Frühes Einschulen, Hochbegabung usw.....doch etwas lang ....

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von jennifer80 08.05.11 - 21:27 Uhr

Hallo zusammen,

ich wollte jetzt auch einfach mal zum Thema einschulung und Hochbegabung schreiben.

Meine kleine war im vergangenen März 5. Bereits vor einem Jahr haben wir von der KiTa im laufe des Geburtstagsgespräches den Hinweis bekommen, dass hier der Verdacht der Hochbegabung besteht.....ich bin fast vom Stuhl gefallen...#schock
Naja, wir waren dann bei der Diakonie zu einem Gespräch, daraufhin haben wir Kontakt zu einer Entdeckertasggrundschule zwei Dörfer weiter aufgenommen, diese lehnten sie jedoch aufgrund ihres alters ab.
Nach einem weiteren Gespräch mit der Diakonie, 6 Monate später, haben wir beschlossen erst mal nicht´s weiter zu unternhmen und sie zu fördern wie sie es verlangt, sprich: will das Kind lesen, machen wir das, Spiele ab 7 Jahren, spielen wir sie usw. und im Frühjahr 2011 zur Schulreifeuntersuchung zu kommen.

Nun das nächste Geburtstagsgespräch, Situation unverändert, Das Mädel ist gut ein Jahr weiter als es sein müsste, wie ist der Stand der Dinge in Sachen hochbegabung? Wollen wir Sie einschulen? Nein, wollen wir nicht. Zu diesem eEntschluss sind wir nach langem hin und her gekommen, wir hatten uns ja nun schon fast ein Jahr mit dem Thema beschäftigt. Zeitgleich kam der (schon vergessene) Anruf der Diakonie: Schulreifeuntersuchung, eine Woche nahc dem Gespräch in der Kita.
Unabhängig davon, wir haben in der gegenwart der Kinder nicht viel darüber gesprochen, kam von meiner kleinen er Satz: "Mama, ich will in die Schule" Ich habe Sie gefragt warum, ob Sie nicht mehr gern in die KiTa geht, ihre Antwort: "Doch im Kindergarten ist es schön zum spielen, aber ich will Schreibschrift und Mathematik lernen."

Dann waren wir der Untersuchung, meine Tochter nur noch den einen Wunsch, ich will in die Schule!
Tja, sie hat den test gut gemacht, teilweise zu selbständig und schnell gearbeitet, den Eindruck hinterlassen dass Sie in die Schule will...es spricht nichts gegen eine Einschulung, die Schule legt uns auch keine Steine in den weg....
unsere Entscheidung: Ja, sie geht in die Schule, mit 5 Jahren und 5 Monaten.

Natülich denke ich zeitweise doch: ist es die richtige Entscheidung? Man möchte ja nur das beste für seine Kinder...aber diese Gedanken, kommen nur vom Hirn, mein (und das meines Mannes) Bauchgefühl stimmt bei der Sache.

Sie wird es machen, vom Köpfchen her, vom emotionalen her und vom sozialen her auch, das hat sich nämlich in den letzten 4 Monaten total gewandelt. Sie wird die jüngste sein, ja. Aber das wäre Sie auch, wenn sie im nächsten Jahr eingeschult wird und (was zu erwarten wäre auch lt. lehrkraft) nach kurzer Zeit in die zweite Klasse springt. Ausserdem wäre sie dann "neu" in einer bestehenden Gemeinschaft, die auch mit dem ganzan Ablauf des Schulalltages schon vertraut ist. Und es ist ihr Wunsch, natürlich darf eine 5 jährige bei einer solchen Entscheidung nicht das letzte Wort haben, aber steht es uns als Eltern zu über diesen Wunsch hinweg zu sehen??
Ich denke auch das sind Aspekte, die man nicht vergessen sollte.

Wir sind uns sicher für uns alle die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Jetzt müssen wir nur nächste Woche noch zum Gesundheitsamt die Untersuchung hinter uns bringen und dann ist wohl alles geklärt, und die Maus, die freut sich schon riesig! Ranzen ist auch schon ausgesucht :-)

So das war´s jetzt mal von mir, ich wollte dies jetzt einfach mal mit euch teilen. #danke

Jenny

Beitrag von lena10 08.05.11 - 22:17 Uhr

Hallo,

na, dann herzlichen Glückwunsch zu eurer Entscheidung.

Ich weiß, dass im Hinterkopf immer der Zweifel bleibt, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist. Aber man kann immer nur nach bestem Gewissen für das Jetzt entscheiden, in die Zukunft schauen kann niemand.

In diesem Sinne, viel Glück!
Lena

P.S. Mein Sohn wurde letzten Sommer ebenfalls mit 5 Jahren und 5 Monaten eingeschult.

Beitrag von zaubertroll1972 08.05.11 - 22:48 Uhr

Hallo,

Euer Kind wird früher eingeschult. Schön und gut. Das werden viele.
Erst später stellt sich oft heraus ob es die richtige oder falsche Entscheidung war.
Ich bin nur erstaunt daß man Euch auf die Hochbegabung Eurer Tochter angesprochen hat und Ihr aus allen Wolken gefallen seid. Ich meine, sowas kommt doch nicht über Nacht.
Schreiben und Rechnen möchten fast alle 5 jährigen Mädchen. Hat Eure Tochter nun die Schuleingangsuntersuchung gemacht oder wurde sie auf Hochbegabung getestet?
Wie bist Du so sicher daß sie nach kurzer Zeit in die 2. Klasse springen wird?

LG Z.

Beitrag von jennifer80 08.05.11 - 23:27 Uhr

Hallo Z.

Wir waren aus folgenden Gründen so verwundert als das Thema Hochbegabung zur Sprache kam: Auch unsere große war stets clever, pfiifig und weiter entwickelt als gleichaltrige, und da ist uns das bei der kleinen nicht "komisch" vorgekommen. War einfach normal dass die zweiten noch schneller als die ersten sind. Und da wir sie halt unterstüzt haben wenn sie etwas wissen wollte, war es nur normal das sie konnte was sie konnte.
Inzwischen liest und schreibt sie und rechnet gerne (bis max 20)

Wir haben noch keinen Test auf Hochbegabung gemacht, es war nur die normale Schulreifeuntersuchung an der , soweit ich weiß, die Kann-Kinder teilnehmen müssen.

Die Idee mit dem springen in Klasse 2, ergibt sich aus der Tatsache, dass sie ja nun schon vieles kann, was in der ersten Klasse gelehrt wird, wenn sie nun noch ein Jahr für sich weiterlernt, sich weiterentwickelt, wird sie in der ersten Klasse dasitzen und nicht mehr viel neues erfahren können, dies sehen nicht nur wir als Eltern, sondern auch die Personen, die sie bzgl. der einschulung kennen gelernt haben so.

Ob es so kommen würde, weiß man nicht, das ist klar. Auch ob die Einschulung mit fünf richtig ist, wird sich erst später zeigen, aber man muss eben eine Entscheidung treffen, und diese sollte mit dem richtigen Gefühl gefällt werden.

Gruß Jenny

Beitrag von kasteluna 09.05.11 - 13:03 Uhr

Hallo!

Wir haben es selbst bei unserem Sohn auch nicht gemerkt. Zum Einen hatten wir keinen Vergleich, weil es der Große ist, dann dachten wir, er ist halt einfach nur pfiffig. Der Kindergarten hat dann um einen Test gebeten, damit sie einschätzen können, wo sie ihn fördern können. Ausserdem hat er zu Hause das gar nicht so gezeigt. Wir sind superviel draussen, weil er gerne Fußball spielt. Dass er im Kindergarten Puzzle mit 200 und 300 Teilen machte (mit gerade 4) wußten wir gar nicht, bis der Kindergarten uns angesprochen hat. Da wir ihm zu Hause unterforderten hat er einfach gar nicht mehr gepuzzelt. So einfach sieht man das manchnmmal nicht.

LG kasteluna

Beitrag von crashsa 09.05.11 - 00:25 Uhr

Hi, nur als kleine Anregung.

Mein Neffe wurde auch mit 5 eingeschult und dir werden viele bestätigen das die richtigen Probleme erst in den weiterführenden Schulen kommen. Teils der Schulstoff, aber grösstenteils vom Alter.

Ich hatte auf dem Gym einen Mitschüler der auch mit 5 eingeschult wurde und noch ne Klasse übersprungen hat, der war erst neun. Mit dem Stoff kam er gut mit. Aber er hatte null Freunde. Alle haben ihn Baby genannt. Und das schlimmste sind 9 Jahre Schule ohne Freunde. Das wünsche ich nicht mal meinem größten Feind!!

Ist nicht böse gemeint. Ich bin auch hoch begabt und konnte auch mit 5 lesen und nen bisschen rechnen. Aber hatte ne normale Schulzeit ohne Snerkennung dessen. Und das war auch gut so.

Lg crashsa

Beitrag von jennifer80 09.05.11 - 08:37 Uhr

Hallo crashsa,

ja, es ist halt wirklich alles nicht einfach, man sollte sich jedem für und wieder bewusst sein. Aber es muss nun mal eine Entscheidung gefällt werden....

Man wird sehen, wie es kommt. Ich kann natürlich meine 5-jährige die in der Schule ist, nicht weiterhin behandeln wie eine 5-jährige im Kindergarten, ohne Sie jedoch mit ihrer älteren Schwester gleich zusetzen. Das wird wahrscheinlich nicht einfach, aber wir sind zuversichtlich, dass richtig zu machen. Natürlcih wünsche ich meiner Tochter eine schöne Schulzeit.
Und, große Altersunterschiede, kommen doch auch in "normalen" Klassen vor....

Wie gesagt, ich bin nicht scharf darauf ein hoch begabtes Töchterlein zu haben, einiges an cleverness, auf dass Sie leicht durch die Schulzeit kommt, reicht völlig. Ich gehe davon aus, dass die "nachgewiesenen" hochbegabten es im "normalen" Schulalltag eh schwer haben, und das würde ich meiner Tochter gern ersparen.

LG Jenny

Beitrag von mausmadam 09.05.11 - 02:40 Uhr

Mit dem Gedanken spielen wir auch..... Unsere Tochter ist 4 1/2 Jahre, kann lesen und auch (in Grossbuchstaben) schreiben, rechnen bis 10, zählen auf deutsch und englisch bis 30, spricht auch etwas russisch und ein paar Sätze auf englisch, kennt zig Kinderlieder auswendig.
Wenn sie mit älteren Kindern zusammen ist, bestimmt sie immer, was wie gespielt wird.
Sie arbeitet momentan ein Lernbuch mit Stoff für die 1. Klasse durch - sprich: sie liest die Aufgabe und erledigt sie, fast immer richtig.
Sie interessiert sich auch für Themen, welche nicht typisch sind, zum Beispiel nachtaktive Tiere, vorgestern habe ich ihr versucht, die Photosynthese zu erklären, sie schaut sich Dokus auf Arte an etc,...
Aber sie ist auch sehr sensibel, passt immer auf, das alles gerecht ist, wenn ein Kind weint, tröstet sie. sie denkt oft erst an andere, dann an sich... das macht mir etweas Sorgen..... denn in der Schule gehts anders zu als im Kindergarten.
Sie ist auch sehr ungeduldig, wenn was nicht klappt, fliegen auch schon mal die Stifte...
Wir haben sie in die Musikschule angemeldet und sie geht zum Sport, 1x Woche. Da ich noch Zwillinge habe (1 Jahr) und bald wieder arbeiten gehe, siehts mit weiterer Förderung mau aus.
Wir sind noch im Überlegen-Prozess und werden uns im Herbst entscheiden.
Bin auf die Antworten, welche hier noch folgen, sehr gespannt.

Beitrag von 5678901234 09.05.11 - 07:12 Uhr

also ich bin der meinung du solltest erstmal umfangreiche tests machen bevor du hier mit dem begriff der hochbegabung um dich wirfst.

es gibt nicht wenige kinder die dieses und ähnliches verhalten mit 5 jahren an den tag legen, die aber nachher weder überspringen, noch hochbegabt sind.

in der klasse meines sohnes (1. klasse) gab es auch so ein paar exemplare von müttern die schon vor einschulung am ersten elternabend posaunt haben dass ihr kind bestimmt schnell überspringt, weil es ja schon lesen schreiben und etwas rechnen kann.
bei !einem! hat es funktioniert leistungsmäßig, aber auf dauer wird man wohl erst sehen ob es die richtige entscheidung war.

vg

Beitrag von jennifer80 09.05.11 - 08:28 Uhr

Hallo erstmal, (weil es sich so gehört ;-) )

also, ich werfe hier nicht um mich und dann, du kannst mir glauben, dass ich sicherlich nicht scharf darauf bin ein Hochbegabtes Kind zu haben, ganz im Gegenteil.
Meiner Meinung ist dies nicht immer ein Segen.

Gruß und einen schönen Tag noch :-)

Beitrag von trullala2011 09.05.11 - 09:45 Uhr

Hallo,
da nur wenige Prozent eines Jahrgangs wirklich hochbegabt sind, solltest du von dir aus mit dem Begriff sparsam umgehen, vielleicht ist sie ja auch "nur" hochintelligent!?
Finde ich toll, dass ihr sie einschult! Das wird ihr viel Langeweile ersparen!

An deiner Stelle würde ich sowieso anderen "unbeteiligten" Eltern nichts - auch nicht im Vertrauen - von einer möglichen Hochbegabung/Hochintelligenz sagen, die meisten bekommen das nur in den falschen Hals und sind neidisch und beäugen euch von da an besonders und freuen sich bei Misserfolg womöglich.

Wie ich letztens schon einmal geschrieben habe, suche mal weiter unten, da geht es auch um das Thema - plump gesagt:
"Anderen gegenüber Klappe halten - und das Kind genießen" - so halten wir es auch und fahren sehr gut damit!
Weiterhin werden wir uns auch demnächst an Mensa oder andere Institutionen wenden, da gibt es Kurse/Beratung etc..

Gruß
Tri Tra Trullala

Beitrag von natalia73 09.05.11 - 09:37 Uhr

Hallo Jenny,
als erstes ich verstehe nicht, wieso so viele so bissig werden, wenn man das Thema Früheinschulen oder Hochbegabung anspricht. Zumal du auch nur von den Verdacht auf Hochbegabung seitens der Kita gesprochen hast.
Ich finde, ihr macht genau das Richtige. Jetzt einschulen und nicht testen. Und dann abwarten und hoffen, man hat die richtige Entscheidung getroffen. Aber da man sie gut überlegt und mit besten Wissen und Gewissen getroffen hat, wird schon richtig sein. Vor allem du wirst nie erfahren, was passiert wäre, wenn ihr euch anders entschieden hättet.
Ich wünsche deine Tochter viel Spaß in der Schule.

LG,
Natalia

Beitrag von jennifer80 09.05.11 - 09:44 Uhr

Hallo Natalia,

danke für Deine Antwort. Du sprichst mir aus der Seele.
Teilweise habe ich das Gefühl dass dieser bissige Umgangston bei Urbia schon zum Standard geworden ist, schade.

Lieben Gruß und einen schönen Tag.

Beitrag von anne108 09.05.11 - 09:47 Uhr

Hallo Jenny,

ich kann Deine Gefühle / Gedanken sehr gut nachvollziehen.
Wir haben unsere Tochter auch als Kann-Kind einschulen lassen (mit 5 3/4 Jahren). Unsere Beweggründe waren ähnlich wie Deine, nur dass bei uns der Kinderarzt den Entscheidungsprozess in Gang gesetzt hat, der
Kindergarten hat eher verhalten reagiert Unsere Tochter hat einen starken Lernwillen und wollte unbedingt in die Schule.
Die schönste Bestätigung für mich war, als die Lehrerin nach dem ersten Halbjahr gesagt hat, dass wir sicherlich die richtige Entscheidung getroffen haben. Sie kommt sehr gut mit und konnte sich problemlos in die Klassengemeinschaft integrieren.

Leztendlich haben wir auch auf unser Bauchgefühl gehört. Ob sie später Probleme in der weiterführenden Schule bekommt, wissen wir nicht.
Aber wir sehen, dass es ihr jetzt richtig gut geht und sie sich im letzten Jahr enorm entwickelt hat.

Lg
Anne

Beitrag von kasteluna 09.05.11 - 13:09 Uhr

Hallo Jenny,

wir hatten das gleiche "Problem". Unser Sohn wurde auf Wunsch des Kindergartens getestet. Wir haben das gar nicht so wahrgenommen, weil wir ihn zum Teil unterfordert haben und ihn einfach unterschätzt haben. Er war dadurch sehr aufsässig und wild und seit wir wissen was er kann und ihm gezielt Lernfutter geben (wenn er möchte), ist er viel ausgeglichener. Seitdem er weiß, dass er ein Vorschulkind ist, ist er nochmal ruhiger und ausgeglichener geworden und total stolz. Er wird Ende Mai 5 und er wird auch immer der Jüngste in der Schule sein. Er unterscheidet sich jedoch nicht im Äußeren von den Älteren und hat auch jetzt eher ältere Freunde, von daher mache ich mir da wenig Gedanken. Und noch dazu, wenn er unterfordert wäre in der Klasse mit Gleichaltrigen macht er nicht mit. Er ist kein Kind, der sich einfach hinsetzt und sich etwas tausendmal anhört was er schon weiß. Er wäre dann wahrscheinlich ein Kind, was zum Klassenclown wird und dann besteht auch die Gefahr, dass er so weit abschaltet, dass er tatsächlich den Anschluß verliert. Es gibt ein Buch "Hochbegabt und trotzdem glücklich", das kann ich Dir empfehlen. Da sind auch viele Beispiele aus der Praxis dabei und auch Tips für Eltern, Lehrer und Erzieher. Das haben wir von der Einrichtung, die getestet hat, empfohlen bekommen. Bei Fragen kannst Du mich auch gerne per PN anschreiben.

LG kasteluna

Beitrag von luka22 09.05.11 - 13:11 Uhr

Solche Entscheidungen sind sehr schwierig.
Gerade gestern habe ich mit einer Bekannten gesprochen. Ihre Tochter ist auch direkt von der ersten in die zweite Klasse gesprungen. Es war kein Problem. Jetzt, beim Übertritt ins Gymnasium waren die Probleme doch wieder da: ein 9jähriges Kind auf dem Gymnasium? Sie hat es versucht und lässt das Kind eventuell die 5. Klasse wiederholen. Solche Geschichten habe ich nun schon häufiger gehört: Frühes Einschulen/ bzw. Springen und dann die Sorge in den weiterführenden Schulen...
Aber natürlich muss man im Hier und Jetzt entscheiden und kann die Entscheidung nicht davon abhängig machen, was in 4 Jahren sein könnte.

Grüße
Luka

Beitrag von juki 09.05.11 - 13:49 Uhr

huhu...

Kim wurde mit 5 jahren und 3 Monaten eingeschult...
der Direktor war erst dagegen und meinte ich solle sie noch ein Jahr im Kiga lassen und dann direkt in die zweite Klasse einschulen lassen...das fand ich totalen quatsch, denn 1. hat sie sich im Kiga schon zwei jahre gelangweilt und 2. fand ich es wie du doof sie dann in eine schon bestehende Gemeinschaft zu stecken!!

Aus unserer erfahrung kann ich bis jetzt sagen, dass die Entscheidung für die Hexe die Richtige war(es gibt kaum noch Phasen von langeweile etc.)und zu dem was manche geschrieben haben wg. der weiterführenden Schule....ich kenne auch positive Beispiele in denen die "kleineren" Kids ganz und gar nicht ausgegrenzt wurde, sondern vollkommen integriert waren, da sie viele Mitschüler noch aus der GS bzw. dem Sportverein etc. kannten und somit bereits integriert waren!!Und je nach dem wo man lebt gibt es mittlerweile auch Schulen, die sich auf Hochbegabung(und somit auch den Altersunterschied)spezialisiert haben und das Ganze so gut aufgefangen wird!!

ich wünsche euch viel Spaß bei den Vorbereitungen für die Einschulung:-)

LG

Beitrag von jennifer80 10.05.11 - 08:35 Uhr

Hallo zusammen,

ich danke euch allen für eure Antworten, auch für die etwas bissigen oder kritisierenden.
Es hat jeder seine Meinung dazu und jeder betroffene muss die für sich und sein Kind richtige Lösung finden.

Wir haben Sie gefunden und sind Glücklich damit. Die Vorbereitungnen laufen und die Vorfreude ist groß.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und das unsere früh eingeschulten Kinder eine schöne und erfolgreiche Schulzeit erleben wie die "Normal-eingeschulten"


Liebe Grüße Jenny #sonne#tasse

Beitrag von kiki-2010 10.05.11 - 13:20 Uhr

Unser Sohn wird auch mit 5 1/2 in die Schule kommen. Aber ob Hochbegabung oder nicht, das lässt sich in diesem Alter sowieso nicht eindeutig sagen und das ist auch völlig egal, den jedes Kind will lernen! Wir schicken wir ihn auf eine internationale Privatschule (wir ziehen im Sommer nach Deutschland), da werden die Kinder optimal gefördert und die Unterrichtssprache ist einheitlich Englisch.

Unser Kind spricht Deutsch und Spanisch (wir leben in Spanien) und besucht seit seinem 3. Lebensjahr die spanische Vorschule mit einer bilingualen Spanisch-Englischen Beschulung. Wir haben ihn von Anfang an viel gefördert mit Lesen und Schreiben. Deutsche Freunde fragen ständig "dass er das so mitmacht, bestimmt schadet ihm das Pensum" bla-bla-bla. Himmel, der ist ein ganz normales Kind.

Denn egal ob hochbegabt oder "normal", die Förderung macht es am Ende, sonst wird's dem Kind auf der normalen Grundschule auch schonmal langweilig.
Und Bauchschmerzen solltet ihr mit eurer Entscheidung nicht haben, denn was soll denn ein 5 jähriges Kind noch im KiGa??? In Deutschland geht eh alles viel zu spät los und alle haben Angst, dass sie ihre Kinder "überfordern". Was für ein Quatsch. Kinder wollen lernen und sich weiterentwickeln, sie wollen einen klaren Ablauf, Dinge entdecken, Fragen beantwortet bekommen und für ihre Mühen belohnt werden. Kinder künstlich klein zu halten ist vollkommener Schwachsinn!

Also, alles Gute für die Kleine und viel Spaß in der Schule!

lg