Krippenstart- habt ihr euch auch so schlecht gefühlt?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von -juli-20 07.05.11 - 10:53 Uhr

Hallo,

wir sind gerade bei der Eingewöhnung in der Krippe und Mausi geht Do und Fr dorthin. Jetzt waren wir 2-3 Mal zusammen da und gestern wurde ich nach einer halben Stunde gegangen... #zitter Ich saß echt daheim und konnte nichts machen. Eigentlich hätte ich lernen, aufräumen, putzen müssen, aber es ging echt gar nix... #schwitz musste die ganze Zeit daran denken ob es ihr gut geht... #zitter
Geplant war, dass sie erst mal von 8 bis 11 alleine dort bleibt, also spielen, stuhlkreis, brotzeit und rausgehen mitmacht. Ich wurde dann aber angerufen, dass ich sie um 10 holen sollte, sie mache so einen müden Eindruck, gähnt öfter und ihr scheint das alles noch ein bissl viel zu sein. Sie hat ab und zu auch mal geweint und nach Mama gefragt, aber die Erzieherinnen haben sie dann auf den Arm genommen, rumgetragen und sie abgelenkt was laut ihnen auch gut funktionniert hat.
So, jetzt meine Frage, wie lange hat das denn bei euch gedauert, bis die kleinen so einen Vormittag weggesteckt haben? Also meine kleine schläft nachts locker 12 Stunden und hält in der Regel auch gut bis mittags aus und das so ein Krippenvormittag anstrengend ist, ist ja auch klar. Geschlafen hat sie übrigens daheim dann auch erst mittags zu ihrer gewohnten Zeit...
Was kann man denn da machen? Ich kann sie ja jetzt net jedes mal holen nur weil sie gähnt.... andererseit möchte ich ihr natürlich die Zeit geben die sie braucht und zwar so lange bis sie auch wirklich so einen Vormittag durchhält. Wie lange hat das denn bei euch gedauert?

Ach ja sie ist 17 Monate alt.

Lg, Juli


Beitrag von widowwadman 07.05.11 - 11:01 Uhr

Warum legen sie denn nicht hin, wenn sie muede ist? Das ist doch kein Grund das Kind abzuholen?#kratz

Beitrag von schullek 07.05.11 - 11:18 Uhr

weil es albern wäre das kind nun aus seinem gewöhnten rhythmus zu bringen. es ist ja zudem noch in der eingewöhnung und da finde ich es völlig in ordnung, dass es eben abgeholt wird, wenn ihm alles zu viel wird.

zumal es mit dort schlafen ebenfalls noch hätte überfordert sein können. wach bei jemand neuem zu sein ist das eine, sich von diesem schlafen zu legen ne ganz andere.

Beitrag von widowwadman 07.05.11 - 12:01 Uhr

Na, dann wunder ich mich gar nicht warum Eingewoehnungen bei Euch in D immer so ueberzogen lange dauern.

Beitrag von schullek 07.05.11 - 19:16 Uhr

alles einstellungssache.
ich möchte mein so kleines kind nicht innerhalb von wenigen tagen für mehr als 2-3 stunden für es völlig fremden überlassen.
zudem ist ja wohl immer noch alles abhängig vom kind.
hätt ich eins, bei dem es wie am schnürchen klappt,m super. meiner war da anders geartet. also haben wir die engewöhnung ihm angepasst. bei einem drill wie bei euch wäre er wohl untergegangen.

Beitrag von -juli-20 07.05.11 - 12:48 Uhr

Hallo, naja, so wie schullek schon geschrieben hat: wir sind in der Eingewöhnung, sie hat noch nie da geschlafen, es war ja erst das erste Mal wo sie länger alleine dort war. mal davon abgesehen hätte sie auch nicht geschlafen... sie schläft immer Mittags zu ihrer gewohnten Zeit, egal wann sie aufsteht, das war zumindest bisher immer so. Ich fand das schon ok, dass sie angerufen haben weils ihr zu viel war, denn ob das mit dem schlafen so eine gute Idee gewesen wäre... ich weiß nicht. Da fühlt sie sich fremd und wird noch von einer fremden Person in einem fremden Raum zu einer ungewohnten Zeit ins Bett gebracht... neee, lieber nicht =)

Beitrag von schullek 07.05.11 - 11:20 Uhr

hallo,

ich finde es eher umsichtig von den erzieherinnen, dass sie dich angerufen haben, weil die kleine zu kaputt war. es hätte dann ja nämlich leicht ins gegenteil umschlagen können udn sie hätte sich immer unwohler gefühlt. so wurde sie abgeholt, als es gerade noch ging und bringt nun keine so negativen erlebnisse mit der krippe und den erzieherinnen in zusammenhang.
mir scheint, dass es doch ganz gut klappt bei euch. gib dem kind zeit, den erzieherinnen kannst du offenbar vertrauen.

lg

Beitrag von -juli-20 07.05.11 - 12:58 Uhr

Danke für deine Antwort. Ja, ich war auch sehr froh dass sie angerufen haben. Wenn sie müde ist wird sie immer schnell schlecht gelaunt und hätte dem ganzen Tagesablauf in der Krippe nicht mehr folgen können und hätte dann vermutlich eben Schlechtes mti der Krippe in Verbindung gebracht, so wie du geschrieben hast. Die Erzieherinnen haben auch gemeint, sie haben sie dann halt auf den Schoß genommen, bisschen gemalt, eben was ruhiges mit ihr gespielt.

Natürlich möchte ich ihr die Zeit geben, die sie braucht. Wie lange wird das denn dauern bis sie so einen Vormittag durchhält? Als wir dann zu Hause waren, war sie wieder sehr gut gelaunt, hat geplappert nonstop und ist auch erst mittags ins Bett gegangen. Es ist denke ich nicht die Müdigkeit, die sie in der Krippe so anstrengt, sondern allgemein die völlig fremde Situation unter so vielen Kindern und vor allem die Lautstärke, die sie gar nicht gewohnt ist... Klar macht sie das fertig, aber wie gesagt ist sie dann ja nicht sofort ins Bett gegangen, es ist eher die völlige Überforderung denk ich mal, die sie in dem Moment so fertig gemacht hat.

Verstehst du was ich sagen will? Es ist so schwer auszudrücken...

Ich hoffe wir kriegen das bald in den Griff und hoffentlich muss sie auch bald nicht mehr so oft an mich denken #zitter

Beitrag von bonsche 07.05.11 - 12:19 Uhr

hallo juli,

wir haben mit der eingewöhnung ca. 6 wochen bevor er dann dort alleine bleiben sollte, angefangen und ich würde es immer wieder so tun. am anfang waren wir zusammen für eine stunde da, damit er sich langsam und auch in gegenwart von mir an die umgebung und die kinder gewöhnen konnte. nach einer woche, wurde ich dann erstmal für 15-30 min rausgeschickt. ich bin aber in der kita geblieben und habe dann nach der gesagten zeit, wieder den raum betreten wo finn sich befunden hat.

dann kam weihnachten und wir hatten ca. 2 wochen pause. ich hatte wirklich bedenken, wie er nach den 2 wochen reagieren würde. aber wir haben da weitergemacht, wo wir im dezember aufgehört haben. nach ca. 1 woche war er dann für 3-4 std. alleine dort und die letzte woche im januar dann für den ganzen tag. ich muss sagen, so eine langsame eingewöhnung war das beste für unseren kleinen mann. er hatte genug zeit und er hat sich auch schnell an den rhythmus der kita gewöhnt. wir haben dann die essenszeiten und mittagsschlafzeiten der kita angepasst. wir wollten das er den gleichen rhythmus auch am wochenende zuhause hat. sicherlich gibt es immer wieder nächte, an denen er nicht so gut schläft, weil er an dem einen oder anderen tage mal andere dinge erlebt, aber im grossen und ganzen klappt es ganz gut.

finn hat in der eingewöhnungszeit auch mal geweint, aber die erzieherinnen haben sich sehr viel mühe mit ihm gegeben und somit war die mama für die zeit, in der ich nicht da war, schnell "vergessen". ich finde es immer so süss, wenn ich ihn abhole. dann rennt er mir gleich lachend entgegen #verliebt

ich wünsche euch viel glück #klee

liebe grüsse, ivi & finn (24.01.2010)#herzlich

Beitrag von -juli-20 07.05.11 - 13:05 Uhr

Hallo,

die Eingewöhnung ist halt bei uns etwas anders, weil sie ja nur 2 Mal die Woche hingeht und das ist immer soonoo viel Zeit dazwischen. Das dauert... Aber deiner ist ja noch ein bisschen jünger als meine Maus, wie hält er denn so einen anstrengenden Vormittag durch und wie lange hat das gedauert? Hm, wenn ich denke 6 Wochen???!! Und das auf 2 Tage verteilt... puh das kann dauern, daraus würden dann bei uns viele viele Wochen werden.

Lg, Juli

Beitrag von bonsche 07.05.11 - 20:05 Uhr

hallo juli,

wieso ist denn die eingewöhnung immer nur zwei tage in der woche? ich finde, dass man dann ja immer fast wieder von vorne anfangen muss... finn hat sich mittlerweile an die kita gewöhnt und der tagesablauf dort wiederholt sich zum grössten teil immer wieder. ich denke, dass gibt ihm sicherheit. er hat sich wie gesagt nach den 6 wochen gut daran gewöhnt und er weiss, dass ich wiederkomme um ihn abzuholen. dadurch, dass der tag ja immer wieder gleich strukturiert ist, fühlt er sich wahrscheinlich "sicher". ausserdem hat er sich an die anderen kinder gewöhnt. wenn die grossen kinder auch draussen sind, dann spielt er auch meistens mit denen bzw. hält sich in der nähe der grösseren kinder auf #rofl die gruppenleiterin sagte mir, dass er sich gut in die gruppe integriert hat und von der gruppe voll akzeptiert wird. es ist immer so süss, wenn ich ihn abhole. wenn ich dann ein grösseres kind treffe, sagen sie mir immer: "finn ist da hinten". die wissen wohl schon, dass ich seine mama bin und wissen auch wer ER ist #verliebt für mich ist es einfach ein gutes und schönes gefühl zu wissen, dass er von den anderen akzeptiert wird und er sich wohl fühlt. die ersten zwei wochen im februar war er wohl noch sehr ruhig und hat die anderen viel beobachtet. aber danach ist er sehr selbstbewusst geworden und lacht auch viel. so hat es mir die gruppenleiterin bestätigt und dies ist einfach wichtig für mich.

liebe grüsse, ivi #herzlich

Beitrag von -juli-20 07.05.11 - 20:17 Uhr

Naja, die Eingewöhnung wird nur Do und Fr gemacht, da sie auch nur an diesen Tagen hingehen wird. Klar... das ist als wenns jede Woche neu losginge... is halt schwierig. Ich hoffe sie kommt irgendwie damit klar #schwitz

LG Juli

Beitrag von bonsche 07.05.11 - 20:27 Uhr

hallo juli,

wie ist das denn bei euch geregelt, wenn sie nur zwei tage in der woche hingeht? müsst ihr trotzdem für den ganzen monat, also die volle summe und nur für die tage, die sie da ist, bezahlen?

liebe grüsse, ivi #herzlich

Beitrag von -juli-20 08.05.11 - 10:06 Uhr

Hallo,

nein, wir bezahlen natürlich nur die Zeit die sie da ist. In der Krippe gibt es so ne Kostenaufstellung die geht nach Betreuungszeit und fängt bei 10 Stunden an, über 15 Stunden (das haben wir) usw. bis hin zu 50 Stunden die Woche. Und je nachdem wirds halt immer teurer. Essen und Spielgeld kommt noch extra dazu, aber das ist für alle gleich. Es wird aber auch nur das Essen abgerechnet, das die Kinder zu sich nehmen.

Lg Juli

Beitrag von misslila 07.05.11 - 12:46 Uhr

Hi

oh ja je näher der Krippenstart kam, umso mehr Gedanken hab ich mir gemacht. Doch ich habe versucht diese Gedanken in den Hintergrund zu stellen und erst mal alles auf uns zukommen zulassen.

Denn oftmals stecken die Zwerge das ganze besser weg als wir Mamas ;-)

Bei uns ging das ganze so ab:
1. + 2. Tag ca 1,5 Stunden zusammen dabei.
3. Tag durfte ich raus sollte aber im Haus bleiben - hab Kaffee bekommen und nach 1,5 Stunden bin ich mit einem sehr müden Kind nach Hause gegangen
4. Tag war die Maus von 8,30 bis 11,45 Uhr allein dort - ich hab nur halbherzig zuhause aufgeräumt, eben weil ich jede Sekunde mti einem anruf gerechnet hab #rofl
5. TAg von 8,30 bis 12 uhr war die Maus allein und ich hab geputzt und war einkaufen ... und total entspannt ;-)

Und dann ging die Maus auch schon die gebuchten Zeiten in die Krippe. Gut morgens wars anfangs noch mit ein bisserl gejammere, aber die Erzieher haben mir erklärt "Tür ist zu. Jasmin ist ruhig und spielt entspannt!"

Mach dir keine sorgen, wie du gemerkt hast, melden sich die Erzieher, wenn sie den Eindruck haben, dass es dem Kind zuviel wird! Oder wenn sie merken, dass es dem Zwerg nicht all zu gut geht! Und dann kannst du sie abholen. Aber solange sich keiner meldet, geht es den Kinder gut! Ist auf jeden fall bei uns so.

Meine Maus geht seit fast 9 Monaten in die Krippe und seit Anfang Januar ist das total unkompliziert.

Ich zieh ihr ihre Hausschuhe an, verabschiede mich von ihr bekomme dabie grad so noch ein Bussi und schon rennt sie in die Gruppe und will loslegen mit spielen.

VLG
misslila mit Jasmin (21 Mon)

PS meine Maus geht Mo+DIe. von 7,30 -16 uhr und Mi+Do von 7,30 bis 14 uhr - und an den kurzen Tagen will sie meistens nicht mit Heim.

Beitrag von postrennmaus 07.05.11 - 13:05 Uhr

Bei uns war die Eingewöhnung 2 Wochen lang. Anfangs auch mit Eltern, dann immer mal länger wegbleiben und ab der 2. Woche dann mit Mittagschlaf ausprobiert. Das ging alles prima. Da es ja alles sehr kleine Kinder waren, wurde das Mittagessen schon um 11.30 gegeben und um 12 wurden dann alle Kids, die den Mittagschlaf brauchen, hingelegt. So ist es bei uns zu Hause auch, so dass wir mit dem Rhythmus nie durcheinander kamen.

Sie war da 10 Monate und geht seit dem bis 16 Uhr in die Kita. Ich habe es nie bereut, meine Tochter geht super gerne hin, hat mittlerweile schon richtige Freunde. SIe ist sehr weit entwickelt und ein sehr ausgeglichenes Kind. Für uns hat es nur Vorteile.

Viele Grüße,

postrennmaus mit Lotte (2,5)