4,5 Jahre alt und schläft nie durch!!

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von sterntaler76 08.05.11 - 18:27 Uhr

Hallo!

Unser Sohn, 4,5 Jahre alt war früher immer ein guter Schläfer. Seit einem Jahr schläft er fast nie durch. Bisher nur ca. 10 mal seit letztem Jahr April . Damals habe ich einen Abend mehr pro Woche angefangen zu arbeiten. Könnte das so eine Art Verlustangst sein??
War schon bei der Homöopathin. Hat auch kurz etwas gebracht. Aber eben nur 10 Nächte. Wiederholte Gabe der Globuli hat nichts gebracht.
Wenn er bei uns im Bett einschläft, dann schläft er durch. Auch wenn er bei meinen Eltern übernachtet, schläft er durch - dort steht noch sein Gitterbett im Schlafzimmer meiner Eltern.
Ansonsten kommt er jede Nacht zu uns ins Bett. Es wird mir einfach zu eng! Und ausserdem verschläft er fast jede Nacht das aufs Toilette gehen...d-h. Wäscheberge ohne Ende.
Ich bin auch am Ende :-(
Was kann ich denn bloss machen???Wieder einen Schritt zurück und das Kinderbett ins Elternzimmer stellen?? Immerhin hat er ja schon seit er 1 war in seinem eigenen Zimmer durchgeschlafen (aber mit Schnuller bis er 3 war).
Habe vor einiger Zeit schonmal eine Mtratze neben unser Bett gelegt. Da hat er aber auch nicht drauf geschlafen. nur in der MItte zwischen uns..
Bin soooo genervt von der Schlafsituation!!

Lg
sterntaler76

Beitrag von sterntaler76 08.05.11 - 18:29 Uhr

ach so:
Ritual ist immer das Gleiche..hat keinen Einfluss. Ausgepowert ist er abends auch. Was am Tag erlebt wurde ist auch egal.. Haben wir schon alles ausprobiert. Verbringe auch tagsüber regelmässig Zeit mit ihm. Ich vermute bei ihm schon ADHS, da es ihm einfach schwer fällt zur Ruhe zu kommen, er extreme Wutanfälle wegen Kleinigkeiten hat.

Beitrag von nele27 08.05.11 - 20:47 Uhr

Hi!

Ich würde zunächst nach dem Ausschlussprinzip vorgehen (einiges hast Du bestimmt schon probiert): körperliche Ursachen abklären und den Alltag/die Schlafsituation nach Störfaktoren abklopfen. Vor allem auch mit Deinem Sohn sprechen, gibt es etwas, was ihn ängstigt, gibt es Veränderungen mit denen er nicht zurecht kommt? Was sagt er denn, wenn er aufwacht und in welchen Situationen wacht er auf? Versuche mal, das zu analysieren...

Ich glaube nicht, dass es dran liegt, dass Du arbeitest, es sei denn Du hast von Hausfrau auf 60-Stunden-Woche umgestellt :-)
Evtl. hat er Angst im Dunkeln oder vor Monstern oder sowas? Soll ja in dem Alter vorkommen, habe ich gelesen.
Oder ist im Kindergarten etwas los, was ihm Angst macht? Manchmal sind es ja nicht so offensichtliche Dinge.
Aber da er ja alt genug ist, würde ich vor allem mit ihm im Gespräch über seine Sorgen und Nöte bleiben... gerade auch wenn er mal trocken war und nun wieder ins Bett macht, kann da durchaus was sein. Was sagt denn der Kinderarzt dazu?

Parallel zur Ursachenforschung musst Du ja aktuell irgendwie reagieren. Und da gibts nur zwei Möglichkeiten. Entweder, Du prügelst ihn immer wieder zurück ins Bett oder Du akzeptierst, dass er im Moment bei Euch schlafen muss/möchte.
Ich würde letzteres wählen ... anstatt einen riesen Aufstand zu machen würde ich ihn erstmal lieber ins Elternbett nehmen und mich selbst wieder auf Gewühle im Bett einstellen. Ich weiß, dass das nervt und man Schiss hat, dass das Jahre so weitergeht. Aber ich denke, unterm Strich wird es eher besser, wenn Du ihm die geforderte Nähe gibst als wenn Du sie verweigerst.
Und ich würde auch nicht 10 Sachen gleichzeitig ausprobieren, die Matratzen mal hier und mal dorthin packen, sondern ihn lieber ohne großes Trara wieder ins Bett nehmen. Vll legt es sich auch nach einiger Zeit von selbst, wenn Du ihn mal wirklich wieder ausnahmslos in Eurem Bett schlafen lässt.

Allles Gute!

LG, Nele