Strafanzeige stellen?

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Forum: Internet & Einkaufen

Kein Gedrängel, keine Ladenöffnungszeiten, alles auf einen Klick. Das Internet wird immer beliebter als Shoppingmeile und Informationsbörse. Fragen zu Angebot, Abwicklung, Versand können hier gestellt werden.

Beitrag von stoffelschnuckel 08.05.11 - 09:12 Uhr

Hallo zusammen.
Hatte neulich schon geschrieben.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=63&tid=3134373

Würdet ihr Strafanzeige stellen?
Wäre doch dann wegen Betrug oder?

Lg und einen schönen Sonntag

Beitrag von parzifal 08.05.11 - 12:10 Uhr

Als Straftatbestand kommt Betrug in Betracht (wenn die Verkäuferin bei Einstellung schon vorhatte das Geld zu erhalten aber die Ware nicht zu liefern).

Du musst aber bei der Polizei nur den Vorfall an sich anzeigen und keinen konkreten Tatbestand benennen.


Beitrag von arienne41 08.05.11 - 12:27 Uhr

Hallo

Zeige sie bei der Polizei an und die werden auch was tun.
Meine Freundin ist bei der Kripo und bekommt auch Ebayfälle auf den Tisch.
Meist sind die Verkäufer dann ganz schnell und dann hat der Käufer die Ware oder sein Geld wieder.

Wenn dann alles ok ist wird es nicht weiter verfolgt.

Wer glaubt die Polizei macht da nichts setzt aufs falsche Pferd.

Beitrag von demy 08.05.11 - 12:34 Uhr

"Wer glaubt die Polizei macht da nichts setzt aufs falsche Pferd."

Funktioniert nur bei Angsthasen und völligen Rechtsunkundigen, so wie nahezu alle hier die Strafrecht von Zivilrecht nicht zu unterscheiden wissen.

Kann also funktionieren ;-)

Oft aber nicht, da wie ich schon geschrieben habe die Polizei und Staatsanwaltschaft nicht dafür zuständig ist, sich in Rechtsgeschäfte zwischen 2 Vertragsparteien einzumischen.

Gruß
Demy

Beitrag von demy 08.05.11 - 12:30 Uhr

Hallo,
würde ich nicht machen, weil es mir mein Geld nicht wiederbringt!

Dafür ist die Polizei und dann die Staatsanwaltschaft nicht da.
Die Staatsanwaltschaft prüft nämlich nur, ob ein entsprechender Straftatbestand erfüllt ist.
In den geschäftlichen Vorgang ansich mischen die sich nicht ein.

Um dein Geld oder die Ware zu bekommen benötigst du aber das Zivilrecht.
Das heißt, den Verkäufer schriftlich (nicht per Mail) anmahnen.
Wenn das fruchtlos ist, dann kannst du einen Mahnbescheid beim Amtsgericht beantragen, und/oder Klage einreichen.

Ich hatte auch schon die ein oder andere Anzeige bekommen weil Ware auf dem Versandweg verloren ging, oder beim Empfänger kaputt ging.
Sowas lässt mich völlig kalt.
Eine Antwort an die Polizei oder Staatsanwaltschaft und es wird in der Regel sofort eingestellt.
Der Anzeigende wird dann auf den Privatklageweg und das Zivilrecht verwiesen.

Anzeigen kann man nämlich alles und jeden.

Gruß
Demy

Beitrag von parzifal 09.05.11 - 01:37 Uhr

Betrug ist aber kein Privatklagedelikt.

Gruß
parzifal

Beitrag von tragemama0709 09.05.11 - 08:10 Uhr

Hallo,

nur sie hat erst am Donnerstag nach der Sendungsnummer gefragt.

Da fände ich es ein unverschämtheit wenn sofort anzeige gemacht wird.

Und dvon bekommt sie ihr Geld auch nicht wieder

Beitrag von stoffelschnuckel 09.05.11 - 08:25 Uhr

Habe immernoch keine Antwort oder Reaktion.

Habe gerade mit ebay telefoniert und die meinten ich solle eine letzte Frist setzen und dann eine Anzeige machen.

gruß stephie

Beitrag von tragemama0709 09.05.11 - 08:30 Uhr

Aber davon bekommst du trotzdem dein Geld nicht wieder. Das ganz kann einige Monate dauern und dann wird zu 90 % das Verfahren wegen geringfühigkeit eingestellt.

Wenn du dein Geld wieder haben möchtest setzt du dem Verkäufer eine angemessene Frist (also kein Tag oder so) sondern 7 bis 10 Tage, diese Frist schickst du im per Einschreiben Rückschein, meldet er sich dann nicht, geht du zum Anwalt oder füllst selber den Mahnbescheid aus und schickst ihn zum Mahngericht.

Sollte er Einspruch gegen den MB einlegen musst du Klage einreichen..

Problem ist nur das du die Kosten erstmal zahlen musst, sie dir dann vom Verkäufer falls er Geld hat zurückholen kannst.

Beitrag von parzifal 09.05.11 - 10:44 Uhr

Welches Ziel soll denn mit dem Mahnbescheid erreicht werden?

Rückzahlung des Kaufpreises?

Sollte dann nicht zunächst der Rücktritt erklärt werden um überhaupt einen Anspruch auf die Rückzahlung zu haben?