Und für das Kind finde ich es wirklich gut.
Es gibt doch genügend Ehen, die nur zusammen sind, der Kinder wegen. Nur, dass die Kinder das nicht wissen.
Euer Sohn muss das nicht sofort verstehen. Er wird dahinter blicken und es wird ihm nicht schaden. Er wird wissen, dass seine Eltern ihn lieben, dass sich sein Vater und seine Mutter um ihn kümmern, nur dass sie sich eben nciht mehr lieben, sondern jemand anderen, der auch immer für ihn da ist (so hoffe ich das).

Ich sehe das als Bereicherung an. Kein "dieses Wochenende bin ich beim Papa" kein "wo bin ich eigneltich zuhause", kein "wer liebt mich mehr", sondern einfach eine riesen Familie in einem Haus, mit vielen Leuten, die ihn alle ganz doll lieb haben. Keine Geheimnisse, ds ist doch das beste.

Ich wünsc h Euch alles gute

LG Karin mit schlafendem Baby aufm arm...

Beitrag von luluhaben 07.05.11 - 12:38 Uhr

Das ist doch nicht dein ernst?! Gute Story, hätte es fast :-pgeglaubt

Beitrag von katrin.-s 07.05.11 - 13:16 Uhr

Hi, schön dass Ihr Euch so gut versteht. Aber ich würde an Deiner Stelle auf eine eigene abgetrennte Wohnung im Haus bestehen. Damit es auch weiterhin so freidlich bleibt und Euer Sohn auch versteht, dass Ihr getrennt seit. Sonst meint er noch irgendwann, dass es "normal" ist, dass wenn man zusammen lebt auch ruhig mehre Partner haben kann.
LG Katrin

Beitrag von babygirl2010 07.05.11 - 13:28 Uhr

Ich könnte das nicht. Wie willste das denn machen wenn du doch mit deinem neuen Partner zusammen ziehen möchtest?

Oder dein Ex verliebt sich ernsthaft und möchte mit dieser Frau zusammen ziehen?

Was ist, wenn du in 2, 3, 4, 5 ... Jahren doch noch ein Kind mit deinem Partner möchtest?

Man kann niemals nie sagen, man weiß nicht, was das Leben einem so bringt.

Jetzt mag das alles klappen, aber woher weißt du was in 10 Jahren ist?

Und das eure Eltern das so toll finden wundert mich wirklich... hoffen sie insgeheim das ihr wieder glücklich miteinander werdet?

Lg und überleg es dir gut!

PS: Was sagt denn dein Partner dazu, dass du mit deinem Ex zusammen ziehst?

Beitrag von familyportrait 07.05.11 - 13:31 Uhr

Mein Ex-Arbeitskollege hatte diese Konstellation mit seiner Ex-Freundin und den beiden gemeinsamen Kindern. Es hat wunderbar funktioniert.

Ihr klingt, als würdet ihr eine sehr entspannte Beziehung führen. Sofern Dein neuer Partner da mithalten kann, sehe ich keine Probleme und freue mich für Euren Sohn, daß er in so harmonischen Verhältnissen aufwachsen kann.

Beitrag von savaha 07.05.11 - 13:37 Uhr

Ich denke nicht, dass Dein Kind das Familienmodell komisch findet. Es gibt so viele Familienformen, wie eine verschreiberin schon erwähnte, und die meisten Kinder wachsen so auf und denken sich nichts dabei und lernen noch andere Formen kennen.

Einzig für euch stelle ich mir das ganze doch recht schwierig vor.

Mein Vorschlag wäre daher ein Doppelhaus oder 2 Reihenhäuser nebeneinander oder 2 Wohnungen in einem Haus oder ein großer Bauernhof (wie eine kleine Kommune ;-)....
Ganz ehrlich: Jetzt macht euch und besonders dir das alles noch nichts aus, aber das ändert sich vielleicht wenn neue Partner dazu kommen. Oder man einfach einen Sinneswandel hat.
Sicher das ganze auch finanziell (vertraglich) für dich ab: Nicht, dass Du mal auf der Straße stehst!

Wie gesagt, in getrennten Einheiten finde ich die Idee gut - ich selber könnte es nicht ertragen, aber die Idee ist gut.

Beitrag von rufinchen 07.05.11 - 14:59 Uhr

Hallo,

das ist schon eine etwas besondere Konstellation und klingt erst einmal toll für euer Kind...und jetzt kommt mein "aber". Habt ihr euch denn auch verschiedene Szenarien überlegt und mal konkrete Lösungsmöglichkeiten angedacht? Ich finde es toll, dass ihr euch für euer Kind so zusammen tut und es gemeinsam aufzieht. Für euer Kind ist das sicher super und jede Sekunde zusammen lohnt sich. Das will ich auch nicht anzweifeln. Aber es kann natürlich sein, dass die Situation sich ändert. Was ist, wenn der Vater eine Frau kennen lernt, mit der er zusammen leben will. Zieht sie dann auch mit ins Haus ein oder musst du dann mit eurem Sohn dann vorher ausziehen oder musst du dann alleine ausziehen? Was ist, wenn du eine gefestigte Beziehung hast und noch ein Kind haben möchtest, zieht dann dein Partner mit ins Haus oder ziehst du dann mit Jasper aus...zum anderen Mann? Irgendwann werden diese Fragen auf euch zu kommen und es ist sicher nicht verkehrt, wenn ihr da den Rahmen etwas absteckt und zwar im Sinne von Jasper, der ja dann aus seiner Familienidylle rausgerissen wird. Oder soll Jasper ein Einzelkind bleiben? Du bist noch jung...ich meine, lasst euren Jungen ruhig ein bisschen Prinz sein und diese Konstellation genießen, aber eines Tages werdet ihr sicher behutsam die Situation aus Eigeninteresse ändern wollen....

Meine Meinung: Kauft ein Mehrfamilienhaus....oder ein Zweifamilienhaus...

Alles Gute
Rufinchen

Beitrag von zuckerzicke 07.05.11 - 15:28 Uhr

Lass die anderen doch reden. ich finde die Idee interessant. Was sagt denn dein neuer Freund dazu? Zieht er mit ein?

Problematisch stelle ich mir das gnaze vor, wenn dein neuer Partner was zu deinem Sohn sagt, weil er zb Blödsinn macht. Wie reagiert dann dein Ex? Ist ja schliesslich auch sein Kind. Wie erklärst du deinem Kind das ihr zwar mit Papa zusammenlebt, aber du eine andere beziehung hast?

Und wie reagiert dein neuer Freund?

Also wenn ich mich von meinem Mann trennen würde und nen Neuen hätte, und der würde mit seiner Ex und Kind zusammen leben, ich würds nicht lustig finden und eifersüchtig sein;-)

Beitrag von white-blank-page 07.05.11 - 16:15 Uhr

Hi,

ich muss nachfragen: DU hast aber eine feste Beziehung, und zwar NICHT mit Jaspers Vater? Wo steht er in eurer Konstellation?

Wie sieht das praktisch aus: Der Vater ist tagelang unterwegs, du lebst mit eurem Sohn in dem Haus. Wenn er dann in der Gegend ist, lebt er bei euch und ihr seid eine Familie. Schlaft getrennt, habt eigene Beziehungen, lebt aber in einem Haus.
Sehe ich das richtig so?

Ich denke, eure Idee geht so lange gut, bis einer von euch mit einem neuen Partner verbindlich werden will.
Aber letztlich macht das dann auch keinen grossen Unterschied zu einer "normalen" Familie, in der sich die Erwachsenen trennen.

Alles kann schwer sein, muss es aber nicht.

Wenn dein neuer Partner ebenso gut mit all dem zurecht kommt, sehe ich wenig Schwierigkeiten.

Alles Gute,




Beitrag von kanojak2011 07.05.11 - 17:29 Uhr

Ich habe auf deiner VK gesehen, dass du eine Grundschullehrerin bist. Wenn bei euch ganz klar das finanzielle geregelt wird und es dir auch klar wird, dass du als Erziehungsberechtigte deutlich mehr unter Kontrolle stehen wirst und du nie in finanzielle abhängigkeit gerätst. Warum denn nicht ?!?
Wenn es nicht funktioniert, kannst du doch jedezeit ausziehen. Ihr seid bereit für eine Alternative von der nur tausende Kinder träumen könnten und diese Chance wird Ihnen nie gegeben.

nicht klar ist aber, was der neue Partner von der Sache hält.

Aber warum soll man sich prinzipiell eine Tür zubauen. Achte nur immer darauf, dass du deinen Job behältst und du nie erpressbar wirst.

LG und viel Glück auf eurem Abenteuer#winke

Beitrag von white-blank-page 07.05.11 - 17:35 Uhr

Wenn die Ausgangsschreiberin das lesen soll, poste es noch einmal für sie. Du hast versehentlich mir geantwortet!
:-)
Liebe Grüsse,

Beitrag von kanojak2011 07.05.11 - 18:01 Uhr

daaaanke

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