Nichtraucher werden...von jetzt auf gleich...eure Erfahrungen

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ganzschnellnichtraucher 08.05.11 - 15:34 Uhr

Hallo!

Ich habe mit der Zeit bemerkt das das rauchen nicht nur ins Geld geht, sondern auch gesundheitslich sehr schädlich für mich ist...klar das wusste ich auch vorher schon..aber jetzt habe ich es erst bemerkt (ich bekomme immer schlechter luft). Nun möchte ich mit dem rauchen aufhöre...am liebsten gestern schon...aber es ist so schwer :-(
Was habt ihr in momenten gemacht wo die schmacht wieder kam?
ich möchte endlich nicht mehr rauchen...ich wollte das eigentlich ab heute morgen...aber ich bin schwach geworden und habe eine geraucht...
wie lange dauert es denn dann bis ich wieder besser Luft bekomme?
Kommt das mit der Zeit wieder?
Und noch ein Problem...unser ganzer Freundeskreis raucht, was die Sache nicht gerade einfacher macht :-(
Habt ihr ein paar Tipps um sich das ganze etwas einfacher zu gestalten?
Liebe Grüße

Beitrag von stellamarie99 08.05.11 - 15:54 Uhr

Hallo,

"Endlich Nichtraucher" von Allen Carr.

Du musst überzeugt sein, dann klappt das ganz leicht.

5 Tage und du hast das schlimmste überstanden und bekommst auch besser Luft.

Viel Glück!

Beitrag von mirja 08.05.11 - 21:56 Uhr

Mein Vater hat vor 30 Jahren von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufgehört - der sagt heute noch, dass es Jahre dauert, bis man wirklich davon weg ist.

Wenn er von jemandem hört, dass er "schon" zwei Monate aufgehört hat, dann lacht er darüber, weil die Sucht viel tiefgreifender ist. Er erzählt auch noch von "Rauchträumen", die er Jahre nach dem Aufhören hatte und von welchen er dann aufgewacht ist mit Tabakgeschmack im Mund....

Ganz leicht geht da gar nichts, man sollte schon wissen, dass das Aufhören ein harter und steiniger Weg ist, sonst gibt man zu schnell wieder auf.


Beitrag von steffi19re 08.05.11 - 15:55 Uhr

Also die körperliche Sucht bei Zigaretten ist bereits nach mehreren Stunden schon verschwunden, die Sucht die dich an den Zigaretten "kleben" lässt, ist die im Kopf.

Als erstes hilft es da, wirklich (!) aufhören zu wollen. Nur mal so drüber nachdenken reicht nicht.

Wenn du dich also dazu entschließt, aufzuhören, ist es gar nicht so schwer. Versuche mal, immer wenn du das Verlangen nach einer Zigarette hast, z.B. ein Bonbon zu lutschen. Sich etwas als "Ersatz" zu suchen ist für viele zu Beginn das Einfachste. Außerdem kann es helfen, wenn man sich Gedanken macht, in welchen Situationen man denn meist das Verlangen verspürt.

Jeder Raucher hat so seine Rituale. Zum Kaffee, beim Ausgehen, nach dem Essen.

Einige dieser Schlüsselreize lassen sich meist mit dem Rauchen zusammen abschaffen, oder zumindest eindämmen.

Was den Freundeskreis angeht, da braucht man einfach Kraft, um "Nein" sagen zu können, da kann dir keiner helfen.

Und die Lunge erholt sich relativ schnell. Sie wird natürlich nie wieder ganz gesund oder sauber, aber du wirst sicher merken, dass du bereits nach wenigen Tagen oder 1 bis 2 Wochen schon eine Besserung verspürst.

Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg, dass du dein Ziel erreichen wirst.

Beitrag von ganzschnellnichtraucher 08.05.11 - 16:17 Uhr

Ich möchte es wirklich!! Ich finde es mitlerweile selber schon ekelhaft und asozial...ich möchte gesund leben....gesund essen tue ich schon...ich trinke nicht...ich würde auch gerne mehr Sport treiben...jetzt fehlt nur noch die blöde Qualmerei sein zu lassen ;-)
Aber ich habe die Zigaretten schon weggeworfen...hier ist jetzt keine Versuchung mehr im Haus...ich denke ich bin auf dem richtigen Weg ;-)

Beitrag von lagefrau78 08.05.11 - 19:26 Uhr

Hallo!

Mir persönlich hat mein erster Asthma-Anfall mit Notarzt sehr geholfen.... Ich will damit jetzt nicht sagen, dass mir dieser ohne Rauchen erspart geblieben wäre - die Veranlagung war in jedem Fall da.
Aber danach hatte ich nie wieder Lust auf 'ne Kippe, das ist jetzt 8 Jahre her. Ich habe nie bewusst fürs Aufhören entschieden - ich hatte einfach keinen Bock mehr drauf.

Ich hoffe nicht, dass es bei Dir soweit kommt. Aber wenn Du schon schlecht Luft bekommst, könnte das doch genug Motivation sein, es zu lassen, oder?
Leider habe ich keine Tipps für Dich. Aber ich denke, es ist ein guter Anfang, keine Kippen im Haus zu haben.

Beste Grüße und viel Erfolg! #blume

Beitrag von peppina79 08.05.11 - 20:27 Uhr

Mein Mann hatte auch Atemprobleme. Check mal wegen Asthma, ganz wichtig!!!

Also, mein Mann hat von heute auf morgen aufgehört und es nicht bereut. Das war 1999. Er hatte sogar ne volle packung Ziggis noch gekauft. Er hat es getan, weil ich ne Allergie hatte gegen Duftstoffe die in Tabak drin sind.

Er hat auch immer super schlecht Luft bekommen und echt nur noch auf dem letzten Loch gepfiffen.

Ein paar Wochen wird es hart, aber versuch es nochmals! Vielleicht brauchst Du ja eine ärztliche Anweisung, wegen Asthma meine ich, dann kannste nicht schummeln.

Beitrag von kuckuk 08.05.11 - 23:01 Uhr

hallo,

Ich selber bin Nichtraucher. Hab noch nie geraucht. Kann also nur aus 2.Hand berichten.
2 Verwandte von mir haben mit Akkupuntur aufgehört. Beide hatten danach NIE einen Rückfall!

Gruß
Kuckuk

Beitrag von countrylady1221 09.05.11 - 07:36 Uhr

Hi,

mein Mann und ich haben letzten September aufgehört zu rauchen. Allerdings mit Unterstützung: Wir bekamen vom Arzt Champix verschrieben. Das ist eine 4-Wochen-Packung. Bei mir klappte das Aufhören sogar so gut, dass ich bis heute die halbe Packung noch hier liegen habe. Kaum bis gar keine Entzugserscheinungen, im Gegenteil: ich hab das Rauchen regelrecht "vergessen".

Wenn Du näheres wissen willst, dann melde Dich über VK

Gruß
Anke

Beitrag von thyme 09.05.11 - 10:02 Uhr

Ich habs auf die Tour gemacht und habe von +/- 2 Paketen täglich auf 0 reduziert von jetzt auf heute. Bin danach trotz Raucher-WG (in der ständig Zigis herumlagen) zwei Jahre lang dabei geblieben. Die erste Woche war die Hölle, danach gings.

Selbstüberlistung funktioniert bei mir in jeder Lebenslage gut: Ich habe mir gesagt: Ok, jetzt wartest du noch fünf Minuten. Und dann noch mal 5 Minuten, und dann wieder... bis die Lust vorbei war.
Ich hatte ausserdem ständig zuckerfreie Bonbons oder Kaugumies zur Hand.

Nach zwei Jahren hab ich wieder angefangen, aber nie mehr zu alter Höhe zurückgefunden. Inzwischen rauche ich quasi gar nicht mehr. So alle ein, zwei Monate mal eine oder so. Na gut, ich habe dafür eine Kaugummi-Sucht entwickelt....

Lg thyme

Beitrag von mellaniiee 09.05.11 - 10:04 Uhr

Ich habe innerhalb von einer Stunde aufgehört zu rauchen ;-)

Hab morgens bei der Arbeit noch ganr normale zwischendurch eine geraucht, allerdings war mir den ganzen Tag und auch der Tag davor ziemlich übel und hatte auch Durchfall.
Mittags hab ich dann zu meinen Kollegen gesagt das ich zum Arzt fahren muss, weil ich die ganze Zeit das Gefühl habe das ich brechen muss und auch Durchfall habe. Auf dem Weg zum Arzt im Auto hab ich noch eine geraucht (trotz Übelkeit, rauchen ging irgendwie immer).
Dann beim Arzt angekommen hat er erstmal Blutdruck und alles gemessen und meinte dann ob ich vielleicht schwanger sei??
Nein kann ich nicht sein, verhüte ja.
Er wollte sich dann mal meinen Bauch per Ultraschall anschauen, hat ziemlich lange untersucht und meinte dann "ja also ich glaube du bist doch schanger, fahr mal direkt zum Frauenarzt!"
Ich war fix und fertig, weil ich NIEMALS damit gerechnet hätte.
Draußen vor der Praxis, also auf dem Weg zum Frauenarzt war mein erster Griff zur Zigarettenschachtel, aber ich hab sie mir nicht angesteckt, sondern die ganze Packung direkt in die Mülltonne geworfen.
Der Frauenarzt hat mir dann auch eine Schwangerschaft bestätigt.
Und seitdem habe ich nie wieder geraucht und das ist jetzt schon zehn Jahre her :-D

Also das ganze aufhören mit dem rauchen ist einfach nur eine Kopfsache.

Drücke Dir die Daumen das Du es schaffst.

Beitrag von auch lieber schwarz 09.05.11 - 10:08 Uhr

Ich habe aufgehört mit dem rauchen, nachdem man in meinem Hals einen Knoten entdeckt hat.
Hatte so eine Angst das es bösartig ist, das ich ab dem Zeitpunkt keine Zigarette mehr angefasst habe.
Der Knoten war dann zum Glück gutartig.
Trotzdem habe ich danach nicht mehr angefangen zu rauchen.
Klar hab ich auch Feiern auch mal gedacht jetzt eine rauchen, aber habe es nicht gemacht und auch wenn neben mir jemand geraucht hat
empfand ich das nicht als schlimm.
Finde nichts so schlimm wie ehemalige Raucher, die später Nichtraucher sind und plötzlich wegen jedem Raucher
einen riesen Aufstand machen.

Beitrag von -sylvi- 09.05.11 - 14:00 Uhr

Hey Du!


Viel zitiert: Es ist reine Kopfsache! :-)

Viele Nichtraucher in Spe verwechseln diesen Willen mit der reinen Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass dir das Rauchen schadet, hast du bereits... auch, welche Lösung die einzige nur sein kann.

Ich erleb(t)e immer wieder Raucher, die wissen, dass sie aufhören sollten (gesundheitlich, finanziell, schwanger... whatever). Doch durch diese Umstände waren sie eben in gewisser Weise gezwungen und begingen den Schritt nicht gänzlich freiWILLIG. Was folgte, war immer ein Kampf mit sich selbst. Und es wurde zeitweise zur Qual, bis hin zum Rückfall.

Natürlich sind da die Gedanken - bisher ging man immer in der Gruppe, mal in der Pause mit dem Arbeitskollegen... mal zwischendurch beim Shoppen, Abends zum Grillen... oder in der Bar ums Eck. Und nun? Steht man trotzdem daneben, wenn der ganze Rest qualmt? Was macht man mit den Händen? Wie bekämpft man die Nervosität? Und überhaupt, macht das Fortgehen dann noch genausoviel Spaß? Kann ich ablehnen, wenn man mir ne Fluppe anbietet? Verlier ich ein Stück meiner Identität?

Hör mal in dich hinein, wieviel von dir *wirklich* mit dem Rauchen aufhören will. Du musst für dich einen wirklichen Willen entwickeln. So sehr, dass du der Versuchung nicht nur wiederstehen kannst, sondern es dir *irgendwann* leicht fällt, "Nein Danke!" zu sagen. Gerade(!) wenn der ganze Freundeskreis raucht.

Klingt unmöglich? Ist es nicht. Ich habe 3 Jahre geraucht, zuletzt eine Schachtel am Tag. Freunde (und auch Verwandte) waren Raucher. Irgendwann kam der Moment - und witzigerweise kam er, als ich mir gerade eine Kippe angesteckt hatte - da ich beschloss aufzuhören. Ich machte die brennende Zigarette aus und warf sie - und die restliche halbe Schachtel, die ich noch einstecken hatte (der lesende Raucher stirbt jetzt 1000 Tode) - in den nächstbesten Papierkorb.

Ich hatte - bis auf den gelegentlichen Gedanken - keine Entzugserscheinung und von nun an nie mehr das Verlangen zu Rauchen. Weil ich es einfach wirklich wollte.

Finde deinen Willen - dann schaffst du es auch!


LG, Sylvi




Beitrag von falkster 09.05.11 - 16:00 Uhr

Die vielzitierte Methode "Willenskraft" funktioniert meist nicht dauerhaft, da die Überzeugung fehlt und man ständig latent das Gefühl hat man verzichte auf etwas...

Ich habe fast 26 Jahre lang stark geraucht, mehrfach ans Aufhören gedacht, und es nie für länger als eine Woche geschafft.

Als ich in England in einem Büro in Hanglage arbeitete habe ich dann festgestellt, dass der Weg vom Parkplatz zum Büro bergauf mir doch etwas Probleme bereitete, wenn ich mich gleichzeitig unterhalten wollte...

Einige Monate später bin ich morgens aufgewacht und "wusste" einfach, dass ich nun Nichtraucher bin.

Einfach weil ich den Abend vorher zu faul war mir noch Kippen an der Tankstelle zu holen. Es gab für ein-zwei Tage Probleme bei den klassischen "Ritual"zigaretten (zB nach dem Anschnallen im Auto, vor dem rumdrehen des Zündschlüssels), aber vermisst habe ich es von Anfang an nicht...

Beitrag von gecko72 11.05.11 - 20:41 Uhr

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LG Gecko