Bei SS-Diabetes...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jenny133 07.05.11 - 22:09 Uhr

... bleiben die Werte jetzt so sind wie bisher wenn ich die Ernährung weiter so strickt beibehalte?
Oder ist irgendwann noch ein Schub nachdem ich weniger essen/bzw. doch noch spritzen muss?

LG
Melanie (32+6)

Beitrag von mallorca31 07.05.11 - 22:14 Uhr

also bei mir wird es von Tag zu Tag mit steigender SS immer schlimmer. Wie es die Ärzte gesagt haben. Du kannst das vielleicht ausgleichen und wenig KH essen aber das ist schwer

Beitrag von jenny133 07.05.11 - 22:18 Uhr

Hab am Anfang rumprobiert, aber jetzt seit zwei Wochen war gar keine Überschreitung mehr dabei.
Hab auch die KH Menge angeglichen, damit ich besser satt werde und der Wert nach einer Stunde liegt nun meisst so um 110 (darf bis 130 sein)
Naja mal abwarten. Hoffe doch, das ich drumrum komme #schwitz

Beitrag von engelchen-123. 07.05.11 - 22:22 Uhr

In meiner ersten Schwangerschaft musste ich so ab der 33. SSW spritzen. Da hatte ich mich sehr streng an den Plan gehalten und die Frau aus der Schulung sagte, es wäre für mich und vor allem für das Baby besser, ich würde spritzen, als dass ich noch weniger Kohlenhydrate esse.

Sie hatte uns einen Diätplan gegeben, wo die Kohlenhydratmenge für Schwangere schon an der unteren Grenze liegen. Und Kohlenhydrate sind lebensnotwendig für das Baby.

Ich fand das Spritzen aber gar nicht so dramatisch. Ich war beruhigter, dass ich dadurch die Werte wieder im Griff hatte.

LG Michelle

Beitrag von jenny133 07.05.11 - 22:29 Uhr

Hallo Michelle

ich hab das mit den Kohlehydraten mit meiner Diabetologin durchgesprochen. Sie weiss, das ich pro Mahlzeit nur zwei kleine Kartoffeln, zwei Löffel Reis oder zwei Löffel Nudeln essen kann. Aber sie meint das sei so ok.

Weiss nicht ob das auch mit dem Langzeitwert was zu tun hat, denn sie meinte beim ersten Beratungsgespräch schon, das der Langzeitblutzuckerwert gut aussieht und sie nicht davon ausgeht, das ich spritzen muss...

LG
Melanie

Beitrag von sasa1406 07.05.11 - 22:52 Uhr

Meine Freundin hatte auch einen SS Diabetes, und musste auch nur auf das achten, was sie gegessen hat.
Sie brauchte die ganze SS kein Insulin spritzen

Beitrag von jenny133 07.05.11 - 22:58 Uhr

Danke!

Hab gedacht vielleicht weiss jemand, ob ich noch mit einer Verschlechterung der Werte rechnen muss oder es so stehen bleibt...

LG
Melanie

Beitrag von sacoma 07.05.11 - 22:53 Uhr

Hallo,

ich hatte seit der 25.SSW Diabetes und durch die Ernährung habe ich bis zum Schluss nicht spritzen müssen.
Es wird nicht schwer, denn wenn du Gemüse und Fleisch als Hauptbestandteil isst und deine Kohlenhydrate abmisst, dann ist das alles kein Problem. Auch mal ein schlechter Wert ist kein Weltuntergang, hauptsache das Wochenprofil ist ausgeglichen...

Ernähre Dich gesund und nach Plan, dann bleibt die die Spritzerrei erspart.

LG

Beitrag von jenny133 07.05.11 - 22:57 Uhr

Danke

eine Antwort bekam ich, das ich nicht zu sehr die KH vernachlässigen sollte, weil die wichtig für´s Baby sind. Was heisst das in Mengen? Weisst du das? Hab meiner Diabetologin geschrieben, das nur zwei kleine Kartoffeln, zwei Löffel Naturreis oder Vollkornnudeln gehen pro Hauptmahlzeit und sie meinte nur "Weiter so" sind das denn nun aussreichende KH oder nicht?

Beitrag von grinsekatze81 07.05.11 - 23:28 Uhr

Ohne Insulin könnte ich wohl auch nur zwei kleine Kartoffeln oder z. B. eine Scheibe Vollkornbrot mit Butter essen. Meine Ernährungsberaterin hat mich daher darin bestärkt Insulin zu spritzen, da Kohlenhydrate wichtig sind und ich sonst definitiv zu wenig pro Mahlzeit essen könnte. Ich hatte sonst immer noch Hunger danach und es über viele kleine Mahlezeiten über den Tag zu verteilen ist eben wenig praktikabel, wenn man stattdessen beispielsweise mittags ein normales Essen in der Kantine einnehmen könnte. Ich achte nach wie vor darauf, dass Kohlehydrate nur ein kleiner Bestandteil meiner Mahlzeiten sind, aber eben diese braucht man ja auch um satt zu werden. Mehr als 4 Einheiten spritze ich nie und höchstens vor dem Mittag- und Abendessen (dazwischen gibt es tatsächlich mehrere kleine Mahlzeiten, die ich so verkraften kann). Aber ich möchte nicht auf ein ausgewogenes Essen verzichten und fühle mich jetzt richtig wohl damit. Das Spritzen ist überhaupt nicht schlimm; es tut mehr weh sich in den Finger zu pieksen für die Messungen, finde ich.

Meine Frauenärztin hat auch noch mal vor kurzem betont, dass sie es für wesentlich wichter hält, dass die Blutzuckerwerte nicht überschritten werden. Insulin hat keinerlei schädliche Auswirkungen. Es kann höchstens dazu kommen, dass man schneller Hunger bekommt, mehr isst und somit schneller zunimmt.

Beitrag von jenny133 07.05.11 - 23:51 Uhr

Hallo

Mittlerweile kann ich mich an den Mahlzeiten wieder satt essen. Und ich nehme auch wieder zu. Denke mal, das ich am Anfang zu sehr Angst hatte vor Kohlehydraten und deshalb auch ziemlich gespart habe damit.
So wie es jetzt läuft passts für mich eigentlich. Habe festgestellt, das auch mal ein Eiskaffee oder eine Kugel Eis mit Sahne geht. Und Rhabarberauflauf mach ich mir oft, da könnte ich mich reinsetzen #mampf
Seitdem also der Hunger auf "Süßes" damit auch öfter wieder gestillt wird ist es ok, mit dem Essen für mich! Hab aber auch 5-6 Mahlzeiten am Tag. 3 Hauptmahlzeiten und zwei bis drei Zwischenmahlzeiten. Das ging auf der Arbeit relativ gut und jetzt bin ich seit Montag wegen Resturlaub sowieso zuhause und da ist es ja gar kein Problem mehr...

LG
Melanie