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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von jinnyjoes81 08.05.11 - 13:16 Uhr

Hallo ihr Lieben,

so jetzt ist es soweit. NAch vier Jahren erfolglosem Übens waren wir vor 14 Tagen zum Vorgespräch in der KiWu Klinik. Oh Leute ich kann euch sagen, ich könnte platzen vor Optimismus und Vorfreude endlich was tun zu können für meinen grossen Herzenswunsch.

Morgen müssen wir nochmal hin und da wird die genaue Therapieplanung mit uns besprochen. Wenn sich die Werte jetzt nicht verschlechtert haben, dann läufts auf eine IUI hinaus.

So jetzt endlich meine eigentliche Frage. Nach unserem letzten Termin hat mein Mann mich gebeten mit niemandem darüber zu sprechen. Er glaubt - und vielleicht hat er ja auch Recht - das es besonders für mich eine sehr schwere Zeit werden wird. Wenn die "Versuche" eben scheitern, denkt er fall ich wieder in ein tiefes Loch. Wie gesagt, vielleicht hat er ja auch recht, aber ob es die Gefahr minimiert, wenn ich all das mit mir selbst ausmachen muss???

Ich schäme mich nicht dafür das wir uns helfen lassen müssen, für mich ist es eher ein helfen lassen können oder dürfen. ich bin so sehr dankbar das die Medizin soweit ist. Ich bin soooo optimistisch, das ich es einfach jedem erzählen könnte. Mach ich natürlich nicht. Aber wenigstens meine beste Freundin und meiner Schwester würde ich gerne an diesem "Ereignis" teilhaben lassen.

Wie handhabt ihr das denn? Bestimmt sind auch einige von euch bereits mitten in der Behandlung, wie geht ihr denn damit um? Wäre super, wenn ich ein paar feedbacks von euch bekommen würde.

Danke euch und schuldigung für das ganze blabla.

Morgen wird es ernst und ich freu mich drauf endlich anfangen zu können.

Wünsche euch noch einen schönen, sonnigen Sonntag :-)

Beitrag von maria10 08.05.11 - 13:26 Uhr

hallo,

ich brauchte auch jemanden zum reden. ich habe meine schwester und meine beste freundin eingeweiht! meine eltern wissen es nicht so genau was gemacht wird(nur das wir in behandlung sind), da die ständige frage wie weit es denn ist, und das sie sich so sehr ein enkelkindwünschen, mich nur unter druck setzen!

wünsche dir viel kraft und glück#klee#klee
Maria10

Beitrag von sternchent 08.05.11 - 13:49 Uhr

Hallo du,

diese Gedanken haben wir auch. Ich wollte es ganz meinem Mann überlassen (es liegt an ihm), ob und wem er es erzählt. Wenn ich es jemanden erzählt habe, dann hab ich vorher gefragt. Bei uns wissen es meine zwei besten Freundinnen und meine Ma. Seiner Ma hat er es vor kurzem auch erzählt. Ich erzähle meinen Freundinnen aber auch nicht alles bis ins kleinste Detail.
1. ist mir der Druck dann zu groß und
2. will ich nur so viel erzählen, wie sie auch interessiert.

Schließlich und endlich musst du /ihr es wissen, aber generell ist meine Empfehlung es so wenig wie möglich zu erzählen, denn ich hätte keine Lust, dass mir jeder mitleidig auf den Bauch schaut und mich nervös macht.

Viel Erfolg und lass mal was hören!

LG Tanja

Beitrag von annima89 08.05.11 - 14:45 Uhr

Hi,

ich finde es auch sehr wichtig, dass man mit jemandem darüber sprechen kann, während der Behandlung durchlebt man (ich habe das zumindest bis jetzt) oft starke Stimmungsschwankungen und ist manchmal eben in einer Gefühlslage, in der man mit einer vertrauten Person sprechen muss, und eben mit jemand anderem als dem Partner.
Bei mir wissen es sehr gute Freundinnen und meine Familie. Finde das auch wichtig, da die Leute, die dich gut kennen, mitbekommen werden, dass etwas anders ist an dir als sonst ^^

Wünsche euch viel Glück für eure Behandlung! #klee

Annima89

Beitrag von zueckerchen 08.05.11 - 18:30 Uhr

Hallo zusammen, wir sind auch in der KiWuklinik zum Vorgespräch gewesen! Letztes Jahr im April!! Ich habe schon einen genauen Fahrplan für die Behandlung, aber irgendwie konnte ich für mich diesen Schritt noch nicht angehen! Bei mir wurde PCO diagnostiziert! Meine Eltern wissen Bescheid und sind super, keine Drängelei oder sonstiges! Also ich finde es nur normal mit der besten Freundin bzw. Eltern darüber zu reden! Drei meiner besten Freundinnen wissen es auch! Ich gehe damit nicht hausiere, um gottes Willen! Aber meine Freundinnen kennen mich zu gut und haben auch gemerkt, das etwas los ist! Wir beginnen, wenn ich soweit bin, mit einer IVF!

Ich hoffe, ich konnte Dir den Rücken stärken bzw. Dir weiterhelfen

LG Zueckerchen #winke

Beitrag von kra-li 08.05.11 - 18:53 Uhr

meine freundin weiß es (hat selbst ein Icsi-Kind) und eine Kollegin die mir auf Arbeit den Rücken frei halten muss, und noch ne Kollegin die auch ne Icsi hatte und unsere Nachbarn (die passen immer auf unseren Großen auf),
ansonsten wissen einige noch das wir in Behandlung sind aber ich erzähle nicht wann ne ICSI läuft und wann ich weiß obs geklappt hat oder so, das muss nicht jeder wissen...

Beitrag von madigaa 08.05.11 - 22:45 Uhr

Keiner weiss genaues, nur Männe und ich.
Nach all den Jahren ohne Erfolg erdrücken mich die immer wieder erwartungsvollen Blicke....wer eine ivf oder ähnliches nicht erlebt hat kann auch nicht sooo mitfühlen, es ist einfach so. Ja, und so ein negativ zieht einem erstmal den Boden unter den Füßen weg, die ganze Behandlung ist rein gaar nix, aber das Waarten..und dann eben die Gewissheit, dass es nix gebracht hat, ein Sch..ss Gefühl :-[
Aber nichts desto Trotz, ich trage den Kopf immer oben....es geht auch weiter, irgendwie.

Alles alles Gute wünsch ich dir bei der Kiwu-Behandlung#klee
madigaa